Chapter 23

Fig. 500.

Fig. 500.

4.Sch. und Rispe mit kräftig. Stch. (Fig.500); alle Blätt. 5zählig

5

— Rispe mit schwach. Stch. (Fig.501); Blätt. teils 3-, teils 5zählig

6

Fig. 501.

Fig. 501.

5.Sch. rauh von zahlreichen Stchchen u. Borst., spärl. behaart; Blättch. ungleich scharf gesägt; Endblttch. i. eine l. Spitze verschmäl.; Blblätt. br. elliptisch. Verbreitet und z. T. häufig

R. rádulaWhe.

— Sch. meist dunkelbraun und dicht zottig behaart; Blättch. grob doppelt gesägt, oft fast eingeschnitten; Endblättch. elliptisch zugespitzt; Blblätt. längl. Selten. Westfalen(R. echinátusLindley)

R. discérptusP. J. M.

6.Sch. locker behaart, mit viel. kurz. Stieldrüsen u. zieml. kräftig. Stch.; Blätt. unterseits kurzhaarig-weißfilzig, später abblassend; Rispe lang, nach oben verschmälert und blattlos; Bltnstiele mit sicheligen Stch. Harz, Süddeutschl.(R. indusiátusFocke)

R. macrostáchysP. J. M.

— Sch. ziemlich dicht behaart, mit viel. kurz. Stieldrüsen, Stchborsten und schwach. Stch.; Blätt. anfangs unterseits durch dünnen, lockeren Filz grau; Endblättch. eif. od. elliptisch, l. zugespitzt; Rispe oft bis oben durchblättert; Bltnstiele nadelstachelig; Stbblätt. wenig länger, oft kaum so lang wie die Gr. Zerstr. in Westdeutschl., Schleswig.

R. foliósusWh. N.

(Hierher als UnterartR. sáltuumFocke.)

7.Sch. stumpfkantig, mit mäßig kräftigen Stch.; Blätt. teils 3-, teils 5zählig, gleichmäßig sägezähnig, äußere Seitenblättch. oft sehr kurz gestielt; Endblättch. verkehrt-eif., zugespitzt; Bltnstand kurz, ob. traubig, flachgipfelig; Kz. zurückgeschlagen; Blblätt. schmal elliptisch, rosa. Niedrig. Bergland in Süd- und Westdeutschl.; Niederschlesien, Sachsen

R. corymbósusP. J. M.

— Blätt. ungleich grob gesägt; Blblätt. meist weiß, seltener blaßrosa

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8.Sch. stumpfkantig, oben gefurcht, mit zahlreichen, kräftigen Stch.; Blätt. meist 5zählig; Blättch. unterseits dicht kurzhaarig; Endblättch. meist am Grunde abgerundet, verkehrt eif. bis rundl. elliptisch, mit aufgesetzter, oft l. Spitze; Rispe lang, locker, mit sperrigen Ästen; Kz. graufilzig; Bltn weiß od. blaßrosa. Im Gebiet selten. (Schleswig; bei St. Johann a. Saar)

R. babingtóniiBell Salter

— Sch. rundl., an der Spitze oft kant., mit kurz., schwach. Stch.; Endblättchen mit herzf. Grunde; Bltn stets weiß; Kz. graugrün, weiß berandet

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9.Sch. unten rundl., oben flachseitig, kantig; Blätt. meist fußf. 5zählig; Blättch. unterseits spärlich und anliegend behaart, meist mit abwärts geneigten Zähnen; Endblättch. meist herz-eif., allmähl. l. zugespitzt; Rispe l., sperrig; Gr. oft rötlich. Verbreit. in Nordwestdeutschl., sonst selt.

R. pállidusWh. N.

(Nahe verwandt ist der rheinischeR. fuscusWh. N., der sich durch schmale, oben gedrungene Rispe mit kurzen Bltnstielen und oft rote Bltnfarbe unterscheidet.)

— Sch. rundl., oben mitunter kant.; Blätt. teils 3-, teils 5zählig; Blättch. breit, sich oft mit den Rändern deckend, unterseits locker kurzhaarig; Endblättch. meist rundl., zieml. kurz zugespitzt; Rispe oben gedrungen, dicht; Stb. mitunter kürzer als die grün. Gr. Zerstr., Westdeutschl.

R. thyrsiflórusWhe.

1.Sch. dicht abstehend behaart (vergl.R. fusco-áterWh. N. 8. Gr. Vestiti, 7).

— Sch. kahl od. behaart

2

2.Rispe locker und kurz(bei R. lejēūnii sind die am Grunde des Sch. entspring. Rispen oft verläng., dann aber stets nach oben zu stark verschmäl.)

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— Rispe verlängert, nach oben zu wenig verschmälert

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3.Sch. locker behaart, mit geraden Stch.; Bltnstiele l. und dünn, abstehend kurzhaarig, mit ebenso l. Stieldrüsen (vergl.R. lejēūnii8. Gr. Vestiti, 5).

