Chapter 34

Fig. 715.

Fig. 715.

1.Kelchsaum deutlich gezähnt (an der Fr. zu beobachten)

3

— Kelchsaum undeutlich, kaum gezähnt

2

2.Fr. rundl.-eif., etwas zusammengedrückt, vorn und hinten schwach gefurcht, ihre beiden leeren Fächer zusammen kleiner als das fruchtbare. 4. 5. und 7. 8. Äcker, Triften, häufig. Auch als Salatpfl. angepfl.

Salat-R.,V. olitóriaMoench

— Fr. linealisch-längl., 4kantig, an einer Seite tief gefurcht, die beiden leeren Fächer zusammen so groß als das fruchtbare. 4. 5. Wie vor., selten.

Gekieltes R.,V. carinátaLoiseleur

3.Kelchsaum mit 6 borstenf. Zähnen; Fr. zottig

6

— Kelchsaum schief, mit 3–4 sehr kleinen und einem größeren Zahn (Fig.716)

4

Fig. 716.

Fig. 716.

4.Kelchsaum so breit als die Fr. (Fig.716a), netzaderig; Fr. eif., mit vertieftem, eif. Mittelfelde. 4. 5. Gemüsefelder. Nur in der Rheingegend

Borstiges R.,V. eriocárpaDesvaux

— Kelchsaum schmäler als die Fr., nicht netzaderig

5

5.Fr. ei-kegelf., mit vertieftem, längl. Mittelfelde, fruchtbares Fach viel größer als die fast fädlichen leeren; Kelchrand halb so breit wie die Fr., sehr deutlich gezähnt (Fig.716b). 7. 8. Äcker, meist häufig

Gezähntes R.,V. dentátaPollich

— Fr. kugelig-eif., auf der einen Seite tief gefurcht, fruchtbares Fach viel kleiner als die aufgeblasenen leeren; Kelchrand ⅓ so breit als die Fr. 6. 7. Wie vor., zerstr.(V. auriculaDC.)

Gefurchtes R.,V. rimósaBastard

6.Kelchsaum becherf., mit 6–12 eif., begrannten und an der Spitze hakenf. gebogenen Zähnen. 5–7. Äcker, selten und unbeständig

Gekröntes R.,V. coronátaDC.

— Kelchsaum kugelig aufgeblasen, mit borstenf., geraden, wagerecht einwärts gerichteten Zähnen. 5–7. Wie vor.

Blasiges R.,V. vesicáriaMoench

1.Stengel und Bltnstiele stachelig; Bltnboden mit stechenden Deckblättchen (Fig.717)

Dípsacus292

Fig. 717.

Fig. 717.

— Stengel und Bltnstiele nicht stachelig

2

2.Bltnboden ohne Deckblättch., rauhhaarig

Knautia292

— Bltnboden mit Deckblättchen

3

3.Randst. Bltn nicht größer; Blkr. 4spaltig; der Außenkelch jeder Blüte 4lappig, krautig; Blätt. ungeteilt

Succísa293

— Randst. Bltn größer; Blkr. meist 5spaltig; der Außenkelch jeder Blüte 8rippig, trockenhäutig (Fig.718)

Scabiósa293

Fig. 718.

Fig. 718.

1.Blätt. gestielt, die oberen 3teilig; Köpfchen fast kugelig; Deckblättch. so lang als die weißlichen Bltn. 7. 8. Gebüsche, Zäune, zerstr., im nordwestl. Gebiet und in Ostpreußen fehlend

Behaarte K.,D. pilósusL.

— Blätt. sitzend, am Grunde zusammengewachsen; Köpfchen länglich

2

2.Deckblättch. (die die einzelnen Bltn stützenden Blättch.) so lang als die Bltn, steif und unbiegsam, mit zurückgekrümmter Spitze; Blkr. lila. 7. 8. Zuweilen gebaut

Weber-K.,D. fullónumMiller

— Deckblättch. länger als die einzelnen Bltn, biegsam, mit gerader Spitze

3

3.Blätt. am Rande kahl od. stachelig, ungeteilt; Hüllblätt. (die das Köpfchen stützenden Blätt.) bogenf. aufwärts gekrümmt; Blkr. lila, selten weiß. 7. 8. Weg- und Waldränder, stellenweise

Wilde K.,D. silvésterHudson

— Blätt. am Rande borstig gewimpert, fiedersp.; Hüllblätt. weit abstehend; Blkr. weiß. 7. 8. Feuchte Triften, Gräben, sehr zerstr.

Schlitzblättrige K.,D. laciniátusL.

