Chapter 24

Fig. 509.

Fig. 509.

14.Alle Blätt. einfach; Stengel platt, breit geflügelt

Genísta198

— Blätt. in ihrer Mehrzahl 3–9zählig gefingert

15

15.Bltn einzeln od. zu zweien in den Blattachseln, im oberen Teile des Stengels zuw. gedrängt

23

— Bltn in Köpfchen, Dolden (Fig.510) od. Trauben (Fig.512)

16

Fig. 510.

Fig. 510.

16.Blättch. groß (5–7 cm br.); Schiffchen nebst Stbblätt. und Griffel spiralig eingerollt. Bohne

Phaséolus210

— Blättch. viel kleiner; Schiffchen nicht spiralig eingerollt

17

17.Die am Grunde des Blattstiels entspringend. Nebenblätt. den Fiederblättchen gleichgestaltet, so daß dadurch das 3zählige Blatt 5zählig od. gefied. erscheint (Fig.513–514)

22

— Nebenblätt. viel kleiner als die Fiederblättch., diesen nicht gleichgestaltet (vergl. Fig.544)

18

18.Blätt. 4–9zählig gefingert

21

— Blätt. 3zählig gefingert

19

19.Blblätt. mit den Stbblätt. und oft auch unter sich verwachsen, zuw. kürzer als der Kelch; reife Fr. kürzer od. wenig länger als der Kelch, von der verwelkten Blkr. eingehüllt (Fig.511); Bltn in rundl. od. längl. Köpfchen.

Klee,Trifólium201

Fig. 511.

Fig. 511.

— Blblätt. weder unter sich, noch mit den Stbblätt. verwachsen, stets länger als der Kelch; reife Fr. aus dem Kelche hervorragend, von der abfallend. Blüte nicht eingehüllt

20

20.Fr. gerade od. schwach gebogen, eif. bis kugelig (Fig.512); Bltn in lockeren, verlängerten Trauben(nur bei einer starkriechend. Pfl. in blauen Köpfchen), hängend

Melilótus201

Fig. 512.

Fig. 512.

— Fr. nierenf., sichelf. od. schneckenf. eingerollt, zuw. dornig (Fig.530–533); Bltn in dichten, oft kopff. Trauben, aufrecht

Medicágo200

21.(18.) Bltn in Quirlen od. Trauben; Blätt. meist 7–9zählig gefingert

Lupínus199

— Bltn in Köpfchen; Blätt. 4–5zählig

Trifólium201

22.(17.) Bltn gelb; Schiffchen zugespitzt; Blättch. meist eif. (Fig.513)

Lotus204

Fig. 513.

Fig. 513.

— Bltn weiß, mit violetter Schiffchenspitze; Blättch. linealisch (Fig.514)

Dorýcnium204

Fig. 514.

Fig. 514.

23.(15.) Pfl. starkriechend; Bltn gelblichweiß; Blätt. alle 3zählig

Trigonélla201

— Pfl. nicht starkriechend; Bltn rosa, selten weiß od. goldgelb; Schiffchen zugespitzt; Blätt. z. T. einfach

Onónis199

24.(13.) Blätt. alle einfach, nicht 3zählig

Láthyrus209

— Blätt. alle 3zählig

25

25.Hülse mit 4 geflügelten Kanten, gerade (Fig.515); Bltn ansehnlich

Tetragonólobus204

Fig. 515.

Fig. 515.

— Hülse spiralig gewunden; Bltn klein

Medicágo200

26.(12.) Blätt. paarig gefied. (ohne Endblättch.)

37

— Blätt. unpaarig gefied. (mit Endblättch.)

27

Fig. 516.

Fig. 516.

27.Untere Blätt. meist ungeteilt; Endblättch. der gefied. Blätt. oft viel größer als die übrigen Blättch.; Bltn goldgelb, selten rötlich, in Köpfchen mit fingerf. geteilten Deckblätt. (Fig.516)

Anthýllis204

— Alle Blätt. gefied., mit ziemlich gleichen Blättch.; Bltn doldig od. traubig, ohne fingerf. geteilte Deckblätt.

