[326]„In der Geschichte der Geographie ist es, wie in allen übrigen Fällen, oft der Klugheit angemessen, nicht alles erklären zu wollen.“Humboldt, Krit. Untersuchungen III, 14. Ob Vespucci so weit nach Süden vorgedrungen, bleibt immerhin fraglich. Er würde dann sicher darauf aufmerksam gemacht haben, daß ihm das Sternbild des großenBären ganzaus dem Gesichtskreise entschwunden sei.[327]Vnbekanthe landte vnd eine Newe welt. Cap. CXXI.[328]Die Dresdener Ausgabe ist inHarrisse,Bibl. Am. Vet.nicht beschrieben, das Exemplar zu Dresden weicht von der unter Nr. 38 (S. 81) beschriebenen Ausgabe im Druck etwas ab. Die letzten Zeilen der letzten Seite lauten im Dresdner Exemplar: Auß lateyn ist dyß missiue in Teusch ‖ gezogen auß dem Exemplar das von Paryß kam im meyen mo-|net Nach Christi geburt. xv. hundert vnd funff jar. Das vonHarrissebeschriebene Exemplar liest: „diß missiue in Teutsch“ und weiter „XV. hundert vnd funff jar“.[329]Dum igitur proficiscar in orientem, iter agens per meridiem, Noto vehar vento. Grynaeus, Novus Orbis. Basil. 1532. p. 130.[330]Quo superbiam modo iustus omnium censor Deus compensat.(Quarta Navigatio. Urbs Deodate. Anno supra sesquimilesimum. vij.)[331]NavarreteI, 351.[332]Zuerst veröffentlicht vonHarrisseinBibl. Am. Vet. Additions. Paris 1872, S. XXVII. Man vergleicheHumboldt, Krit. Untersuchgn. III, 111 u. ff.[333]Krit. Untersuchungen III, 24.[334]Martin Waltzemüller,Cosmographiae Introductio. St. Dié 1507.Globus Mundi declaratio.Straßburg 1509. (auf d. Titel).Opusculum de mirabilibus.Rom 1510.fol. 101.—Joh. Schöner,Luculentissima quaedam terrae totius descriptio. Noribergae 1515. cp. XI. fol. 60. —Montalboddo,Paesi novamente retrouati & Nouo Mondo da Alberico Vesputio florentino intitulato. Milano 1519.—Stobnicza,Introductio in Ptolemaei cosmographiam. 1519. fol. 5. —AlbertusPighiusCampensis de æquinoctiorum solstitiorumque inventione. Parisiis 1520. p. 28. —Vadianus,Pomponii Melae de orbis situ. Basel 1522. Das Werk beginnt mit einem 1512 geschriebenen Briefe Vadians an Rudolf Agricola, worin steht:America a Vespuccio repertau. s. w.[335]Martin Waltzemülleraus Freiburg im Breisgau, ist etwa um 1480 oder 1481 geboren. Er war befreundet mit dem Elsasser Matthias Ringmann, dem Schüler des berühmten Philologen Jakob Wimpfeling. Nach der Sitte der Zeit nahmen beide in späterer Zeit latinisirte Namen an: Waltzemüller nannte sich Hylacomylus oder Ilacomilus (eigentlich eine Uebertragung aus Wald(see)müller), Ringmann dagegen Philesius mit dem Zusatzevogesigena, weil er aus den Vogesen stammte. Als nun ums Jahr 1507 auf Anregung des reichen Canonicus Walther Lud und unter den Ausspicien des Herzogs René von Lothringen in der Stadt St. Dié an der Meurthe ein Gymnasium und eine Druckerei errichtet worden, berief man Ringmann und Waltzemüller an die neue Schule. Ringmann hatte in Italien den berühmten Mathematiker und Architekten Fra Giovanni del Giocondo, einen Dominikaner, kennen gelernt, welcher, mit Vespucci befreundet, den Brief dieses Reisenden über seine dritte Entdeckungsfahrt ins Lateinische übertragen hatte. So wurde er mit den glänzenden Erfolgen des Florentiner Reisenden bekannt und gehörte bald zu seinen Verehrern, so daß er die lateinische Uebersetzung Giocondo’s noch einmal in Straßburg 1505 durch den Druck veröffentlichte. In St. Dié gab dann Waltzemüller mit seinerCosmographiae introductiozugleich alle vier Schifffahrten des Vespucci heraus. Daneben entwarf man den Plan, eine neue Ausgabe des Ptolemäus zu veranstalten, für deren bedeutende Kosten Walther Lud eintrat. Diese berühmte Ausgabe erschien aber erst zwei Jahre nach Ringmanns Tode († 1511) in Straßburg und wurde hauptsächlich durch Waltzemüller besorgt. Die berühmte Weltkarte dieser Ausgabe,Orbis typus universalis iuxta hydrographorum traditionemhaben wir bereits in verkleinerter Copie der 36. Abtheilung der „allgemeinen Geschichte in Einzeldarstellungen“ beigegeben. Man vermuthet, daß diese Karte die Copie einer Originalzeichnung des Vespucci sei. Wie unklar die Vorstellungen des lotharingischen Gelehrten waren, erhellt daraus, daß er in der Vorrede zu dem Supplement seines Ptolemäus von einem gewissen Admiral desportugiesischen(!) Königs Ferdinand spricht (Admiralem quendam serenissimi Portugaliae regis Ferdinandi), während die der Weltkarte folgende„tabula terre nove“, auf welcher die Küsten der neuen Welt in größerem Maßstabe dargestellt sind, in dem nördlichen Theile des südamerikanischen Continentes die Inschrift trägt: „Dieses Land sammt den angrenzenden Inseln ist auf Befehl des Königs von Castilien durch den Genuesen Columbus entdeckt worden.„(Hec terra cum adiacentibus insulis inuenta est per Columbum Januensem ex mandato Regis Castelle). Und trotzdem schlug Waltzemüller vor, dem „Entdecker“ zu Ehren das neue Land Amerika zu nennen.[336]Pizarro ist der natürliche Sohn eines spanischen Hauptmanns und in Trujillo geboren. In seiner Jugend soll er die Schweine gehütet haben und ohne Unterricht aufgewachsen sein. Gewiß ist, daß der spätere Eroberer Peru’s des Schreibens unkundig war. Sein Geburtsjahr ist unbekannt. Das Jahr 1471, welches in der Regel angegeben wird, paßt nicht zu der Mittheilung, daß Pizarro, um einer Züchtigung von seiten seines Vaters zu entgehen, entlaufen sei und sich nach Westindien habe anwerben lassen. Denn wenn wir auch annehmen, daß er schon ums Jahr 1500 den Boden der neuen Welt betreten habe, so mußte er doch in seinem 29. Jahre längst der väterlichen Ruthe entwachsen sein. Mehr Glauben verdient die Angabe Herrera’s (Hist. gen. dec. VI. lib. X. cap. 6), daß Pizarro 63 Jahre alt geworden sei. Da er 1541 ermordet wurde, fällt demnach das Geburtsjahr auf 1478.[337]NavaretteIII, 374.porque ningund bachiller acá pasa que so sea diablo y tienen vida de diablos, é no solamente ellos son malos, mas aun fasen y tienen forma por donde haya mil pleitos y maldades.[338]M. WagnerundC. v. Scherzer, die Republik Costa Rica. Leipzig 1857. S. 359–392.[339]P. Martyr,Dec. III. lib. I. Col.1574p.210.[340]NavarreteIII, 343.[341]NavarreteIII, 393–456.Cl. R. Markham,The narrative of Pascual de Andagoya. Hakluyt Soc. for 1865. vol. 34.[342]El anno de mil e quinientos e catorze: passo a la terra firme un infelice gouernador; crudelissimo tirano: sin alguna piedad ni aun prudencia: como un instrumento del furor divino.Las Casas,Brevissima relacion de la destruycion de las Indas. Sevilla 1552.fol. b iiii.[343]Andagoyain Navarrete,Col.III, 413.[344]J. G. Kohl, (die beiden ältesten Generalkarten von Amerika. Weimar 1860, S. 169) vermuthet, daß die auf den Karten von 1527 und 1529 angegebenen Sierras de Gil Gonzalez de Avila mit den Bergen südlich von Soconusco, in der mexikan. Landschaft Chiapas, zwischen 15 und 16° n. Br. identisch seien.[345]Ueber den sog. Jungbrunnen vgl.Martyr.Dec. II. lib. X. p.202.[346]Der Reisebericht desselben ist vonHerrera(Dec. I. lib. X. cp. 16) benutzt.[347]Schon frühzeitig ist behauptet worden, Sebastian Cabot habe das Land vor Ponçe gesehen.De Thou,historia sui temporis. 1609.lib. X. c. 4.