Fig. 715.
Fig. 715.
1.Kelchsaum deutlich gezähnt (an der Fr. zu beobachten)
3
— Kelchsaum undeutlich, kaum gezähnt
2
2.Fr. rundl.-eif., etwas zusammengedrückt, vorn und hinten schwach gefurcht, ihre beiden leeren Fächer zusammen kleiner als das fruchtbare. 4. 5. und 7. 8. Äcker, Triften, häufig. Auch als Salatpfl. angepfl.
Salat-R.,V. olitóriaMoench
— Fr. linealisch-längl., 4kantig, an einer Seite tief gefurcht, die beiden leeren Fächer zusammen so groß als das fruchtbare. 4. 5. Wie vor., selten.
Gekieltes R.,V. carinátaLoiseleur
3.Kelchsaum mit 6 borstenf. Zähnen; Fr. zottig
6
— Kelchsaum schief, mit 3–4 sehr kleinen und einem größeren Zahn (Fig.716)
4
Fig. 716.
Fig. 716.
4.Kelchsaum so breit als die Fr. (Fig.716a), netzaderig; Fr. eif., mit vertieftem, eif. Mittelfelde. 4. 5. Gemüsefelder. Nur in der Rheingegend
Borstiges R.,V. eriocárpaDesvaux
— Kelchsaum schmäler als die Fr., nicht netzaderig
5
5.Fr. ei-kegelf., mit vertieftem, längl. Mittelfelde, fruchtbares Fach viel größer als die fast fädlichen leeren; Kelchrand halb so breit wie die Fr., sehr deutlich gezähnt (Fig.716b). 7. 8. Äcker, meist häufig
Gezähntes R.,V. dentátaPollich
— Fr. kugelig-eif., auf der einen Seite tief gefurcht, fruchtbares Fach viel kleiner als die aufgeblasenen leeren; Kelchrand ⅓ so breit als die Fr. 6. 7. Wie vor., zerstr.(V. auriculaDC.)
Gefurchtes R.,V. rimósaBastard
6.Kelchsaum becherf., mit 6–12 eif., begrannten und an der Spitze hakenf. gebogenen Zähnen. 5–7. Äcker, selten und unbeständig
Gekröntes R.,V. coronátaDC.
— Kelchsaum kugelig aufgeblasen, mit borstenf., geraden, wagerecht einwärts gerichteten Zähnen. 5–7. Wie vor.
Blasiges R.,V. vesicáriaMoench
1.Stengel und Bltnstiele stachelig; Bltnboden mit stechenden Deckblättchen (Fig.717)
Dípsacus292
Fig. 717.
Fig. 717.
— Stengel und Bltnstiele nicht stachelig
2
2.Bltnboden ohne Deckblättch., rauhhaarig
Knautia292
— Bltnboden mit Deckblättchen
3
3.Randst. Bltn nicht größer; Blkr. 4spaltig; der Außenkelch jeder Blüte 4lappig, krautig; Blätt. ungeteilt
Succísa293
— Randst. Bltn größer; Blkr. meist 5spaltig; der Außenkelch jeder Blüte 8rippig, trockenhäutig (Fig.718)
Scabiósa293
Fig. 718.
Fig. 718.
1.Blätt. gestielt, die oberen 3teilig; Köpfchen fast kugelig; Deckblättch. so lang als die weißlichen Bltn. 7. 8. Gebüsche, Zäune, zerstr., im nordwestl. Gebiet und in Ostpreußen fehlend
Behaarte K.,D. pilósusL.
— Blätt. sitzend, am Grunde zusammengewachsen; Köpfchen länglich
2
2.Deckblättch. (die die einzelnen Bltn stützenden Blättch.) so lang als die Bltn, steif und unbiegsam, mit zurückgekrümmter Spitze; Blkr. lila. 7. 8. Zuweilen gebaut
Weber-K.,D. fullónumMiller
— Deckblättch. länger als die einzelnen Bltn, biegsam, mit gerader Spitze
3
3.Blätt. am Rande kahl od. stachelig, ungeteilt; Hüllblätt. (die das Köpfchen stützenden Blätt.) bogenf. aufwärts gekrümmt; Blkr. lila, selten weiß. 7. 8. Weg- und Waldränder, stellenweise
Wilde K.,D. silvésterHudson
— Blätt. am Rande borstig gewimpert, fiedersp.; Hüllblätt. weit abstehend; Blkr. weiß. 7. 8. Feuchte Triften, Gräben, sehr zerstr.
Schlitzblättrige K.,D. laciniátusL.
