[111]Die Commentarien Albuquerques.Hakluyt Soc. 1875. III. 259. 264.[112]Osorio,de rebus Emmanuelis. Colon.1586. S. 205b.[113]de Barros,Asia. Dec. II. 7. 6.[114]de Barros,Asia. Dec. II. 7. 7. Como El Rey D. Manuel permuitas vezeslhe tinha escrito que trabalhasse por entrar no mar Roxo, e que pelas cartas da quelle anno lhe mandavaestreitamenteque o fizesse, se o já não tinha feito.[115]Beschreibung von Arabien. Kopenhagen 1772. S. 230.[116]Osorioa. a. O. S. 285b.[117]Der Geheimsecretär Pereira hatte vor allem verlangt, Goa wieder aufzugeben und war deshalb mit Albuquerque zerfallen. Nach Portugal zurückgeschickt, hatte er auch dort fortwährend die falsche Ansicht verbreitet, Albuquerque gebe die Herrschaft auf der See auf, um die Portugiesen hinter ungesunden Mauern sterben zu lassen.Osorio, S. 252.[118]Pois estou mal ante elle (El Rey) por amor dos homens, e mal com os homens por amor d’elle.G. Correa, Lendas II, 458.[119]Es war ein natürlicher Sohn, Albuquerque war nie vermählt. Manuel befahl später, daß er den Vornamen seines Vaters, Alfons, annehmen solle.G. Correa, Lendas II, 461.[120]Lendas II, 460.[121]Commentarien III, 137. Aehnlich auch de Barros.[122]De rebus Emmanuelis p. 306b.[123]Barros,Asia. Dec. III, lib. 3. cap. 1. Parece que toda a fortuna delle Lopo Soares estava em ir, e vir com sua frota, e boa carga de especiaria.[124]Der Grund, weshalb Nuno nicht mehr Hilfe gesendet, lag darin, daß bereits im September Garcia de Noronha als sein Nachfolger im Amte eingetroffen war. Dieser aber brauchte zu viel Zeit für seine Vorbereitungen, so daß dieselben schließlich überflüssig wurden.[125]P. A. Tiele,Nuno da Cunha in het Oosten (overgedrukt uit „de Gids“ 1879, No. 8)S. 48.[126]A. R. Wallace, der malayische Archipel, deutsch vonA. B. Meyer. I, 2. Braunschweig 1869.[127]A. R.Wallace, a. a. O. II, 1 u. 2.[128]Wallace, a. a. O. II, 4 u. 24.[129]Navarrete,Coleccion de los viajes y descubr. tom V. p.435. Madrid 1837.[130]Barros,Asia. Dec. III., lv. V. p.6.[131]A. R. Wallacea. a. O. I, 408 ff.[132]Navarrete,l. c. V, 435. 437. 438.[133]Wallacea. a. O. I, 417 ff.[134]H. Kiepert, Lehrbuch der alten Geographie. S. 42.[135]Plinius,hist. nat. VI. Extra ostium Indi Chryse et Argyre fertiles metallis, ut credo. Nam quod aliqui tradidere, aureum argenteumque iis solum esse, haud facile crediderim.—Pomp. Mela,de situ orbis VII, 7.Ad Tamum(ein unbestimmbares Vorgebirge)insula est Chryse, ad Gangen Argyre, altera aurei soli (ita veteres tradidere), altera argentei; atque ut maxime videtur aut ex re nomen, aut ex vocabulo fabula est. —Solinus, ed. Mommsen, p. 266, 11.Extra Indi ostium sunt insulae duae Chryse et Argyre adeo fecundae copia metallorum, ut plerique eas aurea sola habere prodiderint et argentea.—Isidor,Etymolog. XIV, cap. 3. Chryse et Argyre auro et argento fecundae. Hi sunt et montes aurei, quas adire propter dracones et gryphos et immensorum hominum monstra impossibile est.—RavennatisCosmogr. ed. Pinder et Parthey p. 419. 420. In Oceano vero Indio sunt diversae insulae: Argire... Item est insula in eandem partem in eodem Oceano, quae dicitur Chrisi, id est aurosa.—Hrabanus Maurus,De Universo XII, 5.Crysae et Argyrae insulae in Indico oceano dictae.—Hugo von St. Victor,Excerpt. prior. III, cap. 7. Argyria, Chrysa.—Petrus de Alliaco,Imago mundi, cap. XV.Crisa et Argire auro et argento fecundae.[136]J. V. Zingerle, Eine Geographie aus dem 13. Jahrh. Wien 1865.S. 10.Agyrâ und Agyrê,die zwô grôzen inseln rîch,die ligent ouch dâ wunniklîch.si sint nâch alles wunsches kraftzu allen zîten berehaft,dâ naht und tag und alle fristdaz lant ungebûwen grüen ist,und der erden blüende fruht,mit grôzer rîlîcher genuhtgebernt die insel alliu zilgoldes unde silbers vil,des ist mit grôzer rîcheit dâ,vil mêr, dann iender anderswâ.[137]Barros,Dec. III. C. 3. 3. cento et tantas leguas.[138]G. Correa,Lendas III, 240.[139]G. Correa,Lendas IV, 306.[140]Dritte Auflage. 1571.[141]K. v. Weber, Anna Kurfürstin von Sachsen. Leipzig 1861. S. 332.[142]Informação da aurea Chersoneso ou Peninsula e las ilhas Auriferas etc.[143]P. A. Tiele,de voorgewende ontdekking von Australie (Nieuw Holland) door de Portugeezen in 1601, overgedruckt uit de Nederlandsche Spectator 1875.—E. T. Hamy,Le descobridor Godinho de Eredia, im Bulletin soc. geogr. Paris. Juin 1878. p. 311–442.[144]P. A. Leupe,Reize von Maarten Gerritss. Vries in 1643.Amsterdam 1858. Einleitung. S. 1–5. 24. 27.[145]Barros,Asia, Dec. III. liv. I, 8.[146]Diese Insel, welche bei den Portugiesen Tamao oder Sancian genannt wird, heißt chinesisch San-tschuën, auf den europäischen Seekarten St. John und liegt südwestlich von der Mündung des Si-kiang, in dessen Gebiet die bekannte Handelsstadt Kanton gelegen ist.[147]Barros,Asia, Dec. III, liv. 2. 8.[148]Barros,Asia, Dec. III, liv. 6. 1.[149]Peregrinaçam de Fernam Mendez Pinto. Lissabon 1614.[150]v.Richthofen, China. I, 647.[151]Theobald Fischer, Ueber italienische Seekarten und Kartographen des Mittelalters, in Zeitschr. d. Gs. f. Erdk. zu Berlin. Bd. XVII. S. 5 u. folg.[152]Ueber das Geburtsjahr des Entdeckers von Amerika, im „Ausland“ 1866. S. 1177–81.[153]M. F. de Navarrete,Coleccion de los viajes y descubrimientos. tom. I. p. 311.[154]NavarreteI, 285.[155]NavarreteI, 101.[156]Daß hier eine litterarische Fälschung vorliegt, wird jetzt allgemein angenommen.[157]Année veritable de la naissance de Christophe Columbe, im Bull. de la Soc. d. Geogr. Paris 1872. Juillet.[158]Navarrete, welcher der Ansicht war, Columbus sei 1436 geboren, substituirte die Zahl 48.Colleccion de los viajes y déscabr. I, LXXX.[159]Harrisse,D. Fernando Colon, historiador de sa padre.Sevilla 1871.Schumacher, Peter Martyr S. 94.[160]d’Avezacl. c. p. 32. Möglicher Weise beruht auch die Angabe Pavia auf einem Druckfehler der„Vida“, wie solche mehrfach vorkommen, und man müßte statt dessen lesenpatria, wonach Col. seine Studien in seiner Vaterstadt gemacht.[161]Kolno, ein kleiner Marktflecken im nördl. Polen, in Masovien, nahe der preußischen Grenze, südlich von Johannisburg. In latinisirter Form wird der Entdecker Johannes Scolnus (i. e. zKolna, von Kolno) genannt.[162]J. Lelewel,Géographie du moyen age. Tom. III. et IV. No. IV. p. 106.[163]Th. Fischer, Ueber italienische Seekarten und Kartographen des Mittelalters. S. 42.[164]Humboldt, Kritische Untersuchungen. I, 415.Th. Fischer(a. a. O. S. 34) vermuthet B. Beccario als Verfasser.[165]Th. FischerS. 34.[166]Doch irrt Humboldt (krit. Untersuchungen I, 82) wenn er meint, d’Ailly kenne den Namen Catthay nicht. Derselbe findet sich neben andern modernen Ländernamen Asiens in der Imago Mundi Cap. XXIIII.[167]d’Ailly nahm die folgende Zusammenstellung fast wörtlich ausRoger Bacon,opus majus p. 183.[168]d’Avezac,Année veritable de la naissance de Christophe Colombe. p. 50.[169]Navarretel. c. p. lxxix. Hierbei mag erwähnt werden, daß vielleicht auch Leonardo da Vinci schon vor Toscanelli mit Columbus in Verbindung getreten und zu dem Plane, Indien im Westen zu suchen, angeregt hat. Leonardo da Vinci, ebensowohl ausgezeichnet als Physiker, Ingenieur, Architekt und Musiker, wie als Maler, soll 1473 einen Brief an Columbus gerichtet haben, worin er sich über die Wahrscheinlichkeit ausspricht, Orient-Indien auf dem intendirten Wege zu erreichen. (Dr.H. Grothe, Leonardo da Vinci. Berlin 1874. S. 20.) Daß wir von Leonardo auch eine sehr interessante Erdkarte aus den Jahren 1514–16 besitzen, wird später besprochen werden.[170]Toscanelli starb im Mai 1482.[171]Bibliotheca Americana vetustissima, Additions. Paris 1872. Introduction p. XVI-XVIII.[172]Wahrscheinlich ist Nicolo de Conti gemeint (S. 77).[173]Nach der falschen Erklärung Marco Polos. Vgl. obenS. 65.[174]Kritische Untersuchungen I, 205 ff.[175]Zeitalter der Entdeckungen. 