Mittl. Blätt. fiedersp. (selten ungeteilt), alle graugrün; Stengel von kurzen Haaren grau und von längeren steifhaarig; Bltn meist bläulich, die äußeren größer. 7. 8. Wiesen, Wald- und Ackerränder

Acker-Sk.,K. arvénsisCoulter

Blätt. ungeteilt oder nur am Grunde eingeschnitten, heller grün; Stengel fast kahl, am Grunde steifhaarig; Bltn rötl.-violett, die äußeren wenig größer. 7–9. Bergwälder

Wald-Sk.,K. silváticaDuby

Außenkelch rauhhaarig, mit spitzen Zipfeln; Köpfchen zur Frzeit kugelig; Blkr. meist dunkelblau. 7–9. Wiesen, Waldränder, häufig

Teufelsabbiß,S. praténsisMoench

Außenkelch kahl, stumpf gezähnt; Köpfchen zur Frzeit eif.-längl.; Blkr. hellblau bis weißlich. 8. Nur um Pfaffendorf bei Liegnitz

Südlicher A.,S. austrálisRchb.

1.Kelchborsten (Fig.718) bleichgelb, doppelt so lang als der Saum des Außenkelchs; unt. Blätt. ungeteilt und ganzrand.; Blkr. meist hellblau. 7–9. Trockene Hügel, Nadelwälder, stellenweise(Sc. suavéolensDesf.)

Wohlriechende Sk.,Sc. canéscensW. u. K.

— Kelchborsten dunkelbraun od. fuchsrot, 3–4mal länger als der Saum des Außenkelchs (Fig.718); untere Blätt. gekerbt bis leierf.

2

2.Blätt. fast kahl, etwas glänzend; Kelchborsten kräftiger und breiter, innen mit hervortretendem Nerv. 7–9. Riesengebirge. Mähr. Gesenke.

Glänzende Sk.,Sc. lúcidaVillars

— Blätt. meist fein behaart, glanzlos; Kelchborsten schmal pfriemlich; Bltn meist bläulichrot.(Ändert mit gelblichweißen Bltn und anfangs fuchsroten Kelchborsten ab =Sc. ochrolēūcaL.). 6–10. Hügel, Triften, Wiesen, zerstr., die Abart sehr zerstr.

Tauben-Sk.,Sc. columbáriaL.

1.Stengel zur Blütezeit mit wohlausgebildeten Blätt.

3

— Stengel zur Blütezeit mit schuppenf., oft spinnwebig behaarten Blätt., erst später sehr große, herzf., grundst. Blätt. entwickelnd

2

2.Bltn goldgelb; Köpfchen einzeln am Ende des einfachen Stengels

Tussilágo311

— Bltn rötlich oder weißlichgelb; Köpfchen in reichblütiger Traube

Petasítes311

Fig. 719.

Fig. 719.

3.Einzelbltn des Köpfch. entwed. alle röhrenf. (Fig.719) oder alle zungenf. (Fig.720)

41

Fig. 720.

Fig. 720.

— Die Scheibenbltn (Bltn der Mitte) werden von einem Kranz zungenf. Strahlenbltn[39]umgeben, wodurch das Köpfchen das Aussehen einer einzigen Blume erhält (Sonnenblume, Kamille) (Fig.721)

4

Fig. 721.

Fig. 721.

4.Pfl. distelartig; innere Hüllblätt. trocken, strahlenf. ausgebreitet, strohgelb od. silberweiß

Carlína318

— Pfl. nicht distelartig

5

5.Blätt. alle wechselst.

15

— Blätt. in grundständ. Rosette od. gegenständig

6

6.Blätt. gefiedert od. fiederspaltig

14

— Blätt. nicht gefiedert, zuw. 2–7teilig eingeschnitten

7

7.Hüllbl. gesägt, schwarzrandig; Köpfch. 2–6 cm br.; Zungenbltn rot, gelb, violett usw.

Zínnia306

— Hüllblätt. nicht gesägt

8

8.Zungenbltn gelb

11

— Zungenbltn weiß od. rötlich

9

9.Blätt. gegenst.; Zungenbltn klein, weiß, meist 5; Köpfchen klein; Stengel sehr ästig

Galinsóga305

— Blätt. grundst.; Stengel 1köpfig

10

10.Hüllblätt. stumpf; Haarkr. fehlend. Höhe 4–10 cm

Gänseblümchen,Bellis301

— Hüllblätt. spitz; Haarkr. vorhanden. H. 10–25 cm. Alpen und Voralpen

Bellidiástrum303

11.(8.) Alle od. nur die oberen Blätt. gegenst.

13

— Nur die unt. Blätt. gegenst., die ob. wechselst.

