Unter den Linden.

Unter den Linden.Die Blätter der Bäume fallenDie herrlichen Linden entlang,In allen Farben und FormenBestreut ist der reizende Gang.Ihr Blätter und Bäume und Menschen,Verschieden an Farbe so sehr:Ein Windstoß weht Alles zusammen,Man merkt keinen Unterschied mehr!

Die Blätter der Bäume fallenDie herrlichen Linden entlang,In allen Farben und FormenBestreut ist der reizende Gang.Ihr Blätter und Bäume und Menschen,Verschieden an Farbe so sehr:Ein Windstoß weht Alles zusammen,Man merkt keinen Unterschied mehr!

Die Blätter der Bäume fallenDie herrlichen Linden entlang,In allen Farben und FormenBestreut ist der reizende Gang.Ihr Blätter und Bäume und Menschen,Verschieden an Farbe so sehr:Ein Windstoß weht Alles zusammen,Man merkt keinen Unterschied mehr!

Die Blätter der Bäume fallenDie herrlichen Linden entlang,In allen Farben und FormenBestreut ist der reizende Gang.

Ihr Blätter und Bäume und Menschen,Verschieden an Farbe so sehr:Ein Windstoß weht Alles zusammen,Man merkt keinen Unterschied mehr!

Edelweiß.Von den höchsten BergenKommst Du so weit her!Weiße, sammtne BlumeIntressirst mich sehr.Hast gar viel gesehen,Fels und Berg und Thal,All’ die grünen Seen,Wunder ohne Zahl.Und des Eises Grotte,Und des Gletschers Wand,Rauschende Luzzine,Schwarz und weiß genannt.Und den Savoyarden,Streckend aus die Hand,Seine dunklen Blicke,Flehend, festgebannt.Viel hast Du gesehen,Fels und Berg und Thal,Eis und Schnee und Seen,Wunder ohne Zahl.Deine Heimath, Blümlein,Edelweiß genannt,Ist ein kleines Eden,Schön das Schweizerland.

Von den höchsten BergenKommst Du so weit her!Weiße, sammtne BlumeIntressirst mich sehr.Hast gar viel gesehen,Fels und Berg und Thal,All’ die grünen Seen,Wunder ohne Zahl.Und des Eises Grotte,Und des Gletschers Wand,Rauschende Luzzine,Schwarz und weiß genannt.Und den Savoyarden,Streckend aus die Hand,Seine dunklen Blicke,Flehend, festgebannt.Viel hast Du gesehen,Fels und Berg und Thal,Eis und Schnee und Seen,Wunder ohne Zahl.Deine Heimath, Blümlein,Edelweiß genannt,Ist ein kleines Eden,Schön das Schweizerland.

Von den höchsten BergenKommst Du so weit her!Weiße, sammtne BlumeIntressirst mich sehr.Hast gar viel gesehen,Fels und Berg und Thal,All’ die grünen Seen,Wunder ohne Zahl.Und des Eises Grotte,Und des Gletschers Wand,Rauschende Luzzine,Schwarz und weiß genannt.Und den Savoyarden,Streckend aus die Hand,Seine dunklen Blicke,Flehend, festgebannt.Viel hast Du gesehen,Fels und Berg und Thal,Eis und Schnee und Seen,Wunder ohne Zahl.Deine Heimath, Blümlein,Edelweiß genannt,Ist ein kleines Eden,Schön das Schweizerland.

Von den höchsten BergenKommst Du so weit her!Weiße, sammtne BlumeIntressirst mich sehr.

Hast gar viel gesehen,Fels und Berg und Thal,All’ die grünen Seen,Wunder ohne Zahl.

Und des Eises Grotte,Und des Gletschers Wand,Rauschende Luzzine,Schwarz und weiß genannt.

Und den Savoyarden,Streckend aus die Hand,Seine dunklen Blicke,Flehend, festgebannt.

Viel hast Du gesehen,Fels und Berg und Thal,Eis und Schnee und Seen,Wunder ohne Zahl.

Deine Heimath, Blümlein,Edelweiß genannt,Ist ein kleines Eden,Schön das Schweizerland.

Zwecklos scheint mein LebenOhne Zweck mein Sein,Doch ein einzig StrebenHüllt’s in Dunkel ein. —Ist’s dereinst gelungen.Wird vielleicht gesungen:„Viel hat sie gethan,Wenige sahn’s ihr an.“ —

Zwecklos scheint mein LebenOhne Zweck mein Sein,Doch ein einzig StrebenHüllt’s in Dunkel ein. —Ist’s dereinst gelungen.Wird vielleicht gesungen:„Viel hat sie gethan,Wenige sahn’s ihr an.“ —

Zwecklos scheint mein LebenOhne Zweck mein Sein,Doch ein einzig StrebenHüllt’s in Dunkel ein. —Ist’s dereinst gelungen.Wird vielleicht gesungen:„Viel hat sie gethan,Wenige sahn’s ihr an.“ —

Zwecklos scheint mein LebenOhne Zweck mein Sein,Doch ein einzig StrebenHüllt’s in Dunkel ein. —

Ist’s dereinst gelungen.Wird vielleicht gesungen:„Viel hat sie gethan,Wenige sahn’s ihr an.“ —

Die Gefangenen.Ihr Vöglein, die ihr in Freiheit,Ihr Vöglein, jubelt laut,Wir Andern leben in Knechtschaft,Vor Kummer früh ergraut;Die Menschen leben im Wahne,Wir wären nur für sie da,Zu ihrem Spiel und Vergnügen,Zu ihrem Essen, ja!Wir sind nicht zu ihrem Vergnügen,Wir sind für uns selber da,Die Menschen sind unsre VerwandteIm Essen und Trinken so nah. —Ihr Vöglein, die ihr in Freiheit,O singet den Menschen nichts vor:Die Menschen sind schlechte Verwandte!So sangen die Vöglein im Chor!

Ihr Vöglein, die ihr in Freiheit,Ihr Vöglein, jubelt laut,Wir Andern leben in Knechtschaft,Vor Kummer früh ergraut;Die Menschen leben im Wahne,Wir wären nur für sie da,Zu ihrem Spiel und Vergnügen,Zu ihrem Essen, ja!Wir sind nicht zu ihrem Vergnügen,Wir sind für uns selber da,Die Menschen sind unsre VerwandteIm Essen und Trinken so nah. —Ihr Vöglein, die ihr in Freiheit,O singet den Menschen nichts vor:Die Menschen sind schlechte Verwandte!So sangen die Vöglein im Chor!

Ihr Vöglein, die ihr in Freiheit,Ihr Vöglein, jubelt laut,Wir Andern leben in Knechtschaft,Vor Kummer früh ergraut;Die Menschen leben im Wahne,Wir wären nur für sie da,Zu ihrem Spiel und Vergnügen,Zu ihrem Essen, ja!Wir sind nicht zu ihrem Vergnügen,Wir sind für uns selber da,Die Menschen sind unsre VerwandteIm Essen und Trinken so nah. —Ihr Vöglein, die ihr in Freiheit,O singet den Menschen nichts vor:Die Menschen sind schlechte Verwandte!So sangen die Vöglein im Chor!

Ihr Vöglein, die ihr in Freiheit,Ihr Vöglein, jubelt laut,Wir Andern leben in Knechtschaft,Vor Kummer früh ergraut;

Die Menschen leben im Wahne,Wir wären nur für sie da,Zu ihrem Spiel und Vergnügen,Zu ihrem Essen, ja!

Wir sind nicht zu ihrem Vergnügen,Wir sind für uns selber da,Die Menschen sind unsre VerwandteIm Essen und Trinken so nah. —

Ihr Vöglein, die ihr in Freiheit,O singet den Menschen nichts vor:Die Menschen sind schlechte Verwandte!So sangen die Vöglein im Chor!

Es wankt der Boden unter unsren Füßen,Des letzten Morgenrothes heilige Parole,Gesegnet schön und anerkannt von Pol zu Pole:Die Menschlichkeit ist aus und Thränen fließen.Es zieht die Nacht hinaus, die Schwerter blitzen,Das Irrlicht sprüht, kein einzig klares Sternlein glüht,Das zarte Blümlein unter Rosseshuf verblüht, —Die Pulse glühn, die Leidenschaften sich erhitzen.Was wird aus dieser späten Nacht entstehen?Das Schönste, was man glaubt, es wird zum Raube,Und Lieb’ und Duldung liegen tief im Staube,Was bleibt von allen Erdengütern da noch stehen?

Es wankt der Boden unter unsren Füßen,Des letzten Morgenrothes heilige Parole,Gesegnet schön und anerkannt von Pol zu Pole:Die Menschlichkeit ist aus und Thränen fließen.Es zieht die Nacht hinaus, die Schwerter blitzen,Das Irrlicht sprüht, kein einzig klares Sternlein glüht,Das zarte Blümlein unter Rosseshuf verblüht, —Die Pulse glühn, die Leidenschaften sich erhitzen.Was wird aus dieser späten Nacht entstehen?Das Schönste, was man glaubt, es wird zum Raube,Und Lieb’ und Duldung liegen tief im Staube,Was bleibt von allen Erdengütern da noch stehen?

Es wankt der Boden unter unsren Füßen,Des letzten Morgenrothes heilige Parole,Gesegnet schön und anerkannt von Pol zu Pole:Die Menschlichkeit ist aus und Thränen fließen.Es zieht die Nacht hinaus, die Schwerter blitzen,Das Irrlicht sprüht, kein einzig klares Sternlein glüht,Das zarte Blümlein unter Rosseshuf verblüht, —Die Pulse glühn, die Leidenschaften sich erhitzen.Was wird aus dieser späten Nacht entstehen?Das Schönste, was man glaubt, es wird zum Raube,Und Lieb’ und Duldung liegen tief im Staube,Was bleibt von allen Erdengütern da noch stehen?