28

28.Bltn in Dolden (die Dolde zuw. nur 2blütig)

34

— Bltn in Trauben

29

29.Alle Stbfäden verwachsen (Fig.517); Bltn lila od. weiß; Fr. stielrund, wie die ganze Pfl. kahl; Nebenblätt. halb pfeilf.-lanzettlich, lang stachelspitzig. H. ½-1 m. Gartenpfl., selten wild

Galéga204

Fig. 517.

Fig. 517.

— Hinteres Stbblatt ganz frei, nicht mit den übrigen verwachsen (Fig.518)

30

Fig. 518.

Fig. 518.

30.Bltn gelb od. gelblich

33

— Bltn rot od. bläulich, selten weiß

31

31.Hülse der Länge nach mehr od. weniger 2fäch., an einer Naht eingedrückt; Bltn violett, fleischrot od. weiß

Astrágalus205

— Hülse einfach; Schiffchen länger als die Flügel

32

32.Bltn rosa; Hülse 1samig, rundl. (Fig.519), reif knochenhart. Als Futterpfl. gebaut

Onóbrychis206

Fig. 519.

Fig. 519.

— Bltn purpurn; Hülse zwischen den Samen eingeschnürt, quer in Glieder zerfallend (Fig.520). Riesengebirge, Alpen

Hedýsarum206

Fig. 520.

Fig. 520.

33.(30.) Schiffchen am Ende mit einer gerad. Spitze (Fig.521); Pfl. rauh behaart

Oxýtropis205

Fig. 521.

Fig. 521.

— Schiffchen am Ende stumpf; Pfl. kahl od. mit angedrückten Haaren, selten abstehend behaart und dann alle Blätt. grundst.

Astrágalus205

34.(28.) Blätt. aus 5 Teilblättch. zusammengesetzt

22

— Blätt. aus 7 und mehr Teilblättch. zusammengesetzt

35

35.Stiel der Blblätt. viel länger als der Kelch; Bltn goldgelb; Hülsen zusammengedrückt, mit hufeisenf. gekrümmten Gliedern (Fig.522)

Hippocrépis206

Fig. 522.

Fig. 522.

— Stiel der Blblätt. so lang od. kürzer als der Kelch, selten länger und dann die Bltn nicht gelb

36

Fig. 523.

Fig. 523.

36.Bltn goldgelb od. weiß, mit roter Fahne; Hülsen 4flügelig od. 4kantig (Fig.523)

Coronílla205

— Bltn rötlichgelb od. Fahne und Flügel schwach rosa; Dolde 2–8blütig; Hülsen vogelklauenähnlich (Fig.524)

Ornithopus206

Fig. 524.

Fig. 524.

37.(26.) Stbfadenröhre rechtwinkl. abgeschnitten; die freien oberen Enden der Stbblätter daher gleich lang (Fig.525)

39

Fig. 525.

Fig. 525.

— Stbfadenröhre schief abgeschnitten, daher die freien oberen Enden der Stbblätt. verschieden lang (Fig.526)

38

Fig. 526.

Fig. 526.

38.Griffel flach, auf der inneren (Fahnen-) Seite behaart; Bltn bläulichweiß, in 1–3blütig., langgestielten Trauben; Kelch sehr tief geteilt; Hülse fast rautenf. (Fig.527), kahl, meist 2samig. Linse

Lens209

Fig. 527.

Fig. 527.

— Griffel fadenf., entweder unter der Spitze ringsum behaart od. an der Schiffchenseite bärtig

Vícia206

39.Griffel zu einer nach unten offenen Rinne zusammengebogen, auf der inneren Seite bärtig; Nebenblätt. sehr groß, meist größer als die Blättch. Nur angebaut. Erbse

Pisum209

— Griffel flach, auf der ob. Seite mit einer Haarlinie (zuweilen nebst Stbblätt. und Schiffchen um seine Achse gedreht und dann die Flächen nach den Seiten gerichtet); Stengel zuweilen breit geflügelt

Láthyrus209

Sandige Orte, im nördl. und westl. Gebiet zerstr. 5. 6.

U. europǣusL.

1.Stengel breit geflügelt, gegliedert; Blüten in kopff. Trauben. 5. 6. Trockene Wiesen, sehr zerstr., im nördl. Gebiet fehlend(Cytisus sagittálisKoch)

Geflügelter G.,G. sagittálisL.