[348]Bernal Diaz del Castillo, Entdeckung und Eroberung von Neu-Spanien. Deutsch v. Rehfues. Bonn 1838. I. S. 4. Ferdinand Cortes stellt die Sache so dar, als ob Cordova, Lope Ochoa und Cristoval Morante sich zum Unternehmen vereinigt und die Mannschaft geworben hätten.Colecion de doc. inedit. para la historia de España. I, 422.[349]Viele von den alten kunstreichen Steinbauten waren schon zur Zeit, als die Spanier eindrangen, verfallen und gehörten einer früheren Kulturepoche an. Einer der spanischen Mönche, welche bald nach der 1540 und 1547 vollendeten Eroberung Yukatan’s ins Land kamen, Fray Lorenzo de Bienvenido, schreibt darüber am 10. Februar 1548 an König Philipp, daß die Gebäude in Merida aus behauenen Steinen kunstvoll erbaut, aber vielleicht schon vor Christi Geburt errichtet seien, weil auf ihnen der Wald sich eben so mächtig erhöbe, als unten im Lande (porque tan grande estava el monte ençima dellos como en lo baxo de la tierra.) Auch fügt der Geistliche hinzu, daß die Eingeborenen damals nur in Hütten von Holz und Stroh wohnten (ni hazen casa sino de paja y madera.)Cartas de Indias. Madrid 1877. p. 71.[350]Die Mayahandschrift d. kgl. öff. Bibliothekzu Dresden. 74 Tafeln in Chromo-Lichtdruck. Leipzig 1880. 4o.[351]H. Meyeu.J. Schmidt, Die Steinbildwerke von Copán und Quirigua. Berlin 1883. Fol.[352]Cortes gibt die von Velasquez aufgewendeten auf ¼ der Gesammtsumme an.Colecion d. doc. ined. para la historia d’España. I, 423.[353]B. Diaz, Entdeckung u. s. w. von Neuspanien I. S. 23.[354]Die Küste von der Mündung des Goatzacoalto (westlich vom Tabasco) bis nach Vera Cruz ist voller Riffe, daher Schiffbruch und Strandung häufig vorkommen. Eine kurze Strecke südlich von Vera Cruz sieht man zahlreiche Trümmer untergegangener Schiffe aus den Wellen oder dem Sande ragen. Fr. Ratzel, Aus Mexiko. S. 162.[355]Die Instruction des Velasquez für Cortes findet sich inCol. d. doc. ined. p. l. hist. de EspañaI, 385.[356]Wir besitzen von Cortes’ Hand fünf ausführliche Berichte über den Verlauf seiner großen Unternehmungen, in welchen er in sehr eingehender Weise dem Könige von Spanien über seine Feldzüge Bericht erstattet. Man hat sie nicht unpassend mit den bekannten Commentarien Cäsars verglichen. I. Dererste Berichtaus Villa rica de la Vera Cruz vom 10. Juli 1519, von den Behörden der Stadt im Namen des Heerführers und wohl auch von ihm selbst verfaßt, ging am 16. Juli mit einem Schiffe nach Spanien ab. Er ist veröffentlicht in derColecion de documentos inedit. para la historia de España I, p.421–461. II. Derzweite Briefist aus Segura de la Frontera (Tepeaca, östl. v. La Puebla) vom 30. October 1520 datirt und wurde bereits 1522 in Sevilla gedruckt. Später erschien er inBarcia,Historiadores primitivos de las Indias orientales, 1743, vol. I, p.1–62, u. in Don Francisco AntonioLorenzana,Historia de nueva España, Mexiko 1770,p.38–170. III. Derdritte Brief, von Cuyocan (2½ span. Meilen südl. v. Mexiko) aus am 15. Mai 1522 geschrieben, wurde zuerst 1523 in Sevilla gedruckt, dann in Barcia I,p.63–123, u. in Lorenzana,p.178–320. IV. Dervierte Brief, von Temixtitan (Mexiko), vom 15. October 1524, wurde 1525 in Spanien gedruckt und später in Lorenzana,p.330–399. V. Derfünfte Brief, welcher seinen Feldzug nach Honduras schildert, erschien inColecion de doc. ined. p. l. hist. de Esp., Madrid 1844,Tom. IV, p.8–167, alsRelacion hacha al emperador Carlos V por Hernan Cortes sobre la expedicion de Honduras, datirt von Temixtitan, 3. September 1526.[357]B. Diazerzählt, sie hätten schon vor der Fahrt des Cortes in Tabasco den NamenCulbagehört. Columbus vernahm bei Cuba das Wort Colba und deutete es auf die Insel, aber es wäre nicht unmöglich, daß der Name der alten berühmten Stadt bis zu den Antillen gedrungen wäre. Daß Verbindungen zwischen den Inseln und dem Festlande stattfinden, läßt sich daraus schließen, daß Columbus an der Küste von Yukatan auf mexikanische Handelsbarken stieß und daß Cortes ebendaselbst von Jamaica herüber verschlagene Indianer fand.[358]D. Charnay, Ansichten über d. Alter u. d. Ursprung der Baudenkmäler u. s. w. in Mexiko und Central-Amerika, in Zeitschr. f. Ethnologie. Berlin 1882. S. 10 ff.[359]D. h. Colibri links, weil der Gott am linken Fuß mit Colibrifedern geschmückt war.[360]Th. Weitz, Anthropologie IV, 4 erklärt sein unsicheres Benehmen aus seinem bösen Gewissen.[361]Bernal DiazI, 121 beschreibt diese Geschenke genau: „Das erste war eine Scheibe von der Größe eines Wagenrades, welche die Sonne vorstellte, ganz von feinem Golde und von der schönsten Arbeit, ein überaus merkwürdiges Kunstwerk, das nach der Aussage derer, die es gewogen, über 20,000 Gold-Piaster Werth gehabt haben soll. Das zweite, eine Scheibe, größer noch als die erste, schwer von Silber, von großem Werth, und den Mond vorstellend mit vielen Strahlen und andern Figuren darauf. Das dritte war die Sturmhaube, ganz mit gediegenen Gold-Körnern angefüllt, wie sie aus den Bergwerken kommen, an 3000 Piaster Werth, für uns aber von weit höherem Werth, weil es uns die Gewißheit gab, daß es reiche Goldgruben im Lande gab. Dazu kamen noch 20 goldene Enten, vollkommen nach der Natur und sehr zierlich gearbeitet; ferner Figuren von Hunden, Tigern, Löwen, Affen, 10 Halsketten von Gold, in Silber und Gold gefaßte Fächer und Büsche von den schönsten grünen Federn, ferner über 30 Pakete mit bunten Federn durchwirkter Baumwollstoffe u. a. m. Aehnlich beschreibt auchTorquemada,Mon. Ind. lib. IV. c.17 diese Gaben. Einzeln sind die für den König von Spanien bestimmten Geschenke aufgeführt inColec. de doc. inedit. p. l. hist. de España. I, 462–471. Darnach hatte die goldene Scheibe (una rueda de oro grande con una figura de monstruos en ella) nur ein Gewicht von 3800pesos de oro, aber nicht 20,000 P. wie Diaz angibt. Dem König Karl wurden diese Geschenke im April 1520 zu Valladolid vorgelegt.[362]Lorenzana, S. 47.[363]Lorenzana, S. 66.[364]Lorenzana, S. 58, bemerkt dazu, aus den noch vorhandenen Ruinen von Tlascala könne man erkennen, daß Cortes nicht übertrieben habe.[365]B. DiazBd. I, 248 ff.[366]B. Diaz II, 51 ff.[367]Creemos y tenemos por cierto el ser nuestro Señor natural.LorenzanaS. 81.[368]B. DiazII, 65.[369]B. Diaz II, 101.[370]Die Lebensweise des Monarchen hat Cortes genau geschildert. Lorenzana, S. 113.[371]Lorenzana, S. 97.[372]Ebd. S. 99.[373]Ebd. S. 91.Figurada en un paño toda la costa.[374]Bernal DiazII, 208.[375]Le dieron una pedrada los suyos en la cabeza tan grande que de alli á tres días murió.Lorenzana, S. 136.[376]B. DiazI, 53.[377]Fr.Ratzel, Aus Mexiko. S. 134.[378]Sahagun,hist. d. nueva España. XII, 27.[379]Lorenzana, S. 148.[380]Daß Cortes selbst den feindlichen General getödtet, ist höchst unwahrscheinlich, weil er durch seine Wunden behindert wurde. Seine eignen Worte schließen diese Annahme aus:E con este trabajo fuimos mucha parte de el dia, hasta que quiso dios, que murio una persona de ellas, que debía ser tan principal, que con su muerte cesó toda aquella guerra.Lorenzana, S. 148.[381]Lorenzana, S. 169.[382]Opus epistolarum, Compluti. 