2. Aufl. S. 101 ff. Peschel rechnete folgendermaßen. Da 60 oder 62½ Milliarien 1 Aequatorialgrad betragen, so nahm Toscanelli für die Breite von Lissabon rund 50 Millien an. Folglich ist ein Spatium von 250 Millien = 5 Meridiangrade. Allein diese Rechnung ist zu unsicher. Denn nehmen wir die Lage Lissabon, nach den alfonsinischen Tafeln von 1483 zu 41° n. Br. an, so beträgt der Abstand von einem Meridian zum andern 45⅓ resp. 48⅓ Millien, je nachdem man 60 oder 62½ Millien einsetzt. Ein Spatium von 5 Graden würde demnach entweder 226⅔ oder 241⅔ Millien ausmachen. Da aber Toscanelli keinesweges behauptet, daß unter der Breite von Lissabon ein Spatium = 250 Mill. sei, sondern nur sagt, daß das Kartenblatt von Lissabon bis Quinsey in 26 Spatien eingetheilt sei, davon jedes auf 250 Mill. zu berechnen sei, so kann er ebensogut den Aequatorialwerth des Spatiums eingesetzt haben, ohne sich auf eine genaue Berechnung der Werthe für bestimmte geographische Breiten einzulassen. Nun begegnen wir um die Wende des 15. und im Anfange des 16. Jahrhunderts noch mehrfachen Schwankungen in den Angaben des Erdumfanges. Man hielt zwar an der Autorität des Ptolemäus fest, welche 180,000 Stadien für die Länge des Aequators angibt; allein die Bestimmung der Länge des Stadiums wurde verschieden versucht, bald nahm man 8, bald 8⅓ Stadien für eine römische oder italienische Millie. Neben der verbreiteten Angabe von 21,600 ital. Milliarien für die Länge des Aequators finden wir mehrfach auch die etwas größere Ziffer 22,500 röm. Mill. (G.Reisch,Margarita, lib. VII, tract. I. cp. 44undP. de Mexia,Silva de varia leccion, pars III. cp. XVIII, p. 118. verso). Nach dieser Annahme ist ein Spatium von 250 Mill. genau 4 Grad. Nach der Ansicht Toscanelli’s betrug also der Abstand von Europa nach Asien 26 Spatien zu 4 Grad, d. h. 104 Grad. Es ist, fügt er in seinem Briefe hinzu, ungefähr ein Drittel des Erdumfangs, und gleichsam um dieses Maß noch etwas abzumindern, setzt er zum Schluß die Bemerkung, daß der Weg durch das unbekannte Meer nicht gar zu groß sei, so daß man daraus abnehmen darf, daß er den Weg eher geringer als ⅓ des Umfangs der Erde schätzt. Wenn Toscanelli ferner angibt, daß der Abstand von Antilia nach Zipangu 10 Spatien betrage, also nach unserer Rechnung 40 Grade, so stimmt das mit dem Globus Behaims sehr gut überein. Wie überhaupt die ganze Darstellung Ostasiens und der davor gelagerten Inseln auf dem Globus gewiß den Anschauungen Toscanelli’s entlehnt ist, denn Behaim konnte bei seiner einflußreichen Stellung in Portugal sicher Gelegenheit gefunden haben, die Karte Toscanelli’s und sein Project genau zu prüfen, und adoptirte dessen Darstellung. Auch noch eine andere Karte, welche sich in der römischen Ausgabe des Ptolemäus von 1508 befindet und von Ruysch entworfen ist, zeigt die nämliche Configuration Ostasiens und der Inseln, so daß beide Darstellungen unzweifelhaft auf Toscanelli zurückzuführen sind. Daß man auf der Behaim’schen Karte die Route des Columbus und dessen Ideen über die Localitäten, zu denen er gekommen zu sein meinte, recht gut verfolgen kann, werden wir später zeigen.[176]Dec. I. liv. III. cp. XI.Anders und weitaus günstiger stelltMuñoz(Geschichte der neuen Welt, II, 19) die Auffassung des Königs dar. Er habe, gegenüber dem abfälligen Bescheid der Commission, die Gründe des Columbus leidenschaftslos gewürdigt und würde einen Vertrag mit demselben abgeschlossen haben, wenn dieser nicht so übermäßig hohe, in Portugal ganz unerhörte Forderungen, ähnlich wie später in Spanien, gestellt hätte. Und nur hieran sei die Ausführung gescheitert. Man muß in der That die Kühnheit und Festigkeit des Genuesen bewundern, der obwohl arm und mittellos, doch nur um den höchsten Preis sich zu der Ausführung eines Unternehmens erbot, von dessen Gelingen er in innerster Seele überzeugt war. Der König Johann von Portugal war nach den bisher bei den Entdeckungsfahrten befolgten Grundsätzen nicht in der Lage, vollends einem Fremdlinge gegenüber, solche Forderungen zu befriedigen, und mußte die Verhandlung abbrechen, so daß dem Urheber des Planes jede Aussicht auf Erfolg benommen wurde. Daß der König Johann von Columbus eine günstige Meinung behielt, scheint daraus hervorzugehen, daß er denselben in einem Briefe vom 20. März 1488 noch mit der Bezeichnung:noso especial amigobeehrte.NavarreteII, No. III. Carta del Rey de Portugal à Cristóbal Colon.[177]Paesi novamente ritrovate. Vicenza 1507.[178]R. H. Major,Select. Lettres of Columbus. Introd. p. lxxxix, vermuthet, daß der Kopf des Christopherus auf der Karte Juan de la Cosas von 1500 ein Porträt des Columbus sei (siehe die Kartenbeilage).[179]Vnbekanthe landte vnd ein Newe weldt in kurtz verganger zeythe erfunden. o. O. u. J.[180]NavarreteII, No. XIV. Carta del Duque de Medinaceli al Gran Cardenal de España.[181]NavarreteII, No. II. Relacion de varias cantidades de maravedis, dadas de orden de los Señores Reyes à Cristóbal Colon.[182]NavarreteII, 289. 2.edit.[183]Ebenda I, 391.[184]Col. meint Jes. 24, 16. Von den Enden der Erde hören wir Gesänge. (Col. deutet die Enden der Erde auf Spanien.) Ferner Jes. 60, 9 u. 65, 17. Ich schaffe einen neuen Himmel und eineneue Erde(dieneueWelt). Auf diese Stelle kommt Columbus in seinem Briefe an die Donna Juana de la Torre (NavarreteII, 413) mit den Worten zurück: Gott machte mich zum Gesandten eines neuen Himmels und einer neuen Erde. Und daß er es mit seiner Glaubenssendung ernst meint, spricht er in einem Brief von seiner dritten Reise aus. „In allen Ländern, welche ich besucht habe, ließ ich ein hohes Kreuz aufrichten. Ich erzähle den Einwohnern, was ich kann, von unserm heiligen Glauben und von dem Glauben an unsere heilige Mutter, die Kirche, welche ihre Glieder in aller Welt hat.“[185]Harrisse,Bibl. Americana vetust. Introduction p. xlvi.[186]Es wird dereinst die Zeit kommen, wo der Ocean seine Fesseln sprengt, und der Erdkreis weit und breit sich aufthut, und das Meer neue Länder entschleiert, und Thule nicht mehr das äußerste Land sein wird.[187]Krit. Untersuchungen I, 91.[188]G. de Lavigne,Itineraire de l’Espagne.Paris 1866. S. 694.[189]NavarreteIII, 578.[190]Ebenda III, 540.[191]Diese spanische Form seines Namens hat Columbus von nun stets beibehalten.[192]NavarreteI, 160. 2.edit.[193]Humboldt, Krit. Untersuchungen II, 20.[194]O. Kuntzein Engler, botan. Jahrbücher. 1880. S. 191–239.[195]P. Martyr,de rebus Oceanicis. Dec. I. lib. I. Colon. 1574. p. 3.[196]NavarreteI, 299.Los cuales todos á una voz estaban determinados de se volver y alzarse contra el haciendo protestaciones.[197]Schon am 1. Oct. schätzte Columbus die Entfernung von Ferro auf 707 Meilen, während er in dem öffentlichen Schiffstagebuch nur 584 Seemeilen angab. Uebrigens weichen die Berechnungen der Piloten auf den drei Schiffen bedeutend von einander ab. Auf der Niña zählte man 650, auf der Pinta 634 Meilen, während der Pilot des Hauptschiffes 578 Meilen angab.[198]Gua est apud eos articulus.P. Martyr,Dec. III. lib. 7. p. 285.[199]A. Breusing, Zur Geschichte der Kartographie, in J. J. Kettlers Zeitschr. f. wiss. Geogr. II, 193.[200]A. B. Becher,The Landfall of Columbus. Introduction p. XII.London 1856.[201]De rebus oceanicis. Dec. III. lib. 9. p. 308. De insulis autem, quae Hispaniolae latus septentrionale custodiunt, mentionem praetereo, quia licet piscationibus et culturis aptae sint, relictae tamen sunt a nostris tanquam pauperes.[202]Navarrete,vol. II. 2. ed. p. 460.[203]R. Pietschmann, Beiträge zur Guanahani-Frage, in Zeitschr. für wissenschaftliche Geographie. Band I. S. 7 u. 8.[204]Wash. Irving,History of the life and voyages of Christopher Columbus. tom. 4. No. XVI.[205]Kritische Untersuchungen II, 130.[206]J. B. Muñoz, Gesch. der neuen Welt. Weimar 1795. S. 139.[207]A. B. Becher,The Landfall of Columbus. p. 103.[208]F. A. v. Varnhagen,La verdadera Guanahani. St. Jago de Chile. 1864. — Ders. Das wahre Guanahani des Columbus. Wien. 1869.[209]NavarreteI. Introd. p. 107. 2. ed.[210]Becher,The Landfall. p. 103.[211]Becher.l. c. p. 103. As to the abundance of water: Columbus has been supposed to have meant that it was fresh, for he does not say, that it was so in his journal.[212]es la isla de Cipango de que se cuentan cosas maravillosas, y en las esperas que yo vi y en las pinturas de mapamundos es ella en esta comarca.Tagebuch vom 24. October.NavarreteI, 190. 2.ed.[213]Las Casasbemerkt dazu: „Ich verstehe dies Gerede nicht.“ Wenn aber Columbus überzeugt war, daß er Cipangu bereits hinter sich habe, so wird auch sein Ausspruch verständlich und durch einen Blick auf die Zeichnung Martin Behaims erklärt; denn er schätzte die Entfernung von 100 Meilen nach der Karte Toscanelli’s.[214]Nach seiner Berechnung befand sich der Admiral am 2. November 1142 Leguas westlich von Ferro. 1 Legua = 4 ital. Seemeilen. (Volunt lequam Hispani millia passuum quattuor continere, mari praesertim; terra vero tria.P. Martyr,Dec. II. lib. X. p. 200). Rechnet man auf dem Parallel der Canarien 50 ital. Meilen auf 1 Grad, so betrug nach der Annahme des Columbus seine Entfernung von Ferro volle 91 Grad. Auf der Behaim’schen Karte liegt dieser Punkt zwischen Cipangu und der Küste Asiens in der Region der „zahllosen“ Inseln. In Wahrheit beträgt aber die Entfernung von seinem Standpunkte bis Ferro nur 60 Grad.[215]Haiti dicitur asperitas, eorum vetere lingua.P. Martyr, Dec.III. lib. 7. p. 279.[216]„So erkannte ich, daß unser Herr wunderbarerweise (milagrosamente) unser Schiff gerade hier stranden ließ, weil es der beste Platz auf der ganzen Insel ist, und damit wir unsere Niederlassung möglichst nahe den Goldminen anlegen könnten.“ Tagebuch vom 6. Jan. 1493.NavarreteI, 275. 2.ed.[217]Daß die Ausbreitung des christlichen Glaubens die spanischen Majestäten lebhaft beschäftigte, bezeugt auchPeter Martyr:Dec. I. lib. 1. ep. 1. 10. 9. Rex et regina, quorum omnes cogitatus vel dormientium, in religionis nostrae augmento sunt siti, sperantes ad Christi legem tot nationes et simplices gentes facile trahi posse.