Es wankt der Boden unter unsren Füßen,Des letzten Morgenrothes heilige Parole,Gesegnet schön und anerkannt von Pol zu Pole:Die Menschlichkeit ist aus und Thränen fließen.

Es zieht die Nacht hinaus, die Schwerter blitzen,Das Irrlicht sprüht, kein einzig klares Sternlein glüht,Das zarte Blümlein unter Rosseshuf verblüht, —Die Pulse glühn, die Leidenschaften sich erhitzen.

Was wird aus dieser späten Nacht entstehen?Das Schönste, was man glaubt, es wird zum Raube,Und Lieb’ und Duldung liegen tief im Staube,Was bleibt von allen Erdengütern da noch stehen?

Der müde Wandrer sitzet am Steg,Vorüber eilet der Fluß,Am Ufer lehnend, die Hände gekreuzt,Und badet den müden Fuß.Die Hände so braun und braun ist der Fuß,Noch brauner ist das Gesicht,Wo kam er nur her, der müde Gesell?Wahrhaftig, ich weiß es nicht.

Der müde Wandrer sitzet am Steg,Vorüber eilet der Fluß,Am Ufer lehnend, die Hände gekreuzt,Und badet den müden Fuß.Die Hände so braun und braun ist der Fuß,Noch brauner ist das Gesicht,Wo kam er nur her, der müde Gesell?Wahrhaftig, ich weiß es nicht.

Der müde Wandrer sitzet am Steg,Vorüber eilet der Fluß,Am Ufer lehnend, die Hände gekreuzt,Und badet den müden Fuß.Die Hände so braun und braun ist der Fuß,Noch brauner ist das Gesicht,Wo kam er nur her, der müde Gesell?Wahrhaftig, ich weiß es nicht.

Der müde Wandrer sitzet am Steg,Vorüber eilet der Fluß,Am Ufer lehnend, die Hände gekreuzt,Und badet den müden Fuß.

Die Hände so braun und braun ist der Fuß,Noch brauner ist das Gesicht,Wo kam er nur her, der müde Gesell?Wahrhaftig, ich weiß es nicht.

Die Nemesis, sie waltetBei Allem, was man thut,Nehmt euch in Acht, ihr Menschen,Die Nemesis nie ruht.

Die Nemesis, sie waltetBei Allem, was man thut,Nehmt euch in Acht, ihr Menschen,Die Nemesis nie ruht.

Die Nemesis, sie waltetBei Allem, was man thut,Nehmt euch in Acht, ihr Menschen,Die Nemesis nie ruht.

Die Nemesis, sie waltetBei Allem, was man thut,Nehmt euch in Acht, ihr Menschen,Die Nemesis nie ruht.

Nero’s Angedenken.Wo bist Du hin, Du liebes Thier,Das mir so treu gewesen,Das sich vor Freuden nicht fassen konnt’,Durft’ es in meinen Blicken lesen;Das hoch hinauf zum Wagen sprangMit wonnigem GeschreieWenn ich nach Haus zurückgekehrt:Ein solches Herz ist Weihe!Ein solches Herz vergehet nicht,Es lebt zu allen Zeiten,Die Seele nur erkennt und liebt,Nur Thoren es bestreiten.

Wo bist Du hin, Du liebes Thier,Das mir so treu gewesen,Das sich vor Freuden nicht fassen konnt’,Durft’ es in meinen Blicken lesen;Das hoch hinauf zum Wagen sprangMit wonnigem GeschreieWenn ich nach Haus zurückgekehrt:Ein solches Herz ist Weihe!Ein solches Herz vergehet nicht,Es lebt zu allen Zeiten,Die Seele nur erkennt und liebt,Nur Thoren es bestreiten.

Wo bist Du hin, Du liebes Thier,Das mir so treu gewesen,Das sich vor Freuden nicht fassen konnt’,Durft’ es in meinen Blicken lesen;Das hoch hinauf zum Wagen sprangMit wonnigem GeschreieWenn ich nach Haus zurückgekehrt:Ein solches Herz ist Weihe!Ein solches Herz vergehet nicht,Es lebt zu allen Zeiten,Die Seele nur erkennt und liebt,Nur Thoren es bestreiten.

Wo bist Du hin, Du liebes Thier,Das mir so treu gewesen,Das sich vor Freuden nicht fassen konnt’,Durft’ es in meinen Blicken lesen;

Das hoch hinauf zum Wagen sprangMit wonnigem GeschreieWenn ich nach Haus zurückgekehrt:Ein solches Herz ist Weihe!

Ein solches Herz vergehet nicht,Es lebt zu allen Zeiten,Die Seele nur erkennt und liebt,Nur Thoren es bestreiten.

Nicht mehr sprechen die Sterne,Nicht mehr die Sonne zu mir,Verstummt ist, ach, die Sprache,Die allerschönste hier.Es sprechen nur noch die Affen,Die Masken alle zu mir,Algebra der Dummheit sie reden,Die häßlichste Sprache hier!Die Blätter lautlos, die Vögel,Ganz ohne Lied und Ton,Die Reifen der Röcke nur klirren,Wie Schimpf und Schande und Hohn.

Nicht mehr sprechen die Sterne,Nicht mehr die Sonne zu mir,Verstummt ist, ach, die Sprache,Die allerschönste hier.Es sprechen nur noch die Affen,Die Masken alle zu mir,Algebra der Dummheit sie reden,Die häßlichste Sprache hier!Die Blätter lautlos, die Vögel,Ganz ohne Lied und Ton,Die Reifen der Röcke nur klirren,Wie Schimpf und Schande und Hohn.

Nicht mehr sprechen die Sterne,Nicht mehr die Sonne zu mir,Verstummt ist, ach, die Sprache,Die allerschönste hier.Es sprechen nur noch die Affen,Die Masken alle zu mir,Algebra der Dummheit sie reden,Die häßlichste Sprache hier!Die Blätter lautlos, die Vögel,Ganz ohne Lied und Ton,Die Reifen der Röcke nur klirren,Wie Schimpf und Schande und Hohn.

Nicht mehr sprechen die Sterne,Nicht mehr die Sonne zu mir,Verstummt ist, ach, die Sprache,Die allerschönste hier.

Es sprechen nur noch die Affen,Die Masken alle zu mir,Algebra der Dummheit sie reden,Die häßlichste Sprache hier!

Die Blätter lautlos, die Vögel,Ganz ohne Lied und Ton,Die Reifen der Röcke nur klirren,Wie Schimpf und Schande und Hohn.

Der stolze Heinrich.Zartes Blümlein wunderhold,Zogest aus der Gartenwelt,In das freie, offne Feld,Helles Blümlein, duftend Gold!Liebtest’s nicht, im engen RaumEinzeln, müßig dazustehen,Steif und nutzlos auszusehenWie ein stilles Bild im Traum! —

Zartes Blümlein wunderhold,Zogest aus der Gartenwelt,In das freie, offne Feld,Helles Blümlein, duftend Gold!Liebtest’s nicht, im engen RaumEinzeln, müßig dazustehen,Steif und nutzlos auszusehenWie ein stilles Bild im Traum! —

Zartes Blümlein wunderhold,Zogest aus der Gartenwelt,In das freie, offne Feld,Helles Blümlein, duftend Gold!Liebtest’s nicht, im engen RaumEinzeln, müßig dazustehen,Steif und nutzlos auszusehenWie ein stilles Bild im Traum! —

Zartes Blümlein wunderhold,Zogest aus der Gartenwelt,In das freie, offne Feld,Helles Blümlein, duftend Gold!

Liebtest’s nicht, im engen RaumEinzeln, müßig dazustehen,Steif und nutzlos auszusehenWie ein stilles Bild im Traum! —

Nach Sedan, an den Kaiser Wilhelm I.Ist das des Jahrhunderts schöne Erde,Ströme Blut’s und Berge voller Leichen!Wird das Böse nicht dem Guten weichen?Wär’s nicht Zeit, daß endlich Frieden werde?Frevelnd ward der Krieg heraufbeschworen,Der Urheber Anseh’n ging verloren,Ausgekämpfet ist der Krieg, genug gethanIst’s an Allem, was Europas Augen sah’n!Doch nicht Rache will der große Sieger,Menschlich fühlt der ruhmgekrönte Krieger,Theuer ist ihm seines Volkes Blut,Das vertrauensvoll in seinen Händen ruht!Und die weisen Lehren der Geschichte treten,Und das Wort, um das die Völker beten,DasErbarmen, es tritt vor ihn hin,Leuchtet heute seinem Königlichen Sinn!Und des Ahnherrn wohlbekannte Sympathien —Unbegründet — in der Sprache im Gedicht —Steigen auf vor seinem Angesicht,Und des Königs Blicke Segen sprühen:Wollen aller Welt den Frieden geben,Einen langen Sonntag uns’rem Vaterland,Das um uns wie Heldenmauer stand, —Und — bestraftem Uebermuthe sei vergeben! —