1530.Ep.717.Sunt incredibilia, quae de huius urbis et circumvicinarum aedificiis, commerciis et hominum frequentia referuntur.... De templorum magnitudine cultuque ac ornatu mira referuntur.In einem späteren Briefe (ComplutiNr. 774;AmstelodamiNr. 771) vom 20. November 1522 zählte er die Menge des nach Spanien gebrachten Goldes auf. Nach dreißigjährigen Bemühungen seit der ersten Fahrt des Columbus schien nun das goldreiche Indien wirklich gefunden zu sein.[383]Die Endung -tzin wird den Namen der Vornehmsten angehängt, so daß der Name des neuen Königs eigentlich Quauhtemo war; in ähnlicher Weise nennen mehrere Historiker den mehrfach erwähnten Cacama auch Cacamatzin.[384]Lorenzana, S. 242.[385]Por el agua y por la tierra daban tantas gritas y alaridos que parecia que se hundia el mundo.Lorenzana, S. 245.[386]LorenzanaS. 260.[387]Nur die Tlascalaner blieben von dieser Hörigkeit befreit.[388]In demselben Jahre, als Cortes den Boden von Mexiko betrat, ließ auch der Statthalter von Jamaica, Francisco de Garay, nach einer Meerenge suchen. Siehe unten Cap. 26.[389]Ratzel, aus Mexiko. S. 181.[390]Lorenzana, S. 351. Vgl. auchColecc. d. doc. ined. relat. al. descubr. XII, p. 62.[391]Lorenzana, S. 382.Como tengo continuo cuydado, y siempre me occupo en pensar todas las maneras, que se pudan tener para poner en execucion, y efectuar el deseo que yo al real servicio de Vuestra Magestad tengo, viendo que otra cosa no me quedaba para esto, sino saber el secreto de la costa, que esta por descubrir entre el rio de Panuco y la Florida;... y de allí por la parte de el norte hasta llegar a los Bacallaos, porque se tiene cierto, que en aquella costa hay estrecho, que pasa á la mar del Sur.Er beruft sich sogar auf eine Karte, welche eine Meeresstraße in diesen Gegenden darstellt (segun cierta figura, que yo tengo del paraje) und betont die Wichtigkeit dieses Weges als des schnellsten und kürzesten zu den Molukken:seria la navegacion desde la especeria para essos reynos de Vuestra Magestad muy buena, y muy breve y tanto que seria las dos tercias partes menos, que por donde ayora se navega, y sin ningun riesgo, ni peligro de los navios, que fuesen y viniessen, porque irian siempre y vernian por reynos y Señorios de V. M.[392]Ueber die neusten Forschungen in diesem Gebiet vergleiche Desiré Charnay inComptes rendus de soc. de géogr. Paris 1882. p. 546 et suiv.undA. P. Maudslay,Exploration in Guatemala and Examination of the newly-discovered Indian Ruins of Quirigua, Tikal and the Usumacinta, inProceedings of the royal geogr. soc.London 1883. April.[393]Las Casas,Brevissima relacion. Sevilla 1552.De la provincia e reyno de Guatimala: Mando los luego quemar bivos sin otra culpa ni otro processo ni sentencia.[394]Relacion e informacion del viage, que hizo á las Higueras el Bachillar Pedro Moreno(in Colecc. d. doc. ined. rel. al descubr. XIV, p. 236–264) enthält die gerichtlichen Aussagen von Augenzeugen.[395]Vgl. obenS. 354.[396]Relacion p. 237.[397]Cortes,Relacion al Emperador Carlos de Temixtitan à3de Septiembre de 1525, inColecc. d. doc. ined. para la historia de España. IV, p. 113.[398]H. H. Bancroft,History of the pacific. States. I, 530. London 1883.[399]Die Gründungsurkunde ist vom 18. Mai 1525 datirt. (Colecc. d. doc. ined. rel. al descubr. Vol. XIV, p. 44.)[400]B. DiazIII, 251.[401]Relacion, hecha al Emperador Carlos V por Hernan Cortes p. 23.[402]Relacion hecha al Emperador Carlos V. p.35:hice sacar una ahuja de marear, que traia conmigo, por donde muches veces me guiaba, aunque nunca nos habiemos visto en tan extrema necessidad.[403]Relacion. p.50.hizome una figura pintada en un paño del camino, que habia de llevar.[404]Relacion. p.54.[405]B. Diaz.Band 4. S. 77.[406]Dr.C. H. Berendt erforschte das wenig besuchte Gebiet 1865–67.cf. Smithsonian Instit. Report for1867,p.420.[407]In neuester Zeit hat Desiré Charnay ziemlich dieselbe Route wie Cortes verfolgt.„Il y avait autrefois des villes le long de ce sentier; j’aperçois sur la droite des esplanades, dont les arêtes en pierres taillées sont encore intactes et le guide m’annonce que sur la gauche, du côte de la vallée du San Pedro se trouvent aussi des monuments.“Comptes rendus des séances d. l. soc. d. géogr.Paris 1882. S. 546.[408]Relacion, p.74.la cosa del mundo mas maravillosa de ver y pasar.[409]Maudslay(Proceedings of the royal geogr. Soc.London 1883. S. 189) glaubt diesen Ort am Rio pueblo viejo, einem Zufluß des Polochic, wiedergefunden zu haben.[410]B. Diaz.IV. 179.[411]Coleccion de doc. ined. p. l. hist. de España. I. p.105.[412]Die gemachten Breitenbestimmungen sind ungenau; es ist wahrscheinlich, daß das Schiff bis in den Golf von Tehuantepec gelangte und dann umkehrte.[413]Der auf Pergament gemalte Atlas des Diego Homem von 1568 (königl. öffentl. Bibl. in Dresden) verlegt dasC. del engañhoganz bestimmt nördlich von der gegenwärtig so benannten Punta S. Eugenia, und zwar unter 31° n. Br., was mit der 1542 erfolgten Aufnahme der Küste durch Cabrillo übereinstimmt.[414]NachJ. G. Kohl, die beiden ältesten Generalkarten, S. 70, nicht der jetzt noch so genanntenSt. Helena sound, sondern der südlicherePort royal.[415]algund golfo ó estrecho en la tierra firme.Navarrete,Colec. III, 147.[416]Herrera,Dec. VI. lib. I. cp.4.haviendo pasado un riobien grande.[417]Vielleicht der Altamaha in Georgia, oder der Savannah an der Grenze von Süd-Carolina.[418]Kupferbergbau findet sich noch im Norden des Staates Georgia.[419]Herrera,Dec. VII. lib. I. c.1.[420]Marcos Bericht inColecc. d. doc. ined. relat. al descubr. III, 329–50. Madrid 1865.[421]Coronado’s Bericht inDoc. ined. rel. al descubr. III, 363. Sein Brief an den Kaiser,ibid.XIII,p.261. Außerdem die Berichte seiner Capitäne Jaramillo,ibid.XIV, 304, und Castañeda inTernaux Compans,Voyages, relations et memoires etc.Paris 1838.[422]Vgl. GeneralJ. H. Simpsonskritische Arbeit über Cibola inSmithsonian Rapport, 1869p.309–40. Simpson kennt die Gegend aus eigner Anschauung und stützt sich ferner auf die Ansicht des Ingenieur N. H. Hutton, welcher mit Whipple und Parke 1853–56 Neu-Mexiko und Arizona erforschte.[423]R. Hakluyt,Voyages. Vol. III.p.394. London 1600.[424]Eine Copie dieser Karte findet sich inLorenzana,Historia de nueva España. S. 328. Mexiko 1770.[425]„Leutnant Ives, welcher den unteren Colorado erforschte, machte einen kleinen Abstecher zu Lande von einem Punkte unterhalb des großen Cañon nach Südwesten herum und erklomm das Plateau von San Francisco. Von einer Höhe konnte er weit nach Nordosten schauen und das Gebiet übersehen. Die Ausdehnung und Großartigkeit der Cañons, sagt er, ist in dieser Richtung staunenerregend. Das ganze Hochland ist durch riesige Klüfte in Fetzen zerrissen und gleicht einer ungeheuren Ruine. In meilenweiten Landstrichen sind die oberen Schichten hinweggefegt und nur isolirte Berge stehen geblieben. Klüfte, so tief, daß das Auge nicht bis auf den Grund hinunterzudringen vermag, werden durch Wände getrennt, deren Dicke man beinahe umspannen kann, und schlanke Spitzsäulen, welche auf ihrem Grunde zu schwanken scheinen, schießen tausend Fuß hoch aus den unterirdischen Höhlen empor.“ (J. W. Powell),Exploration of the Colorado river of the west. Washington. 1875.p.195.