12

12.Köpfchen groß (4–14 cm br.); Blätt. gestielt, borstig. H. 1–2 m

Heliánthus306

— Köpfchen kleiner; Blätt. halbstengelumfassend; Pfl. sehr klebrig, nach Pech riechend, bis 45 cm hoch

Mádia305

13.Blätt. ganzrand., grundst. rosettig; Bltn orange, stark aromatisch riechend; Fr. mit Haarkrone

Árnica313

— Blätt. gesägt, ohne grundst. Rosette; Bltn gelb; Fr. an der Spitze mit 2–4 widerhakigen Borsten (Fig.722) und sich deshalb leicht anhäkelnd

Bidens305

14.(6.) Zungenbltn goldgelb, am Grunde mit braunrotem, samtart. Fleck; äußere Hüllblätt. kurz, sperrig, innere verbunden

Calliópsis306

Fig. 722.

Fig. 722.

— Zungenbltn weiß, gelb, rot usw., am Grunde ohne Fleck; äußere Hüllblätt. abstehend od. zurückgebogen, innere häutig

Georgine,Dáhlia306

15.(5.) Zungenbltn gelb, orange od. bräunl.

29

— Zungenbltn weiß, rot od. blau.

16

16.Blätt. ungeteilt, gesägt od. ganzrandig

21

— Blätt. gefied. od. fiederteilig

17

17.Bltnboden ohne Spreublätt.

20

— Bltnboden mit Spreublätt.[40](Fig.723); Blätt. 2–3fach fiedert.

18

Fig. 723.

Fig. 723.

18.Zungenbltn 3–6, höchstens 10, mit breiter, rundl. Zunge (Fig.724a); Scheibenbltn weißl.

Achilléa309

Fig. 724.

Fig. 724.

— Zungenbltn zahlreich, mit längl. Zunge (Fig.724b); Scheibenbltn gelb

19

19.Fr. breit geflügelt, zusammengedrückt, verkehrtherzf.; Zungenbltn unt. rotgestreift. Sehr selten gebaut

Anacýclus310

— Fr. ungeflügelt, 4kantig oder fast stielrund; Zungenbltn reinweiß

Ánthemis309

20.(17.) Blätt. 2–3fach fiederteilig, mit fast fadenf. Zipfeln; Hüllblätt. fast gleichlang

Matricária310

— Blätt. 1–2fach fiedert., mit längl. od. lanzettl., nicht fadenförmigen Zipfeln; Hüllblätt. dachig, ungleich lang

Tanacétum311

21.(16.) Fr. mit Haarkr.

24

— Fr. ohne Haarkr.

22

22.Innere Blätt. des Hüllkelchs (Zungenbltn fehlen) hellpurpurn, trockenhäutig, raschelnd; Blätt. ganzrandig

Xeránthemum321

— Zungenbltn weiß

23

23.Bltnboden m. Spreublätt.; Köpfch. zahlr. a. d. Spitze des Stengels; Scheibenbltn weißl.

Achilléa309

— Bltnboden ohne Spreublätt.; Köpfchen einzeln; Scheibenbltn gelb

Chrysánthemum311

24.(21.) Blätt. des Hüllkelchs verschieden lang, dachziegelart. (Fig.725)

26

Fig. 725.

Fig. 725.

— Blätt. des Hüllkelchs alle ziemlich gleichlang (Fig.726)

25

Fig. 726.

Fig. 726.

25.Stengel mehrköpfig.

Stenáctis303

— Stengel 1köpfig

Callístephus303

26.Blätt. des Hüllkelchs trockenhäutig, die inneren oft ausgebreitet, weiß od. rosa; Zungenbltn nicht vorhanden

Gnaphálium307

— Blätt. des Hüllkelchs grün und krautig; Zungenbltn vorhanden

27

27.Zungenbltn 1reihig, ganzrand. od. kaum gezähnelt, mit deutlicher Zunge, weiß, rot od. blau; Haarkr. mehrreihig

Aster302

— Zungenbltn mehrreihig, fadenf. od. 1reihig und dann unansehnlich, kaum zungenf., 3spaltig

28

28.Köpfchen etwa 1 cm lang; Zungenbltn 3spaltig, fast röhrenf., sehr kurz, rötlich

Ínula304

— Köpfchen 4–5 mm lang; Zungenbltn mehrreihig, schmal, fadenf., weiß od. rötlich

Erígeron303

29.(15.) Hüllblätt. 1reihig, zu einem 5zähnigen Becher verwachsen

Tagétes306

— Hüllblätt. nicht zu einem 5zähnigen Becher verwachsen

30

30.Bltnboden mit Spreublätt. (Vergl. Fig.723)

38

— Bltnboden ohne Spreublätt.