[111]Die Commentarien Albuquerques.Hakluyt Soc. 1875. III. 259. 264.[112]Osorio,de rebus Emmanuelis. Colon.1586. S. 205b.[113]de Barros,Asia. Dec. II. 7. 6.[114]de Barros,Asia. Dec. II. 7. 7. Como El Rey D. Manuel permuitas vezeslhe tinha escrito que trabalhasse por entrar no mar Roxo, e que pelas cartas da quelle anno lhe mandavaestreitamenteque o fizesse, se o já não tinha feito.[115]Beschreibung von Arabien. Kopenhagen 1772. S. 230.[116]Osorioa. a. O. S. 285b.[117]Der Geheimsecretär Pereira hatte vor allem verlangt, Goa wieder aufzugeben und war deshalb mit Albuquerque zerfallen. Nach Portugal zurückgeschickt, hatte er auch dort fortwährend die falsche Ansicht verbreitet, Albuquerque gebe die Herrschaft auf der See auf, um die Portugiesen hinter ungesunden Mauern sterben zu lassen.Osorio, S. 252.[118]Pois estou mal ante elle (El Rey) por amor dos homens, e mal com os homens por amor d’elle.G. Correa, Lendas II, 458.[119]Es war ein natürlicher Sohn, Albuquerque war nie vermählt. Manuel befahl später, daß er den Vornamen seines Vaters, Alfons, annehmen solle.G. Correa, Lendas II, 461.[120]Lendas II, 460.[121]Commentarien III, 137. Aehnlich auch de Barros.[122]De rebus Emmanuelis p. 306b.[123]Barros,Asia. Dec. III, lib. 3. cap. 1. Parece que toda a fortuna delle Lopo Soares estava em ir, e vir com sua frota, e boa carga de especiaria.[124]Der Grund, weshalb Nuno nicht mehr Hilfe gesendet, lag darin, daß bereits im September Garcia de Noronha als sein Nachfolger im Amte eingetroffen war. Dieser aber brauchte zu viel Zeit für seine Vorbereitungen, so daß dieselben schließlich überflüssig wurden.[125]P. A. Tiele,Nuno da Cunha in het Oosten (overgedrukt uit „de Gids“ 1879, No. 8)S. 48.[126]A. R. Wallace, der malayische Archipel, deutsch vonA. B. Meyer. I, 2. Braunschweig 1869.[127]A. R.Wallace, a. a. O. II, 1 u. 2.[128]Wallace, a. a. O. II, 4 u. 24.[129]Navarrete,Coleccion de los viajes y descubr. tom V. p.435. Madrid 1837.[130]Barros,Asia. Dec. III., lv. V. p.6.[131]A. R. Wallacea. a. O. I, 408 ff.[132]Navarrete,l. c. V, 435. 437. 438.[133]Wallacea. a. O. I, 417 ff.[134]H. Kiepert, Lehrbuch der alten Geographie. S. 42.[135]Plinius,hist. nat. VI. Extra ostium Indi Chryse et Argyre fertiles metallis, ut credo. Nam quod aliqui tradidere, aureum argenteumque iis solum esse, haud facile crediderim.—Pomp. Mela,de situ orbis VII, 7.Ad Tamum(ein unbestimmbares Vorgebirge)insula est Chryse, ad Gangen Argyre, altera aurei soli (ita veteres tradidere), altera argentei; atque ut maxime videtur aut ex re nomen, aut ex vocabulo fabula est. —Solinus, ed. Mommsen, p. 266, 11.Extra Indi ostium sunt insulae duae Chryse et Argyre adeo fecundae copia metallorum, ut plerique eas aurea sola habere prodiderint et argentea.—Isidor,Etymolog. XIV, cap. 3. Chryse et Argyre auro et argento fecundae. Hi sunt et montes aurei, quas adire propter dracones et gryphos et immensorum hominum monstra impossibile est.—RavennatisCosmogr. ed. Pinder et Parthey p. 419. 420. In Oceano vero Indio sunt diversae insulae: Argire... Item est insula in eandem partem in eodem Oceano, quae dicitur Chrisi, id est aurosa.—Hrabanus Maurus,De Universo XII, 5.Crysae et Argyrae insulae in Indico oceano dictae.—Hugo von St. Victor,Excerpt. prior. III, cap. 7. Argyria, Chrysa.—Petrus de Alliaco,Imago mundi, cap. XV.Crisa et Argire auro et argento fecundae.[136]J. V. Zingerle, Eine Geographie aus dem 13. Jahrh. Wien 1865.S. 10.Agyrâ und Agyrê,die zwô grôzen inseln rîch,die ligent ouch dâ wunniklîch.si sint nâch alles wunsches kraftzu allen zîten berehaft,dâ naht und tag und alle fristdaz lant ungebûwen grüen ist,und der erden blüende fruht,mit grôzer rîlîcher genuhtgebernt die insel alliu zilgoldes unde silbers vil,des ist mit grôzer rîcheit dâ,vil mêr, dann iender anderswâ.[137]Barros,Dec. III. C. 3. 3. cento et tantas leguas.[138]G. Correa,Lendas III, 240.[139]G. Correa,Lendas IV, 306.[140]Dritte Auflage. 1571.[141]K. v. Weber, Anna Kurfürstin von Sachsen. Leipzig 1861. S. 332.[142]Informação da aurea Chersoneso ou Peninsula e las ilhas Auriferas etc.[143]P. A. Tiele,de voorgewende ontdekking von Australie (Nieuw Holland) door de Portugeezen in 1601, overgedruckt uit de Nederlandsche Spectator 1875.—E. T. Hamy,Le descobridor Godinho de Eredia, im Bulletin soc. geogr. Paris. Juin 1878. p. 311–442.[144]P. A. Leupe,Reize von Maarten Gerritss. Vries in 1643.Amsterdam 1858. Einleitung. S. 1–5. 24. 27.[145]Barros,Asia, Dec. III. liv. I, 8.[146]Diese Insel, welche bei den Portugiesen Tamao oder Sancian genannt wird, heißt chinesisch San-tschuën, auf den europäischen Seekarten St. John und liegt südwestlich von der Mündung des Si-kiang, in dessen Gebiet die bekannte Handelsstadt Kanton gelegen ist.[147]Barros,Asia, Dec. III, liv. 2. 8.[148]Barros,Asia, Dec. III, liv. 6. 1.[149]Peregrinaçam de Fernam Mendez Pinto. Lissabon 1614.[150]v.Richthofen, China. I, 647.[151]Theobald Fischer, Ueber italienische Seekarten und Kartographen des Mittelalters, in Zeitschr. d. Gs. f. Erdk. zu Berlin. Bd. XVII. S. 5 u. folg.[152]Ueber das Geburtsjahr des Entdeckers von Amerika, im „Ausland“ 1866. S. 1177–81.[153]M. F. de Navarrete,Coleccion de los viajes y descubrimientos. tom. I. p. 311.[154]NavarreteI, 285.[155]NavarreteI, 101.[156]Daß hier eine litterarische Fälschung vorliegt, wird jetzt allgemein angenommen.[157]Année veritable de la naissance de Christophe Columbe, im Bull. de la Soc. d. Geogr. Paris 1872. Juillet.[158]Navarrete, welcher der Ansicht war, Columbus sei 1436 geboren, substituirte die Zahl 48.Colleccion de los viajes y déscabr. I, LXXX.[159]Harrisse,D. Fernando Colon, historiador de sa padre.Sevilla 1871.Schumacher, Peter Martyr S. 94.[160]d’Avezacl. c. p. 32. Möglicher Weise beruht auch die Angabe Pavia auf einem Druckfehler der„Vida“, wie solche mehrfach vorkommen, und man müßte statt dessen lesenpatria, wonach Col. seine Studien in seiner Vaterstadt gemacht.[161]Kolno, ein kleiner Marktflecken im nördl. Polen, in Masovien, nahe der preußischen Grenze, südlich von Johannisburg. In latinisirter Form wird der Entdecker Johannes Scolnus (i. e. zKolna, von Kolno) genannt.[162]J. Lelewel,Géographie du moyen age. Tom. III. et IV. No. IV. p. 106.[163]Th. Fischer, Ueber italienische Seekarten und Kartographen des Mittelalters. S. 42.[164]Humboldt, Kritische Untersuchungen. I, 415.Th. Fischer(a. a. O. S. 34) vermuthet B. Beccario als Verfasser.[165]Th. FischerS. 34.[166]Doch irrt Humboldt (krit. Untersuchungen I, 82) wenn er meint, d’Ailly kenne den Namen Catthay nicht. Derselbe findet sich neben andern modernen Ländernamen Asiens in der Imago Mundi Cap. XXIIII.[167]d’Ailly nahm die folgende Zusammenstellung fast wörtlich ausRoger Bacon,opus majus p. 183.[168]d’Avezac,Année veritable de la naissance de Christophe Colombe. p. 50.[169]Navarretel. c. p. lxxix. Hierbei mag erwähnt werden, daß vielleicht auch Leonardo da Vinci schon vor Toscanelli mit Columbus in Verbindung getreten und zu dem Plane, Indien im Westen zu suchen, angeregt hat. Leonardo da Vinci, ebensowohl ausgezeichnet als Physiker, Ingenieur, Architekt und Musiker, wie als Maler, soll 1473 einen Brief an Columbus gerichtet haben, worin er sich über die Wahrscheinlichkeit ausspricht, Orient-Indien auf dem intendirten Wege zu erreichen. (Dr.H. Grothe, Leonardo da Vinci. Berlin 1874. S. 20.) Daß wir von Leonardo auch eine sehr interessante Erdkarte aus den Jahren 1514–16 besitzen, wird später besprochen werden.[170]Toscanelli starb im Mai 1482.[171]Bibliotheca Americana vetustissima, Additions. Paris 1872. Introduction p. XVI-XVIII.[172]Wahrscheinlich ist Nicolo de Conti gemeint (S. 77).[173]Nach der falschen Erklärung Marco Polos. Vgl. obenS. 65.[174]Kritische Untersuchungen I, 205 ff.[175]Zeitalter der Entdeckungen. 2. Aufl. S. 101 ff. Peschel rechnete folgendermaßen. Da 60 oder 62½ Milliarien 1 Aequatorialgrad betragen, so nahm Toscanelli für die Breite von Lissabon rund 50 Millien an. Folglich ist ein Spatium von 250 Millien = 5 Meridiangrade. Allein diese Rechnung ist zu unsicher. Denn nehmen wir die Lage Lissabon, nach den alfonsinischen Tafeln von 1483 zu 41° n. Br. an, so beträgt der Abstand von einem Meridian zum andern 45⅓ resp. 48⅓ Millien, je nachdem man 60 oder 62½ Millien einsetzt. Ein Spatium von 5 Graden würde demnach entweder 226⅔ oder 241⅔ Millien ausmachen. Da aber Toscanelli keinesweges behauptet, daß unter der Breite von Lissabon ein Spatium = 250 Mill. sei, sondern nur sagt, daß das Kartenblatt von Lissabon bis Quinsey in 26 Spatien eingetheilt sei, davon jedes auf 250 Mill. zu berechnen sei, so kann er ebensogut den Aequatorialwerth des Spatiums eingesetzt haben, ohne sich auf eine genaue Berechnung der Werthe für bestimmte geographische Breiten einzulassen. Nun begegnen wir um die Wende des 15. und im Anfange des 16. Jahrhunderts noch mehrfachen Schwankungen in den Angaben des Erdumfanges. Man hielt zwar an der Autorität des Ptolemäus fest, welche 180,000 Stadien für die Länge des Aequators angibt; allein die Bestimmung der Länge des Stadiums wurde verschieden versucht, bald nahm man 8, bald 8⅓ Stadien für eine römische oder italienische Millie. Neben der verbreiteten Angabe von 21,600 ital. Milliarien für die Länge des Aequators finden wir mehrfach auch die etwas größere Ziffer 22,500 röm. Mill. (G.Reisch,Margarita, lib. VII, tract. I. cp. 