[326]„In der Geschichte der Geographie ist es, wie in allen übrigen Fällen, oft der Klugheit angemessen, nicht alles erklären zu wollen.“Humboldt, Krit. Untersuchungen III, 14. Ob Vespucci so weit nach Süden vorgedrungen, bleibt immerhin fraglich. Er würde dann sicher darauf aufmerksam gemacht haben, daß ihm das Sternbild des großenBären ganzaus dem Gesichtskreise entschwunden sei.[327]Vnbekanthe landte vnd eine Newe welt. Cap. CXXI.[328]Die Dresdener Ausgabe ist inHarrisse,Bibl. Am. Vet.nicht beschrieben, das Exemplar zu Dresden weicht von der unter Nr. 38 (S. 81) beschriebenen Ausgabe im Druck etwas ab. Die letzten Zeilen der letzten Seite lauten im Dresdner Exemplar: Auß lateyn ist dyß missiue in Teusch ‖ gezogen auß dem Exemplar das von Paryß kam im meyen mo-|net Nach Christi geburt. xv. hundert vnd funff jar. Das vonHarrissebeschriebene Exemplar liest: „diß missiue in Teutsch“ und weiter „XV. hundert vnd funff jar“.[329]Dum igitur proficiscar in orientem, iter agens per meridiem, Noto vehar vento. Grynaeus, Novus Orbis. Basil. 1532. p. 130.[330]Quo superbiam modo iustus omnium censor Deus compensat.(Quarta Navigatio. Urbs Deodate. Anno supra sesquimilesimum. vij.)[331]NavarreteI, 351.[332]Zuerst veröffentlicht vonHarrisseinBibl. Am. Vet. Additions. Paris 1872, S. XXVII. Man vergleicheHumboldt, Krit. Untersuchgn. III, 111 u. ff.[333]Krit. Untersuchungen III, 24.[334]Martin Waltzemüller,Cosmographiae Introductio. St. Dié 1507.Globus Mundi declaratio.Straßburg 1509. (auf d. Titel).Opusculum de mirabilibus.Rom 1510.fol. 101.—Joh. Schöner,Luculentissima quaedam terrae totius descriptio. Noribergae 1515. cp. XI. fol. 60. —Montalboddo,Paesi novamente retrouati & Nouo Mondo da Alberico Vesputio florentino intitulato. Milano 1519.—Stobnicza,Introductio in Ptolemaei cosmographiam. 1519. fol. 5. —AlbertusPighiusCampensis de æquinoctiorum solstitiorumque inventione. Parisiis 1520. p. 28. —Vadianus,Pomponii Melae de orbis situ. Basel 1522. Das Werk beginnt mit einem 1512 geschriebenen Briefe Vadians an Rudolf Agricola, worin steht:America a Vespuccio repertau. s. w.[335]Martin Waltzemülleraus Freiburg im Breisgau, ist etwa um 1480 oder 1481 geboren. Er war befreundet mit dem Elsasser Matthias Ringmann, dem Schüler des berühmten Philologen Jakob Wimpfeling. Nach der Sitte der Zeit nahmen beide in späterer Zeit latinisirte Namen an: Waltzemüller nannte sich Hylacomylus oder Ilacomilus (eigentlich eine Uebertragung aus Wald(see)müller), Ringmann dagegen Philesius mit dem Zusatzevogesigena, weil er aus den Vogesen stammte. Als nun ums Jahr 1507 auf Anregung des reichen Canonicus Walther Lud und unter den Ausspicien des Herzogs René von Lothringen in der Stadt St. Dié an der Meurthe ein Gymnasium und eine Druckerei errichtet worden, berief man Ringmann und Waltzemüller an die neue Schule. Ringmann hatte in Italien den berühmten Mathematiker und Architekten Fra Giovanni del Giocondo, einen Dominikaner, kennen gelernt, welcher, mit Vespucci befreundet, den Brief dieses Reisenden über seine dritte Entdeckungsfahrt ins Lateinische übertragen hatte. So wurde er mit den glänzenden Erfolgen des Florentiner Reisenden bekannt und gehörte bald zu seinen Verehrern, so daß er die lateinische Uebersetzung Giocondo’s noch einmal in Straßburg 1505 durch den Druck veröffentlichte. In St. Dié gab dann Waltzemüller mit seinerCosmographiae introductiozugleich alle vier Schifffahrten des Vespucci heraus. Daneben entwarf man den Plan, eine neue Ausgabe des Ptolemäus zu veranstalten, für deren bedeutende Kosten Walther Lud eintrat. Diese berühmte Ausgabe erschien aber erst zwei Jahre nach Ringmanns Tode († 1511) in Straßburg und wurde hauptsächlich durch Waltzemüller besorgt. Die berühmte Weltkarte dieser Ausgabe,Orbis typus universalis iuxta hydrographorum traditionemhaben wir bereits in verkleinerter Copie der 36. Abtheilung der „allgemeinen Geschichte in Einzeldarstellungen“ beigegeben. Man vermuthet, daß diese Karte die Copie einer Originalzeichnung des Vespucci sei. Wie unklar die Vorstellungen des lotharingischen Gelehrten waren, erhellt daraus, daß er in der Vorrede zu dem Supplement seines Ptolemäus von einem gewissen Admiral desportugiesischen(!) Königs Ferdinand spricht (Admiralem quendam serenissimi Portugaliae regis Ferdinandi), während die der Weltkarte folgende„tabula terre nove“, auf welcher die Küsten der neuen Welt in größerem Maßstabe dargestellt sind, in dem nördlichen Theile des südamerikanischen Continentes die Inschrift trägt: „Dieses Land sammt den angrenzenden Inseln ist auf Befehl des Königs von Castilien durch den Genuesen Columbus entdeckt worden.„(Hec terra cum adiacentibus insulis inuenta est per Columbum Januensem ex mandato Regis Castelle). Und trotzdem schlug Waltzemüller vor, dem „Entdecker“ zu Ehren das neue Land Amerika zu nennen.[336]Pizarro ist der natürliche Sohn eines spanischen Hauptmanns und in Trujillo geboren. In seiner Jugend soll er die Schweine gehütet haben und ohne Unterricht aufgewachsen sein. Gewiß ist, daß der spätere Eroberer Peru’s des Schreibens unkundig war. Sein Geburtsjahr ist unbekannt. Das Jahr 1471, welches in der Regel angegeben wird, paßt nicht zu der Mittheilung, daß Pizarro, um einer Züchtigung von seiten seines Vaters zu entgehen, entlaufen sei und sich nach Westindien habe anwerben lassen. Denn wenn wir auch annehmen, daß er schon ums Jahr 1500 den Boden der neuen Welt betreten habe, so mußte er doch in seinem 29. Jahre längst der väterlichen Ruthe entwachsen sein. Mehr Glauben verdient die Angabe Herrera’s (Hist. gen. dec. VI. lib. X. cap. 6), daß Pizarro 63 Jahre alt geworden sei. Da er 1541 ermordet wurde, fällt demnach das Geburtsjahr auf 1478.[337]NavaretteIII, 374.porque ningund bachiller acá pasa que so sea diablo y tienen vida de diablos, é no solamente ellos son malos, mas aun fasen y tienen forma por donde haya mil pleitos y maldades.[338]M. WagnerundC. v. Scherzer, die Republik Costa Rica. Leipzig 1857. S. 359–392.[339]P. Martyr,Dec. III. lib. I. Col.1574p.210.[340]NavarreteIII, 343.[341]NavarreteIII, 393–456.Cl. R. Markham,The narrative of Pascual de Andagoya. Hakluyt Soc. for 1865. vol. 34.[342]El anno de mil e quinientos e catorze: passo a la terra firme un infelice gouernador; crudelissimo tirano: sin alguna piedad ni aun prudencia: como un instrumento del furor divino.Las Casas,Brevissima relacion de la destruycion de las Indas. Sevilla 1552.fol. b iiii.[343]Andagoyain Navarrete,Col.III, 413.[344]J. G. Kohl, (die beiden ältesten Generalkarten von Amerika. Weimar 1860, S. 169) vermuthet, daß die auf den Karten von 1527 und 1529 angegebenen Sierras de Gil Gonzalez de Avila mit den Bergen südlich von Soconusco, in der mexikan. Landschaft Chiapas, zwischen 15 und 16° n. Br. identisch seien.[345]Ueber den sog. Jungbrunnen vgl.Martyr.Dec. II. lib. X. p.202.[346]Der Reisebericht desselben ist vonHerrera(Dec. I. lib. X. cp. 16) benutzt.[347]Schon frühzeitig ist behauptet worden, Sebastian Cabot habe das Land vor Ponçe gesehen.De Thou,historia sui temporis. 1609.lib. X. c. 4.[348]Bernal Diaz del Castillo, Entdeckung und Eroberung von Neu-Spanien. Deutsch v. Rehfues. Bonn 1838. I. S. 4. Ferdinand Cortes stellt die Sache so dar, als ob Cordova, Lope Ochoa und Cristoval Morante sich zum Unternehmen vereinigt und die Mannschaft geworben hätten.Colecion de doc. inedit. para la historia de España. I, 422.