Ist das des Jahrhunderts schöne Erde,Ströme Blut’s und Berge voller Leichen!Wird das Böse nicht dem Guten weichen?Wär’s nicht Zeit, daß endlich Frieden werde?Frevelnd ward der Krieg heraufbeschworen,Der Urheber Anseh’n ging verloren,Ausgekämpfet ist der Krieg, genug gethanIst’s an Allem, was Europas Augen sah’n!Doch nicht Rache will der große Sieger,Menschlich fühlt der ruhmgekrönte Krieger,Theuer ist ihm seines Volkes Blut,Das vertrauensvoll in seinen Händen ruht!Und die weisen Lehren der Geschichte treten,Und das Wort, um das die Völker beten,DasErbarmen, es tritt vor ihn hin,Leuchtet heute seinem Königlichen Sinn!Und des Ahnherrn wohlbekannte Sympathien —Unbegründet — in der Sprache im Gedicht —Steigen auf vor seinem Angesicht,Und des Königs Blicke Segen sprühen:Wollen aller Welt den Frieden geben,Einen langen Sonntag uns’rem Vaterland,Das um uns wie Heldenmauer stand, —Und — bestraftem Uebermuthe sei vergeben! —

Ist das des Jahrhunderts schöne Erde,Ströme Blut’s und Berge voller Leichen!Wird das Böse nicht dem Guten weichen?Wär’s nicht Zeit, daß endlich Frieden werde?Frevelnd ward der Krieg heraufbeschworen,Der Urheber Anseh’n ging verloren,Ausgekämpfet ist der Krieg, genug gethanIst’s an Allem, was Europas Augen sah’n!Doch nicht Rache will der große Sieger,Menschlich fühlt der ruhmgekrönte Krieger,Theuer ist ihm seines Volkes Blut,Das vertrauensvoll in seinen Händen ruht!Und die weisen Lehren der Geschichte treten,Und das Wort, um das die Völker beten,DasErbarmen, es tritt vor ihn hin,Leuchtet heute seinem Königlichen Sinn!Und des Ahnherrn wohlbekannte Sympathien —Unbegründet — in der Sprache im Gedicht —Steigen auf vor seinem Angesicht,Und des Königs Blicke Segen sprühen:Wollen aller Welt den Frieden geben,Einen langen Sonntag uns’rem Vaterland,Das um uns wie Heldenmauer stand, —Und — bestraftem Uebermuthe sei vergeben! —

Ist das des Jahrhunderts schöne Erde,Ströme Blut’s und Berge voller Leichen!Wird das Böse nicht dem Guten weichen?Wär’s nicht Zeit, daß endlich Frieden werde?

Frevelnd ward der Krieg heraufbeschworen,Der Urheber Anseh’n ging verloren,Ausgekämpfet ist der Krieg, genug gethanIst’s an Allem, was Europas Augen sah’n!

Doch nicht Rache will der große Sieger,Menschlich fühlt der ruhmgekrönte Krieger,Theuer ist ihm seines Volkes Blut,Das vertrauensvoll in seinen Händen ruht!

Und die weisen Lehren der Geschichte treten,Und das Wort, um das die Völker beten,DasErbarmen, es tritt vor ihn hin,Leuchtet heute seinem Königlichen Sinn!

Und des Ahnherrn wohlbekannte Sympathien —Unbegründet — in der Sprache im Gedicht —Steigen auf vor seinem Angesicht,Und des Königs Blicke Segen sprühen:

Wollen aller Welt den Frieden geben,Einen langen Sonntag uns’rem Vaterland,Das um uns wie Heldenmauer stand, —Und — bestraftem Uebermuthe sei vergeben! —

Nach der Aufführung „Rudolfs II.“ in Berlin.Der Lorbeer liegt in meinem Zimmer,Der Himmel mir ihn gab!Ich will ihn nächstens tragenAuf meiner Mutter Grab.

Der Lorbeer liegt in meinem Zimmer,Der Himmel mir ihn gab!Ich will ihn nächstens tragenAuf meiner Mutter Grab.

Der Lorbeer liegt in meinem Zimmer,Der Himmel mir ihn gab!Ich will ihn nächstens tragenAuf meiner Mutter Grab.

Der Lorbeer liegt in meinem Zimmer,Der Himmel mir ihn gab!Ich will ihn nächstens tragenAuf meiner Mutter Grab.

O wißt ihr, was ich denke?O nein, ihr wißt es nicht!Wenn ich mich ganz versenke,Dann denk ich ein Gedicht!

O wißt ihr, was ich denke?O nein, ihr wißt es nicht!Wenn ich mich ganz versenke,Dann denk ich ein Gedicht!

O wißt ihr, was ich denke?O nein, ihr wißt es nicht!Wenn ich mich ganz versenke,Dann denk ich ein Gedicht!

O wißt ihr, was ich denke?O nein, ihr wißt es nicht!Wenn ich mich ganz versenke,Dann denk ich ein Gedicht!

Ein leeres Bauer, ein leeres Haus,Das sieht so triste und traurig aus,Wo sind Deine Bewohner, Du leerer Raum?Entschwunden, versunken, ein seliger Traum!

Ein leeres Bauer, ein leeres Haus,Das sieht so triste und traurig aus,Wo sind Deine Bewohner, Du leerer Raum?Entschwunden, versunken, ein seliger Traum!

Ein leeres Bauer, ein leeres Haus,Das sieht so triste und traurig aus,Wo sind Deine Bewohner, Du leerer Raum?Entschwunden, versunken, ein seliger Traum!

Ein leeres Bauer, ein leeres Haus,Das sieht so triste und traurig aus,Wo sind Deine Bewohner, Du leerer Raum?Entschwunden, versunken, ein seliger Traum!

Es geht die Zeit den sichern Gang,Den Gang zur Ewigkeit.Die Zeit ist kurz, die Zeit ist lang —Der Weg bald schmal, bald breit!

Es geht die Zeit den sichern Gang,Den Gang zur Ewigkeit.Die Zeit ist kurz, die Zeit ist lang —Der Weg bald schmal, bald breit!

Es geht die Zeit den sichern Gang,Den Gang zur Ewigkeit.Die Zeit ist kurz, die Zeit ist lang —Der Weg bald schmal, bald breit!

Es geht die Zeit den sichern Gang,Den Gang zur Ewigkeit.Die Zeit ist kurz, die Zeit ist lang —Der Weg bald schmal, bald breit!

Motto:Der Weg zur neuen Bildung gehtVon HumanitätDurch NationalitätZur Bestialität.(Grillparzers Gedichte.)Zanket nicht, hetzet nicht,Friedlich scheint das Sonnenlicht,Laßt die Juden und die ChristenUngekränkt ihr Leben fristen.Zanket nicht, hetzet nicht,Jedem scheint das Sonnenlicht,Laßt die Christen und die Juden,Muselmänner, Botokuden;Lasset Alle ungestört,Jede Feindlichkeit zerstörtHarmonien nah und fern!Lobet Alle Gott, den Herrn,Dessen güt’ge Vorsicht hörtSolch Gezänke gar nicht gern!

Motto:Der Weg zur neuen Bildung gehtVon HumanitätDurch NationalitätZur Bestialität.(Grillparzers Gedichte.)

Zanket nicht, hetzet nicht,Friedlich scheint das Sonnenlicht,Laßt die Juden und die ChristenUngekränkt ihr Leben fristen.Zanket nicht, hetzet nicht,Jedem scheint das Sonnenlicht,Laßt die Christen und die Juden,Muselmänner, Botokuden;Lasset Alle ungestört,Jede Feindlichkeit zerstörtHarmonien nah und fern!Lobet Alle Gott, den Herrn,Dessen güt’ge Vorsicht hörtSolch Gezänke gar nicht gern!

Zanket nicht, hetzet nicht,Friedlich scheint das Sonnenlicht,Laßt die Juden und die ChristenUngekränkt ihr Leben fristen.Zanket nicht, hetzet nicht,Jedem scheint das Sonnenlicht,Laßt die Christen und die Juden,Muselmänner, Botokuden;Lasset Alle ungestört,Jede Feindlichkeit zerstörtHarmonien nah und fern!Lobet Alle Gott, den Herrn,Dessen güt’ge Vorsicht hörtSolch Gezänke gar nicht gern!

Zanket nicht, hetzet nicht,Friedlich scheint das Sonnenlicht,Laßt die Juden und die ChristenUngekränkt ihr Leben fristen.

Zanket nicht, hetzet nicht,Jedem scheint das Sonnenlicht,Laßt die Christen und die Juden,Muselmänner, Botokuden;

Lasset Alle ungestört,Jede Feindlichkeit zerstörtHarmonien nah und fern!Lobet Alle Gott, den Herrn,Dessen güt’ge Vorsicht hörtSolch Gezänke gar nicht gern!

Wehmüthig,Demüthig,Viel verkannt und tief gebeugt,Ist der Mensch, vom Weib erzeugt.

Wehmüthig,Demüthig,Viel verkannt und tief gebeugt,Ist der Mensch, vom Weib erzeugt.

Wehmüthig,Demüthig,Viel verkannt und tief gebeugt,Ist der Mensch, vom Weib erzeugt.

Wehmüthig,Demüthig,Viel verkannt und tief gebeugt,Ist der Mensch, vom Weib erzeugt.

Untergeh’nde Sonne, sprich,Wird es ewig dauern,All das düstere Mißgeschick,Alt das dumpfe Trauern?

Untergeh’nde Sonne, sprich,Wird es ewig dauern,All das düstere Mißgeschick,Alt das dumpfe Trauern?

Untergeh’nde Sonne, sprich,Wird es ewig dauern,All das düstere Mißgeschick,Alt das dumpfe Trauern?

Untergeh’nde Sonne, sprich,Wird es ewig dauern,All das düstere Mißgeschick,Alt das dumpfe Trauern?