Mittl. Blätt. fiedersp. (selten ungeteilt), alle graugrün; Stengel von kurzen Haaren grau und von längeren steifhaarig; Bltn meist bläulich, die äußeren größer. 7. 8. Wiesen, Wald- und Ackerränder
Acker-Sk.,K. arvénsisCoulter
Blätt. ungeteilt oder nur am Grunde eingeschnitten, heller grün; Stengel fast kahl, am Grunde steifhaarig; Bltn rötl.-violett, die äußeren wenig größer. 7–9. Bergwälder
Wald-Sk.,K. silváticaDuby
Außenkelch rauhhaarig, mit spitzen Zipfeln; Köpfchen zur Frzeit kugelig; Blkr. meist dunkelblau. 7–9. Wiesen, Waldränder, häufig
Teufelsabbiß,S. praténsisMoench
Außenkelch kahl, stumpf gezähnt; Köpfchen zur Frzeit eif.-längl.; Blkr. hellblau bis weißlich. 8. Nur um Pfaffendorf bei Liegnitz
Südlicher A.,S. austrálisRchb.
1.Kelchborsten (Fig.718) bleichgelb, doppelt so lang als der Saum des Außenkelchs; unt. Blätt. ungeteilt und ganzrand.; Blkr. meist hellblau. 7–9. Trockene Hügel, Nadelwälder, stellenweise(Sc. suavéolensDesf.)
Wohlriechende Sk.,Sc. canéscensW. u. K.
— Kelchborsten dunkelbraun od. fuchsrot, 3–4mal länger als der Saum des Außenkelchs (Fig.718); untere Blätt. gekerbt bis leierf.
2
2.Blätt. fast kahl, etwas glänzend; Kelchborsten kräftiger und breiter, innen mit hervortretendem Nerv. 7–9. Riesengebirge. Mähr. Gesenke.
Glänzende Sk.,Sc. lúcidaVillars
— Blätt. meist fein behaart, glanzlos; Kelchborsten schmal pfriemlich; Bltn meist bläulichrot.(Ändert mit gelblichweißen Bltn und anfangs fuchsroten Kelchborsten ab =Sc. ochrolēūcaL.). 6–10. Hügel, Triften, Wiesen, zerstr., die Abart sehr zerstr.
Tauben-Sk.,Sc. columbáriaL.
1.Stengel zur Blütezeit mit wohlausgebildeten Blätt.
3
— Stengel zur Blütezeit mit schuppenf., oft spinnwebig behaarten Blätt., erst später sehr große, herzf., grundst. Blätt. entwickelnd
2
2.Bltn goldgelb; Köpfchen einzeln am Ende des einfachen Stengels
Tussilágo311
— Bltn rötlich oder weißlichgelb; Köpfchen in reichblütiger Traube
Petasítes311
Fig. 719.
Fig. 719.
3.Einzelbltn des Köpfch. entwed. alle röhrenf. (Fig.719) oder alle zungenf. (Fig.720)
41
Fig. 720.
Fig. 720.
— Die Scheibenbltn (Bltn der Mitte) werden von einem Kranz zungenf. Strahlenbltn[39]umgeben, wodurch das Köpfchen das Aussehen einer einzigen Blume erhält (Sonnenblume, Kamille) (Fig.721)
4
Fig. 721.
Fig. 721.
4.Pfl. distelartig; innere Hüllblätt. trocken, strahlenf. ausgebreitet, strohgelb od. silberweiß
Carlína318
— Pfl. nicht distelartig
5
5.Blätt. alle wechselst.
15
— Blätt. in grundständ. Rosette od. gegenständig
6
6.Blätt. gefiedert od. fiederspaltig
14
— Blätt. nicht gefiedert, zuw. 2–7teilig eingeschnitten
7
7.Hüllbl. gesägt, schwarzrandig; Köpfch. 2–6 cm br.; Zungenbltn rot, gelb, violett usw.
Zínnia306
— Hüllblätt. nicht gesägt
8
8.Zungenbltn gelb
11
— Zungenbltn weiß od. rötlich
9
9.Blätt. gegenst.; Zungenbltn klein, weiß, meist 5; Köpfchen klein; Stengel sehr ästig
Galinsóga305
— Blätt. grundst.; Stengel 1köpfig
10
10.Hüllblätt. stumpf; Haarkr. fehlend. Höhe 4–10 cm
Gänseblümchen,Bellis301
— Hüllblätt. spitz; Haarkr. vorhanden. H. 10–25 cm. Alpen und Voralpen
Bellidiástrum303
11.(8.) Alle od. nur die oberen Blätt. gegenst.
13
— Nur die unt. Blätt. gegenst., die ob. wechselst.