[349]Viele von den alten kunstreichen Steinbauten waren schon zur Zeit, als die Spanier eindrangen, verfallen und gehörten einer früheren Kulturepoche an. Einer der spanischen Mönche, welche bald nach der 1540 und 1547 vollendeten Eroberung Yukatan’s ins Land kamen, Fray Lorenzo de Bienvenido, schreibt darüber am 10. Februar 1548 an König Philipp, daß die Gebäude in Merida aus behauenen Steinen kunstvoll erbaut, aber vielleicht schon vor Christi Geburt errichtet seien, weil auf ihnen der Wald sich eben so mächtig erhöbe, als unten im Lande (porque tan grande estava el monte ençima dellos como en lo baxo de la tierra.) Auch fügt der Geistliche hinzu, daß die Eingeborenen damals nur in Hütten von Holz und Stroh wohnten (ni hazen casa sino de paja y madera.)Cartas de Indias. Madrid 1877. p. 71.[350]Die Mayahandschrift d. kgl. öff. Bibliothekzu Dresden. 74 Tafeln in Chromo-Lichtdruck. Leipzig 1880. 4o.[351]H. Meyeu.J. Schmidt, Die Steinbildwerke von Copán und Quirigua. Berlin 1883. Fol.[352]Cortes gibt die von Velasquez aufgewendeten auf ¼ der Gesammtsumme an.Colecion d. doc. ined. para la historia d’España. I, 423.[353]B. Diaz, Entdeckung u. s. w. von Neuspanien I. S. 23.[354]Die Küste von der Mündung des Goatzacoalto (westlich vom Tabasco) bis nach Vera Cruz ist voller Riffe, daher Schiffbruch und Strandung häufig vorkommen. Eine kurze Strecke südlich von Vera Cruz sieht man zahlreiche Trümmer untergegangener Schiffe aus den Wellen oder dem Sande ragen. Fr. Ratzel, Aus Mexiko. S. 162.[355]Die Instruction des Velasquez für Cortes findet sich inCol. d. doc. ined. p. l. hist. de EspañaI, 385.[356]Wir besitzen von Cortes’ Hand fünf ausführliche Berichte über den Verlauf seiner großen Unternehmungen, in welchen er in sehr eingehender Weise dem Könige von Spanien über seine Feldzüge Bericht erstattet. Man hat sie nicht unpassend mit den bekannten Commentarien Cäsars verglichen. I. Dererste Berichtaus Villa rica de la Vera Cruz vom 10. Juli 1519, von den Behörden der Stadt im Namen des Heerführers und wohl auch von ihm selbst verfaßt, ging am 16. Juli mit einem Schiffe nach Spanien ab. Er ist veröffentlicht in derColecion de documentos inedit. para la historia de España I, p.421–461. II. Derzweite Briefist aus Segura de la Frontera (Tepeaca, östl. v. La Puebla) vom 30. October 1520 datirt und wurde bereits 1522 in Sevilla gedruckt. Später erschien er inBarcia,Historiadores primitivos de las Indias orientales, 1743, vol. I, p.1–62, u. in Don Francisco AntonioLorenzana,Historia de nueva España, Mexiko 1770,p.38–170. III. Derdritte Brief, von Cuyocan (2½ span. Meilen südl. v. Mexiko) aus am 15. Mai 1522 geschrieben, wurde zuerst 1523 in Sevilla gedruckt, dann in Barcia I,p.63–123, u. in Lorenzana,p.178–320. IV. Dervierte Brief, von Temixtitan (Mexiko), vom 15. October 1524, wurde 1525 in Spanien gedruckt und später in Lorenzana,p.330–399. V. Derfünfte Brief, welcher seinen Feldzug nach Honduras schildert, erschien inColecion de doc. ined. p. l. hist. de Esp., Madrid 1844,Tom. IV, p.8–167, alsRelacion hacha al emperador Carlos V por Hernan Cortes sobre la expedicion de Honduras, datirt von Temixtitan, 3. September 1526.[357]B. Diazerzählt, sie hätten schon vor der Fahrt des Cortes in Tabasco den NamenCulbagehört. Columbus vernahm bei Cuba das Wort Colba und deutete es auf die Insel, aber es wäre nicht unmöglich, daß der Name der alten berühmten Stadt bis zu den Antillen gedrungen wäre. Daß Verbindungen zwischen den Inseln und dem Festlande stattfinden, läßt sich daraus schließen, daß Columbus an der Küste von Yukatan auf mexikanische Handelsbarken stieß und daß Cortes ebendaselbst von Jamaica herüber verschlagene Indianer fand.[358]D. Charnay, Ansichten über d. Alter u. d. Ursprung der Baudenkmäler u. s. w. in Mexiko und Central-Amerika, in Zeitschr. f. Ethnologie. Berlin 1882. S. 10 ff.[359]D. h. Colibri links, weil der Gott am linken Fuß mit Colibrifedern geschmückt war.[360]Th. Weitz, Anthropologie IV, 4 erklärt sein unsicheres Benehmen aus seinem bösen Gewissen.[361]Bernal DiazI, 121 beschreibt diese Geschenke genau: „Das erste war eine Scheibe von der Größe eines Wagenrades, welche die Sonne vorstellte, ganz von feinem Golde und von der schönsten Arbeit, ein überaus merkwürdiges Kunstwerk, das nach der Aussage derer, die es gewogen, über 20,000 Gold-Piaster Werth gehabt haben soll. Das zweite, eine Scheibe, größer noch als die erste, schwer von Silber, von großem Werth, und den Mond vorstellend mit vielen Strahlen und andern Figuren darauf. Das dritte war die Sturmhaube, ganz mit gediegenen Gold-Körnern angefüllt, wie sie aus den Bergwerken kommen, an 3000 Piaster Werth, für uns aber von weit höherem Werth, weil es uns die Gewißheit gab, daß es reiche Goldgruben im Lande gab. Dazu kamen noch 20 goldene Enten, vollkommen nach der Natur und sehr zierlich gearbeitet; ferner Figuren von Hunden, Tigern, Löwen, Affen, 10 Halsketten von Gold, in Silber und Gold gefaßte Fächer und Büsche von den schönsten grünen Federn, ferner über 30 Pakete mit bunten Federn durchwirkter Baumwollstoffe u. a. m. Aehnlich beschreibt auchTorquemada,Mon. Ind. lib. IV. c.17 diese Gaben. Einzeln sind die für den König von Spanien bestimmten Geschenke aufgeführt inColec. de doc. inedit. p. l. hist. de España. I, 462–471. Darnach hatte die goldene Scheibe (una rueda de oro grande con una figura de monstruos en ella) nur ein Gewicht von 3800pesos de oro, aber nicht 20,000 P. wie Diaz angibt. Dem König Karl wurden diese Geschenke im April 1520 zu Valladolid vorgelegt.[362]Lorenzana, S. 47.[363]Lorenzana, S. 66.[364]Lorenzana, S. 58, bemerkt dazu, aus den noch vorhandenen Ruinen von Tlascala könne man erkennen, daß Cortes nicht übertrieben habe.[365]B. DiazBd. I, 248 ff.[366]B. Diaz II, 51 ff.[367]Creemos y tenemos por cierto el ser nuestro Señor natural.LorenzanaS. 81.[368]B. DiazII, 65.[369]B. Diaz II, 101.[370]Die Lebensweise des Monarchen hat Cortes genau geschildert. Lorenzana, S. 113.[371]Lorenzana, S. 97.[372]Ebd. S. 99.[373]Ebd. S. 91.Figurada en un paño toda la costa.[374]Bernal DiazII, 208.[375]Le dieron una pedrada los suyos en la cabeza tan grande que de alli á tres días murió.Lorenzana, S. 136.[376]B. DiazI, 53.[377]Fr.Ratzel, Aus Mexiko. S. 134.[378]Sahagun,hist. d. nueva España. XII, 27.[379]Lorenzana, S. 148.[380]Daß Cortes selbst den feindlichen General getödtet, ist höchst unwahrscheinlich, weil er durch seine Wunden behindert wurde. Seine eignen Worte schließen diese Annahme aus:E con este trabajo fuimos mucha parte de el dia, hasta que quiso dios, que murio una persona de ellas, que debía ser tan principal, que con su muerte cesó toda aquella guerra.Lorenzana, S. 148.[381]Lorenzana, S. 169.[382]Opus epistolarum, Compluti. 1530.Ep.717.Sunt incredibilia, quae de huius urbis et circumvicinarum aedificiis, commerciis et hominum frequentia referuntur.... De templorum magnitudine cultuque ac ornatu mira referuntur.In einem späteren Briefe (ComplutiNr. 774;AmstelodamiNr. 771) vom 20. November 1522 zählte er die Menge des nach Spanien gebrachten Goldes auf. Nach dreißigjährigen Bemühungen seit der ersten Fahrt des Columbus schien nun das goldreiche Indien wirklich gefunden zu sein.