Brüderlich, brüderlich,Nennt die Welt das Ideal,Die Utopie, die einstmalSich verwirklicht feierlich!

Brüderlich, brüderlich,Nennt die Welt das Ideal,Die Utopie, die einstmalSich verwirklicht feierlich!

Brüderlich, brüderlich,Nennt die Welt das Ideal,Die Utopie, die einstmalSich verwirklicht feierlich!

Brüderlich, brüderlich,Nennt die Welt das Ideal,Die Utopie, die einstmalSich verwirklicht feierlich!

Weißt Du was, ich will Dir sagen,Was die Weltgeschichte ist:Ein Gemisch von Thrän’ und Klagen,Falschheit, Grausamkeit und List.

Weißt Du was, ich will Dir sagen,Was die Weltgeschichte ist:Ein Gemisch von Thrän’ und Klagen,Falschheit, Grausamkeit und List.

Weißt Du was, ich will Dir sagen,Was die Weltgeschichte ist:Ein Gemisch von Thrän’ und Klagen,Falschheit, Grausamkeit und List.

Weißt Du was, ich will Dir sagen,Was die Weltgeschichte ist:Ein Gemisch von Thrän’ und Klagen,Falschheit, Grausamkeit und List.

Auch Goethe war nicht unfehlbar,Was auch die Goethe-Jünger meinen:Was sich nicht schickt, schickt sich für Keinen,Für Jeden das, was recht und wahr.

Auch Goethe war nicht unfehlbar,Was auch die Goethe-Jünger meinen:Was sich nicht schickt, schickt sich für Keinen,Für Jeden das, was recht und wahr.

Auch Goethe war nicht unfehlbar,Was auch die Goethe-Jünger meinen:Was sich nicht schickt, schickt sich für Keinen,Für Jeden das, was recht und wahr.

Auch Goethe war nicht unfehlbar,Was auch die Goethe-Jünger meinen:Was sich nicht schickt, schickt sich für Keinen,Für Jeden das, was recht und wahr.

O Faust, Du Bild des Menschen,Bald groß und klar, bald düster wildWer Dich gemalt, er war an Kunst ein Riese,Gigantisch war der Stoff, und schön gelang das Bild.

O Faust, Du Bild des Menschen,Bald groß und klar, bald düster wildWer Dich gemalt, er war an Kunst ein Riese,Gigantisch war der Stoff, und schön gelang das Bild.

O Faust, Du Bild des Menschen,Bald groß und klar, bald düster wildWer Dich gemalt, er war an Kunst ein Riese,Gigantisch war der Stoff, und schön gelang das Bild.

O Faust, Du Bild des Menschen,Bald groß und klar, bald düster wildWer Dich gemalt, er war an Kunst ein Riese,Gigantisch war der Stoff, und schön gelang das Bild.

Nicht Farbe und nicht Glaube,Sie trennen uns nicht mehr,Es fiel der Zeit zum Raube,Was uns geschmerzt so sehr.

Nicht Farbe und nicht Glaube,Sie trennen uns nicht mehr,Es fiel der Zeit zum Raube,Was uns geschmerzt so sehr.

Nicht Farbe und nicht Glaube,Sie trennen uns nicht mehr,Es fiel der Zeit zum Raube,Was uns geschmerzt so sehr.

Nicht Farbe und nicht Glaube,Sie trennen uns nicht mehr,Es fiel der Zeit zum Raube,Was uns geschmerzt so sehr.

Du willst verbinden, was sich ewig flieht,Die Tugend mit dem ird’schen Glück?Wie sich Dein Geist auch drum bemüht:Eins weichet vor dem Anderen zurück.

Du willst verbinden, was sich ewig flieht,Die Tugend mit dem ird’schen Glück?Wie sich Dein Geist auch drum bemüht:Eins weichet vor dem Anderen zurück.

Du willst verbinden, was sich ewig flieht,Die Tugend mit dem ird’schen Glück?Wie sich Dein Geist auch drum bemüht:Eins weichet vor dem Anderen zurück.

Du willst verbinden, was sich ewig flieht,Die Tugend mit dem ird’schen Glück?Wie sich Dein Geist auch drum bemüht:Eins weichet vor dem Anderen zurück.

Gott ist groß, Dein Sinn kann ihn nicht fassen, —Kannst Du Sterne zählen, des Meeres Wellen? —Lieb’ und Güte, Gnade, die er Dir erweist,Notir’ so viel Du kannst, wenn’s auch unzählbar ist.

Gott ist groß, Dein Sinn kann ihn nicht fassen, —Kannst Du Sterne zählen, des Meeres Wellen? —Lieb’ und Güte, Gnade, die er Dir erweist,Notir’ so viel Du kannst, wenn’s auch unzählbar ist.

Gott ist groß, Dein Sinn kann ihn nicht fassen, —Kannst Du Sterne zählen, des Meeres Wellen? —Lieb’ und Güte, Gnade, die er Dir erweist,Notir’ so viel Du kannst, wenn’s auch unzählbar ist.

Gott ist groß, Dein Sinn kann ihn nicht fassen, —Kannst Du Sterne zählen, des Meeres Wellen? —Lieb’ und Güte, Gnade, die er Dir erweist,Notir’ so viel Du kannst, wenn’s auch unzählbar ist.

Der Scheintodte.Und er schlief und schlief so lange,Daß ihn keine Macht mehr weckte —Unsichtbar beim GrabgesangeSich der Todtgeglaubte streckte.

Und er schlief und schlief so lange,Daß ihn keine Macht mehr weckte —Unsichtbar beim GrabgesangeSich der Todtgeglaubte streckte.

Und er schlief und schlief so lange,Daß ihn keine Macht mehr weckte —Unsichtbar beim GrabgesangeSich der Todtgeglaubte streckte.

Und er schlief und schlief so lange,Daß ihn keine Macht mehr weckte —Unsichtbar beim GrabgesangeSich der Todtgeglaubte streckte.

In die Wolken möcht’ ich fliegen,In die Sonne möcht’ ich sehen!Jedes Vorurtheil besiegenUnd als Sieger vor euch stehen.

In die Wolken möcht’ ich fliegen,In die Sonne möcht’ ich sehen!Jedes Vorurtheil besiegenUnd als Sieger vor euch stehen.

In die Wolken möcht’ ich fliegen,In die Sonne möcht’ ich sehen!Jedes Vorurtheil besiegenUnd als Sieger vor euch stehen.

In die Wolken möcht’ ich fliegen,In die Sonne möcht’ ich sehen!Jedes Vorurtheil besiegenUnd als Sieger vor euch stehen.

Die Fenster sind gefroren,Wie eis’ge Blümlein, schau:Das sind die falschen Menschen,Auf menschlich schöner Au!

Die Fenster sind gefroren,Wie eis’ge Blümlein, schau:Das sind die falschen Menschen,Auf menschlich schöner Au!

Die Fenster sind gefroren,Wie eis’ge Blümlein, schau:Das sind die falschen Menschen,Auf menschlich schöner Au!

Die Fenster sind gefroren,Wie eis’ge Blümlein, schau:Das sind die falschen Menschen,Auf menschlich schöner Au!

Wie niedrig lächelt die Dirne,Wie spiegelt sich drin ihr Herz,Kein Lächeln ist’s der Gestirne,Nur Glanz von gemeinem Erz. —

Wie niedrig lächelt die Dirne,Wie spiegelt sich drin ihr Herz,Kein Lächeln ist’s der Gestirne,Nur Glanz von gemeinem Erz. —

Wie niedrig lächelt die Dirne,Wie spiegelt sich drin ihr Herz,Kein Lächeln ist’s der Gestirne,Nur Glanz von gemeinem Erz. —

Wie niedrig lächelt die Dirne,Wie spiegelt sich drin ihr Herz,Kein Lächeln ist’s der Gestirne,Nur Glanz von gemeinem Erz. —

Und der Himmel lacht mir wieder,Und die Sonne scheinet hell,Und es tauchen auf die LiederWie ein unversiegter Quell.

Und der Himmel lacht mir wieder,Und die Sonne scheinet hell,Und es tauchen auf die LiederWie ein unversiegter Quell.

Und der Himmel lacht mir wieder,Und die Sonne scheinet hell,Und es tauchen auf die LiederWie ein unversiegter Quell.

Und der Himmel lacht mir wieder,Und die Sonne scheinet hell,Und es tauchen auf die LiederWie ein unversiegter Quell.

An der Tugend nur genippet,Und die Bosheit ausgetrunken, —Also sind die armen MenschenIn ihr liebes „Ich“ versunken.

An der Tugend nur genippet,Und die Bosheit ausgetrunken, —Also sind die armen MenschenIn ihr liebes „Ich“ versunken.

An der Tugend nur genippet,Und die Bosheit ausgetrunken, —Also sind die armen MenschenIn ihr liebes „Ich“ versunken.

An der Tugend nur genippet,Und die Bosheit ausgetrunken, —Also sind die armen MenschenIn ihr liebes „Ich“ versunken.

Lauter Zank, ’s ist eine Zeit des Leidens,Alles freilich, es hat seine Zeit —Zeit des Zankens — Hetzenzeit — des Meidens:„Bet’ und zanke“ heißt’s in neuester Zeit!

Lauter Zank, ’s ist eine Zeit des Leidens,Alles freilich, es hat seine Zeit —Zeit des Zankens — Hetzenzeit — des Meidens:„Bet’ und zanke“ heißt’s in neuester Zeit!