31

31.Fr. (zuweilen nur die mittleren) mit Haarkr.

33

— Fr. alle ohne Haarkr.

32

32.Pfl. kurzhaarig; Blätt. ungeteilt, entfernt gezähnt od. ganzrand.; Hüllkelch 2reihig; Fr. weichstachelig, bogenf. gekrümmt

Caléndula315

— Pfl. kahl; Blätt. blaugrün, vorne verbreitert, die unteren oft fiedersp., die oberen grob gesägt, stengelumfassend; Hüllkelch dachziegelig

Chrysánthemum311

33.Blätt. des Hüllkelchs mehrreihig, sich dachziegelart. deckend; Blätt. stets ungeteilt, die unteren niemals langgestielt

35

— Blätt. des Hüllkelchs 1–3reihig; Blätt. oft gefied. od. fiedersp., die grundst. zuweilen langgestielt

34

34.Hüllkelch halbkugelig bis zieml. flach (Fig.727), seine Blätt. 2–3reihig; Köpfch. groß; äußere Fr. ohne Haarkrone

Dorónicum312

Fig. 727.

Fig. 727.

— Hüllkelch walzlich, seine Blätt. 1reihig, am Grunde oft mit Außenhülle (Fig.728–729); alle Fr. mit Haarkr.

Senécio313

Fig. 728.

Fig. 728.

35.Hüllkelch aus gelben od. orangefarbenen, trockenen Blättchen gebildet; Blätt. filzig

Helichrýsum308

Fig. 729.

Fig. 729.

— Hüllkelch aus grünen, krautigen Blätt. gebildet

36

36.Zungenbltn 5–8; Stbbeutel am Grunde ohne Anhängsel

Solidágo303

— Zungenbltn zahlreich; Stbbeutel am Grunde mit Anhängsel (Fig.730)

37

Fig. 730.

Fig. 730.

37.Haarkr. am Grunde von einem borstig zerschlitzten Krönchen umgeben (Fig.731); Stengel filzig od. zottig

Pulicária304

Fig. 731.

Fig. 731.

— Haarkr. einfach, am Grunde ohne Krönchen

Ínula304

38.(30.) Pfl. 1–2 m hoch; Köpfchen sehr groß

40

— Pfl. höchstens 80 cm hoch

39

39.Blätt. ungeteilt, lanzettl.; Blättchen des Hüllkelchs haarspitzig; Blätt. lanzettl., sitzend

Buphthálmum303

— Blätt. gefiedert

Ánthemis309

40.(38.) Hüllblätt. vielreihig, dachziegelart.; Blätt. immer ungeteilt; Haarkr. fehl., dafür 2–4 abfällige Schuppen

Sonnenblume,Heliánthus306

— Hüllblätt. 2reihig; Bltnboden kegelf.; Blätt. fiederspaltig, 3teilig oder ungeteilt

Rudbéckia306

41.(3.) Bltn alle zungenf. (Fig.732b)

82

Fig. 732.

Fig. 732.

— Bltn alle röhrenf. (Fig.732a)

42

42.Blätt. nicht stachelig gezähnt

53

— Blätt. stachelig gezähnt

43

43.Innere Blätt. des Hüllkelchs sehr groß, strahlenf. ausgebreitet, trockenhäut., innen strohgelb od. weiß, blumenkronart. Pfl. milchend

Carlína318

— Innere Blättch. des Hüllkelchs nicht strahlenf. ausgebreitet und nicht trockenhäutig

44

44.Bltn rötlich od. bläulich

47

— Bltn gelb od. gelblichweiß

45

45.Haarkr. fehlend; Bltn gelb bis orange; äußere Hüllblätt. laubartig. Selten angebaut

Cárthamus319

— Haarkr. vorhanden

46

46.Innere Hüllblätt. mit einem Dorn, der wieder kleine Dörnch. trägt; Dorn der äuß. Hüllblätt. einf.; Bltn goldgelb. Gebaut

Cnicus319

— Innere und äußere Hüllblätt. mit einfachen Stacheln, bleich; Bltn gelblichweiß. Wiesenpfl.