12
12.Köpfchen groß (4–14 cm br.); Blätt. gestielt, borstig. H. 1–2 m
Heliánthus306
— Köpfchen kleiner; Blätt. halbstengelumfassend; Pfl. sehr klebrig, nach Pech riechend, bis 45 cm hoch
Mádia305
13.Blätt. ganzrand., grundst. rosettig; Bltn orange, stark aromatisch riechend; Fr. mit Haarkrone
Árnica313
— Blätt. gesägt, ohne grundst. Rosette; Bltn gelb; Fr. an der Spitze mit 2–4 widerhakigen Borsten (Fig.722) und sich deshalb leicht anhäkelnd
Bidens305
14.(6.) Zungenbltn goldgelb, am Grunde mit braunrotem, samtart. Fleck; äußere Hüllblätt. kurz, sperrig, innere verbunden
Calliópsis306
Fig. 722.
Fig. 722.
— Zungenbltn weiß, gelb, rot usw., am Grunde ohne Fleck; äußere Hüllblätt. abstehend od. zurückgebogen, innere häutig
Georgine,Dáhlia306
15.(5.) Zungenbltn gelb, orange od. bräunl.
29
— Zungenbltn weiß, rot od. blau.
16
16.Blätt. ungeteilt, gesägt od. ganzrandig
21
— Blätt. gefied. od. fiederteilig
17
17.Bltnboden ohne Spreublätt.
20
— Bltnboden mit Spreublätt.[40](Fig.723); Blätt. 2–3fach fiedert.
18
Fig. 723.
Fig. 723.
18.Zungenbltn 3–6, höchstens 10, mit breiter, rundl. Zunge (Fig.724a); Scheibenbltn weißl.
Achilléa309
Fig. 724.
Fig. 724.
— Zungenbltn zahlreich, mit längl. Zunge (Fig.724b); Scheibenbltn gelb
19
19.Fr. breit geflügelt, zusammengedrückt, verkehrtherzf.; Zungenbltn unt. rotgestreift. Sehr selten gebaut
Anacýclus310
— Fr. ungeflügelt, 4kantig oder fast stielrund; Zungenbltn reinweiß
Ánthemis309
20.(17.) Blätt. 2–3fach fiederteilig, mit fast fadenf. Zipfeln; Hüllblätt. fast gleichlang
Matricária310
— Blätt. 1–2fach fiedert., mit längl. od. lanzettl., nicht fadenförmigen Zipfeln; Hüllblätt. dachig, ungleich lang
Tanacétum311
21.(16.) Fr. mit Haarkr.
24
— Fr. ohne Haarkr.
22
22.Innere Blätt. des Hüllkelchs (Zungenbltn fehlen) hellpurpurn, trockenhäutig, raschelnd; Blätt. ganzrandig
Xeránthemum321
— Zungenbltn weiß
23
23.Bltnboden m. Spreublätt.; Köpfch. zahlr. a. d. Spitze des Stengels; Scheibenbltn weißl.
Achilléa309
— Bltnboden ohne Spreublätt.; Köpfchen einzeln; Scheibenbltn gelb
Chrysánthemum311
24.(21.) Blätt. des Hüllkelchs verschieden lang, dachziegelart. (Fig.725)
26
Fig. 725.
Fig. 725.
— Blätt. des Hüllkelchs alle ziemlich gleichlang (Fig.726)
25
Fig. 726.
Fig. 726.
25.Stengel mehrköpfig.
Stenáctis303
— Stengel 1köpfig
Callístephus303
26.Blätt. des Hüllkelchs trockenhäutig, die inneren oft ausgebreitet, weiß od. rosa; Zungenbltn nicht vorhanden
Gnaphálium307
— Blätt. des Hüllkelchs grün und krautig; Zungenbltn vorhanden
27
27.Zungenbltn 1reihig, ganzrand. od. kaum gezähnelt, mit deutlicher Zunge, weiß, rot od. blau; Haarkr. mehrreihig
Aster302
— Zungenbltn mehrreihig, fadenf. od. 1reihig und dann unansehnlich, kaum zungenf., 3spaltig
28
28.Köpfchen etwa 1 cm lang; Zungenbltn 3spaltig, fast röhrenf., sehr kurz, rötlich
Ínula304
— Köpfchen 4–5 mm lang; Zungenbltn mehrreihig, schmal, fadenf., weiß od. rötlich
Erígeron303
29.(15.) Hüllblätt. 1reihig, zu einem 5zähnigen Becher verwachsen
Tagétes306
— Hüllblätt. nicht zu einem 5zähnigen Becher verwachsen
30
30.Bltnboden mit Spreublätt. (Vergl. Fig.723)
38
— Bltnboden ohne Spreublätt.