Lauter Zank, ’s ist eine Zeit des Leidens,Alles freilich, es hat seine Zeit —Zeit des Zankens — Hetzenzeit — des Meidens:„Bet’ und zanke“ heißt’s in neuester Zeit!

Lauter Zank, ’s ist eine Zeit des Leidens,Alles freilich, es hat seine Zeit —Zeit des Zankens — Hetzenzeit — des Meidens:„Bet’ und zanke“ heißt’s in neuester Zeit!

Auf der Höhe stehen BäumeGroße Menschen haben Träume,Träume, die im Himmel schweben,Die nicht an der Scholle kleben.

Auf der Höhe stehen BäumeGroße Menschen haben Träume,Träume, die im Himmel schweben,Die nicht an der Scholle kleben.

Auf der Höhe stehen BäumeGroße Menschen haben Träume,Träume, die im Himmel schweben,Die nicht an der Scholle kleben.

Auf der Höhe stehen BäumeGroße Menschen haben Träume,Träume, die im Himmel schweben,Die nicht an der Scholle kleben.

Ist’s der Dichtung LoosTraurig sein?Schmerzen klein und großZiehn ins Herz hinein.Schmerzen, klein und groß,Ziehet endlich aus,Nicht der Dichtung LoosZiemet Weh und Graus.

Ist’s der Dichtung LoosTraurig sein?Schmerzen klein und großZiehn ins Herz hinein.Schmerzen, klein und groß,Ziehet endlich aus,Nicht der Dichtung LoosZiemet Weh und Graus.

Ist’s der Dichtung LoosTraurig sein?Schmerzen klein und großZiehn ins Herz hinein.Schmerzen, klein und groß,Ziehet endlich aus,Nicht der Dichtung LoosZiemet Weh und Graus.

Ist’s der Dichtung LoosTraurig sein?Schmerzen klein und großZiehn ins Herz hinein.

Schmerzen, klein und groß,Ziehet endlich aus,Nicht der Dichtung LoosZiemet Weh und Graus.

Unnütz lyrisches Gesinge,Unnütz lyrisches GeklingeGehst Du mir nicht aus dem Sinn,Schreib’ ich auf’s Papier Dich hin.

Unnütz lyrisches Gesinge,Unnütz lyrisches GeklingeGehst Du mir nicht aus dem Sinn,Schreib’ ich auf’s Papier Dich hin.

Unnütz lyrisches Gesinge,Unnütz lyrisches GeklingeGehst Du mir nicht aus dem Sinn,Schreib’ ich auf’s Papier Dich hin.

Unnütz lyrisches Gesinge,Unnütz lyrisches GeklingeGehst Du mir nicht aus dem Sinn,Schreib’ ich auf’s Papier Dich hin.

Auf allerlei Hetzen.Das ist ein helles Zanken,Ganz ohne Unterlaß,Für dieses kurze LebenHat man nicht Zeit zum Haß! —

Das ist ein helles Zanken,Ganz ohne Unterlaß,Für dieses kurze LebenHat man nicht Zeit zum Haß! —

Das ist ein helles Zanken,Ganz ohne Unterlaß,Für dieses kurze LebenHat man nicht Zeit zum Haß! —

Das ist ein helles Zanken,Ganz ohne Unterlaß,Für dieses kurze LebenHat man nicht Zeit zum Haß! —

Die weiße Rose am längsten blüht,Am stillsten das weiße Röslein glüht,Am tiefsten fühlet ein reines Gemüth:Daß Gott alle Beide vor Schaden behüt’!

Die weiße Rose am längsten blüht,Am stillsten das weiße Röslein glüht,Am tiefsten fühlet ein reines Gemüth:Daß Gott alle Beide vor Schaden behüt’!

Die weiße Rose am längsten blüht,Am stillsten das weiße Röslein glüht,Am tiefsten fühlet ein reines Gemüth:Daß Gott alle Beide vor Schaden behüt’!

Die weiße Rose am längsten blüht,Am stillsten das weiße Röslein glüht,Am tiefsten fühlet ein reines Gemüth:Daß Gott alle Beide vor Schaden behüt’!

Freundlich gucken meine Blicke,Hoffnungsvoll den Himmel an,Einem freundlichen GeschickeHarrt getrost der fromme Mann.

Freundlich gucken meine Blicke,Hoffnungsvoll den Himmel an,Einem freundlichen GeschickeHarrt getrost der fromme Mann.

Freundlich gucken meine Blicke,Hoffnungsvoll den Himmel an,Einem freundlichen GeschickeHarrt getrost der fromme Mann.

Freundlich gucken meine Blicke,Hoffnungsvoll den Himmel an,Einem freundlichen GeschickeHarrt getrost der fromme Mann.

Zu allem Guten sage ja,Zu allem Bösen sage nein,Das Eine dort, das And’re da:Beisammen können sie nicht sein.

Zu allem Guten sage ja,Zu allem Bösen sage nein,Das Eine dort, das And’re da:Beisammen können sie nicht sein.

Zu allem Guten sage ja,Zu allem Bösen sage nein,Das Eine dort, das And’re da:Beisammen können sie nicht sein.

Zu allem Guten sage ja,Zu allem Bösen sage nein,Das Eine dort, das And’re da:Beisammen können sie nicht sein.

Dieselben Bäume hier wie dort,Dieselben Gräslein hier wie dort,Dieselbe Sprache hier wie dort,Und dennoch bleibt’s ein fremder Ort.

Dieselben Bäume hier wie dort,Dieselben Gräslein hier wie dort,Dieselbe Sprache hier wie dort,Und dennoch bleibt’s ein fremder Ort.

Dieselben Bäume hier wie dort,Dieselben Gräslein hier wie dort,Dieselbe Sprache hier wie dort,Und dennoch bleibt’s ein fremder Ort.

Dieselben Bäume hier wie dort,Dieselben Gräslein hier wie dort,Dieselbe Sprache hier wie dort,Und dennoch bleibt’s ein fremder Ort.

Es stürmt so viel auf mich herein,Mag sein, mag sein,Das Gute find’t ja doch Gedeih’n,Und einmal sehn es Alle ein.

Es stürmt so viel auf mich herein,Mag sein, mag sein,Das Gute find’t ja doch Gedeih’n,Und einmal sehn es Alle ein.

Es stürmt so viel auf mich herein,Mag sein, mag sein,Das Gute find’t ja doch Gedeih’n,Und einmal sehn es Alle ein.

Es stürmt so viel auf mich herein,Mag sein, mag sein,Das Gute find’t ja doch Gedeih’n,Und einmal sehn es Alle ein.

O ist’s denn ganz unmöglich,— Was doch nicht ganz unsäglich —Daß Alles glücklich wär?O, wenn’s doch möglich wär!

O ist’s denn ganz unmöglich,— Was doch nicht ganz unsäglich —Daß Alles glücklich wär?O, wenn’s doch möglich wär!

O ist’s denn ganz unmöglich,— Was doch nicht ganz unsäglich —Daß Alles glücklich wär?O, wenn’s doch möglich wär!

O ist’s denn ganz unmöglich,— Was doch nicht ganz unsäglich —Daß Alles glücklich wär?O, wenn’s doch möglich wär!

Auf einen Müßiggänger.Was ist das Häßlichste auf Erden?Das Häßlichste bist Du!Du willst nicht wachsen, willst nicht werden,Du pflegst der süßen Ruh’!

Was ist das Häßlichste auf Erden?Das Häßlichste bist Du!Du willst nicht wachsen, willst nicht werden,Du pflegst der süßen Ruh’!

Was ist das Häßlichste auf Erden?Das Häßlichste bist Du!Du willst nicht wachsen, willst nicht werden,Du pflegst der süßen Ruh’!

Was ist das Häßlichste auf Erden?Das Häßlichste bist Du!Du willst nicht wachsen, willst nicht werden,Du pflegst der süßen Ruh’!

Vor Schillers Denkmal in Berlin.Hast erhoben die Nation,Großer, deutscher Volkessohn,Klein im Leben ward dein Lohn —Kleiner noch in Gyps und Thon.

Hast erhoben die Nation,Großer, deutscher Volkessohn,Klein im Leben ward dein Lohn —Kleiner noch in Gyps und Thon.

Hast erhoben die Nation,Großer, deutscher Volkessohn,Klein im Leben ward dein Lohn —Kleiner noch in Gyps und Thon.

Hast erhoben die Nation,Großer, deutscher Volkessohn,Klein im Leben ward dein Lohn —Kleiner noch in Gyps und Thon.

Die Sonne gehet strahlend unter,Nur scheinbar, Freund, nicht in der That —Der Vorhang fällt so rasch herunter, —Daß man nur ihn gesehen hat. —

Die Sonne gehet strahlend unter,Nur scheinbar, Freund, nicht in der That —Der Vorhang fällt so rasch herunter, —Daß man nur ihn gesehen hat. —

Die Sonne gehet strahlend unter,Nur scheinbar, Freund, nicht in der That —Der Vorhang fällt so rasch herunter, —Daß man nur ihn gesehen hat. —

Die Sonne gehet strahlend unter,Nur scheinbar, Freund, nicht in der That —Der Vorhang fällt so rasch herunter, —Daß man nur ihn gesehen hat. —

Nero.In den Augen meines HundesLiegt mein ganzes Glück,All mein Innres, krankes, wundesHeilt in seinem Blick.

In den Augen meines HundesLiegt mein ganzes Glück,All mein Innres, krankes, wundesHeilt in seinem Blick.

In den Augen meines HundesLiegt mein ganzes Glück,All mein Innres, krankes, wundesHeilt in seinem Blick.