— Schstch. z. T. hakig; Stieldrüsen z. T. länger als die Behaarung

4

4.Sch. kahl od. spärlich behaart; Endblättch. aus herzf. Grunde rundl. od. br. elliptisch; Rispenachsen filzig-kurzhaarig mit Nadelstch.; Bltn lebhaft rosa; Stbblätt. länger als die Gr. Zerstr. im Rheingebiet

R. rosáceusWh. N.

— Sch. locker behaart; Endblättch. eif. od. elliptisch, am Grunde abgerundet od. seicht herzf.; Rispenachsen locker zottig, mit kräftigen, ungleichen, teils gekrümmten Stch.; Bltn weiß; Stbblätt. etwa griffelhoch. Zerstr., Rheinprovinz bis westl. Niedersachsen

R. pygmaeópsisFocke

5.Blblätt. meist weiß, seltener blaßrosa

6

— Blblätt. lebhaft rosa

7

6.Sch. spärl. behaart (Fig.490); Blätt. meist 5zählig, unterseits weichhaarig; Endblättch. aus br., oft herzf. Grunde elliptisch zugespitzt; Kz. nach der Blüte zurückgeschlagen. Verbreitet in Mitteldeutschl., sonst zerstr., in der Ebene selten

R. koehlériWh. N.

(Eine formenreiche Art, zu derR. reutériMercier,R. baváricusFocke undR. hóstilisFocke zu zählen sind.)

— Sch. stark behaart; Blätt. 3- bis 5zählig, unterseits dünnhaarig; Endblättch. aus gestutztem Grunde elliptisch; Kz. nach der Blüte aufrecht; Bltn stets weiß. Zerstr. in Schlesien und Sachsen

R. aprícusWimmer

(HierherR. mikániiKöhler.)

7.Sch. mit zahlreich. Stieldrüsen, die größeren Stch. kräftig, lanzettl.; Blätt. meist 5zählig; Blättch. meist schmal; Kz. graugrün, zottig drüsig, nach der Blüte abstehend od. aufgerichtet; Stbblätt. länger als die Gr. Zerstr. in Nordwestdeutschl.; die Hauptform selten

R. hystrixWh. N.

(Formenreiche Art, zu derR. adornátusFocke u.R. fuckéliiWirtgen gehören.)

— Sch. mit zerstreut. Stieldrüsen, die groß. Stch. kräftig, schlank, lanzettl.-pfriemlich; Blätt. 3–5zählig; Kz. grau- bis weißfilzig, rotdrüsig, nach der Blüte aufrecht, den Frgrund umfassend; Stbblätt. anfangs griffelhoch, dann kürzer. Sehr zerstr. in Süddeutschl.

R. pilocárpusGremli

1.Größere Schstch. br., kräftig; Kz. während der Reife abstehend od. zurückgeschlagen

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— Alle Schstch. schmal, pfriemlich bis borstig; Kz. die reifende Fr. umfassend (Fig.502)

6

2.Sch. nach oben zu kantig, grün; größere Schstch. aus br. Grunde sichelig rückwärts gebogen, zahlreich; Blätt. meist 3zählig, unterseits dicht anliegend behaart; Endblättchen elliptisch, nach dem gestutzten Grunde zu verschmälert, mit langer, scharfer Spitze; Seitenblättchen oft 2lappig; Blütenstand schmal, traubig, vor dem Aufblühen nickend; Bltnstiele mit zahlr., den Filz überragend. Stieldrüsen; Bltn weiß. Mittel- und Nordwestdeutschland, z. T. häufig, sonst selten

R. schleichériWhe.

— Schstch. gerade, seltener schwach gekrümmt; Bltnstand ausgebreitet, zusammengesetzt

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3.Blättch. aus herzf. Grunde rundlich; Bltnstand flachgipfelig; Stieldrüsen der Bltnstandsachsen meist in der abstehenden Behaarung verborgen

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— Blättch. eif. bis verkehrt-eif.; Bltnstand nach oben verschmälert; Stieldrüsen der Bltnstandsachsen die kurze Behaarung mehr od. weniger überragend

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Fig. 502.

Fig. 502.

4.Nebenblätt. zieml. hoch am Blattstiel sitzend; Blättch. unterseits weichhaarig; Endblättch. mit aufgesetzter Spitze; Bltnstand etwas sperrig, oben kaum verschmälert; Kz. außen grün, dicht stieldrüsig und stchborstig. Sehr zerstr.; Holstein. Harz, Südwestdeutschl.

R. humifúsusWh. N.

(Eine verwandte Kleinart istR. saxícolusP. J. M.)

— Nebenblätt. tief am Blattstiel sitzend; Endblättch. kurz zugespitzt. (Vergl.R. thyrsiflórusWhe. N. 9. Gr. Radulae, 9.)