— Stengel nicht geflügelt

2

2.Stengel ohne Dornen

4

— Stengel wenigstens unterwärts mit Dornen

3

3.Junge Triebe wie die Hülsen kahl; Deckblättch. eif., länger als die Bltnstiele; Blätt. blaugrün. 5. 6. Heiden, Nordwestdeutschl., sonst selten

Englischer G.,G. ánglicaL.

— Junge Triebe wie die Hülsen rauhhaarig; Deckblättch. pfrieml., etwa ½ so lang als die Bltnstiele; Blätt. grasgrün. 5. 6. Trockene Wälder, nicht selten

Deutscher G.,G. germánicaL.

4.Bltn einzeln oder zu 2, blattachselst.; Fahne, Schiffchen und Fr. seidenhaarig; Stengel liegend. 4–6. Dürre Triften, Heiden, stellenweise

Behaarter G.,G. pilósaL.

— Bltn in endst. Trauben; Blblätt. und Fr. kahl; Stengel aufrecht od. aufsteigend. 6. 7. Trockene Wiesen, Triften, Wälder

Färber-G.,G. tinctóriaL.

Wegränder, lichte Wälder, Abhänge, verbreitet. 5. 6.

S. scopáriusWimmer

1.Bltn in endst., kopff. Dolden oder zu 1–4 (meist 2)blattachselst. (an den Ästen traubenart. gehäuft)

5

— Bltn in unbeblätt. Trauben

2

2.Trauben aufrecht, endst.; Bltn goldgelb

4

— Trauben hängend, seitenst.

3

3.Hülsen seidenhaarig; Blättch. oberseits kahl, unterseits behaart; Bltn goldgelb. 5. 6. Häufig angepfl.

Goldregen,C. labúrnumL.

— Hülsen kahl; Blätt. am Rande gewimpert, sonst kahl; Bltn hochgelb. 5. 6. Bisweilen angepfl.

Alpen-G.,C. alpínusMiller

4.Blätt. alle deutlich gestielt, unterseits nebst den Blattstielen und Hülsen angedrückt behaart; Traube reichblütig; Äste rutenf. 6–8. Beim Trocknen schwarz werdend. Steinige, trockene Orte, selten, zuweilen als Zierstrauch angepflanzt

Schwarzer G.,C. nígricansL.

— Obere Blätt. sitzend; Bltnstiele, Hülsen und Blätt. kahl; Traube 4–8blütig. Nicht schwarz werdend. 5. 6. In Anlagen

Italienischer G.,C. sessilifóliusL.

5.Bltn in kopff. Dolden, daneben auch einzeln stehende Bltn; Äste aufrecht abstehend; alle Teile der Pfl. rauhhaarig. 6–8. Lichte Wälder, Gesträuch, sonnige Orte, selten, auch angepfl. und verw.

Kopfiger G.,C. capitátusJacquin

— Bltn meist zu 2, blattachselst.; Äste lang, niederliegend; Blätt. unterseits nebst den Kelchen und Bltnstielen angedrückt seidenhaarig. 5. 6. Lichte Wälder, Gesträuch, sonnige Hügel, im südl. und östl. Deutschl.

Zwillings-G.,C. ratisbonénsisSchäffer

1.Bltn gelb, in traubig angeordneten Quirlen. 6–9. Angebaut

Gelbe L.,L. lúteusL.

— Bltn blau od. weiß, in endst. Trauben

2

2.Bltn blau; Blättch. linealisch. 6–9. Wie vor.

Blaue L.,L. angustifóliusL.

— Bltn weiß; Blättch. verkehrt-eif.-längl. 6–9. Seltener gebaut

Weiße L.,L. albusL.

1.Hülsen so lang od. länger als der Kelch; Stengel 1- od. 2reihig behaart, meist stark dornig; Dornen oft zu 2. 6–9. Triften, Wiesen, Wege, meist häufig

Dornige H.,O. spinósaL.

— Hülsen kürzer als der Kelch; Stengel ringsum behaart; Blätt. drüsig

2

Fig. 528.

Fig. 528.

2.Stengel ausgebreitet, dornenlos od. zerstr. dornig; Blättch. vorn abgerundet (Fig.528); Bltn entfernt, meist einzeln. 6–9. Sandige Triften, Wegränder, trockene Wiesen

Kriechende H.,O. repensL.