In den Augen meines HundesLiegt mein ganzes Glück,All mein Innres, krankes, wundesHeilt in seinem Blick.

Schöner SternHab’ Dich gern,Schau’st in’s Fensterlein,Und ins Herz hinein.Schönste ZierStrahle mir,Bist so ganz allein,Stolzes Sternelein.

Schöner SternHab’ Dich gern,Schau’st in’s Fensterlein,Und ins Herz hinein.Schönste ZierStrahle mir,Bist so ganz allein,Stolzes Sternelein.

Schöner SternHab’ Dich gern,Schau’st in’s Fensterlein,Und ins Herz hinein.Schönste ZierStrahle mir,Bist so ganz allein,Stolzes Sternelein.

Schöner SternHab’ Dich gern,Schau’st in’s Fensterlein,Und ins Herz hinein.

Schönste ZierStrahle mir,Bist so ganz allein,Stolzes Sternelein.

Gott segne die Armen,Gott segne sie,Sein reiches ErbarmenVerlasse sie nie!Die Armen, die ArmenAn Glauben so reich,An GottesvertrauenDen Glücklichsten gleich. —

Gott segne die Armen,Gott segne sie,Sein reiches ErbarmenVerlasse sie nie!Die Armen, die ArmenAn Glauben so reich,An GottesvertrauenDen Glücklichsten gleich. —

Gott segne die Armen,Gott segne sie,Sein reiches ErbarmenVerlasse sie nie!Die Armen, die ArmenAn Glauben so reich,An GottesvertrauenDen Glücklichsten gleich. —

Gott segne die Armen,Gott segne sie,Sein reiches ErbarmenVerlasse sie nie!

Die Armen, die ArmenAn Glauben so reich,An GottesvertrauenDen Glücklichsten gleich. —

Dorten aus der grünen HeckeAn des Gartenzaunes EckeSchaut mein Schatz heraus:Haare braun, nicht kraus;Klein Gesichtchen rund,Kirschenrother Mund;Augen braun, nicht blau:Wird bald meine Frau!

Dorten aus der grünen HeckeAn des Gartenzaunes EckeSchaut mein Schatz heraus:Haare braun, nicht kraus;Klein Gesichtchen rund,Kirschenrother Mund;Augen braun, nicht blau:Wird bald meine Frau!

Dorten aus der grünen HeckeAn des Gartenzaunes EckeSchaut mein Schatz heraus:Haare braun, nicht kraus;Klein Gesichtchen rund,Kirschenrother Mund;Augen braun, nicht blau:Wird bald meine Frau!

Dorten aus der grünen HeckeAn des Gartenzaunes EckeSchaut mein Schatz heraus:Haare braun, nicht kraus;

Klein Gesichtchen rund,Kirschenrother Mund;Augen braun, nicht blau:Wird bald meine Frau!

Gehabt euch wohl, Gott segne euch,Euch All’ im Sonnenlicht,Dich Vöglein, Röslein, Immergrün,Die Dornen und die — Würmer nicht! —

Gehabt euch wohl, Gott segne euch,Euch All’ im Sonnenlicht,Dich Vöglein, Röslein, Immergrün,Die Dornen und die — Würmer nicht! —

Gehabt euch wohl, Gott segne euch,Euch All’ im Sonnenlicht,Dich Vöglein, Röslein, Immergrün,Die Dornen und die — Würmer nicht! —

Gehabt euch wohl, Gott segne euch,Euch All’ im Sonnenlicht,Dich Vöglein, Röslein, Immergrün,Die Dornen und die — Würmer nicht! —

Die Aerzte, Philosophen gleichen —Der große staunt und betet an,Der kleine sieht in Gottes ReichenSich selbst als größtes Wunder an. —Beschränktheit absolut dictiret!Die Weisheit bleibt ihr fremd und fern —Wen nie der Genius berühret,Ein solches Männchen täuscht sich gern.

Die Aerzte, Philosophen gleichen —Der große staunt und betet an,Der kleine sieht in Gottes ReichenSich selbst als größtes Wunder an. —Beschränktheit absolut dictiret!Die Weisheit bleibt ihr fremd und fern —Wen nie der Genius berühret,Ein solches Männchen täuscht sich gern.

Die Aerzte, Philosophen gleichen —Der große staunt und betet an,Der kleine sieht in Gottes ReichenSich selbst als größtes Wunder an. —Beschränktheit absolut dictiret!Die Weisheit bleibt ihr fremd und fern —Wen nie der Genius berühret,Ein solches Männchen täuscht sich gern.

Die Aerzte, Philosophen gleichen —Der große staunt und betet an,Der kleine sieht in Gottes ReichenSich selbst als größtes Wunder an. —

Beschränktheit absolut dictiret!Die Weisheit bleibt ihr fremd und fern —Wen nie der Genius berühret,Ein solches Männchen täuscht sich gern.

Wer Niemand über sich zum Richter,Wer niemals sagt: ich weiß es nicht, —Der taugt zu keinem höh’ren RichterMit seinem unfehlbaren Licht.

Wer Niemand über sich zum Richter,Wer niemals sagt: ich weiß es nicht, —Der taugt zu keinem höh’ren RichterMit seinem unfehlbaren Licht.

Wer Niemand über sich zum Richter,Wer niemals sagt: ich weiß es nicht, —Der taugt zu keinem höh’ren RichterMit seinem unfehlbaren Licht.

Wer Niemand über sich zum Richter,Wer niemals sagt: ich weiß es nicht, —Der taugt zu keinem höh’ren RichterMit seinem unfehlbaren Licht.

Vor Nees von Esenbecks Bildniß.Stillschweigend ruht der Blick auf der GeschichteMenschlichen Treibens, menschlich Mühn,Und düster wie vorüber ziehn,Den bittern Unmuth im Gesichte; —Nur gleich Oasen in verbrannter WüsteUnd kräftig schmucken Blättergrün,Und wie die Meteore glühnAn Nordpols eisig rauher Küste.So einzeln steht im Blatte der GeschichteDas Große da auf seinen Höh’n —Wir bleiben lange vor ihm stehn,Gleich wie beim Sonnenaufgangslichte! —So stehn wir lange, Nees, vor Deinem Bilde,Und stolzer unsre Wangen glühn,Und unsre Blicke Funken sprühn,Dir, hoher Meister, groß und milde!Laut schlägt das Herz hier unter Deiner Büste,Horch, Allen, Allen — ungestillt —Stark wie gigantisch Säulenbild,In Thebens prächt’ger Tempelwüste!Doch stauntest Du, wenn Deinem sonn’gen BlickeEntgegen niedre Sklavenschaar?Es folgt die Schnecke nicht dem Aar,Sie klebt an ihres Staubes Stücke. — —

Stillschweigend ruht der Blick auf der GeschichteMenschlichen Treibens, menschlich Mühn,Und düster wie vorüber ziehn,Den bittern Unmuth im Gesichte; —Nur gleich Oasen in verbrannter WüsteUnd kräftig schmucken Blättergrün,Und wie die Meteore glühnAn Nordpols eisig rauher Küste.So einzeln steht im Blatte der GeschichteDas Große da auf seinen Höh’n —Wir bleiben lange vor ihm stehn,Gleich wie beim Sonnenaufgangslichte! —So stehn wir lange, Nees, vor Deinem Bilde,Und stolzer unsre Wangen glühn,Und unsre Blicke Funken sprühn,Dir, hoher Meister, groß und milde!Laut schlägt das Herz hier unter Deiner Büste,Horch, Allen, Allen — ungestillt —Stark wie gigantisch Säulenbild,In Thebens prächt’ger Tempelwüste!Doch stauntest Du, wenn Deinem sonn’gen BlickeEntgegen niedre Sklavenschaar?Es folgt die Schnecke nicht dem Aar,Sie klebt an ihres Staubes Stücke. — —

Stillschweigend ruht der Blick auf der GeschichteMenschlichen Treibens, menschlich Mühn,Und düster wie vorüber ziehn,Den bittern Unmuth im Gesichte; —Nur gleich Oasen in verbrannter WüsteUnd kräftig schmucken Blättergrün,Und wie die Meteore glühnAn Nordpols eisig rauher Küste.So einzeln steht im Blatte der GeschichteDas Große da auf seinen Höh’n —Wir bleiben lange vor ihm stehn,Gleich wie beim Sonnenaufgangslichte! —So stehn wir lange, Nees, vor Deinem Bilde,Und stolzer unsre Wangen glühn,Und unsre Blicke Funken sprühn,Dir, hoher Meister, groß und milde!Laut schlägt das Herz hier unter Deiner Büste,Horch, Allen, Allen — ungestillt —Stark wie gigantisch Säulenbild,In Thebens prächt’ger Tempelwüste!Doch stauntest Du, wenn Deinem sonn’gen BlickeEntgegen niedre Sklavenschaar?Es folgt die Schnecke nicht dem Aar,Sie klebt an ihres Staubes Stücke. — —

Stillschweigend ruht der Blick auf der GeschichteMenschlichen Treibens, menschlich Mühn,Und düster wie vorüber ziehn,Den bittern Unmuth im Gesichte; —

Nur gleich Oasen in verbrannter WüsteUnd kräftig schmucken Blättergrün,Und wie die Meteore glühnAn Nordpols eisig rauher Küste.

So einzeln steht im Blatte der GeschichteDas Große da auf seinen Höh’n —Wir bleiben lange vor ihm stehn,Gleich wie beim Sonnenaufgangslichte! —

So stehn wir lange, Nees, vor Deinem Bilde,Und stolzer unsre Wangen glühn,Und unsre Blicke Funken sprühn,Dir, hoher Meister, groß und milde!