44undP. de Mexia,Silva de varia leccion, pars III. cp. XVIII, p. 118. verso). Nach dieser Annahme ist ein Spatium von 250 Mill. genau 4 Grad. Nach der Ansicht Toscanelli’s betrug also der Abstand von Europa nach Asien 26 Spatien zu 4 Grad, d. h. 104 Grad. Es ist, fügt er in seinem Briefe hinzu, ungefähr ein Drittel des Erdumfangs, und gleichsam um dieses Maß noch etwas abzumindern, setzt er zum Schluß die Bemerkung, daß der Weg durch das unbekannte Meer nicht gar zu groß sei, so daß man daraus abnehmen darf, daß er den Weg eher geringer als ⅓ des Umfangs der Erde schätzt. Wenn Toscanelli ferner angibt, daß der Abstand von Antilia nach Zipangu 10 Spatien betrage, also nach unserer Rechnung 40 Grade, so stimmt das mit dem Globus Behaims sehr gut überein. Wie überhaupt die ganze Darstellung Ostasiens und der davor gelagerten Inseln auf dem Globus gewiß den Anschauungen Toscanelli’s entlehnt ist, denn Behaim konnte bei seiner einflußreichen Stellung in Portugal sicher Gelegenheit gefunden haben, die Karte Toscanelli’s und sein Project genau zu prüfen, und adoptirte dessen Darstellung. Auch noch eine andere Karte, welche sich in der römischen Ausgabe des Ptolemäus von 1508 befindet und von Ruysch entworfen ist, zeigt die nämliche Configuration Ostasiens und der Inseln, so daß beide Darstellungen unzweifelhaft auf Toscanelli zurückzuführen sind. Daß man auf der Behaim’schen Karte die Route des Columbus und dessen Ideen über die Localitäten, zu denen er gekommen zu sein meinte, recht gut verfolgen kann, werden wir später zeigen.[176]Dec. I. liv. III. cp. XI.Anders und weitaus günstiger stelltMuñoz(Geschichte der neuen Welt, II, 19) die Auffassung des Königs dar. Er habe, gegenüber dem abfälligen Bescheid der Commission, die Gründe des Columbus leidenschaftslos gewürdigt und würde einen Vertrag mit demselben abgeschlossen haben, wenn dieser nicht so übermäßig hohe, in Portugal ganz unerhörte Forderungen, ähnlich wie später in Spanien, gestellt hätte. Und nur hieran sei die Ausführung gescheitert. Man muß in der That die Kühnheit und Festigkeit des Genuesen bewundern, der obwohl arm und mittellos, doch nur um den höchsten Preis sich zu der Ausführung eines Unternehmens erbot, von dessen Gelingen er in innerster Seele überzeugt war. Der König Johann von Portugal war nach den bisher bei den Entdeckungsfahrten befolgten Grundsätzen nicht in der Lage, vollends einem Fremdlinge gegenüber, solche Forderungen zu befriedigen, und mußte die Verhandlung abbrechen, so daß dem Urheber des Planes jede Aussicht auf Erfolg benommen wurde. Daß der König Johann von Columbus eine günstige Meinung behielt, scheint daraus hervorzugehen, daß er denselben in einem Briefe vom 20. März 1488 noch mit der Bezeichnung:noso especial amigobeehrte.NavarreteII, No. III. Carta del Rey de Portugal à Cristóbal Colon.[177]Paesi novamente ritrovate. Vicenza 1507.[178]R. H. Major,Select. Lettres of Columbus. Introd. p. lxxxix, vermuthet, daß der Kopf des Christopherus auf der Karte Juan de la Cosas von 1500 ein Porträt des Columbus sei (siehe die Kartenbeilage).[179]Vnbekanthe landte vnd ein Newe weldt in kurtz verganger zeythe erfunden. o. O. u. J.[180]NavarreteII, No. XIV. Carta del Duque de Medinaceli al Gran Cardenal de España.[181]NavarreteII, No. II. Relacion de varias cantidades de maravedis, dadas de orden de los Señores Reyes à Cristóbal Colon.[182]NavarreteII, 289. 2.edit.[183]Ebenda I, 391.[184]Col. meint Jes. 24, 16. Von den Enden der Erde hören wir Gesänge. (Col. deutet die Enden der Erde auf Spanien.) Ferner Jes. 60, 9 u. 65, 17. Ich schaffe einen neuen Himmel und eineneue Erde(dieneueWelt). Auf diese Stelle kommt Columbus in seinem Briefe an die Donna Juana de la Torre (NavarreteII, 413) mit den Worten zurück: Gott machte mich zum Gesandten eines neuen Himmels und einer neuen Erde. Und daß er es mit seiner Glaubenssendung ernst meint, spricht er in einem Brief von seiner dritten Reise aus. „In allen Ländern, welche ich besucht habe, ließ ich ein hohes Kreuz aufrichten. Ich erzähle den Einwohnern, was ich kann, von unserm heiligen Glauben und von dem Glauben an unsere heilige Mutter, die Kirche, welche ihre Glieder in aller Welt hat.“[185]Harrisse,Bibl. Americana vetust. Introduction p. xlvi.[186]Es wird dereinst die Zeit kommen, wo der Ocean seine Fesseln sprengt, und der Erdkreis weit und breit sich aufthut, und das Meer neue Länder entschleiert, und Thule nicht mehr das äußerste Land sein wird.[187]Krit. Untersuchungen I, 91.[188]G. de Lavigne,Itineraire de l’Espagne.Paris 1866. S. 694.[189]NavarreteIII, 578.[190]Ebenda III, 540.[191]Diese spanische Form seines Namens hat Columbus von nun stets beibehalten.[192]NavarreteI, 160. 2.edit.[193]Humboldt, Krit. Untersuchungen II, 20.[194]O. Kuntzein Engler, botan. Jahrbücher. 1880. S. 191–239.[195]P. Martyr,de rebus Oceanicis. Dec. I. lib. I. Colon. 1574. p. 3.[196]NavarreteI, 299.Los cuales todos á una voz estaban determinados de se volver y alzarse contra el haciendo protestaciones.[197]Schon am 1. Oct. schätzte Columbus die Entfernung von Ferro auf 707 Meilen, während er in dem öffentlichen Schiffstagebuch nur 584 Seemeilen angab. Uebrigens weichen die Berechnungen der Piloten auf den drei Schiffen bedeutend von einander ab. Auf der Niña zählte man 650, auf der Pinta 634 Meilen, während der Pilot des Hauptschiffes 578 Meilen angab.[198]Gua est apud eos articulus.P. Martyr,Dec. III. lib. 7. p. 285.[199]A. Breusing, Zur Geschichte der Kartographie, in J. J. Kettlers Zeitschr. f. wiss. Geogr. II, 193.[200]A. B. Becher,The Landfall of Columbus. Introduction p. XII.London 1856.[201]De rebus oceanicis. Dec. III. lib. 9. p. 308. De insulis autem, quae Hispaniolae latus septentrionale custodiunt, mentionem praetereo, quia licet piscationibus et culturis aptae sint, relictae tamen sunt a nostris tanquam pauperes.[202]Navarrete,vol. II. 2. ed. p. 460.[203]R. Pietschmann, Beiträge zur Guanahani-Frage, in Zeitschr. für wissenschaftliche Geographie. Band I. S. 7 u. 8.[204]Wash. Irving,History of the life and voyages of Christopher Columbus. tom. 4. No. XVI.[205]Kritische Untersuchungen II, 130.[206]J. B. Muñoz, Gesch. der neuen Welt. Weimar 1795. S. 139.[207]A. B. Becher,The Landfall of Columbus. p. 103.[208]F. A. v. Varnhagen,La verdadera Guanahani. St. Jago de Chile. 1864. — Ders. Das wahre Guanahani des Columbus. Wien. 1869.[209]NavarreteI. Introd. p. 107. 2. ed.[210]Becher,The Landfall. p. 103.[211]Becher.l. c. p. 103. As to the abundance of water: Columbus has been supposed to have meant that it was fresh, for he does not say, that it was so in his journal.[212]es la isla de Cipango de que se cuentan cosas maravillosas, y en las esperas que yo vi y en las pinturas de mapamundos es ella en esta comarca.Tagebuch vom 24. October.NavarreteI, 190. 2.ed.[213]Las Casasbemerkt dazu: „Ich verstehe dies Gerede nicht.“ Wenn aber Columbus überzeugt war, daß er Cipangu bereits hinter sich habe, so wird auch sein Ausspruch verständlich und durch einen Blick auf die Zeichnung Martin Behaims erklärt; denn er schätzte die Entfernung von 100 Meilen nach der Karte Toscanelli’s.[214]Nach seiner Berechnung befand sich der Admiral am 2. November 1142 Leguas westlich von Ferro. 1 Legua = 4 ital. Seemeilen. (Volunt lequam Hispani millia passuum quattuor continere, mari praesertim; terra vero tria.P. Martyr,Dec. II. lib. X. p. 200). Rechnet man auf dem Parallel der Canarien 50 ital. Meilen auf 1 Grad, so betrug nach der Annahme des Columbus seine Entfernung von Ferro volle 91 Grad. Auf der Behaim’schen Karte liegt dieser Punkt zwischen Cipangu und der Küste Asiens in der Region der „zahllosen“ Inseln. In Wahrheit beträgt aber die Entfernung von seinem Standpunkte bis Ferro nur 60 Grad.[215]Haiti dicitur asperitas, eorum vetere lingua.P. Martyr, Dec.III. lib. 7. p. 279.[216]„So erkannte ich, daß unser Herr wunderbarerweise (milagrosamente) unser Schiff gerade hier stranden ließ, weil es der beste Platz auf der ganzen Insel ist, und damit wir unsere Niederlassung möglichst nahe den Goldminen anlegen könnten.“ Tagebuch vom 6. Jan. 1493.NavarreteI, 275. 2.ed.[217]Daß die Ausbreitung des christlichen Glaubens die spanischen Majestäten lebhaft beschäftigte, bezeugt auchPeter Martyr:Dec. I. lib. 1. ep. 1. 10. 9. Rex et regina, quorum omnes cogitatus vel dormientium, in religionis nostrae augmento sunt siti, sperantes ad Christi legem tot nationes et simplices gentes facile trahi posse.
[111]Die Commentarien Albuquerques.Hakluyt Soc. 1875. III. 259. 264.
[111]Die Commentarien Albuquerques.Hakluyt Soc. 1875. III. 259. 264.
[112]Osorio,de rebus Emmanuelis. Colon.1586. S. 205b.
[112]Osorio,de rebus Emmanuelis. Colon.1586. S. 205b.
[113]de Barros,Asia. Dec. II. 7. 6.
[113]de Barros,Asia. Dec. II. 7. 6.
[114]de Barros,Asia. Dec. II. 7. 7. Como El Rey D. Manuel permuitas vezeslhe tinha escrito que trabalhasse por entrar no mar Roxo, e que pelas cartas da quelle anno lhe mandavaestreitamenteque o fizesse, se o já não tinha feito.
[114]de Barros,Asia. Dec. II. 7. 7. Como El Rey D. Manuel permuitas vezeslhe tinha escrito que trabalhasse por entrar no mar Roxo, e que pelas cartas da quelle anno lhe mandavaestreitamenteque o fizesse, se o já não tinha feito.
[115]Beschreibung von Arabien. Kopenhagen 1772. S. 230.
[115]Beschreibung von Arabien. Kopenhagen 1772. S. 230.