Círsium315

47.(44.) Blätt. an den Adern weißgefleckt, marmoriert, glänzend, am Rande gelbstachelig; Bltn purpurn

Sílybum317

— Blätt. einfarbig grün

48

48.Bltn rötlich

50

— Bltn blau od. blauviolett

49

49.Köpfchen mit lederart., am Grunde fleischigen Hüllblätt., sehr groß (bis 9 cm breit); Bltn blauviolett; Blätt. fiedert., unterseits graufilzig

Artischocke,Cýnara317

— Köpfchen am Grunde ohne Hüllkelch, kugelrund, zusammengesetzt aus vielen kleinen 1blütigen Köpfchen, von denen jedes von einer besonderen Hülle umgeben ist; Stbbeutel blau; Blkr. weißl.; Blätt. fiedert., unterseits weißfilzig

Échinops315

50.(48.) Bltnboden mit am Rande fransig-gezähnten Vertiefungen, die das Aussehen von Bienenzellen haben (Fig.733); Stengel etwas wollig, durch die herablaufenden Blattränder breit geflügelt

Onopórdon318

Fig. 733.

Fig. 733.

— Bltnboden ohne bienenzellenartige Vertiefungen, mit Spreublätt.

51

51.Haarkr. aus gefied. Haaren gebildet (Fig.734a)

Círsium315

— Haarkr. aus einfachen od. gezähnten Haaren gebildet (Fig.734b)

52

52.Haare der Haarkr. vollständig getrennt und daher einzeln abfallend; Hüllkelch dicht anliegend, rötlich; Blätt. scharf gesägt, nicht stachelig

Serrátula319

— Haare der Haarkr. unten in einen Ring verwachsen (Fig.734b) und deshalb als Ganzes abfallend; Hüllblätt. etwas abstehend; Blätt. distelart.

Distel,Cárduus317

53.(42.) Blätt. grund- od. wechselständig

56

— Blätt. gegenst., wenigstens die unteren

54

54.Bltn rötlich; Fr. mit Haarkr.; Blätt. handf. 3–5teilig, selten ungeteilt

Eupatórium302

— Bltn gelb oder gelbbraun

55

55.Fr. an der Spitze mit 2–4 widerhakigen Borsten (Fig.722); Hüllblätt. 2reihig; Blätt. geteilt od. ungeteilt

Bidens305

— Fr. ohne Borsten; Hüllblätt. 1reihig; Köpfchen sehr klein

Galinsóga305

56.(53.) Blätt. ungeteilt

68

— Blätt. gefied., fiedersp. od. gelappt

57

57.Hüllblätt. mit einem trockenhäut. od. kammart. gefransten schwarzen od. braunen Anhängsel od. mit langen Dornen (Fig.770–774); Randbltn oft größer

Centauréa319

— Hüllblätt. ohne trockenhäut. Anhängsel und ohne Dornen, aber zuw. mit schwarzgefleckter Spitze

58

58.Bltn purpurrot od. blau

66

— Bltn niemals purpurrot od. blau

59

59.Stengel am Grunde der Blattstiele mit gelben Dornen

Xánthium305

— Stengel ohne Dornen

60

60.An den Zweigenden stehen in unbeblätt. Ährchen od. Trauben dicht gedrängt viele Köpfchen, die nur Stbblätt. enthalten und von einer verwachsenblättr. napff. Hülle umgeben sind; Stempelbltn zu 1–3 in den Achseln der oberen Blätt.

Ambrósia305

— Pfl. anders gestaltet

61

61.Blätt. etwas gelappt, 4–15 cm breit; Köpfchen grünlich, in Knäueln, entw. nur Stbblätt. od. nur Stempel enthaltend; Stbbltnköpfchen an den Zweigenden mit getrennten Stbbeuteln und freiblättr. Hülle; Stempelbltnköpfchen in den Achseln der oberen Blätt. mit verwachsenblättr., stachlichter Hülle

Xánthium305

— Blätt. gefied. od. fiedert., mit schmalen Zipfeln; Köpfchen stets Stbbltn und Stempel enthaltend

62

62.Köpfchen einzeln an der Spitze des Stengels, goldgelb; Blätt. dick, saftig; Stengel niederliegend

Cótula309

— Köpfchen zu mehreren an der Spitze des Stengels

63

Fig. 734.

Fig. 734.

63.Hüllblätt. 1reihig, am Grunde mit einigen kürzeren Blättch. (Fig.728), an der Spitze meist schwarz gefleckt

Senécio313

— Hüllblätt. mehrreihig, dachziegelig angeordnet

64

64.Köpfch. bis erbsengroß (2–6 mm br.), gelb bis bräunl., in Rispen od. Trauben (Fig.735)

Artemísia308

— Köpfchen größer

65

65.Pfl. 5–30 cm hoch; Köpfchen gelbgrün; Bltnboden kegelf., hohl

Matricária310

— Pfl. 60–120 cm hoch; Köpfchen goldgelb, alle in ziemlich gleicher Höhe stehend; Bltnboden markig

Tanacétum311


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