5.Sch. oben gefurcht, spärl. behaart, etwas bereift, mit fast gleichen Stch.; Blätt. teils 3-, teils 5zählig; Blättch. ungleich grob gesägt; Endblättch. aus meist abgerundet. Grunde längl. eif. od. elliptisch, allmähl. l. zugespitzt; Bltn weiß. Südl. Bayern

R. métschiiFocke

— Sch. oben stumpfkantig, nicht gefurcht, locker bis dicht behaart, mit ungleichen Stch., oft mit kleinen Stchhöckern; Blätt. meist fußf. 5zählig; Blättch. ungleich scharf gesägt; Endblättch. aus meist herzf. Grunde längl. od. elliptisch, allmähl. l. zugespitzt; Bltn weiß od. blaßrosa. Fehlt in Norddeutschl., sonst zerstr.

R. víridisKaltenbach

(Eine Sammelart, zu derR. incúltusWirtgen u.R. flaccidifóliusP. J. M. gehören.)

6.Stbblätt. deutlich länger als die stets grünl. Gr.

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— Stbblätt. kaum so lang oder kürzer als die oft roten Gr.

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7.Sch. in der Sonne braunrot, bereift, spärlich behaart (vergl. Fig.491); Blätt. 3zählig; Blättch. groß, fast gleich, gleichmäßig fein gesägt, unterseits schwach behaart; Endblättch. elliptisch, plötzl. zugespitzt; Bltnstiele u. Kelche von reichl. Stieldrüsen rötl.; Bltn zieml. groß; Blblätt. spatelig. Ausgeprägte Waldpflanze, verbreitet

R. bellárdiiWh. N.

— Sch. oft reichlich behaart; Blätt. 3-, seltener 5zählig; Blättch. zieml. grob und besonders vorn ungleich grob gesägt, unterseits auf den Nerven weichhaarig; Endblättch. meist br. elliptisch, allmähl. zugespitzt; Bltn zieml. klein; Blblätt. schmal. Verbreitet in Bergwäldern, in der Ebene fast fehlend (Schleswig)

R. hirtusW. u. K.

(Eine der formenreichsten Arten, zu welcherR. hercýnicusG. Braun gehört, und von der auch die folgenden, nahe verwandten Arten nicht immer leicht zu unterscheiden sind.)

8.Sch. u. Bltnstand stark rotdrüsig; Stb. wenigreihig, oft einreihig

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— Sch. u. Bltnstand blaßdrüsig; Stbblätt. stets mehrreihig

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9.Sch. u. Bltnstand mit zahlreich. schwarzroten Drüsen; Blättch. meist 3zählig, ungleich grob gesägt; Endblättch. elliptisch, nach dem Grunde verschmälert, zugespitzt; Gr. rot oder doch am Grunde rötl. In Bergwäldern verbreitet.

R. guenthériWh. N.

(Nahe verwandt istR. kaltenbáchiiMetsch mit längeren Stb.)

— Sch. u. Bltnstand mit zahlr. rötl. Stieldrüsen; Blättch. ziemlich fein und scharf gesägt; Endblättch. breit elliptisch od. fast rundl., plötzl. l. zugespitzt; Gr. grünlichweiß. Vorberge der Alpen, Lausitzer Mittelgebirge

R. bayériFocke

10.Sch. u. Bltnstand mit blaßroten Stieldrüsen; Blätt. 3- bis fußf. 5zähl., bläulichgrün; Endblättch. längl. verkehrt-eif., l. zugespitzt; Bltnstiele mit vielen, den Filz kaum überragenden Stieldrüsen; Stbblätt. etwa so hoch wie die grünlich. Griffel; Frkn. kahl. Verbreitet in Bergwäldern, in der Ebene selten (Posen, Schleswig)

R. serpensWh.

(HierherR. divexirámusP. J. M.)

— Sch. u. Bltnstand mit bleichen od. gelbl. Stieldrüsen; Blätt. 3zähl., selten unvollkommen 5zählig, trübgrün; Endblättch. rhombisch-elliptisch, zieml. l. zugespitzt; Stbblätt. kürzer als die Gr.; Frkn. filzig. Bergwälder in Süddeutschland, blüht schon im Juni

R. chlorostáchysP. J. M.

(R. brachyándrusGremli.)

1.Sch. bogig, kletternd od. kriechend, nach oben zu kantig, meist bereift und oft spärl. behaart, meist mit einzelnen, seltener ohne od. mit zahlr. Stieldrüsen; Blätt. 5zähl., selten mit 3zähligen gemischt; äußere Blättch.sitzendod.kaum gestielt(Fig.489); Kz. abstehend od. aufgerichtet; Gr. mitunter rötl.; Fr. meist mattschwarz, oft fehlschlagend. Meist früh blühend (vom Juni an). Verbreitet, besond. in Norddeutschl., stellenweise sehr häufig und gern in der Nähe der Dörfer und des Kulturlandes (R. milliformis Friderichsen und Gelert)

R. corylifóliusSmith

Eine Sammelart, die eine große Zahl von Kleinarten und Formen umfaßt, die als Mittelformen zwischenR. caesiusL. u. den übrigen Brombeeren betrachtet werden können.