31
31.Fr. (zuweilen nur die mittleren) mit Haarkr.
33
— Fr. alle ohne Haarkr.
32
32.Pfl. kurzhaarig; Blätt. ungeteilt, entfernt gezähnt od. ganzrand.; Hüllkelch 2reihig; Fr. weichstachelig, bogenf. gekrümmt
Caléndula315
— Pfl. kahl; Blätt. blaugrün, vorne verbreitert, die unteren oft fiedersp., die oberen grob gesägt, stengelumfassend; Hüllkelch dachziegelig
Chrysánthemum311
33.Blätt. des Hüllkelchs mehrreihig, sich dachziegelart. deckend; Blätt. stets ungeteilt, die unteren niemals langgestielt
35
— Blätt. des Hüllkelchs 1–3reihig; Blätt. oft gefied. od. fiedersp., die grundst. zuweilen langgestielt
34
34.Hüllkelch halbkugelig bis zieml. flach (Fig.727), seine Blätt. 2–3reihig; Köpfch. groß; äußere Fr. ohne Haarkrone
Dorónicum312
Fig. 727.
Fig. 727.
— Hüllkelch walzlich, seine Blätt. 1reihig, am Grunde oft mit Außenhülle (Fig.728–729); alle Fr. mit Haarkr.
Senécio313
Fig. 728.
Fig. 728.
35.Hüllkelch aus gelben od. orangefarbenen, trockenen Blättchen gebildet; Blätt. filzig
Helichrýsum308
Fig. 729.
Fig. 729.
— Hüllkelch aus grünen, krautigen Blätt. gebildet
36
36.Zungenbltn 5–8; Stbbeutel am Grunde ohne Anhängsel
Solidágo303
— Zungenbltn zahlreich; Stbbeutel am Grunde mit Anhängsel (Fig.730)
37
Fig. 730.
Fig. 730.
37.Haarkr. am Grunde von einem borstig zerschlitzten Krönchen umgeben (Fig.731); Stengel filzig od. zottig
Pulicária304
Fig. 731.
Fig. 731.
— Haarkr. einfach, am Grunde ohne Krönchen
Ínula304
38.(30.) Pfl. 1–2 m hoch; Köpfchen sehr groß
40
— Pfl. höchstens 80 cm hoch
39
39.Blätt. ungeteilt, lanzettl.; Blättchen des Hüllkelchs haarspitzig; Blätt. lanzettl., sitzend
Buphthálmum303
— Blätt. gefiedert
Ánthemis309
40.(38.) Hüllblätt. vielreihig, dachziegelart.; Blätt. immer ungeteilt; Haarkr. fehl., dafür 2–4 abfällige Schuppen
Sonnenblume,Heliánthus306
— Hüllblätt. 2reihig; Bltnboden kegelf.; Blätt. fiederspaltig, 3teilig oder ungeteilt
Rudbéckia306
41.(3.) Bltn alle zungenf. (Fig.732b)
82
Fig. 732.
Fig. 732.
— Bltn alle röhrenf. (Fig.732a)
42
42.Blätt. nicht stachelig gezähnt
53
— Blätt. stachelig gezähnt
43
43.Innere Blätt. des Hüllkelchs sehr groß, strahlenf. ausgebreitet, trockenhäut., innen strohgelb od. weiß, blumenkronart. Pfl. milchend
Carlína318
— Innere Blättch. des Hüllkelchs nicht strahlenf. ausgebreitet und nicht trockenhäutig
44
44.Bltn rötlich od. bläulich
47
— Bltn gelb od. gelblichweiß
45
45.Haarkr. fehlend; Bltn gelb bis orange; äußere Hüllblätt. laubartig. Selten angebaut
Cárthamus319
— Haarkr. vorhanden
46
46.Innere Hüllblätt. mit einem Dorn, der wieder kleine Dörnch. trägt; Dorn der äuß. Hüllblätt. einf.; Bltn goldgelb. Gebaut
Cnicus319
— Innere und äußere Hüllblätt. mit einfachen Stacheln, bleich; Bltn gelblichweiß. Wiesenpfl.