Laut schlägt das Herz hier unter Deiner Büste,Horch, Allen, Allen — ungestillt —Stark wie gigantisch Säulenbild,In Thebens prächt’ger Tempelwüste!

Doch stauntest Du, wenn Deinem sonn’gen BlickeEntgegen niedre Sklavenschaar?Es folgt die Schnecke nicht dem Aar,Sie klebt an ihres Staubes Stücke. — —

Herzog Georg Bernhard.Blauer Himmel, Bergesluft,Dunkler Hain und Blumenduft,Zitternd glänzt auf grüner AuSchon der frische Abendthau.Kunstgebilde, Saitenklang,Bei der Sonne Untergang,Ganz allein an WaldessaumSteht der Herzog wie im Traum.Ja, des Herzogs Seele träumt,Seine Lippen sind gereimt,Und der Abendsonne ScheinFaßt sein schlichtes Bildniß einTräumet er vom Wüstensand,Von des Meeres grünem Strand,Von der Welten-HarmonieUnd der Wahrheit Poesie?Träumet er von einem Licht,Einstens strahlend — sichtbar nicht —Jenes Wunderbild, es lebt,Ueber ihm im Himmel schwebt.

Blauer Himmel, Bergesluft,Dunkler Hain und Blumenduft,Zitternd glänzt auf grüner AuSchon der frische Abendthau.Kunstgebilde, Saitenklang,Bei der Sonne Untergang,Ganz allein an WaldessaumSteht der Herzog wie im Traum.Ja, des Herzogs Seele träumt,Seine Lippen sind gereimt,Und der Abendsonne ScheinFaßt sein schlichtes Bildniß einTräumet er vom Wüstensand,Von des Meeres grünem Strand,Von der Welten-HarmonieUnd der Wahrheit Poesie?Träumet er von einem Licht,Einstens strahlend — sichtbar nicht —Jenes Wunderbild, es lebt,Ueber ihm im Himmel schwebt.

Blauer Himmel, Bergesluft,Dunkler Hain und Blumenduft,Zitternd glänzt auf grüner AuSchon der frische Abendthau.Kunstgebilde, Saitenklang,Bei der Sonne Untergang,Ganz allein an WaldessaumSteht der Herzog wie im Traum.Ja, des Herzogs Seele träumt,Seine Lippen sind gereimt,Und der Abendsonne ScheinFaßt sein schlichtes Bildniß einTräumet er vom Wüstensand,Von des Meeres grünem Strand,Von der Welten-HarmonieUnd der Wahrheit Poesie?Träumet er von einem Licht,Einstens strahlend — sichtbar nicht —Jenes Wunderbild, es lebt,Ueber ihm im Himmel schwebt.

Blauer Himmel, Bergesluft,Dunkler Hain und Blumenduft,Zitternd glänzt auf grüner AuSchon der frische Abendthau.

Kunstgebilde, Saitenklang,Bei der Sonne Untergang,Ganz allein an WaldessaumSteht der Herzog wie im Traum.

Ja, des Herzogs Seele träumt,Seine Lippen sind gereimt,Und der Abendsonne ScheinFaßt sein schlichtes Bildniß ein

Träumet er vom Wüstensand,Von des Meeres grünem Strand,Von der Welten-HarmonieUnd der Wahrheit Poesie?

Träumet er von einem Licht,Einstens strahlend — sichtbar nicht —Jenes Wunderbild, es lebt,Ueber ihm im Himmel schwebt.

Einst.An meine Mutter.Komm Geliebte, meiner Seele,Komm und still’ die Sehnsucht mir,Meinen Schmerz ich nicht verhehle,Wenn Du, ach, so fern von hier!Dieses Hoffen, dieses Bangen,Diese ew’ge Qual und Lust,Dieses mächtige Verlangen,Dieses Klopfen meiner Brust.Doch es ist kein leeres Sehnen,Ja, Du kehrst, Du kehrst zurück,Schaust in meine Freudenthränen,Mit dem schönen, lieben Blick!Wirst schon nie mehr von mir weichen,Wirst schon niemals fort von hier,Ach, es giebt nicht Deines Gleichen,Mir ist doch nur wohl bei Dir!

Komm Geliebte, meiner Seele,Komm und still’ die Sehnsucht mir,Meinen Schmerz ich nicht verhehle,Wenn Du, ach, so fern von hier!Dieses Hoffen, dieses Bangen,Diese ew’ge Qual und Lust,Dieses mächtige Verlangen,Dieses Klopfen meiner Brust.Doch es ist kein leeres Sehnen,Ja, Du kehrst, Du kehrst zurück,Schaust in meine Freudenthränen,Mit dem schönen, lieben Blick!Wirst schon nie mehr von mir weichen,Wirst schon niemals fort von hier,Ach, es giebt nicht Deines Gleichen,Mir ist doch nur wohl bei Dir!

Komm Geliebte, meiner Seele,Komm und still’ die Sehnsucht mir,Meinen Schmerz ich nicht verhehle,Wenn Du, ach, so fern von hier!Dieses Hoffen, dieses Bangen,Diese ew’ge Qual und Lust,Dieses mächtige Verlangen,Dieses Klopfen meiner Brust.Doch es ist kein leeres Sehnen,Ja, Du kehrst, Du kehrst zurück,Schaust in meine Freudenthränen,Mit dem schönen, lieben Blick!Wirst schon nie mehr von mir weichen,Wirst schon niemals fort von hier,Ach, es giebt nicht Deines Gleichen,Mir ist doch nur wohl bei Dir!

Komm Geliebte, meiner Seele,Komm und still’ die Sehnsucht mir,Meinen Schmerz ich nicht verhehle,Wenn Du, ach, so fern von hier!

Dieses Hoffen, dieses Bangen,Diese ew’ge Qual und Lust,Dieses mächtige Verlangen,Dieses Klopfen meiner Brust.

Doch es ist kein leeres Sehnen,Ja, Du kehrst, Du kehrst zurück,Schaust in meine Freudenthränen,Mit dem schönen, lieben Blick!

Wirst schon nie mehr von mir weichen,Wirst schon niemals fort von hier,Ach, es giebt nicht Deines Gleichen,Mir ist doch nur wohl bei Dir!

Einst.An meine Mutter.Ich wünsche Dir alles Gute,Und wünsche Dir alles Glück!Des Schicksals eiserne Ruthe,Sie weiche vor Dir zurück.Ich wünsche Dir schöne Träume,Und schönere Wirklichkeit,Und üppige BlüthenbäumeUnd stete Fröhlichkeit.Ich wünsche Dir ein Jahrhundert,Und Frische der Jugend dabei,Damit sich ein Jeder verwundertWie rüstig die Edle sei!Doch was ich für mich ersehne,Das rathest Du alsobald:Mein Ohr vernehm’ Deine Töne,So lang ihm noch etwas schallt!So lange es fähig, zu hören! —Mein Auge, so lange es sieht —Sie mögen Dich sehen und hören! —Mein Herz, das für Dich erglüht;Es möge Dich wonniglich fühlen,Bevor es von hinnen zieht!Dann scheid’ ich mit Dankesgefühlen,Mit einem zufriednen Lied!

Ich wünsche Dir alles Gute,Und wünsche Dir alles Glück!Des Schicksals eiserne Ruthe,Sie weiche vor Dir zurück.Ich wünsche Dir schöne Träume,Und schönere Wirklichkeit,Und üppige BlüthenbäumeUnd stete Fröhlichkeit.Ich wünsche Dir ein Jahrhundert,Und Frische der Jugend dabei,Damit sich ein Jeder verwundertWie rüstig die Edle sei!Doch was ich für mich ersehne,Das rathest Du alsobald:Mein Ohr vernehm’ Deine Töne,So lang ihm noch etwas schallt!So lange es fähig, zu hören! —Mein Auge, so lange es sieht —Sie mögen Dich sehen und hören! —Mein Herz, das für Dich erglüht;Es möge Dich wonniglich fühlen,Bevor es von hinnen zieht!Dann scheid’ ich mit Dankesgefühlen,Mit einem zufriednen Lied!

Ich wünsche Dir alles Gute,Und wünsche Dir alles Glück!Des Schicksals eiserne Ruthe,Sie weiche vor Dir zurück.Ich wünsche Dir schöne Träume,Und schönere Wirklichkeit,Und üppige BlüthenbäumeUnd stete Fröhlichkeit.Ich wünsche Dir ein Jahrhundert,Und Frische der Jugend dabei,Damit sich ein Jeder verwundertWie rüstig die Edle sei!Doch was ich für mich ersehne,Das rathest Du alsobald:Mein Ohr vernehm’ Deine Töne,So lang ihm noch etwas schallt!So lange es fähig, zu hören! —Mein Auge, so lange es sieht —Sie mögen Dich sehen und hören! —Mein Herz, das für Dich erglüht;Es möge Dich wonniglich fühlen,Bevor es von hinnen zieht!Dann scheid’ ich mit Dankesgefühlen,Mit einem zufriednen Lied!

Ich wünsche Dir alles Gute,Und wünsche Dir alles Glück!Des Schicksals eiserne Ruthe,Sie weiche vor Dir zurück.

Ich wünsche Dir schöne Träume,Und schönere Wirklichkeit,Und üppige BlüthenbäumeUnd stete Fröhlichkeit.

Ich wünsche Dir ein Jahrhundert,Und Frische der Jugend dabei,Damit sich ein Jeder verwundertWie rüstig die Edle sei!