Die wichtigsten sind:R. warmíngiiG. Jensen,R. máximusMarsson,R. nemorósusHayne,R. dissímulansLindebg.,R. láschiiFocke,R. góthicusFriderichsen,R. wahlbérgiiArrhen.,R. serrulátusLindebg.,R. oreogítonFocke,R. orthacánthusWimmer,K. oreádesP. J. M.,R. chlorophýllusGremli. Die drüsenärmeren Arten werden oft alsR. dumetórumWhe. zusammengefaßt.

— Sch. niederliegend, rundl., bereift, fast immer kahl, mit kurzen, schwachen Stch. u. oft mit kurz. Stieldrüsen; Blätt. 3zählig; Bltnstand kurz u. flachgipfelig; Kz. aufgerichtet, die Fr. umfassend; Bltn stets weiß; Gr. grünl.; Frkn. kahl; Fr. wenig- u. großpflaumig, blau bereift. Verbreitet.

Kratzbeere,R. cæsiusL.

1.Kelch der Fr. angedrückt; Bltn gelblichweiß; Stengel und Blattstiele abstehend, seitenst. Bltnstiele anliegend behaart; Blättchen beiderseits seidenhaarig, mittl. kurz gestielt(nur bei der Var.hagenbachiánaF. Schultz lang gest.). 5. 6. Sonnige Hügel, Gebüsche, zerstr.(F. collínaEhrh.)

Knackelbeere,F. víridisDuchesne

— Kelch zur Frzeit abstehend od. zurückgeschlagen; Bltn weiß

2

2.Stengel, Blatt- und Bltnstiele abstehend behaart; Blättchen alle kurz gestielt. H. 15–30 cm. 5. 6. Wälder, Gebüsche, stellenweise(F. elátiorEhrh.)

Zimt-E.,F. moschátaDuchesne

— Behaarung der Stengel, Blatt- und Bltnstiele wie bei F. viridis; seitl. Blättch. sitzend. H. 5–10 cm. 5. 6.

Wald-E.,F. vescaL.

In Gärten werden besonders folgende Abarten gezogen:Ananas-E.(F. grandiflóraEhrh.);Scharlach-E.(F. virginiánaEhrh.) und dieChili-E.(F. chiloénsisEhrh.).

1.Stengel holzig; Bltn gelb; Blättchen unterseits seidenhaarig. Zierstrauch

Strauchartiges F.,P. fruticósaL.

— Stengel krautig

2

2.Bltn weiß

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— Bltn gelb

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3.Blätt. 3–5zählig gefing.(nur beiP. norvegicadie unteren selten 2–3paarig gefiedert.)

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— Blätt. gefied., höchstens die obersten 3zählig

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4.Stengel rankenart., kriechend; Blätt. unterbrochen gefied.; Blättchen tief eingeschnitten; Blblätt. doppelt so lang als der Kelch. 5–7. Wege, Triften, gemein

Gänse-F.,P. anserínaL.

— Stengel niederliegend od. fast aufrecht; Blätt. einfach gefiedert; Blblätt. kürzer als der Kelch, hellgelb. 6–10. Feuchte Sandplätze, Teichränder, zerstr.

Liegendes F.,P. supínaL.

5.Außer den blütentragenden Stengeln keine Blätterbüschel vorhanden; Blkr. kürzer als der Kelch; Stengel rauhhaarig, aufrecht, gabelsp.; Blätt. meist 3zählig. 6. 7. Feuchte Orte, Ufer

Norwegisches F.,P. norvégicaL.

— Außer den blütentragend. Stengeln gestielte Blätterbüschel vorhanden; Blblätt. nur beiP. intermédiaundcanéscens(meist) kürzer als der Kelch

6

6.Bltnteile 5- (selten 4-)zählig

8

— Bltnteile 4zählig

7

7.Stengel niederliegend, rankenart., oft wurzelnd, oberwärts ästig; Blätt. 3zählig od. die unt. 5zählig; Nebenblätt. ungeteilt od. 2–5zähnig. 6–8. Feuchte Wälder

Gestrecktes F.,P. procúmbensSibthorp

— Stengel aufsteigend, nicht wurzelnd; Blätt. 3zählig, die unt. 3- od. 5zählig; Nebenblätt. groß, tief 3 bis vielsp. 6–10. Wälder, Triften, gemein(Tormentilla eréctaL.)

Blutwurz,P. silvéstrisNecker

8.Stengel ausläuferart., niederliegend, einfach; Blätt. 5zählig, alle gestielt; Bltn ansehnlich (ca. 1½ cm breit), zu 1–2. 5–8. Wegränder, Wiesen, häufig

Kriechendes F.,P. reptansL.

— Stengel aufrecht od. niederliegend, aber nicht ausläuferart. am Boden umherkriechend; Bltn zu mehr., in Trugdolden

9

9.Blühende Stengel entspringen seitlich aus den Blattachseln einer von der Grundachse erzeugten grundst. Rosette

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— Blühende Stengel entspringen nicht aus den Blattachseln einer grundst. Rosette, sondern bilden die unmittelbare Fortsetzung der Grundachse, die außerdem noch Blätterbüschel treibt

10

10.Blätt. beiderseits grün; Stengel steif aufrecht, langhaarig, nie flaumig od. holzig. H. 30–70 cm

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— Blätt. unterseits grau- od. weißfilzig; Stengel aufstrebend od. niederliegend, selten vom Grunde an aufrecht und dann flaumig filzig

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11.Blätt. am Rande umgerollt, meist 5zählig, unten weißfilzig; Stengel aufsteigend, filzig. 6–10. Trockene Orte, Wegränder

Silber-F.,P. argénteaL.