[116]Osorioa. a. O. S. 285b.
[116]Osorioa. a. O. S. 285b.
[117]Der Geheimsecretär Pereira hatte vor allem verlangt, Goa wieder aufzugeben und war deshalb mit Albuquerque zerfallen. Nach Portugal zurückgeschickt, hatte er auch dort fortwährend die falsche Ansicht verbreitet, Albuquerque gebe die Herrschaft auf der See auf, um die Portugiesen hinter ungesunden Mauern sterben zu lassen.Osorio, S. 252.
[117]Der Geheimsecretär Pereira hatte vor allem verlangt, Goa wieder aufzugeben und war deshalb mit Albuquerque zerfallen. Nach Portugal zurückgeschickt, hatte er auch dort fortwährend die falsche Ansicht verbreitet, Albuquerque gebe die Herrschaft auf der See auf, um die Portugiesen hinter ungesunden Mauern sterben zu lassen.Osorio, S. 252.
[118]Pois estou mal ante elle (El Rey) por amor dos homens, e mal com os homens por amor d’elle.G. Correa, Lendas II, 458.
[118]Pois estou mal ante elle (El Rey) por amor dos homens, e mal com os homens por amor d’elle.G. Correa, Lendas II, 458.
[119]Es war ein natürlicher Sohn, Albuquerque war nie vermählt. Manuel befahl später, daß er den Vornamen seines Vaters, Alfons, annehmen solle.G. Correa, Lendas II, 461.
[119]Es war ein natürlicher Sohn, Albuquerque war nie vermählt. Manuel befahl später, daß er den Vornamen seines Vaters, Alfons, annehmen solle.G. Correa, Lendas II, 461.
[120]Lendas II, 460.
[120]Lendas II, 460.
[121]Commentarien III, 137. Aehnlich auch de Barros.
[121]Commentarien III, 137. Aehnlich auch de Barros.
[122]De rebus Emmanuelis p. 306b.
[122]De rebus Emmanuelis p. 306b.
[123]Barros,Asia. Dec. III, lib. 3. cap. 1. Parece que toda a fortuna delle Lopo Soares estava em ir, e vir com sua frota, e boa carga de especiaria.
[123]Barros,Asia. Dec. III, lib. 3. cap. 1. Parece que toda a fortuna delle Lopo Soares estava em ir, e vir com sua frota, e boa carga de especiaria.
[124]Der Grund, weshalb Nuno nicht mehr Hilfe gesendet, lag darin, daß bereits im September Garcia de Noronha als sein Nachfolger im Amte eingetroffen war. Dieser aber brauchte zu viel Zeit für seine Vorbereitungen, so daß dieselben schließlich überflüssig wurden.
[124]Der Grund, weshalb Nuno nicht mehr Hilfe gesendet, lag darin, daß bereits im September Garcia de Noronha als sein Nachfolger im Amte eingetroffen war. Dieser aber brauchte zu viel Zeit für seine Vorbereitungen, so daß dieselben schließlich überflüssig wurden.
[125]P. A. Tiele,Nuno da Cunha in het Oosten (overgedrukt uit „de Gids“ 1879, No. 8)S. 48.
[125]P. A. Tiele,Nuno da Cunha in het Oosten (overgedrukt uit „de Gids“ 1879, No. 8)S. 48.
[126]A. R. Wallace, der malayische Archipel, deutsch vonA. B. Meyer. I, 2. Braunschweig 1869.
[126]A. R. Wallace, der malayische Archipel, deutsch vonA. B. Meyer. I, 2. Braunschweig 1869.
[127]A. R.Wallace, a. a. O. II, 1 u. 2.
[127]A. R.Wallace, a. a. O. II, 1 u. 2.
[128]Wallace, a. a. O. II, 4 u. 24.
[128]Wallace, a. a. O. II, 4 u. 24.
[129]Navarrete,Coleccion de los viajes y descubr. tom V. p.435. Madrid 1837.
[129]Navarrete,Coleccion de los viajes y descubr. tom V. p.435. Madrid 1837.
[130]Barros,Asia. Dec. III., lv. V. p.6.
[130]Barros,Asia. Dec. III., lv. V. p.6.
[131]A. R. Wallacea. a. O. I, 408 ff.
[131]A. R. Wallacea. a. O. I, 408 ff.
[132]Navarrete,l. c. V, 435. 437. 438.
[132]Navarrete,l. c. V, 435. 437. 438.
[133]Wallacea. a. O. I, 417 ff.
[133]Wallacea. a. O. I, 417 ff.
[134]H. Kiepert, Lehrbuch der alten Geographie. S. 42.
[134]H. Kiepert, Lehrbuch der alten Geographie. S. 42.
[135]Plinius,hist. nat. VI. Extra ostium Indi Chryse et Argyre fertiles metallis, ut credo. Nam quod aliqui tradidere, aureum argenteumque iis solum esse, haud facile crediderim.—Pomp. Mela,de situ orbis VII, 7.Ad Tamum(ein unbestimmbares Vorgebirge)insula est Chryse, ad Gangen Argyre, altera aurei soli (ita veteres tradidere), altera argentei; atque ut maxime videtur aut ex re nomen, aut ex vocabulo fabula est. —Solinus, ed. Mommsen, p. 266, 11.Extra Indi ostium sunt insulae duae Chryse et Argyre adeo fecundae copia metallorum, ut plerique eas aurea sola habere prodiderint et argentea.—Isidor,Etymolog. XIV, cap. 3. Chryse et Argyre auro et argento fecundae. Hi sunt et montes aurei, quas adire propter dracones et gryphos et immensorum hominum monstra impossibile est.—RavennatisCosmogr. ed. Pinder et Parthey p. 419. 420. In Oceano vero Indio sunt diversae insulae: Argire... Item est insula in eandem partem in eodem Oceano, quae dicitur Chrisi, id est aurosa.—Hrabanus Maurus,De Universo XII, 5.Crysae et Argyrae insulae in Indico oceano dictae.—Hugo von St. Victor,Excerpt. prior. III, cap. 7. Argyria, Chrysa.—Petrus de Alliaco,Imago mundi, cap. XV.Crisa et Argire auro et argento fecundae.
[135]Plinius,hist. nat. VI. Extra ostium Indi Chryse et Argyre fertiles metallis, ut credo. Nam quod aliqui tradidere, aureum argenteumque iis solum esse, haud facile crediderim.—Pomp. Mela,de situ orbis VII, 7.Ad Tamum(ein unbestimmbares Vorgebirge)insula est Chryse, ad Gangen Argyre, altera aurei soli (ita veteres tradidere), altera argentei; atque ut maxime videtur aut ex re nomen, aut ex vocabulo fabula est. —Solinus, ed. Mommsen, p. 266, 11.Extra Indi ostium sunt insulae duae Chryse et Argyre adeo fecundae copia metallorum, ut plerique eas aurea sola habere prodiderint et argentea.—Isidor,Etymolog. XIV, cap. 3. Chryse et Argyre auro et argento fecundae. Hi sunt et montes aurei, quas adire propter dracones et gryphos et immensorum hominum monstra impossibile est.—RavennatisCosmogr. ed. Pinder et Parthey p. 419. 420. In Oceano vero Indio sunt diversae insulae: Argire... Item est insula in eandem partem in eodem Oceano, quae dicitur Chrisi, id est aurosa.—Hrabanus Maurus,De Universo XII, 5.Crysae et Argyrae insulae in Indico oceano dictae.—Hugo von St. Victor,Excerpt. prior. III, cap. 7. Argyria, Chrysa.—Petrus de Alliaco,Imago mundi, cap. XV.Crisa et Argire auro et argento fecundae.
[136]J. V. Zingerle, Eine Geographie aus dem 13. Jahrh. Wien 1865.S. 10.Agyrâ und Agyrê,die zwô grôzen inseln rîch,die ligent ouch dâ wunniklîch.si sint nâch alles wunsches kraftzu allen zîten berehaft,dâ naht und tag und alle fristdaz lant ungebûwen grüen ist,und der erden blüende fruht,mit grôzer rîlîcher genuhtgebernt die insel alliu zilgoldes unde silbers vil,des ist mit grôzer rîcheit dâ,vil mêr, dann iender anderswâ.
[136]J. V. Zingerle, Eine Geographie aus dem 13. Jahrh. Wien 1865.
S. 10.Agyrâ und Agyrê,die zwô grôzen inseln rîch,die ligent ouch dâ wunniklîch.si sint nâch alles wunsches kraftzu allen zîten berehaft,dâ naht und tag und alle fristdaz lant ungebûwen grüen ist,und der erden blüende fruht,mit grôzer rîlîcher genuhtgebernt die insel alliu zilgoldes unde silbers vil,des ist mit grôzer rîcheit dâ,vil mêr, dann iender anderswâ.
S. 10.Agyrâ und Agyrê,die zwô grôzen inseln rîch,die ligent ouch dâ wunniklîch.si sint nâch alles wunsches kraftzu allen zîten berehaft,dâ naht und tag und alle fristdaz lant ungebûwen grüen ist,und der erden blüende fruht,mit grôzer rîlîcher genuhtgebernt die insel alliu zilgoldes unde silbers vil,des ist mit grôzer rîcheit dâ,vil mêr, dann iender anderswâ.
S. 10.Agyrâ und Agyrê,die zwô grôzen inseln rîch,die ligent ouch dâ wunniklîch.si sint nâch alles wunsches kraftzu allen zîten berehaft,dâ naht und tag und alle fristdaz lant ungebûwen grüen ist,und der erden blüende fruht,mit grôzer rîlîcher genuhtgebernt die insel alliu zilgoldes unde silbers vil,des ist mit grôzer rîcheit dâ,vil mêr, dann iender anderswâ.
S. 10.Agyrâ und Agyrê,
S. 10.
Agyrâ und Agyrê,
die zwô grôzen inseln rîch,
die zwô grôzen inseln rîch,
die ligent ouch dâ wunniklîch.
die ligent ouch dâ wunniklîch.
si sint nâch alles wunsches kraft
si sint nâch alles wunsches kraft
zu allen zîten berehaft,
zu allen zîten berehaft,
dâ naht und tag und alle frist
dâ naht und tag und alle frist
daz lant ungebûwen grüen ist,
daz lant ungebûwen grüen ist,
und der erden blüende fruht,
und der erden blüende fruht,
mit grôzer rîlîcher genuht
mit grôzer rîlîcher genuht
gebernt die insel alliu zil
gebernt die insel alliu zil
goldes unde silbers vil,
goldes unde silbers vil,
des ist mit grôzer rîcheit dâ,
des ist mit grôzer rîcheit dâ,
vil mêr, dann iender anderswâ.
vil mêr, dann iender anderswâ.
[137]Barros,Dec. III. C. 3. 3. cento et tantas leguas.
[137]Barros,Dec. III. C. 3. 3. cento et tantas leguas.
[138]G. Correa,Lendas III, 240.
[138]G. Correa,Lendas III, 240.
[139]G. Correa,Lendas IV, 306.
[139]G. Correa,Lendas IV, 306.
[140]Dritte Auflage. 1571.
[140]Dritte Auflage. 1571.
[141]K. v. Weber, Anna Kurfürstin von Sachsen. Leipzig 1861. S. 332.
[141]K. v. Weber, Anna Kurfürstin von Sachsen. Leipzig 1861. S. 332.
[142]Informação da aurea Chersoneso ou Peninsula e las ilhas Auriferas etc.