— Stengel aufrecht oder aufstrebend, stets dornenlos;Blättch. mehr od. weniger spitz (Fig.529); Bltn zu 2, an den Enden der Äste traubig gehäuft; Fahne stumpf. 7. 8. Wie vor. Im östl. Deutschl.

Stinkende H.,O. arvénsisL.

Die gelbblühendeO. natrixLamarck kommt im Gebiete nur bei Gorze unweit Metz vor.

Fig. 529.

Fig. 529.

1.Bltn blau od. violett; Hülsen mit 2–3, im Mittelpunkte offenen Windungen (Fig.530). 6–9. Gebaut und verwild.

Luzerne,M. satívaL.

Fig. 530.

Fig. 530.

M. falcata×satíva(M. médiaPersoon) hat anfangs gelbe, dann grüne, später violette od. bläul. Bltn; Hülsen mit ½-2½ Windungen.

— Bltn gelb

2

2.Köpfchen reichblütig; Hülsen sichelf. od. mit einer einzig. Windung, ring- od. nierenf., dornenlos

6

— Köpfchen 1–8blütig; Hülsen schneckenf., mit 2–6 Windungen, dornig (Fig.531)

3

Fig. 531.

Fig. 531.

3.Windungen der Hülsen 5–10 mm im Durchmesser; Samen durch Scheidewände getrennt

5

— Windungen der Hülsen 3–4 mm im Durchmesser; Samen durch Scheidewände nicht getrennt

4

4.Traube 1–8blütig; Kelchzähne so lang als die Kelchröhre; Nebenblätt. ganzrand. od. am Grunde gezähnelt; Hülsen mit 4–5 Windungen, die kaum sichtbar geadert sind; Stacheln hakig. 5–7. Trockene Hügel, stellenweise, in Nordwestdeutschl. und Ostpreußen fehlend

Kleinster Sch.,M. mínimaBartalini

— Traube 1–2blütig; Kelchzähne kürzer als die Kelchröhre; Nebenblätt. gezähnt; Hülsen mit 3–5 deutlich geaderten Windungen. 6. 7. Zuweilen eingeschleppt und verw.

Ascherson's-Sch.,M. aschersoniánaUrban

5.Blättchen meist gefleckt; Traube 1–5blütig; Flügel kürzer als das Schiffchen; Stengel von gegliederten Haaren etwas rauh. 5. 6. Eingeschleppt und in der Nähe von Fabriken verw.

Arabischer Sch.,M. arábicaAllioni

— Blättch. ungefleckt; Traube 7–8blütig; Flügel länger als das Schiffchen; Steng. kahl od. mit einfachen Haaren besetzt. 5–8. Äcker, Schutt. Eingeschleppt.

Rauher Sch.,M. híspidaGærtner

M. rigídulaDesrousseaux, mit beiderseits behaarten Blättch. und filzigen Hülsen, findet sich hier und da nebst einigen anderen Arten eingeschleppt.

Fig. 532.

Fig. 532.

6.Bltn bis 1 cm groß; Hülsen sichel- od. ringf. gekrümmt (Fig.532), etwa 1 cm lang. 6–9. Wege, Hügel, zerstr.

Sichelklee,M. falcátaL.

— Bltn bis 3 mm groß; Hülsen nierenf., in der Mitte ohne Lücke (Fig.533), etwa 2 mm lang. 6–9. Wiesen, Grasplätze, häufig

Hopfenklee,M. lupulinaL.

Fig. 533.

Fig. 533.

Hülsen 8–15 cm lang, etwas gebogen. 6. 7. Selten gebaut und verwildert

T. foenum graecumL.

1.Bltn gelb

3

— Bltn blau od. weiß

2

2.Bltn in lockeren Trauben, weiß; Bltnstielchen ½ so lang als der Kelch; Flügel kürzer als die Fahne. 7–9. Unbebaute Orte

Weißer St.,M. albusDesrousseaux

Bei dem hier und da eingeschlepptenM. ruthénicusM. B. sind die Bltnstielchen länger als der Kelch und die Flügel fast so lang als die Fahne.

— Bltn in rundl. Köpfchen, blau. 6. 7. Gebaut u. verw.

Schabziegerklee,M. cœrúleusDesrousseaux

3.Nebenblätt. ganzrandig. Pfl. mit starkem Geruch

5

— Nebenblätt. am Grunde breiter und hier gezähnt (Fig.534)

4

Fig. 534.