— Blätt. am Rande nicht umgerollt, unterseits dünn graufilzig

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12.Stengel niederliegend, im Kreise ausgebreitet; unt. Blätt. 5zählig; Frstiele abstehend od. zurückgekrümmt.(Ändert vielfach ab, z. B.: unt. Blätt. meist 7zählig; Blättch. jederseits 4–7zähnig; Außenkelch oft gezähnt =P. silesíacaÜchtritz.)5. 6. Sandige Orte, Hügel, Dünen, Wegränder.(P. wiemanniánaGünther u. Schummel).

Hügel-F.,P. collínaWibel

— Stengel mehr aufrecht, filzig und zugleich von längeren Haaren zottig; Blätt. meist 5zählig; Frstiele aufrecht; Fr. eif., runzlig. 6. 7. Sonnige Hügel, sehr zerstr.

Graues F.,P. canéscensBesser

Zuweilen verschleppt findet sichP. intermédiaL., mit fast aufrechtem, unterhalb der Mitte verzweigtem Stengel, beiderseits zottigen, grünen od. unterseits graufilzigen (P. heidenrēīchiiZimmeter) Blätt. und flügelig gekielter Fr.

13.Unt. Blätt. 5–7zähl.; Stengel von längeren, am Grunde verdickten Haaren und kurzen Drüsenhaaren rauh; Fr. mit geflügeltem, bleicherem Kiele. 6. 7. Sonnige Hügel, Waldränder, sehr zerstr., auch angepfl.

Aufrechtes F.,P. rectaL.

— Blätt. meist 5zählig; Blättch. längl.-lanzettl., langhaarig; Stengel von längeren und kürzeren Haaren rauh; Fr. mit sehr schmalem, geschärftem Kiele. 6. 7. Sonnige Hügel, Thüringen und Rheingegend

Behaartes F.,P. pilósaWilld.

14.Untere Blätt. 7–9-, selten 5zählig; Stengel wagerecht abstehend behaart

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— Untere Blätt. meist 5-, selten 7zählig; Stengel anliegend od. aufrecht abstehend behaart

15

15.Blätt. beiderseits nebst dem Stengel graufilzig und außerdem zuweilen mit längeren, aufrecht abstehenden Haaren besetzt. 4. 5. Sandige, trockene Orte. Fehlt in Nordwestdeutschl., in der Rheinprovinz nur bei Kreuznach

Sand-F.,P. arenáriaBorkhausen

— Blätt. behaart, besonders auf den Adern und am Rande, aber nicht filzig

16

16.Bltn etwa 1 cm breit; unt. Blätt. 5- und 7zählig, gelbgrün; Nebenblätt. der grundst. Blätt. linealisch; Frstiele aufsteigend, an der Spitze gekrümmt. 3–5. Hügel, Waldränder, meist häufig, im nördlichen Gebiet selten oder fehlend

Frühlings-F.,P. vernaRoth

— Bltn doppelt so groß; Nebenblätt. der grundst. Blätt. eif.-lanzettl.

17

17.Blättch. am Rande und unterseits auf den Adern dicht seidenhaarig, sonst kahl, auf jed. Seite m. 3 spitz. Zähn. u. kleiner. Endzahn. 6. 7. Riesengeb., Sudeten.

Gold-F.,P. āūreaL.

— Blättch. am Rande und unterseits auf den Adern abstehend behaart (aber nicht seidig glänzend); Blättchen stumpf gesägt, der Endzahn nicht kleiner. 7. Hoheneck im Elsaß, Alpen

Salzburger F.,P. salisburgénsisHaenke

18.Stengel oft rötlich, meist kürzer als die grundst. Blätt., schlaff, vom Grunde an verzweigt; Blättch. meist gestutzt; Frstiele zurückgekrümmt. H. 8–15 cm. 5. 6. Waldränder, Hügel, Abhänge

Glanzloses F.,P. opácaRoth

— Stengel grün, die grundst. Blätt. weit überragend, kräftig, von der Mitte an verzweigt; Blätt. meist 7zählig; Frstiele aufrecht. H. 15–30 cm. 5. 6. Thüringen, Bayern

Sieben-F.,P. thuringíacaBernhardi

19.Untere Blätt. gefied., obere 3zählig. H. 30–50 cm; Frchen kahl. 5–7. Trockene Wälder, sehr zerstr., im nordwestl. Gebiete fehlend

Felsen-F.,P. rupéstrisL.

— Blätt. 3–5zählig; Frchen am Nabel behaart

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20.Untere Blätt. 5zählig; Blättch. längl.-lanzettl., unterseits seidenhaarig, oberseits kahl. 5. 6. Trockene Waldränder, zerstr.