[383]Die Endung -tzin wird den Namen der Vornehmsten angehängt, so daß der Name des neuen Königs eigentlich Quauhtemo war; in ähnlicher Weise nennen mehrere Historiker den mehrfach erwähnten Cacama auch Cacamatzin.[384]Lorenzana, S. 242.[385]Por el agua y por la tierra daban tantas gritas y alaridos que parecia que se hundia el mundo.Lorenzana, S. 245.[386]LorenzanaS. 260.[387]Nur die Tlascalaner blieben von dieser Hörigkeit befreit.[388]In demselben Jahre, als Cortes den Boden von Mexiko betrat, ließ auch der Statthalter von Jamaica, Francisco de Garay, nach einer Meerenge suchen. Siehe unten Cap. 26.[389]Ratzel, aus Mexiko. S. 181.[390]Lorenzana, S. 351. Vgl. auchColecc. d. doc. ined. relat. al. descubr. XII, p. 62.[391]Lorenzana, S. 382.Como tengo continuo cuydado, y siempre me occupo en pensar todas las maneras, que se pudan tener para poner en execucion, y efectuar el deseo que yo al real servicio de Vuestra Magestad tengo, viendo que otra cosa no me quedaba para esto, sino saber el secreto de la costa, que esta por descubrir entre el rio de Panuco y la Florida;... y de allí por la parte de el norte hasta llegar a los Bacallaos, porque se tiene cierto, que en aquella costa hay estrecho, que pasa á la mar del Sur.Er beruft sich sogar auf eine Karte, welche eine Meeresstraße in diesen Gegenden darstellt (segun cierta figura, que yo tengo del paraje) und betont die Wichtigkeit dieses Weges als des schnellsten und kürzesten zu den Molukken:seria la navegacion desde la especeria para essos reynos de Vuestra Magestad muy buena, y muy breve y tanto que seria las dos tercias partes menos, que por donde ayora se navega, y sin ningun riesgo, ni peligro de los navios, que fuesen y viniessen, porque irian siempre y vernian por reynos y Señorios de V. M.[392]Ueber die neusten Forschungen in diesem Gebiet vergleiche Desiré Charnay inComptes rendus de soc. de géogr. Paris 1882. p. 546 et suiv.undA. P. Maudslay,Exploration in Guatemala and Examination of the newly-discovered Indian Ruins of Quirigua, Tikal and the Usumacinta, inProceedings of the royal geogr. soc.London 1883. April.[393]Las Casas,Brevissima relacion. Sevilla 1552.De la provincia e reyno de Guatimala: Mando los luego quemar bivos sin otra culpa ni otro processo ni sentencia.[394]Relacion e informacion del viage, que hizo á las Higueras el Bachillar Pedro Moreno(in Colecc. d. doc. ined. rel. al descubr. XIV, p. 236–264) enthält die gerichtlichen Aussagen von Augenzeugen.[395]Vgl. obenS. 354.[396]Relacion p. 237.[397]Cortes,Relacion al Emperador Carlos de Temixtitan à3de Septiembre de 1525, inColecc. d. doc. ined. para la historia de España. IV, p. 113.[398]H. H. Bancroft,History of the pacific. States. I, 530. London 1883.[399]Die Gründungsurkunde ist vom 18. Mai 1525 datirt. (Colecc. d. doc. ined. rel. al descubr. Vol. XIV, p. 44.)[400]B. DiazIII, 251.[401]Relacion, hecha al Emperador Carlos V por Hernan Cortes p. 23.[402]Relacion hecha al Emperador Carlos V. p.35:hice sacar una ahuja de marear, que traia conmigo, por donde muches veces me guiaba, aunque nunca nos habiemos visto en tan extrema necessidad.[403]Relacion. p.50.hizome una figura pintada en un paño del camino, que habia de llevar.[404]Relacion. p.54.[405]B. Diaz.Band 4. S. 77.[406]Dr.C. H. Berendt erforschte das wenig besuchte Gebiet 1865–67.cf. Smithsonian Instit. Report for1867,p.420.[407]In neuester Zeit hat Desiré Charnay ziemlich dieselbe Route wie Cortes verfolgt.„Il y avait autrefois des villes le long de ce sentier; j’aperçois sur la droite des esplanades, dont les arêtes en pierres taillées sont encore intactes et le guide m’annonce que sur la gauche, du côte de la vallée du San Pedro se trouvent aussi des monuments.“Comptes rendus des séances d. l. soc. d. géogr.Paris 1882. S. 546.[408]Relacion, p.74.la cosa del mundo mas maravillosa de ver y pasar.[409]Maudslay(Proceedings of the royal geogr. Soc.London 1883. S. 189) glaubt diesen Ort am Rio pueblo viejo, einem Zufluß des Polochic, wiedergefunden zu haben.[410]B. Diaz.IV. 179.[411]Coleccion de doc. ined. p. l. hist. de España. I. p.105.[412]Die gemachten Breitenbestimmungen sind ungenau; es ist wahrscheinlich, daß das Schiff bis in den Golf von Tehuantepec gelangte und dann umkehrte.[413]Der auf Pergament gemalte Atlas des Diego Homem von 1568 (königl. öffentl. Bibl. in Dresden) verlegt dasC. del engañhoganz bestimmt nördlich von der gegenwärtig so benannten Punta S. Eugenia, und zwar unter 31° n. Br., was mit der 1542 erfolgten Aufnahme der Küste durch Cabrillo übereinstimmt.[414]NachJ. G. Kohl, die beiden ältesten Generalkarten, S. 70, nicht der jetzt noch so genanntenSt. Helena sound, sondern der südlicherePort royal.[415]algund golfo ó estrecho en la tierra firme.Navarrete,Colec. III, 147.[416]Herrera,Dec. VI. lib. I. cp.4.haviendo pasado un riobien grande.[417]Vielleicht der Altamaha in Georgia, oder der Savannah an der Grenze von Süd-Carolina.[418]Kupferbergbau findet sich noch im Norden des Staates Georgia.[419]Herrera,Dec. VII. lib. I. c.1.[420]Marcos Bericht inColecc. d. doc. ined. relat. al descubr. III, 329–50. Madrid 1865.[421]Coronado’s Bericht inDoc. ined. rel. al descubr. III, 363. Sein Brief an den Kaiser,ibid.XIII,p.261. Außerdem die Berichte seiner Capitäne Jaramillo,ibid.XIV, 304, und Castañeda inTernaux Compans,Voyages, relations et memoires etc.Paris 1838.[422]Vgl. GeneralJ. H. Simpsonskritische Arbeit über Cibola inSmithsonian Rapport, 1869p.309–40. Simpson kennt die Gegend aus eigner Anschauung und stützt sich ferner auf die Ansicht des Ingenieur N. H. Hutton, welcher mit Whipple und Parke 1853–56 Neu-Mexiko und Arizona erforschte.[423]R. Hakluyt,Voyages. Vol. III.p.394. London 1600.[424]Eine Copie dieser Karte findet sich inLorenzana,Historia de nueva España. S. 328. Mexiko 1770.[425]„Leutnant Ives, welcher den unteren Colorado erforschte, machte einen kleinen Abstecher zu Lande von einem Punkte unterhalb des großen Cañon nach Südwesten herum und erklomm das Plateau von San Francisco. Von einer Höhe konnte er weit nach Nordosten schauen und das Gebiet übersehen. Die Ausdehnung und Großartigkeit der Cañons, sagt er, ist in dieser Richtung staunenerregend. Das ganze Hochland ist durch riesige Klüfte in Fetzen zerrissen und gleicht einer ungeheuren Ruine. In meilenweiten Landstrichen sind die oberen Schichten hinweggefegt und nur isolirte Berge stehen geblieben. Klüfte, so tief, daß das Auge nicht bis auf den Grund hinunterzudringen vermag, werden durch Wände getrennt, deren Dicke man beinahe umspannen kann, und schlanke Spitzsäulen, welche auf ihrem Grunde zu schwanken scheinen, schießen tausend Fuß hoch aus den unterirdischen Höhlen empor.“ (J. W. Powell),Exploration of the Colorado river of the west. Washington. 1875.p.195.
[326]„In der Geschichte der Geographie ist es, wie in allen übrigen Fällen, oft der Klugheit angemessen, nicht alles erklären zu wollen.“Humboldt, Krit. Untersuchungen III, 14. Ob Vespucci so weit nach Süden vorgedrungen, bleibt immerhin fraglich. Er würde dann sicher darauf aufmerksam gemacht haben, daß ihm das Sternbild des großenBären ganzaus dem Gesichtskreise entschwunden sei.