[142]Informação da aurea Chersoneso ou Peninsula e las ilhas Auriferas etc.
[143]P. A. Tiele,de voorgewende ontdekking von Australie (Nieuw Holland) door de Portugeezen in 1601, overgedruckt uit de Nederlandsche Spectator 1875.—E. T. Hamy,Le descobridor Godinho de Eredia, im Bulletin soc. geogr. Paris. Juin 1878. p. 311–442.
[143]P. A. Tiele,de voorgewende ontdekking von Australie (Nieuw Holland) door de Portugeezen in 1601, overgedruckt uit de Nederlandsche Spectator 1875.—E. T. Hamy,Le descobridor Godinho de Eredia, im Bulletin soc. geogr. Paris. Juin 1878. p. 311–442.
[144]P. A. Leupe,Reize von Maarten Gerritss. Vries in 1643.Amsterdam 1858. Einleitung. S. 1–5. 24. 27.
[144]P. A. Leupe,Reize von Maarten Gerritss. Vries in 1643.Amsterdam 1858. Einleitung. S. 1–5. 24. 27.
[145]Barros,Asia, Dec. III. liv. I, 8.
[145]Barros,Asia, Dec. III. liv. I, 8.
[146]Diese Insel, welche bei den Portugiesen Tamao oder Sancian genannt wird, heißt chinesisch San-tschuën, auf den europäischen Seekarten St. John und liegt südwestlich von der Mündung des Si-kiang, in dessen Gebiet die bekannte Handelsstadt Kanton gelegen ist.
[146]Diese Insel, welche bei den Portugiesen Tamao oder Sancian genannt wird, heißt chinesisch San-tschuën, auf den europäischen Seekarten St. John und liegt südwestlich von der Mündung des Si-kiang, in dessen Gebiet die bekannte Handelsstadt Kanton gelegen ist.
[147]Barros,Asia, Dec. III, liv. 2. 8.
[147]Barros,Asia, Dec. III, liv. 2. 8.
[148]Barros,Asia, Dec. III, liv. 6. 1.
[148]Barros,Asia, Dec. III, liv. 6. 1.
[149]Peregrinaçam de Fernam Mendez Pinto. Lissabon 1614.
[149]Peregrinaçam de Fernam Mendez Pinto. Lissabon 1614.
[150]v.Richthofen, China. I, 647.
[150]v.Richthofen, China. I, 647.
[151]Theobald Fischer, Ueber italienische Seekarten und Kartographen des Mittelalters, in Zeitschr. d. Gs. f. Erdk. zu Berlin. Bd. XVII. S. 5 u. folg.
[151]Theobald Fischer, Ueber italienische Seekarten und Kartographen des Mittelalters, in Zeitschr. d. Gs. f. Erdk. zu Berlin. Bd. XVII. S. 5 u. folg.
[152]Ueber das Geburtsjahr des Entdeckers von Amerika, im „Ausland“ 1866. S. 1177–81.
[152]Ueber das Geburtsjahr des Entdeckers von Amerika, im „Ausland“ 1866. S. 1177–81.
[153]M. F. de Navarrete,Coleccion de los viajes y descubrimientos. tom. I. p. 311.
[153]M. F. de Navarrete,Coleccion de los viajes y descubrimientos. tom. I. p. 311.
[154]NavarreteI, 285.
[154]NavarreteI, 285.
[155]NavarreteI, 101.
[155]NavarreteI, 101.
[156]Daß hier eine litterarische Fälschung vorliegt, wird jetzt allgemein angenommen.
[156]Daß hier eine litterarische Fälschung vorliegt, wird jetzt allgemein angenommen.
[157]Année veritable de la naissance de Christophe Columbe, im Bull. de la Soc. d. Geogr. Paris 1872. Juillet.
[157]Année veritable de la naissance de Christophe Columbe, im Bull. de la Soc. d. Geogr. Paris 1872. Juillet.
[158]Navarrete, welcher der Ansicht war, Columbus sei 1436 geboren, substituirte die Zahl 48.Colleccion de los viajes y déscabr. I, LXXX.
[158]Navarrete, welcher der Ansicht war, Columbus sei 1436 geboren, substituirte die Zahl 48.Colleccion de los viajes y déscabr. I, LXXX.
[159]Harrisse,D. Fernando Colon, historiador de sa padre.Sevilla 1871.Schumacher, Peter Martyr S. 94.
[159]Harrisse,D. Fernando Colon, historiador de sa padre.Sevilla 1871.Schumacher, Peter Martyr S. 94.
[160]d’Avezacl. c. p. 32. Möglicher Weise beruht auch die Angabe Pavia auf einem Druckfehler der„Vida“, wie solche mehrfach vorkommen, und man müßte statt dessen lesenpatria, wonach Col. seine Studien in seiner Vaterstadt gemacht.
[160]d’Avezacl. c. p. 32. Möglicher Weise beruht auch die Angabe Pavia auf einem Druckfehler der„Vida“, wie solche mehrfach vorkommen, und man müßte statt dessen lesenpatria, wonach Col. seine Studien in seiner Vaterstadt gemacht.
[161]Kolno, ein kleiner Marktflecken im nördl. Polen, in Masovien, nahe der preußischen Grenze, südlich von Johannisburg. In latinisirter Form wird der Entdecker Johannes Scolnus (i. e. zKolna, von Kolno) genannt.
[161]Kolno, ein kleiner Marktflecken im nördl. Polen, in Masovien, nahe der preußischen Grenze, südlich von Johannisburg. In latinisirter Form wird der Entdecker Johannes Scolnus (i. e. zKolna, von Kolno) genannt.
[162]J. Lelewel,Géographie du moyen age. Tom. III. et IV. No. IV. p. 106.
[162]J. Lelewel,Géographie du moyen age. Tom. III. et IV. No. IV. p. 106.
[163]Th. Fischer, Ueber italienische Seekarten und Kartographen des Mittelalters. S. 42.
[163]Th. Fischer, Ueber italienische Seekarten und Kartographen des Mittelalters. S. 42.
[164]Humboldt, Kritische Untersuchungen. I, 415.Th. Fischer(a. a. O. S. 34) vermuthet B. Beccario als Verfasser.
[164]Humboldt, Kritische Untersuchungen. I, 415.Th. Fischer(a. a. O. S. 34) vermuthet B. Beccario als Verfasser.
[165]Th. FischerS. 34.
[165]Th. FischerS. 34.
[166]Doch irrt Humboldt (krit. Untersuchungen I, 82) wenn er meint, d’Ailly kenne den Namen Catthay nicht. Derselbe findet sich neben andern modernen Ländernamen Asiens in der Imago Mundi Cap. XXIIII.
[166]Doch irrt Humboldt (krit. Untersuchungen I, 82) wenn er meint, d’Ailly kenne den Namen Catthay nicht. Derselbe findet sich neben andern modernen Ländernamen Asiens in der Imago Mundi Cap. XXIIII.
[167]d’Ailly nahm die folgende Zusammenstellung fast wörtlich ausRoger Bacon,opus majus p. 183.
[167]d’Ailly nahm die folgende Zusammenstellung fast wörtlich ausRoger Bacon,opus majus p. 183.
[168]d’Avezac,Année veritable de la naissance de Christophe Colombe. p. 50.
[168]d’Avezac,Année veritable de la naissance de Christophe Colombe. p. 50.
[169]Navarretel. c. p. lxxix. Hierbei mag erwähnt werden, daß vielleicht auch Leonardo da Vinci schon vor Toscanelli mit Columbus in Verbindung getreten und zu dem Plane, Indien im Westen zu suchen, angeregt hat. Leonardo da Vinci, ebensowohl ausgezeichnet als Physiker, Ingenieur, Architekt und Musiker, wie als Maler, soll 1473 einen Brief an Columbus gerichtet haben, worin er sich über die Wahrscheinlichkeit ausspricht, Orient-Indien auf dem intendirten Wege zu erreichen. (Dr.H. Grothe, Leonardo da Vinci. Berlin 1874. S. 20.) Daß wir von Leonardo auch eine sehr interessante Erdkarte aus den Jahren 1514–16 besitzen, wird später besprochen werden.
[169]Navarretel. c. p. lxxix. Hierbei mag erwähnt werden, daß vielleicht auch Leonardo da Vinci schon vor Toscanelli mit Columbus in Verbindung getreten und zu dem Plane, Indien im Westen zu suchen, angeregt hat. Leonardo da Vinci, ebensowohl ausgezeichnet als Physiker, Ingenieur, Architekt und Musiker, wie als Maler, soll 1473 einen Brief an Columbus gerichtet haben, worin er sich über die Wahrscheinlichkeit ausspricht, Orient-Indien auf dem intendirten Wege zu erreichen. (Dr.H. Grothe, Leonardo da Vinci. Berlin 1874. S. 20.) Daß wir von Leonardo auch eine sehr interessante Erdkarte aus den Jahren 1514–16 besitzen, wird später besprochen werden.
[170]Toscanelli starb im Mai 1482.
[170]Toscanelli starb im Mai 1482.
[171]Bibliotheca Americana vetustissima, Additions. Paris 1872. Introduction p. XVI-XVIII.
[171]Bibliotheca Americana vetustissima, Additions. Paris 1872. Introduction p. XVI-XVIII.
[172]Wahrscheinlich ist Nicolo de Conti gemeint (S. 77).
[172]Wahrscheinlich ist Nicolo de Conti gemeint (S. 77).
[173]Nach der falschen Erklärung Marco Polos. Vgl. obenS. 65.
[173]Nach der falschen Erklärung Marco Polos. Vgl. obenS. 65.
[174]Kritische Untersuchungen I, 205 ff.
[174]Kritische Untersuchungen I, 205 ff.