Fig. 534.

4.Flügel länger als das Schiffchen; Hülsen eif., spitzlich. 5–9. Salzhaltige Orte, sehr zerstr.

Gezähnter St.,M. dentátusPersoon

— Flügel so lang als das Schiffchen; Bltn sehr klein; Hülsen fast kugelig, sehr stumpf; Nebenblätt. mitunter ganzrandig. 6. 7. Zuweilen eingeschleppt.

Kleinblütiger St.,M. parviflórusDesfontaines

5.Hülsen kurzhaarig, deutlich netzf. runzlig, zugespitzt (Fig.535a), reif schwarz; alle Blblätt. gleich lang; Stengel aufrecht. H. 1–1,25 m. 6–9. Feuchte Orte, salzliebend, zerstr.

Hoher St.,M. altíssimusThuillier

— Hülsen kahl, quer-faltig, wenig netzf., stumpf, stachelspitzig (Fig.535b), reif gelbbraun; Flügel länger als das Schiffchen, so lang als die Fahne; Stengel niederliegend oder aufsteigend. H. 30–90 cm. 6–9. Wege, Äckerränder, zerstr.

Echter St.,M. officinálisDesrousseaux

Fig. 535.

Fig. 535.

M. grácilisDC., mit kugeligen, zugespitzt geschnäbelten Hülsen und mit aus breitem Grunde pfrieml. Nebenblätt. ist an Dämmen bei Aachen verw.

1.Bltn gelb od. (verwelkt) bräunlich

16

— Bltn rötlich, weiß od. gelblichweiß

2

2.Blätt. 5- (selten 4-)zählig; Bltn 12–15 mm lang, rot od. gelblichweiß. 6. 7. Trockene Wälder im östl. Deutschl.

Lupinen-K.,T. lupinásterL.

— Blätt. 3zählig

3

Fig. 536.

Fig. 536.

3.Die einzelnen Blüten des Köpfchens länger od. kürzer gestielt (Fig.536)

13

— Die einzelnen Bltn sitzend oder sehr kurz gestielt(beiT. pratensezuweilen etwas länger gestielt)

4

4.Kelch im Schlunde völlig kahl, zur Frzeit blasig aufgetrieben; Köpfchen am Grunde mit einer vielteiligen Hülle, lang gestielt, zur Frzeit erdbeerähnlich (Fig.537); Bltn hellrosa. 6–9. Wiesen, Triften, zerstr. Salzliebend

Erdbeer-K.,T. fragíferumL.

— Kelch im Schlunde mit einer schwieligen Linie od. mit einem Haarkranz, zur Frzeit nicht blasig aufgetrieben. (Vergl. T. striatum)

5

Fig. 537.

Fig. 537.

5.Kelchröhre außen behaart

7

— Kelch mit außen kahlerRöhreund bewimpertenZähnen; Bltn purpurn

6

6.Köpfchen kugelig, selten längl., einzeln; Kelch 10nervig; Nebenblätt. lang bewimpert. 6–8. Trockene Wiesen, Wälder, meist häufig

Mittlerer K.,T. médiumL.

— Köpfchen längl.-walzenf. (4–9 cm lang), meist zu 2; Kelch 20nervig; Nebenblätt. kahl. 6. 7. Bergwälder, zerstr., fehlt in der nordwestdeutschen Tiefebene

Purpur-K.,T. rubensL.

7.Bltn gelblichweiß; Köpfchen meist einzeln, kugelig bis eif.; Kelch 10nervig; Nebenblätt. lang zugespitzt; Blättch. beiderseits behaart. 6. 7. Wiesen, Triften, im mittleren und südlichen Gebiet, stellenweise

Gelblichweißer K.,T. ochrolēūcumL.

— Bltn weiß od. rötlich

8

8.Kelch länger oder kaum kürzer als die Blumenkrone (Fig.538)

11

— Kelch bedeutend kürzer als die Blumenkrone (Fig.511)

9

Fig. 538.

Fig. 538.

9.Köpfchen am Grunde ohne Hülle, eif., zuletzt walzlich; Nebenblätt. gezähnelt; Bltn blutrot. 6–8. Angebaut und verw.

Inkarnat-K.,T. incarnátumL.