Doch was ich für mich ersehne,Das rathest Du alsobald:Mein Ohr vernehm’ Deine Töne,So lang ihm noch etwas schallt!

So lange es fähig, zu hören! —Mein Auge, so lange es sieht —Sie mögen Dich sehen und hören! —Mein Herz, das für Dich erglüht;

Es möge Dich wonniglich fühlen,Bevor es von hinnen zieht!Dann scheid’ ich mit Dankesgefühlen,Mit einem zufriednen Lied!

Zum 9. Juli, dem Todestage derselben.Erde stehe still, Sonne scheine nicht,Fürchterlich ist dieser Tag!Jenes EngelsangesichtSterbend mir vor Augen lag.Sonne scheine dort, wo dorten sie erschien —Strahlen wirf auf ihren Pfad.Englein alle müßt entgegen ziehn,Wenn die Allereinste naht!Ewig, ewig waren wir vereint,Eins in Wort, Gedanke, That,Uns nur Gott geschieden hat! —Daß er unser Fleh’n verneint,Uns im Tode nicht vereint,Ist verhüllt in seinem Rath! —

Erde stehe still, Sonne scheine nicht,Fürchterlich ist dieser Tag!Jenes EngelsangesichtSterbend mir vor Augen lag.Sonne scheine dort, wo dorten sie erschien —Strahlen wirf auf ihren Pfad.Englein alle müßt entgegen ziehn,Wenn die Allereinste naht!Ewig, ewig waren wir vereint,Eins in Wort, Gedanke, That,Uns nur Gott geschieden hat! —Daß er unser Fleh’n verneint,Uns im Tode nicht vereint,Ist verhüllt in seinem Rath! —

Erde stehe still, Sonne scheine nicht,Fürchterlich ist dieser Tag!Jenes EngelsangesichtSterbend mir vor Augen lag.Sonne scheine dort, wo dorten sie erschien —Strahlen wirf auf ihren Pfad.Englein alle müßt entgegen ziehn,Wenn die Allereinste naht!Ewig, ewig waren wir vereint,Eins in Wort, Gedanke, That,Uns nur Gott geschieden hat! —Daß er unser Fleh’n verneint,Uns im Tode nicht vereint,Ist verhüllt in seinem Rath! —

Erde stehe still, Sonne scheine nicht,Fürchterlich ist dieser Tag!Jenes EngelsangesichtSterbend mir vor Augen lag.

Sonne scheine dort, wo dorten sie erschien —Strahlen wirf auf ihren Pfad.Englein alle müßt entgegen ziehn,Wenn die Allereinste naht!

Ewig, ewig waren wir vereint,Eins in Wort, Gedanke, That,Uns nur Gott geschieden hat! —Daß er unser Fleh’n verneint,Uns im Tode nicht vereint,Ist verhüllt in seinem Rath! —

Jetzt.Grüßt mich mein Mutterlieb?Ist ihr nicht bang?Ach, schon so langIst’s, daß sie fortblieb:Dort in der FerneKreisen die Sterne,Sphärische Lieder,Rauschend Gefieder,Dorten ihr Bild,Sehn wir uns wieder,Tönen die Lieder,Mutterlieb, mild!

Grüßt mich mein Mutterlieb?Ist ihr nicht bang?Ach, schon so langIst’s, daß sie fortblieb:Dort in der FerneKreisen die Sterne,Sphärische Lieder,Rauschend Gefieder,Dorten ihr Bild,Sehn wir uns wieder,Tönen die Lieder,Mutterlieb, mild!

Grüßt mich mein Mutterlieb?Ist ihr nicht bang?Ach, schon so langIst’s, daß sie fortblieb:Dort in der FerneKreisen die Sterne,Sphärische Lieder,Rauschend Gefieder,Dorten ihr Bild,Sehn wir uns wieder,Tönen die Lieder,Mutterlieb, mild!

Grüßt mich mein Mutterlieb?Ist ihr nicht bang?Ach, schon so langIst’s, daß sie fortblieb:

Dort in der FerneKreisen die Sterne,Sphärische Lieder,Rauschend Gefieder,

Dorten ihr Bild,Sehn wir uns wieder,Tönen die Lieder,Mutterlieb, mild!

Wo sich Epheu schlingt,Eine Hand mir winkt,In der Mutter GruftEine Stimme ruft:Dich hab’ ich geliebt! —Weine nicht, mein Kind,Unsterblich wir sind,Seh’n uns wieder einst,Unwürdig Du weinst,Gott uns wieder giebt!

Wo sich Epheu schlingt,Eine Hand mir winkt,In der Mutter GruftEine Stimme ruft:Dich hab’ ich geliebt! —Weine nicht, mein Kind,Unsterblich wir sind,Seh’n uns wieder einst,Unwürdig Du weinst,Gott uns wieder giebt!

Wo sich Epheu schlingt,Eine Hand mir winkt,In der Mutter GruftEine Stimme ruft:Dich hab’ ich geliebt! —Weine nicht, mein Kind,Unsterblich wir sind,Seh’n uns wieder einst,Unwürdig Du weinst,Gott uns wieder giebt!

Wo sich Epheu schlingt,Eine Hand mir winkt,In der Mutter GruftEine Stimme ruft:Dich hab’ ich geliebt! —

Weine nicht, mein Kind,Unsterblich wir sind,Seh’n uns wieder einst,Unwürdig Du weinst,Gott uns wieder giebt!

Meiner Mutter lichtes Bild,Meiner Mutter sanft GesichtMeiner Mutter braune Augen,Alles dieses seh’ ich nicht.Aber tief im Busen lebt,All der unversehrte Glanz,Ihres Wesens Schönheit schwebtUeber mir im Himmel ganz!

Meiner Mutter lichtes Bild,Meiner Mutter sanft GesichtMeiner Mutter braune Augen,Alles dieses seh’ ich nicht.Aber tief im Busen lebt,All der unversehrte Glanz,Ihres Wesens Schönheit schwebtUeber mir im Himmel ganz!

Meiner Mutter lichtes Bild,Meiner Mutter sanft GesichtMeiner Mutter braune Augen,Alles dieses seh’ ich nicht.Aber tief im Busen lebt,All der unversehrte Glanz,Ihres Wesens Schönheit schwebtUeber mir im Himmel ganz!

Meiner Mutter lichtes Bild,Meiner Mutter sanft GesichtMeiner Mutter braune Augen,Alles dieses seh’ ich nicht.

Aber tief im Busen lebt,All der unversehrte Glanz,Ihres Wesens Schönheit schwebtUeber mir im Himmel ganz!

Zwei Blümlein blühen am Aronstab,Ach, Beide überdauern das Grab;Das weiße liebliche Blümelein,Das schenkte mir mein Mütterlein.Mein Mütterlein, so hold und rein,Wie dieses lichte Blümelein:Ihr Blümlein überdauert das Grab,Im Jenseits grünet der Aronstab!

Zwei Blümlein blühen am Aronstab,Ach, Beide überdauern das Grab;Das weiße liebliche Blümelein,Das schenkte mir mein Mütterlein.Mein Mütterlein, so hold und rein,Wie dieses lichte Blümelein:Ihr Blümlein überdauert das Grab,Im Jenseits grünet der Aronstab!

Zwei Blümlein blühen am Aronstab,Ach, Beide überdauern das Grab;Das weiße liebliche Blümelein,Das schenkte mir mein Mütterlein.Mein Mütterlein, so hold und rein,Wie dieses lichte Blümelein:Ihr Blümlein überdauert das Grab,Im Jenseits grünet der Aronstab!

Zwei Blümlein blühen am Aronstab,Ach, Beide überdauern das Grab;Das weiße liebliche Blümelein,Das schenkte mir mein Mütterlein.

Mein Mütterlein, so hold und rein,Wie dieses lichte Blümelein:Ihr Blümlein überdauert das Grab,Im Jenseits grünet der Aronstab!

Eine Blüthe seh’ ich prangen,Eine Blüthe rosenroth,Hält mein ganzes Herz gefangen,Ach, mein Herz — ich glaubt’ es todt.

Eine Blüthe seh’ ich prangen,Eine Blüthe rosenroth,Hält mein ganzes Herz gefangen,Ach, mein Herz — ich glaubt’ es todt.

Eine Blüthe seh’ ich prangen,Eine Blüthe rosenroth,Hält mein ganzes Herz gefangen,Ach, mein Herz — ich glaubt’ es todt.

Eine Blüthe seh’ ich prangen,Eine Blüthe rosenroth,Hält mein ganzes Herz gefangen,Ach, mein Herz — ich glaubt’ es todt.

Ach, meine Mutter, fänd’ ich Dich wieder —Ach, in der Welten unendlichem Raum,So würd’ ich Dich suchen mit allen Kräften,Wie jetzt ich Dich suche im Wachen und Traum.

Ach, meine Mutter, fänd’ ich Dich wieder —Ach, in der Welten unendlichem Raum,So würd’ ich Dich suchen mit allen Kräften,Wie jetzt ich Dich suche im Wachen und Traum.

Ach, meine Mutter, fänd’ ich Dich wieder —Ach, in der Welten unendlichem Raum,So würd’ ich Dich suchen mit allen Kräften,Wie jetzt ich Dich suche im Wachen und Traum.

Ach, meine Mutter, fänd’ ich Dich wieder —Ach, in der Welten unendlichem Raum,So würd’ ich Dich suchen mit allen Kräften,Wie jetzt ich Dich suche im Wachen und Traum.


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