[175]Zeitalter der Entdeckungen. 2. Aufl. S. 101 ff. Peschel rechnete folgendermaßen. Da 60 oder 62½ Milliarien 1 Aequatorialgrad betragen, so nahm Toscanelli für die Breite von Lissabon rund 50 Millien an. Folglich ist ein Spatium von 250 Millien = 5 Meridiangrade. Allein diese Rechnung ist zu unsicher. Denn nehmen wir die Lage Lissabon, nach den alfonsinischen Tafeln von 1483 zu 41° n. Br. an, so beträgt der Abstand von einem Meridian zum andern 45⅓ resp. 48⅓ Millien, je nachdem man 60 oder 62½ Millien einsetzt. Ein Spatium von 5 Graden würde demnach entweder 226⅔ oder 241⅔ Millien ausmachen. Da aber Toscanelli keinesweges behauptet, daß unter der Breite von Lissabon ein Spatium = 250 Mill. sei, sondern nur sagt, daß das Kartenblatt von Lissabon bis Quinsey in 26 Spatien eingetheilt sei, davon jedes auf 250 Mill. zu berechnen sei, so kann er ebensogut den Aequatorialwerth des Spatiums eingesetzt haben, ohne sich auf eine genaue Berechnung der Werthe für bestimmte geographische Breiten einzulassen. Nun begegnen wir um die Wende des 15. und im Anfange des 16. Jahrhunderts noch mehrfachen Schwankungen in den Angaben des Erdumfanges. Man hielt zwar an der Autorität des Ptolemäus fest, welche 180,000 Stadien für die Länge des Aequators angibt; allein die Bestimmung der Länge des Stadiums wurde verschieden versucht, bald nahm man 8, bald 8⅓ Stadien für eine römische oder italienische Millie. Neben der verbreiteten Angabe von 21,600 ital. Milliarien für die Länge des Aequators finden wir mehrfach auch die etwas größere Ziffer 22,500 röm. Mill. (G.Reisch,Margarita, lib. VII, tract. I. cp. 44undP. de Mexia,Silva de varia leccion, pars III. cp. XVIII, p. 118. verso). Nach dieser Annahme ist ein Spatium von 250 Mill. genau 4 Grad. Nach der Ansicht Toscanelli’s betrug also der Abstand von Europa nach Asien 26 Spatien zu 4 Grad, d. h. 104 Grad. Es ist, fügt er in seinem Briefe hinzu, ungefähr ein Drittel des Erdumfangs, und gleichsam um dieses Maß noch etwas abzumindern, setzt er zum Schluß die Bemerkung, daß der Weg durch das unbekannte Meer nicht gar zu groß sei, so daß man daraus abnehmen darf, daß er den Weg eher geringer als ⅓ des Umfangs der Erde schätzt. Wenn Toscanelli ferner angibt, daß der Abstand von Antilia nach Zipangu 10 Spatien betrage, also nach unserer Rechnung 40 Grade, so stimmt das mit dem Globus Behaims sehr gut überein. Wie überhaupt die ganze Darstellung Ostasiens und der davor gelagerten Inseln auf dem Globus gewiß den Anschauungen Toscanelli’s entlehnt ist, denn Behaim konnte bei seiner einflußreichen Stellung in Portugal sicher Gelegenheit gefunden haben, die Karte Toscanelli’s und sein Project genau zu prüfen, und adoptirte dessen Darstellung. Auch noch eine andere Karte, welche sich in der römischen Ausgabe des Ptolemäus von 1508 befindet und von Ruysch entworfen ist, zeigt die nämliche Configuration Ostasiens und der Inseln, so daß beide Darstellungen unzweifelhaft auf Toscanelli zurückzuführen sind. Daß man auf der Behaim’schen Karte die Route des Columbus und dessen Ideen über die Localitäten, zu denen er gekommen zu sein meinte, recht gut verfolgen kann, werden wir später zeigen.
[175]Zeitalter der Entdeckungen. 2. Aufl. S. 101 ff. Peschel rechnete folgendermaßen. Da 60 oder 62½ Milliarien 1 Aequatorialgrad betragen, so nahm Toscanelli für die Breite von Lissabon rund 50 Millien an. Folglich ist ein Spatium von 250 Millien = 5 Meridiangrade. Allein diese Rechnung ist zu unsicher. Denn nehmen wir die Lage Lissabon, nach den alfonsinischen Tafeln von 1483 zu 41° n. Br. an, so beträgt der Abstand von einem Meridian zum andern 45⅓ resp. 48⅓ Millien, je nachdem man 60 oder 62½ Millien einsetzt. Ein Spatium von 5 Graden würde demnach entweder 226⅔ oder 241⅔ Millien ausmachen. Da aber Toscanelli keinesweges behauptet, daß unter der Breite von Lissabon ein Spatium = 250 Mill. sei, sondern nur sagt, daß das Kartenblatt von Lissabon bis Quinsey in 26 Spatien eingetheilt sei, davon jedes auf 250 Mill. zu berechnen sei, so kann er ebensogut den Aequatorialwerth des Spatiums eingesetzt haben, ohne sich auf eine genaue Berechnung der Werthe für bestimmte geographische Breiten einzulassen. Nun begegnen wir um die Wende des 15. und im Anfange des 16. Jahrhunderts noch mehrfachen Schwankungen in den Angaben des Erdumfanges. Man hielt zwar an der Autorität des Ptolemäus fest, welche 180,000 Stadien für die Länge des Aequators angibt; allein die Bestimmung der Länge des Stadiums wurde verschieden versucht, bald nahm man 8, bald 8⅓ Stadien für eine römische oder italienische Millie. Neben der verbreiteten Angabe von 21,600 ital. Milliarien für die Länge des Aequators finden wir mehrfach auch die etwas größere Ziffer 22,500 röm. Mill. (G.Reisch,Margarita, lib. VII, tract. I. cp. 44undP. de Mexia,Silva de varia leccion, pars III. cp. XVIII, p. 118. verso). Nach dieser Annahme ist ein Spatium von 250 Mill. genau 4 Grad. Nach der Ansicht Toscanelli’s betrug also der Abstand von Europa nach Asien 26 Spatien zu 4 Grad, d. h. 104 Grad. Es ist, fügt er in seinem Briefe hinzu, ungefähr ein Drittel des Erdumfangs, und gleichsam um dieses Maß noch etwas abzumindern, setzt er zum Schluß die Bemerkung, daß der Weg durch das unbekannte Meer nicht gar zu groß sei, so daß man daraus abnehmen darf, daß er den Weg eher geringer als ⅓ des Umfangs der Erde schätzt. Wenn Toscanelli ferner angibt, daß der Abstand von Antilia nach Zipangu 10 Spatien betrage, also nach unserer Rechnung 40 Grade, so stimmt das mit dem Globus Behaims sehr gut überein. Wie überhaupt die ganze Darstellung Ostasiens und der davor gelagerten Inseln auf dem Globus gewiß den Anschauungen Toscanelli’s entlehnt ist, denn Behaim konnte bei seiner einflußreichen Stellung in Portugal sicher Gelegenheit gefunden haben, die Karte Toscanelli’s und sein Project genau zu prüfen, und adoptirte dessen Darstellung. Auch noch eine andere Karte, welche sich in der römischen Ausgabe des Ptolemäus von 1508 befindet und von Ruysch entworfen ist, zeigt die nämliche Configuration Ostasiens und der Inseln, so daß beide Darstellungen unzweifelhaft auf Toscanelli zurückzuführen sind. Daß man auf der Behaim’schen Karte die Route des Columbus und dessen Ideen über die Localitäten, zu denen er gekommen zu sein meinte, recht gut verfolgen kann, werden wir später zeigen.
[176]Dec. I. liv. III. cp. XI.Anders und weitaus günstiger stelltMuñoz(Geschichte der neuen Welt, II, 19) die Auffassung des Königs dar. Er habe, gegenüber dem abfälligen Bescheid der Commission, die Gründe des Columbus leidenschaftslos gewürdigt und würde einen Vertrag mit demselben abgeschlossen haben, wenn dieser nicht so übermäßig hohe, in Portugal ganz unerhörte Forderungen, ähnlich wie später in Spanien, gestellt hätte. Und nur hieran sei die Ausführung gescheitert. Man muß in der That die Kühnheit und Festigkeit des Genuesen bewundern, der obwohl arm und mittellos, doch nur um den höchsten Preis sich zu der Ausführung eines Unternehmens erbot, von dessen Gelingen er in innerster Seele überzeugt war. Der König Johann von Portugal war nach den bisher bei den Entdeckungsfahrten befolgten Grundsätzen nicht in der Lage, vollends einem Fremdlinge gegenüber, solche Forderungen zu befriedigen, und mußte die Verhandlung abbrechen, so daß dem Urheber des Planes jede Aussicht auf Erfolg benommen wurde. Daß der König Johann von Columbus eine günstige Meinung behielt, scheint daraus hervorzugehen, daß er denselben in einem Briefe vom 20. März 1488 noch mit der Bezeichnung:noso especial amigobeehrte.NavarreteII, No. III. Carta del Rey de Portugal à Cristóbal Colon.
[176]Dec. I. liv. III. cp. XI.Anders und weitaus günstiger stelltMuñoz(Geschichte der neuen Welt, II, 19) die Auffassung des Königs dar. Er habe, gegenüber dem abfälligen Bescheid der Commission, die Gründe des Columbus leidenschaftslos gewürdigt und würde einen Vertrag mit demselben abgeschlossen haben, wenn dieser nicht so übermäßig hohe, in Portugal ganz unerhörte Forderungen, ähnlich wie später in Spanien, gestellt hätte. Und nur hieran sei die Ausführung gescheitert. Man muß in der That die Kühnheit und Festigkeit des Genuesen bewundern, der obwohl arm und mittellos, doch nur um den höchsten Preis sich zu der Ausführung eines Unternehmens erbot, von dessen Gelingen er in innerster Seele überzeugt war. Der König Johann von Portugal war nach den bisher bei den Entdeckungsfahrten befolgten Grundsätzen nicht in der Lage, vollends einem Fremdlinge gegenüber, solche Forderungen zu befriedigen, und mußte die Verhandlung abbrechen, so daß dem Urheber des Planes jede Aussicht auf Erfolg benommen wurde. Daß der König Johann von Columbus eine günstige Meinung behielt, scheint daraus hervorzugehen, daß er denselben in einem Briefe vom 20. März 1488 noch mit der Bezeichnung:noso especial amigobeehrte.NavarreteII, No. III. Carta del Rey de Portugal à Cristóbal Colon.
[177]Paesi novamente ritrovate. Vicenza 1507.
[177]Paesi novamente ritrovate. Vicenza 1507.
[178]R. H. Major,Select. Lettres of Columbus. Introd. p. lxxxix, vermuthet, daß der Kopf des Christopherus auf der Karte Juan de la Cosas von 1500 ein Porträt des Columbus sei (siehe die Kartenbeilage).
[178]R. H. Major,Select. Lettres of Columbus. Introd. p. lxxxix, vermuthet, daß der Kopf des Christopherus auf der Karte Juan de la Cosas von 1500 ein Porträt des Columbus sei (siehe die Kartenbeilage).
[179]Vnbekanthe landte vnd ein Newe weldt in kurtz verganger zeythe erfunden. o. O. u. J.
[179]Vnbekanthe landte vnd ein Newe weldt in kurtz verganger zeythe erfunden. o. O. u. J.
[180]NavarreteII, No. XIV. Carta del Duque de Medinaceli al Gran Cardenal de España.
[180]NavarreteII, No. XIV. Carta del Duque de Medinaceli al Gran Cardenal de España.
[181]NavarreteII, No. II. Relacion de varias cantidades de maravedis, dadas de orden de los Señores Reyes à Cristóbal Colon.
[181]NavarreteII, No. II. Relacion de varias cantidades de maravedis, dadas de orden de los Señores Reyes à Cristóbal Colon.
[182]NavarreteII, 289. 2.edit.
[182]NavarreteII, 289. 2.edit.
[183]Ebenda I, 391.
[183]Ebenda I, 391.
[184]Col. meint Jes. 24, 16. Von den Enden der Erde hören wir Gesänge. (Col. deutet die Enden der Erde auf Spanien.) Ferner Jes. 60, 9 u. 65, 17. Ich schaffe einen neuen Himmel und eineneue Erde(dieneueWelt). Auf diese Stelle kommt Columbus in seinem Briefe an die Donna Juana de la Torre (NavarreteII, 413) mit den Worten zurück: Gott machte mich zum Gesandten eines neuen Himmels und einer neuen Erde. Und daß er es mit seiner Glaubenssendung ernst meint, spricht er in einem Brief von seiner dritten Reise aus. „In allen Ländern, welche ich besucht habe, ließ ich ein hohes Kreuz aufrichten. Ich erzähle den Einwohnern, was ich kann, von unserm heiligen Glauben und von dem Glauben an unsere heilige Mutter, die Kirche, welche ihre Glieder in aller Welt hat.“
[184]Col. meint Jes. 24, 16. Von den Enden der Erde hören wir Gesänge. (Col. deutet die Enden der Erde auf Spanien.) Ferner Jes. 60, 9 u. 65, 17. Ich schaffe einen neuen Himmel und eineneue Erde(dieneueWelt). Auf diese Stelle kommt Columbus in seinem Briefe an die Donna Juana de la Torre (NavarreteII, 413) mit den Worten zurück: Gott machte mich zum Gesandten eines neuen Himmels und einer neuen Erde. Und daß er es mit seiner Glaubenssendung ernst meint, spricht er in einem Brief von seiner dritten Reise aus. „In allen Ländern, welche ich besucht habe, ließ ich ein hohes Kreuz aufrichten. Ich erzähle den Einwohnern, was ich kann, von unserm heiligen Glauben und von dem Glauben an unsere heilige Mutter, die Kirche, welche ihre Glieder in aller Welt hat.“
[185]Harrisse,Bibl. Americana vetust. Introduction p. xlvi.