— Köpfchen am Grunde von Blätt. umgeben (die Hüllblätt. sitzen zuweilen etwas vom Köpfchen entfernt)

10

10.Kelch 20nervig; Nebenblätt. lanzettlich, allmählich lang zugespitzt (Fig.539a); Bltn purpurrot. Pfl. ohne grundst. Blattrosette. 6–8. Trockene Wälder, nicht selten

Wald-K.,T. alpéstreL.

— Kelch 10nervig; Nebenblätter eiförmig, plötzlich in eine feine Spitze zusammengezogen (Fig.539b); Bltn purpurn, selten weiß; Blumenkrone röhrig; Pfl. mit grundst. Blattrosette. 6–10. Wiesen, Triften, häufig, oft angebaut

Wiesen-K.,T. praténseL.

Fig. 539.

Fig. 539.

11.(8.) Köpfchen am Grunde ohne Hülle, längl.-walzl.; Kelchzähne meist viel länger als die Blkr. (Fig.538); Bltn erst weißl., später fleischfarben. Pfl. zottig. 7–10. Sandige Äcker, gemein

Acker-K.,T. arvénseL.

— Köpfchen am Grunde behüllt (Fig.540); Kelchzähne wenig länger oder kürzer als die Blkr.

12

Fig. 540.

Fig. 540.

12.Seitennerven der Blättchen gerade, nach dem Rande hin nicht verdickt (Fig.541a); Kelch zur Frzeit etwas aufgetrieben, mit geraden, krautigen Zähnen; Bltn rötlich, bald braun werdend. 5–7. Trockene Hügel, Grasland, sehr zerstr.

Streifen-K.,T. striátumL.

— Seitennerven bogig, am Blättchenrande verdickt (Fig.541b); Kelchzähne starr, fast dornig, zurückgekrümmt; Bltn weißlich. 5–7. Nur auf steinigen Plätzen und dürren Triften im Elsaß und in Baden

Rauher K.,T. scabrumL.

Fig. 541.

Fig. 541.

13.(3.) Kelchzähne so lang oder länger als die Blkr.; Bltn kurz gestielt; Blkr. weiß. 5. Bei Halle a. S. und anderwärts eingeschleppt

Kleinblütiger K.,T. parviflórumL.

— Kelchzähne bedeutend kürzer als die Blkr.

14

14.Blättchen längl. (Fig.542), unterseits seidenhaarig; Kelchzähne gleich lang; alle Bltnstielchen 2–3mal kürzer als die Kelchröhre; Bltn weiß. 5–8. Trock. Grasland, Gebüsche, meist häufig, im Nordwesten fehlend

Berg-K.,T. montánumL.

— Blättchen meist kahl; die 2 oberen Kelchzähne länger als die andern; Bltnstielchen der mittl. Bltn des Köpfchens mindestens so lang als die Kelchröhre

15

Fig. 542.

Fig. 542.

15.Stengel liegend, wurzelnd; Nebenblätt. trockenhäutig; Stiele der mittleren Bltn etwa so lang als die Kelchröhre; Bltn weiß, selten rötlich-weiß. 5–9. Wiesen, Triften, gemein, auch gebaut

Weißklee,T. repensL.

— Stengel aufstrebend, nicht wurzelnd, meist hohl, kahl; Nebenblätt. krautig, bleichgrün; mittlere Bltnstielchen 2–3mal länger als die Kelchröhre; Bltn erst weiß, dann rötlich. 5–9. Feuchte Wiesen, häufig, auch gebaut.(Ändert ab: Stengel niederliegend, markig, oberwärts behaart; Bltn rötlich =T. élegansSavi).

Bastard-K.,T. hýbridumL.

16.(1.) Fahne gefurcht; Köpfchen 20- und mehrblütig, dichtblütig

17

— Fahne fast glatt; Köpfchen 5–15blütig; Blättchen vorn gesägt, das mittlere meist länger gestielt; Nebenblätt. am Grunde am breitesten. 6–9. Triften, gemein

Kleiner K.,T. minusL.

17.Flügel gerade vorgestreckt; Fahne vom Grunde an eif. gewölbt; Köpfchen walzlich, goldgelb, später schwarzbraun, endst. 7. 8. Buschige, torfige Wiesen, sehr zerstr.

Brauner K.,T. spadíceumL.

— Flügel auseinandertretend; Fahne vorn löffelf. erweitert

18


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