Weißes F.,P. albaL.

— Untere Blätt. 3zählig; Blättch. eif. od. rundlich

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21.Äußere Kelchzipfel kaum halb so lang als die inneren; Blblätt. so lang od. länger als der Kelch; Stbfäden viel schmäler als die Stbbeutel. 3–5. Waldränder, buschige Hügel, sehr zerstr.(P. fragariástrumEhrhart)

Erdbeer-F.,P. stérilisGarcke

— Äußere Kelchzipfel fast ebenso lang als die inneren; Kelchblätt. innen am Grunde rot; Blblätt. so lang od. etwas kürzer als der Kelch; Stbfäden fast so breit als die Stbbeutel. 4. 5. Rheingegend, Pfalz, Vogesen

Rheinisches F.,P. micránthaRamond

Bastarde:P. reptans×silvestris,P. procumbens×reptansu. a.

Fiederblättch. scharf gesägt, oberseits dunkel-, unterseits bläulichgrün. 6. 7. Sumpfige Stellen

C. palústreL.

Stengel niederliegend od. aufsteigend; Blättch. vorn meist 3zähnig; Bltn gelb. 6. 7. Nur am Hoheneck im Elsaß

S. procúmbensL.

1.Blätt. handf. 3teilig, am Grunde keilf., mit vorn eingeschnittenen Zipfeln (Fig.503); Bltn geknäuelt. 5–10. Äcker, nicht selten

Acker-F.,A. arvénsisScopoli

— Blätt. 7–9lappig od. hand. 5–7teilig; Bltn in Rispen

2

Fig. 503.

Fig. 503.

2.Unt. Blätt. bis auf den Grund 5–7teilig; Zipfel keilf., unterseits seidenhaarig glänzend. 6–8. An Felsen der höheren Gebirge

Alpen-F.,A. alpinaL.

— Untere Blätt. höchstens bis zur Mitte gespalt.

3

Fig. 504.

Fig. 504.

3.Blattzipfel ringsum gesägt, unt. Blätt. nicht bis zur Mitte gespalten (Fig.504). 5–10. Wiesen, Wälder, häufig

Wiesen-F.,A. vulgárisL.

— Blattzipfel am Grunde ganzrand.; untere Blätt. bis zur Mitte geteilt. 7. Riesengebirge.

Gespalt. F.,A. fissaSchummel

Alle Bltn mit Stbblätt. und Stempel; Köpfchen eif.-längl. (Fig.505), dunkelbraun; Fiederblättch. herzf.-längl. 6–8. Wiesen

Großer W.,S. officinálisL.

Fig. 505.

Fig. 505.

Obere Bltn des Köpfchens mit Stempeln, die unt. mit Stbblätt.; Köpfchen kugelig (Fig.506), erst grün, dann rötlich; Blättch. rundl. od. eif.-längl. 5–7. Trockene Hügel

Kleiner W.,S. minorScopoli

Fig. 506.

Fig. 506.

1.Blättch. unterseits nur auf den Nerven zerstr. steifhaarig; Frbecher der ganzen Länge nach gefurcht; Stacheln am Grunde des Frbechers nach oben gerichtet, dicht zusammenneigend. 7. Nur in Ostpreußen.

Behaarter O.,A. pilósaLedebour

— Blättch. unterseits kurz grauhaarig, längl. bis längl.-lanzettl.

2

2.Frbecher verkehrt-kegelf., der ganz. Länge nach tief gefurcht, äußere Stacheln weit abstehend (Fig.507). 6–8. Wegränder, buschige Hügel, verbreitet

Kleiner O.,A. eupatóriaL.

Fig. 507.

Fig. 507.

— Frbecher halbkugelig-glockig, nur bis zur Mitte seicht gefurcht, äußere Stacheln zurückgeschlagen (Fig.508). 6–8. Waldränder, Gebüsche, sehr zerstr.

Großer O.,A. odorátaMiller

Fig. 508.

Fig. 508.

1.Stacheln des Schößlings ungleich, gerade od. gekrümmte derbere mit borsten- od. nadelf. untermischt

18

— Stacheln des Schößlings ziemlich gleich, gerade od. gebogen(beiR. rubiginosaundR. ellipticaauch ungleich)

2

2.Griffel zu einem Säulchen von der Länge der Stbblätt. verwachsen

17

— Griffel meist als kurzes Köpfchen hervorragend, viel kürzer als die Stbblätt.(nur beiR. micranthaundR. agrestisverläng.)

3

3.Blättch. unterseits mehr oder weniger drüsig, zuweilen nur auf den Nerven.(Bei einigen Arten finden sich die Drüsen in der Behaarung versteckt)

8

— Blättchen unterseits drüsenlos.(VonR. tomentellaundR. tomentosakommen auch drüsenlose Formen vor)

4

4.Blättchen unterseits behaart

7

— Blättchen völlig kahl

5

5.Kelchzipfel ungeteilt, höchstens die äußeren etwas gezähnt; Blättch. schwach keilf., wie die Zweige blau bereift und rötl. überlaufen; Blkr. klein, rosa; Fr. langgestielt, kugelig. 7. Alpen, Schwarzwald, Vogesen, auch oft angepfl.