[185]Harrisse,Bibl. Americana vetust. Introduction p. xlvi.
[186]Es wird dereinst die Zeit kommen, wo der Ocean seine Fesseln sprengt, und der Erdkreis weit und breit sich aufthut, und das Meer neue Länder entschleiert, und Thule nicht mehr das äußerste Land sein wird.
[186]Es wird dereinst die Zeit kommen, wo der Ocean seine Fesseln sprengt, und der Erdkreis weit und breit sich aufthut, und das Meer neue Länder entschleiert, und Thule nicht mehr das äußerste Land sein wird.
[187]Krit. Untersuchungen I, 91.
[187]Krit. Untersuchungen I, 91.
[188]G. de Lavigne,Itineraire de l’Espagne.Paris 1866. S. 694.
[188]G. de Lavigne,Itineraire de l’Espagne.Paris 1866. S. 694.
[189]NavarreteIII, 578.
[189]NavarreteIII, 578.
[190]Ebenda III, 540.
[190]Ebenda III, 540.
[191]Diese spanische Form seines Namens hat Columbus von nun stets beibehalten.
[191]Diese spanische Form seines Namens hat Columbus von nun stets beibehalten.
[192]NavarreteI, 160. 2.edit.
[192]NavarreteI, 160. 2.edit.
[193]Humboldt, Krit. Untersuchungen II, 20.
[193]Humboldt, Krit. Untersuchungen II, 20.
[194]O. Kuntzein Engler, botan. Jahrbücher. 1880. S. 191–239.
[194]O. Kuntzein Engler, botan. Jahrbücher. 1880. S. 191–239.
[195]P. Martyr,de rebus Oceanicis. Dec. I. lib. I. Colon. 1574. p. 3.
[195]P. Martyr,de rebus Oceanicis. Dec. I. lib. I. Colon. 1574. p. 3.
[196]NavarreteI, 299.Los cuales todos á una voz estaban determinados de se volver y alzarse contra el haciendo protestaciones.
[196]NavarreteI, 299.Los cuales todos á una voz estaban determinados de se volver y alzarse contra el haciendo protestaciones.
[197]Schon am 1. Oct. schätzte Columbus die Entfernung von Ferro auf 707 Meilen, während er in dem öffentlichen Schiffstagebuch nur 584 Seemeilen angab. Uebrigens weichen die Berechnungen der Piloten auf den drei Schiffen bedeutend von einander ab. Auf der Niña zählte man 650, auf der Pinta 634 Meilen, während der Pilot des Hauptschiffes 578 Meilen angab.
[197]Schon am 1. Oct. schätzte Columbus die Entfernung von Ferro auf 707 Meilen, während er in dem öffentlichen Schiffstagebuch nur 584 Seemeilen angab. Uebrigens weichen die Berechnungen der Piloten auf den drei Schiffen bedeutend von einander ab. Auf der Niña zählte man 650, auf der Pinta 634 Meilen, während der Pilot des Hauptschiffes 578 Meilen angab.
[198]Gua est apud eos articulus.P. Martyr,Dec. III. lib. 7. p. 285.
[198]Gua est apud eos articulus.P. Martyr,Dec. III. lib. 7. p. 285.
[199]A. Breusing, Zur Geschichte der Kartographie, in J. J. Kettlers Zeitschr. f. wiss. Geogr. II, 193.
[199]A. Breusing, Zur Geschichte der Kartographie, in J. J. Kettlers Zeitschr. f. wiss. Geogr. II, 193.
[200]A. B. Becher,The Landfall of Columbus. Introduction p. XII.London 1856.
[200]A. B. Becher,The Landfall of Columbus. Introduction p. XII.London 1856.
[201]De rebus oceanicis. Dec. III. lib. 9. p. 308. De insulis autem, quae Hispaniolae latus septentrionale custodiunt, mentionem praetereo, quia licet piscationibus et culturis aptae sint, relictae tamen sunt a nostris tanquam pauperes.
[201]De rebus oceanicis. Dec. III. lib. 9. p. 308. De insulis autem, quae Hispaniolae latus septentrionale custodiunt, mentionem praetereo, quia licet piscationibus et culturis aptae sint, relictae tamen sunt a nostris tanquam pauperes.
[202]Navarrete,vol. II. 2. ed. p. 460.
[202]Navarrete,vol. II. 2. ed. p. 460.
[203]R. Pietschmann, Beiträge zur Guanahani-Frage, in Zeitschr. für wissenschaftliche Geographie. Band I. S. 7 u. 8.
[203]R. Pietschmann, Beiträge zur Guanahani-Frage, in Zeitschr. für wissenschaftliche Geographie. Band I. S. 7 u. 8.
[204]Wash. Irving,History of the life and voyages of Christopher Columbus. tom. 4. No. XVI.
[204]Wash. Irving,History of the life and voyages of Christopher Columbus. tom. 4. No. XVI.
[205]Kritische Untersuchungen II, 130.
[205]Kritische Untersuchungen II, 130.
[206]J. B. Muñoz, Gesch. der neuen Welt. Weimar 1795. S. 139.
[206]J. B. Muñoz, Gesch. der neuen Welt. Weimar 1795. S. 139.
[207]A. B. Becher,The Landfall of Columbus. p. 103.
[207]A. B. Becher,The Landfall of Columbus. p. 103.
[208]F. A. v. Varnhagen,La verdadera Guanahani. St. Jago de Chile. 1864. — Ders. Das wahre Guanahani des Columbus. Wien. 1869.
[208]F. A. v. Varnhagen,La verdadera Guanahani. St. Jago de Chile. 1864. — Ders. Das wahre Guanahani des Columbus. Wien. 1869.
[209]NavarreteI. Introd. p. 107. 2. ed.
[209]NavarreteI. Introd. p. 107. 2. ed.
[210]Becher,The Landfall. p. 103.
[210]Becher,The Landfall. p. 103.
[211]Becher.l. c. p. 103. As to the abundance of water: Columbus has been supposed to have meant that it was fresh, for he does not say, that it was so in his journal.
[211]Becher.l. c. p. 103. As to the abundance of water: Columbus has been supposed to have meant that it was fresh, for he does not say, that it was so in his journal.
[212]es la isla de Cipango de que se cuentan cosas maravillosas, y en las esperas que yo vi y en las pinturas de mapamundos es ella en esta comarca.Tagebuch vom 24. October.NavarreteI, 190. 2.ed.
[212]es la isla de Cipango de que se cuentan cosas maravillosas, y en las esperas que yo vi y en las pinturas de mapamundos es ella en esta comarca.Tagebuch vom 24. October.NavarreteI, 190. 2.ed.
[213]Las Casasbemerkt dazu: „Ich verstehe dies Gerede nicht.“ Wenn aber Columbus überzeugt war, daß er Cipangu bereits hinter sich habe, so wird auch sein Ausspruch verständlich und durch einen Blick auf die Zeichnung Martin Behaims erklärt; denn er schätzte die Entfernung von 100 Meilen nach der Karte Toscanelli’s.
[213]Las Casasbemerkt dazu: „Ich verstehe dies Gerede nicht.“ Wenn aber Columbus überzeugt war, daß er Cipangu bereits hinter sich habe, so wird auch sein Ausspruch verständlich und durch einen Blick auf die Zeichnung Martin Behaims erklärt; denn er schätzte die Entfernung von 100 Meilen nach der Karte Toscanelli’s.
[214]Nach seiner Berechnung befand sich der Admiral am 2. November 1142 Leguas westlich von Ferro. 1 Legua = 4 ital. Seemeilen. (Volunt lequam Hispani millia passuum quattuor continere, mari praesertim; terra vero tria.P. Martyr,Dec. II. lib. X. p. 200). Rechnet man auf dem Parallel der Canarien 50 ital. Meilen auf 1 Grad, so betrug nach der Annahme des Columbus seine Entfernung von Ferro volle 91 Grad. Auf der Behaim’schen Karte liegt dieser Punkt zwischen Cipangu und der Küste Asiens in der Region der „zahllosen“ Inseln. In Wahrheit beträgt aber die Entfernung von seinem Standpunkte bis Ferro nur 60 Grad.
[214]Nach seiner Berechnung befand sich der Admiral am 2. November 1142 Leguas westlich von Ferro. 1 Legua = 4 ital. Seemeilen. (Volunt lequam Hispani millia passuum quattuor continere, mari praesertim; terra vero tria.P. Martyr,Dec. II. lib. X. p. 200). Rechnet man auf dem Parallel der Canarien 50 ital. Meilen auf 1 Grad, so betrug nach der Annahme des Columbus seine Entfernung von Ferro volle 91 Grad. Auf der Behaim’schen Karte liegt dieser Punkt zwischen Cipangu und der Küste Asiens in der Region der „zahllosen“ Inseln. In Wahrheit beträgt aber die Entfernung von seinem Standpunkte bis Ferro nur 60 Grad.
[215]Haiti dicitur asperitas, eorum vetere lingua.P. Martyr, Dec.III. lib. 7. p. 279.
[215]Haiti dicitur asperitas, eorum vetere lingua.P. Martyr, Dec.III. lib. 7. p. 279.
[216]„So erkannte ich, daß unser Herr wunderbarerweise (milagrosamente) unser Schiff gerade hier stranden ließ, weil es der beste Platz auf der ganzen Insel ist, und damit wir unsere Niederlassung möglichst nahe den Goldminen anlegen könnten.“ Tagebuch vom 6. Jan. 1493.NavarreteI, 275. 2.ed.
[216]„So erkannte ich, daß unser Herr wunderbarerweise (milagrosamente) unser Schiff gerade hier stranden ließ, weil es der beste Platz auf der ganzen Insel ist, und damit wir unsere Niederlassung möglichst nahe den Goldminen anlegen könnten.“ Tagebuch vom 6. Jan. 1493.NavarreteI, 275. 2.ed.
[217]Daß die Ausbreitung des christlichen Glaubens die spanischen Majestäten lebhaft beschäftigte, bezeugt auchPeter Martyr:Dec. I. lib. 1. ep. 1. 10. 9. Rex et regina, quorum omnes cogitatus vel dormientium, in religionis nostrae augmento sunt siti, sperantes ad Christi legem tot nationes et simplices gentes facile trahi posse.
[217]Daß die Ausbreitung des christlichen Glaubens die spanischen Majestäten lebhaft beschäftigte, bezeugt auchPeter Martyr:Dec. I. lib. 1. ep. 1. 10. 9. Rex et regina, quorum omnes cogitatus vel dormientium, in religionis nostrae augmento sunt siti, sperantes ad Christi legem tot nationes et simplices gentes facile trahi posse.