[326]„In der Geschichte der Geographie ist es, wie in allen übrigen Fällen, oft der Klugheit angemessen, nicht alles erklären zu wollen.“Humboldt, Krit. Untersuchungen III, 14. Ob Vespucci so weit nach Süden vorgedrungen, bleibt immerhin fraglich. Er würde dann sicher darauf aufmerksam gemacht haben, daß ihm das Sternbild des großenBären ganzaus dem Gesichtskreise entschwunden sei.
[327]Vnbekanthe landte vnd eine Newe welt. Cap. CXXI.
[327]Vnbekanthe landte vnd eine Newe welt. Cap. CXXI.
[328]Die Dresdener Ausgabe ist inHarrisse,Bibl. Am. Vet.nicht beschrieben, das Exemplar zu Dresden weicht von der unter Nr. 38 (S. 81) beschriebenen Ausgabe im Druck etwas ab. Die letzten Zeilen der letzten Seite lauten im Dresdner Exemplar: Auß lateyn ist dyß missiue in Teusch ‖ gezogen auß dem Exemplar das von Paryß kam im meyen mo-|net Nach Christi geburt. xv. hundert vnd funff jar. Das vonHarrissebeschriebene Exemplar liest: „diß missiue in Teutsch“ und weiter „XV. hundert vnd funff jar“.
[328]Die Dresdener Ausgabe ist inHarrisse,Bibl. Am. Vet.nicht beschrieben, das Exemplar zu Dresden weicht von der unter Nr. 38 (S. 81) beschriebenen Ausgabe im Druck etwas ab. Die letzten Zeilen der letzten Seite lauten im Dresdner Exemplar: Auß lateyn ist dyß missiue in Teusch ‖ gezogen auß dem Exemplar das von Paryß kam im meyen mo-|net Nach Christi geburt. xv. hundert vnd funff jar. Das vonHarrissebeschriebene Exemplar liest: „diß missiue in Teutsch“ und weiter „XV. hundert vnd funff jar“.
[329]Dum igitur proficiscar in orientem, iter agens per meridiem, Noto vehar vento. Grynaeus, Novus Orbis. Basil. 1532. p. 130.
[329]Dum igitur proficiscar in orientem, iter agens per meridiem, Noto vehar vento. Grynaeus, Novus Orbis. Basil. 1532. p. 130.
[330]Quo superbiam modo iustus omnium censor Deus compensat.(Quarta Navigatio. Urbs Deodate. Anno supra sesquimilesimum. vij.)
[330]Quo superbiam modo iustus omnium censor Deus compensat.(Quarta Navigatio. Urbs Deodate. Anno supra sesquimilesimum. vij.)
[331]NavarreteI, 351.
[331]NavarreteI, 351.
[332]Zuerst veröffentlicht vonHarrisseinBibl. Am. Vet. Additions. Paris 1872, S. XXVII. Man vergleicheHumboldt, Krit. Untersuchgn. III, 111 u. ff.
[332]Zuerst veröffentlicht vonHarrisseinBibl. Am. Vet. Additions. Paris 1872, S. XXVII. Man vergleicheHumboldt, Krit. Untersuchgn. III, 111 u. ff.
[333]Krit. Untersuchungen III, 24.
[333]Krit. Untersuchungen III, 24.
[334]Martin Waltzemüller,Cosmographiae Introductio. St. Dié 1507.Globus Mundi declaratio.Straßburg 1509. (auf d. Titel).Opusculum de mirabilibus.Rom 1510.fol. 101.—Joh. Schöner,Luculentissima quaedam terrae totius descriptio. Noribergae 1515. cp. XI. fol. 60. —Montalboddo,Paesi novamente retrouati & Nouo Mondo da Alberico Vesputio florentino intitulato. Milano 1519.—Stobnicza,Introductio in Ptolemaei cosmographiam. 1519. fol. 5. —AlbertusPighiusCampensis de æquinoctiorum solstitiorumque inventione. Parisiis 1520. p. 28. —Vadianus,Pomponii Melae de orbis situ. Basel 1522. Das Werk beginnt mit einem 1512 geschriebenen Briefe Vadians an Rudolf Agricola, worin steht:America a Vespuccio repertau. s. w.
[334]Martin Waltzemüller,Cosmographiae Introductio. St. Dié 1507.Globus Mundi declaratio.Straßburg 1509. (auf d. Titel).Opusculum de mirabilibus.Rom 1510.fol. 101.—Joh. Schöner,Luculentissima quaedam terrae totius descriptio. Noribergae 1515. cp. XI. fol. 60. —Montalboddo,Paesi novamente retrouati & Nouo Mondo da Alberico Vesputio florentino intitulato. Milano 1519.—Stobnicza,Introductio in Ptolemaei cosmographiam. 1519. fol. 5. —AlbertusPighiusCampensis de æquinoctiorum solstitiorumque inventione. Parisiis 1520. p. 28. —Vadianus,Pomponii Melae de orbis situ. Basel 1522. Das Werk beginnt mit einem 1512 geschriebenen Briefe Vadians an Rudolf Agricola, worin steht:America a Vespuccio repertau. s. w.
[335]Martin Waltzemülleraus Freiburg im Breisgau, ist etwa um 1480 oder 1481 geboren. Er war befreundet mit dem Elsasser Matthias Ringmann, dem Schüler des berühmten Philologen Jakob Wimpfeling. Nach der Sitte der Zeit nahmen beide in späterer Zeit latinisirte Namen an: Waltzemüller nannte sich Hylacomylus oder Ilacomilus (eigentlich eine Uebertragung aus Wald(see)müller), Ringmann dagegen Philesius mit dem Zusatzevogesigena, weil er aus den Vogesen stammte. Als nun ums Jahr 1507 auf Anregung des reichen Canonicus Walther Lud und unter den Ausspicien des Herzogs René von Lothringen in der Stadt St. Dié an der Meurthe ein Gymnasium und eine Druckerei errichtet worden, berief man Ringmann und Waltzemüller an die neue Schule. Ringmann hatte in Italien den berühmten Mathematiker und Architekten Fra Giovanni del Giocondo, einen Dominikaner, kennen gelernt, welcher, mit Vespucci befreundet, den Brief dieses Reisenden über seine dritte Entdeckungsfahrt ins Lateinische übertragen hatte. So wurde er mit den glänzenden Erfolgen des Florentiner Reisenden bekannt und gehörte bald zu seinen Verehrern, so daß er die lateinische Uebersetzung Giocondo’s noch einmal in Straßburg 1505 durch den Druck veröffentlichte. In St. Dié gab dann Waltzemüller mit seinerCosmographiae introductiozugleich alle vier Schifffahrten des Vespucci heraus. Daneben entwarf man den Plan, eine neue Ausgabe des Ptolemäus zu veranstalten, für deren bedeutende Kosten Walther Lud eintrat. Diese berühmte Ausgabe erschien aber erst zwei Jahre nach Ringmanns Tode († 1511) in Straßburg und wurde hauptsächlich durch Waltzemüller besorgt. Die berühmte Weltkarte dieser Ausgabe,Orbis typus universalis iuxta hydrographorum traditionemhaben wir bereits in verkleinerter Copie der 36. Abtheilung der „allgemeinen Geschichte in Einzeldarstellungen“ beigegeben. Man vermuthet, daß diese Karte die Copie einer Originalzeichnung des Vespucci sei. Wie unklar die Vorstellungen des lotharingischen Gelehrten waren, erhellt daraus, daß er in der Vorrede zu dem Supplement seines Ptolemäus von einem gewissen Admiral desportugiesischen(!) Königs Ferdinand spricht (Admiralem quendam serenissimi Portugaliae regis Ferdinandi), während die der Weltkarte folgende„tabula terre nove“, auf welcher die Küsten der neuen Welt in größerem Maßstabe dargestellt sind, in dem nördlichen Theile des südamerikanischen Continentes die Inschrift trägt: „Dieses Land sammt den angrenzenden Inseln ist auf Befehl des Königs von Castilien durch den Genuesen Columbus entdeckt worden.„(Hec terra cum adiacentibus insulis inuenta est per Columbum Januensem ex mandato Regis Castelle). Und trotzdem schlug Waltzemüller vor, dem „Entdecker“ zu Ehren das neue Land Amerika zu nennen.