Círsium315
47.(44.) Blätt. an den Adern weißgefleckt, marmoriert, glänzend, am Rande gelbstachelig; Bltn purpurn
Sílybum317
— Blätt. einfarbig grün
48
48.Bltn rötlich
50
— Bltn blau od. blauviolett
49
49.Köpfchen mit lederart., am Grunde fleischigen Hüllblätt., sehr groß (bis 9 cm breit); Bltn blauviolett; Blätt. fiedert., unterseits graufilzig
Artischocke,Cýnara317
— Köpfchen am Grunde ohne Hüllkelch, kugelrund, zusammengesetzt aus vielen kleinen 1blütigen Köpfchen, von denen jedes von einer besonderen Hülle umgeben ist; Stbbeutel blau; Blkr. weißl.; Blätt. fiedert., unterseits weißfilzig
Échinops315
50.(48.) Bltnboden mit am Rande fransig-gezähnten Vertiefungen, die das Aussehen von Bienenzellen haben (Fig.733); Stengel etwas wollig, durch die herablaufenden Blattränder breit geflügelt
Onopórdon318
Fig. 733.
Fig. 733.
— Bltnboden ohne bienenzellenartige Vertiefungen, mit Spreublätt.
51
51.Haarkr. aus gefied. Haaren gebildet (Fig.734a)
Círsium315
— Haarkr. aus einfachen od. gezähnten Haaren gebildet (Fig.734b)
52
52.Haare der Haarkr. vollständig getrennt und daher einzeln abfallend; Hüllkelch dicht anliegend, rötlich; Blätt. scharf gesägt, nicht stachelig
Serrátula319
— Haare der Haarkr. unten in einen Ring verwachsen (Fig.734b) und deshalb als Ganzes abfallend; Hüllblätt. etwas abstehend; Blätt. distelart.
Distel,Cárduus317
53.(42.) Blätt. grund- od. wechselständig
56
— Blätt. gegenst., wenigstens die unteren
54
54.Bltn rötlich; Fr. mit Haarkr.; Blätt. handf. 3–5teilig, selten ungeteilt
Eupatórium302
— Bltn gelb oder gelbbraun
55
55.Fr. an der Spitze mit 2–4 widerhakigen Borsten (Fig.722); Hüllblätt. 2reihig; Blätt. geteilt od. ungeteilt
Bidens305
— Fr. ohne Borsten; Hüllblätt. 1reihig; Köpfchen sehr klein
Galinsóga305
56.(53.) Blätt. ungeteilt
68
— Blätt. gefied., fiedersp. od. gelappt
57
57.Hüllblätt. mit einem trockenhäut. od. kammart. gefransten schwarzen od. braunen Anhängsel od. mit langen Dornen (Fig.770–774); Randbltn oft größer
Centauréa319
— Hüllblätt. ohne trockenhäut. Anhängsel und ohne Dornen, aber zuw. mit schwarzgefleckter Spitze
58
58.Bltn purpurrot od. blau
66
— Bltn niemals purpurrot od. blau
59
59.Stengel am Grunde der Blattstiele mit gelben Dornen
Xánthium305
— Stengel ohne Dornen
60
60.An den Zweigenden stehen in unbeblätt. Ährchen od. Trauben dicht gedrängt viele Köpfchen, die nur Stbblätt. enthalten und von einer verwachsenblättr. napff. Hülle umgeben sind; Stempelbltn zu 1–3 in den Achseln der oberen Blätt.
Ambrósia305
— Pfl. anders gestaltet
61
61.Blätt. etwas gelappt, 4–15 cm breit; Köpfchen grünlich, in Knäueln, entw. nur Stbblätt. od. nur Stempel enthaltend; Stbbltnköpfchen an den Zweigenden mit getrennten Stbbeuteln und freiblättr. Hülle; Stempelbltnköpfchen in den Achseln der oberen Blätt. mit verwachsenblättr., stachlichter Hülle
Xánthium305
— Blätt. gefied. od. fiedert., mit schmalen Zipfeln; Köpfchen stets Stbbltn und Stempel enthaltend
62
62.Köpfchen einzeln an der Spitze des Stengels, goldgelb; Blätt. dick, saftig; Stengel niederliegend
Cótula309
— Köpfchen zu mehreren an der Spitze des Stengels
63
Fig. 734.
Fig. 734.
63.Hüllblätt. 1reihig, am Grunde mit einigen kürzeren Blättch. (Fig.728), an der Spitze meist schwarz gefleckt
Senécio313
— Hüllblätt. mehrreihig, dachziegelig angeordnet
64
64.Köpfch. bis erbsengroß (2–6 mm br.), gelb bis bräunl., in Rispen od. Trauben (Fig.735)
Artemísia308
— Köpfchen größer
65
65.Pfl. 5–30 cm hoch; Köpfchen gelbgrün; Bltnboden kegelf., hohl
Matricária310
— Pfl. 60–120 cm hoch; Köpfchen goldgelb, alle in ziemlich gleicher Höhe stehend; Bltnboden markig
Tanacétum311