Rotblättrige R.,R. rubrifóliaVillars

— Kelchzipfel fiederspalt.

6

6.Bltnstiele länger als die Deckblätt.; Kelchzipfel zurückgeschlagen, vor der Frreife abfallend; Blkr. hellrosa, seltener weiß. Sehr veränderlich. 6. Waldränder, Hecken, gemein

Hundsrose,R. canínaL.

— Bltnstiele kürzer als die Deckblätt.; Kelchzipfel aufrecht, erst bei der Frreife abfallend; Griffel in einem weißwolligen Köpfchen. 6. Wegränder, Abhänge, zerstr.

Blaugrüne R.,R. glaucaVillars

7.(4.) Griffel dicht weißwollig; Bltn in den breit. Deckblätt. versteckt; Kelchbl. abstehend bis aufrecht, spät abfallend; Fr. bereift. 6. Zerstr.

Lederblättrige R.,R. corlifóliaFries

— Griffel schwach behaart od. kahl; Bltnstiele wenigstens doppelt so lang als die Deckblätt.; Kelchblätt. zurückgeschlagen, frühzeitig abfallend. 6. Verbreitet

Hecken-R.,R. dumetórumThuillier

8.(3.) Bltnstiele mit gestielten Drüsen besetzt

12

— Bltnstiele kahl, selten spärlich drüsig

9

9.Blättch. unterseits auf d. Nerven wenigdrüsig, klein, rundl. od. eif., a. Grunde abgerund., dopp. gesägt, m. breit. drüsentragend. Zähnen; Griffel wollig; Fr. klein, fast kugelig. 6. Im mittl. u. südl. Gebiet, zerstr.

Flaum-R.,R. tomentéllaLeman

— Blättch. unterseits reichdrüsig, verkehrt-eif. bis lanzettl., am Grunde mehr oder weniger keilförmig, mit schmalen, spitzen Zähnen

10

10.Griffel verlängert, kahl oder wenig behaart; Kelchzipfel sehr schmal, später zurückgeschlagen, früh abfallend; Bltnstiele länger als die Fr.; Blkr. weißlich; Äste verlängert, dünn. 6. Wie vor.

Acker-R.,R. agréstisSavi

— Griffel in einem kurzen, meist wolligen Köpfchen; Bltnstiele kurz, höchstens so lang als die Fr. Gedrungene Sträucher mit dichtstehenden Zweigen

11

11.Kelchzipfel zurückgeschlagen; Blättch. eif.-längl., am Grunde schwach keilig, oberseits oft mit größeren, leicht abfallend., unterseits mit staubart. feinen Drüsen; Blkr. klein, lebhaft rosa. 6. Selten

Nelken-R.,R. caryophylláceaBesser

— Kelchzipfel aufgerichtet; Blättch. verkehrt-eif., von der Mitte an scharf gesägt, unterseits mit kurz gestielten Drüsen; Blkr. weißlich oder blaßrosa. 6. Süd- und Mitteldeutschl. bis Thüringen und Schlesien.(R. gravéolensGrénier)

Elliptische R.,R. ellípticaTausch

12.(8.) Stacheln meist kräftig, vom Grunde an sichelförmig gekrümmt; Blättch. klein, starkriechend

16

— Stacheln gerade od. leicht gekrümmt, lang; Blättch. ziemlich groß

13

13.Kelchblätt. nach der Blütezeit zurückgeschlagen, abfällig; Blättch. kahl, starr, lebhaft grün, unterseits auf den starken Nerven drüsig; Blkr. groß, lebhaft rosa. 6. Im südl. und mittl. Gebiet zerstr.(R. jundzílliiBesser)

Rauhblättr. R.,R. trachyphýllaRau

— Kelchblätt. nach der Blütezeit aufgerichtet od. abstehend, meist bleibend; Blättch. beiderseits behaart, graugrün

14

14.Stacheln schwach gebogen; Blkr. blaßrosa; Kelchblätt. vor der Frreife abfallend; Blättch. grob doppelt gesägt, unterseits graufilzig; Fr. aufrecht.(Ändert ab: Blättch. 3fach drüsig gezähnt, weißgraufilzig, unterseits reichdrüsig; Kelch lange bleibend =R. venústaScheutz)6. Verbreitet

Filz-R.,R. tomentósaSmith

— Stacheln völlig gerade; Bltn lebhaft rosa; Fr. nickend

15

15.Fr. groß, kugelig, weichstachelig; Blättch. groß, unterseits filzig. 6. Der Fr. wegen oft angepfl.

Apfel-R.,R. pomíferaHerrmann

— Fr. kleiner, nicht weichstachelig; Blättch. kleiner, dicht weichhaarig. 6. 7. Selten

Weiche R.,R. mollisSmith

16.(12.) Griffel wollig; Kelchzipfel aufrecht od. abstehend; Bltnstiele kurz; Bltn lebhaft rosa. 6. 7. Verbreitet

Wein-R.,R. rubiginósaL.

— Griffel kahl; Kelchzipfel zurückgeschlagen; Bltnstiele länger als die Fr.; Blkr. hell fleischrot. 6. 7. Selten (Schlesien, Thüringen, Rheinprovinz)

Kleinblütige R.,R. micránthaSmith

17.(2.) Äste verlängert, niederliegend; Blättch. dünn, eif. oder elliptisch; Kelchzipfel schwach fiedersp. od. ungeteilt; Blkr. weiß. 6. Im südl. Gebiet.(R. repensScopoli)

Feld-R.,R. arvénsisHudson

— Hochwüchsiger Strauch mit hängend. Ästen; Blättch. längl.-eif., oberseits glänzend; Blkr. klein, weiß, rosa überlaufen. 6. 7. Westfalen, Baden.

Verwachsengriffelige R.,R. stylósaDesvaux

18.(1.) Bltn gelb; Fr. scharlachrot. 6. Angepfl. und verw.

Gelbe R.,R. lúteaMiller

— Bltn rot od. weiß

19

19.Kelchzipfel fiedersp.; Blättch. lederig, sehr groß, zu 3–5; Blkr. sehr groß, tiefrot. 6. Im südl. Gebiet bis Thüringen

Essigrose,R. gállicaL.

Eine Abart davon ist vielleicht die in den Gärten kultivierte R. centifólia L., mit sehr großen, krautigen Blätt., die nebst dem Bltnstande reichlich mit Drüsen besetzt sind. Bei einer Form (R. muscósa, Moosrose) finden sich am Bltnstiel und Kelch moosartige Wucherungen.

— Kelchzipfel nicht fiedersp., ungeteilt

20

20.Blättch. mittelgroß, zu 5–7, unterseits weichhaarig; Nebenblätt. der nichtblühend. Zweige fast röhrig eingerollt; Kelch bleibend. 5. 6. Süd- und Mitteldeutschl., selten

Zimt-R.,R. cinnamómeaL.

— Blättch. klein, zu 7–10 (meist 9), meist kahl; Nebenblätt. alle flach

21

21.Blättch. einfach gesägt; Kelchzipfel ½ so lang als die weiße Blkr.; Fr. aufrecht. 6. 7. Sonnige Hügel, sehr zerstr.

Bibernell-R.,R. pimpinellifóliaL.

— Blättch. doppelt gesägt; Kelchzipfel länger als die rote Blkr.; Fr. hängend. 6. 7. Gebirgswälder, selten

Alpen-R.,R. alpínaMiller

1.Stengel krautig

12

— Stengel holzig

2

2.Blätt. einfach od. 3- bis mehrzählig gefingert

7

— Blätt. gefied.

3

3.Blätt. paarig gefied.; Bltn gelb

Caragána204

— Blätt. unpaarig gefied.

4

4.Flügel u. Schiffchen fehlend; Fahne dunkelviolett

Amórpha204

— Flügel und Schiffchen vorhanden; Bltn weiß, rot od. gelb

5

5.Blblätt. mit einem weit aus dem Kelche hervorragenden Stiel, gelb; Hülsen fast stielrund, an den Gelenken eingeschnürt (Fig.523)

Coronílla205

— Blblätt. nicht lang gestielt; Bltn in Trauben

6

6.Bltn gelb; Hülse stark aufgeblasen

Colútea204

— Bltn weiß od. rot; Hülse flach zusammengedrückt

Robínia205

7.(2.) Blkr. gelb

9

— Blkr. weiß od. rosa; Stengel nur unten holzig

8

8.Bltn in doldenf. Köpfchen an der Spitze des Stengels, weiß; Schiffchen schwarzviolett

Dorýcnium204

— Bltn zu 1–2 blattachselst., rosa, selten weiß; Stengel meist dornig

Onónis199

9.Blätt. nadelf., stechend; Blkr. kaum länger als der bis auf den Grund 2teilige Kelch. Strauch mit langen Dornen (Fig.509)

Ulex198

— Blätt. nicht nadelf.; Blkr. deutl. länger als der Kelch

10

10.Blätt. alle einfach. Kleiner Strauch mit kurzen Dornen od. dornenlos

Genísta198

— Blätt. (wenigstens die unteren) 3zählig

11

11.Griffel sehr lang, kreisf. eingerollt; Bltn groß, einzeln; Hülse an den Nähten zottig; Zweige rutenf., kantig, grün. Besenginster

Sarothámnus198

— Griffel nicht spiralig eingerollt; Bltn in Trauben, in Köpfchen od. zu zweien

Cýtisus199

12.(1.) Blätt. gefiedert

26

— Blätt. einfach od. 3- bis mehrzählig gefingert

13

13.Bltn einzeln od. zu zweien auf langen Stielen

24

— Die einzelnen Bltn sitzend od. kurzgestielt, oft zu mehreren gehäuft

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