[335]Martin Waltzemülleraus Freiburg im Breisgau, ist etwa um 1480 oder 1481 geboren. Er war befreundet mit dem Elsasser Matthias Ringmann, dem Schüler des berühmten Philologen Jakob Wimpfeling. Nach der Sitte der Zeit nahmen beide in späterer Zeit latinisirte Namen an: Waltzemüller nannte sich Hylacomylus oder Ilacomilus (eigentlich eine Uebertragung aus Wald(see)müller), Ringmann dagegen Philesius mit dem Zusatzevogesigena, weil er aus den Vogesen stammte. Als nun ums Jahr 1507 auf Anregung des reichen Canonicus Walther Lud und unter den Ausspicien des Herzogs René von Lothringen in der Stadt St. Dié an der Meurthe ein Gymnasium und eine Druckerei errichtet worden, berief man Ringmann und Waltzemüller an die neue Schule. Ringmann hatte in Italien den berühmten Mathematiker und Architekten Fra Giovanni del Giocondo, einen Dominikaner, kennen gelernt, welcher, mit Vespucci befreundet, den Brief dieses Reisenden über seine dritte Entdeckungsfahrt ins Lateinische übertragen hatte. So wurde er mit den glänzenden Erfolgen des Florentiner Reisenden bekannt und gehörte bald zu seinen Verehrern, so daß er die lateinische Uebersetzung Giocondo’s noch einmal in Straßburg 1505 durch den Druck veröffentlichte. In St. Dié gab dann Waltzemüller mit seinerCosmographiae introductiozugleich alle vier Schifffahrten des Vespucci heraus. Daneben entwarf man den Plan, eine neue Ausgabe des Ptolemäus zu veranstalten, für deren bedeutende Kosten Walther Lud eintrat. Diese berühmte Ausgabe erschien aber erst zwei Jahre nach Ringmanns Tode († 1511) in Straßburg und wurde hauptsächlich durch Waltzemüller besorgt. Die berühmte Weltkarte dieser Ausgabe,Orbis typus universalis iuxta hydrographorum traditionemhaben wir bereits in verkleinerter Copie der 36. Abtheilung der „allgemeinen Geschichte in Einzeldarstellungen“ beigegeben. Man vermuthet, daß diese Karte die Copie einer Originalzeichnung des Vespucci sei. Wie unklar die Vorstellungen des lotharingischen Gelehrten waren, erhellt daraus, daß er in der Vorrede zu dem Supplement seines Ptolemäus von einem gewissen Admiral desportugiesischen(!) Königs Ferdinand spricht (Admiralem quendam serenissimi Portugaliae regis Ferdinandi), während die der Weltkarte folgende„tabula terre nove“, auf welcher die Küsten der neuen Welt in größerem Maßstabe dargestellt sind, in dem nördlichen Theile des südamerikanischen Continentes die Inschrift trägt: „Dieses Land sammt den angrenzenden Inseln ist auf Befehl des Königs von Castilien durch den Genuesen Columbus entdeckt worden.„(Hec terra cum adiacentibus insulis inuenta est per Columbum Januensem ex mandato Regis Castelle). Und trotzdem schlug Waltzemüller vor, dem „Entdecker“ zu Ehren das neue Land Amerika zu nennen.
[336]Pizarro ist der natürliche Sohn eines spanischen Hauptmanns und in Trujillo geboren. In seiner Jugend soll er die Schweine gehütet haben und ohne Unterricht aufgewachsen sein. Gewiß ist, daß der spätere Eroberer Peru’s des Schreibens unkundig war. Sein Geburtsjahr ist unbekannt. Das Jahr 1471, welches in der Regel angegeben wird, paßt nicht zu der Mittheilung, daß Pizarro, um einer Züchtigung von seiten seines Vaters zu entgehen, entlaufen sei und sich nach Westindien habe anwerben lassen. Denn wenn wir auch annehmen, daß er schon ums Jahr 1500 den Boden der neuen Welt betreten habe, so mußte er doch in seinem 29. Jahre längst der väterlichen Ruthe entwachsen sein. Mehr Glauben verdient die Angabe Herrera’s (Hist. gen. dec. VI. lib. X. cap. 6), daß Pizarro 63 Jahre alt geworden sei. Da er 1541 ermordet wurde, fällt demnach das Geburtsjahr auf 1478.
[336]Pizarro ist der natürliche Sohn eines spanischen Hauptmanns und in Trujillo geboren. In seiner Jugend soll er die Schweine gehütet haben und ohne Unterricht aufgewachsen sein. Gewiß ist, daß der spätere Eroberer Peru’s des Schreibens unkundig war. Sein Geburtsjahr ist unbekannt. Das Jahr 1471, welches in der Regel angegeben wird, paßt nicht zu der Mittheilung, daß Pizarro, um einer Züchtigung von seiten seines Vaters zu entgehen, entlaufen sei und sich nach Westindien habe anwerben lassen. Denn wenn wir auch annehmen, daß er schon ums Jahr 1500 den Boden der neuen Welt betreten habe, so mußte er doch in seinem 29. Jahre längst der väterlichen Ruthe entwachsen sein. Mehr Glauben verdient die Angabe Herrera’s (Hist. gen. dec. VI. lib. X. cap. 6), daß Pizarro 63 Jahre alt geworden sei. Da er 1541 ermordet wurde, fällt demnach das Geburtsjahr auf 1478.
[337]NavaretteIII, 374.porque ningund bachiller acá pasa que so sea diablo y tienen vida de diablos, é no solamente ellos son malos, mas aun fasen y tienen forma por donde haya mil pleitos y maldades.
[337]NavaretteIII, 374.porque ningund bachiller acá pasa que so sea diablo y tienen vida de diablos, é no solamente ellos son malos, mas aun fasen y tienen forma por donde haya mil pleitos y maldades.
[338]M. WagnerundC. v. Scherzer, die Republik Costa Rica. Leipzig 1857. S. 359–392.
[338]M. WagnerundC. v. Scherzer, die Republik Costa Rica. Leipzig 1857. S. 359–392.
[339]P. Martyr,Dec. III. lib. I. Col.1574p.210.
[339]P. Martyr,Dec. III. lib. I. Col.1574p.210.
[340]NavarreteIII, 343.
[340]NavarreteIII, 343.
[341]NavarreteIII, 393–456.Cl. R. Markham,The narrative of Pascual de Andagoya. Hakluyt Soc. for 1865. vol. 34.
[341]NavarreteIII, 393–456.Cl. R. Markham,The narrative of Pascual de Andagoya. Hakluyt Soc. for 1865. vol. 34.
[342]El anno de mil e quinientos e catorze: passo a la terra firme un infelice gouernador; crudelissimo tirano: sin alguna piedad ni aun prudencia: como un instrumento del furor divino.Las Casas,Brevissima relacion de la destruycion de las Indas. Sevilla 1552.fol. b iiii.
[342]El anno de mil e quinientos e catorze: passo a la terra firme un infelice gouernador; crudelissimo tirano: sin alguna piedad ni aun prudencia: como un instrumento del furor divino.Las Casas,Brevissima relacion de la destruycion de las Indas. Sevilla 1552.fol. b iiii.
[343]Andagoyain Navarrete,Col.III, 413.
[343]Andagoyain Navarrete,Col.III, 413.
[344]J. G. Kohl, (die beiden ältesten Generalkarten von Amerika. Weimar 1860, S. 169) vermuthet, daß die auf den Karten von 1527 und 1529 angegebenen Sierras de Gil Gonzalez de Avila mit den Bergen südlich von Soconusco, in der mexikan. Landschaft Chiapas, zwischen 15 und 16° n. Br. identisch seien.
[344]J. G. Kohl, (die beiden ältesten Generalkarten von Amerika. Weimar 1860, S. 169) vermuthet, daß die auf den Karten von 1527 und 1529 angegebenen Sierras de Gil Gonzalez de Avila mit den Bergen südlich von Soconusco, in der mexikan. Landschaft Chiapas, zwischen 15 und 16° n. Br. identisch seien.
[345]Ueber den sog. Jungbrunnen vgl.Martyr.Dec. II. lib. X. p.202.
[345]Ueber den sog. Jungbrunnen vgl.Martyr.Dec. II. lib. X. p.202.
[346]Der Reisebericht desselben ist vonHerrera(Dec. I. lib. X. cp. 16) benutzt.
[346]Der Reisebericht desselben ist vonHerrera(Dec. I. lib. X. cp. 16) benutzt.
[347]Schon frühzeitig ist behauptet worden, Sebastian Cabot habe das Land vor Ponçe gesehen.De Thou,historia sui temporis. 1609.lib. X. c. 4.
[347]Schon frühzeitig ist behauptet worden, Sebastian Cabot habe das Land vor Ponçe gesehen.De Thou,historia sui temporis. 1609.lib. X. c. 4.
[348]Bernal Diaz del Castillo, Entdeckung und Eroberung von Neu-Spanien. Deutsch v. Rehfues. Bonn 1838. I. S. 4. Ferdinand Cortes stellt die Sache so dar, als ob Cordova, Lope Ochoa und Cristoval Morante sich zum Unternehmen vereinigt und die Mannschaft geworben hätten.Colecion de doc. inedit. para la historia de España. I, 422.
[348]Bernal Diaz del Castillo, Entdeckung und Eroberung von Neu-Spanien. Deutsch v. Rehfues. Bonn 1838. I. S. 4. Ferdinand Cortes stellt die Sache so dar, als ob Cordova, Lope Ochoa und Cristoval Morante sich zum Unternehmen vereinigt und die Mannschaft geworben hätten.Colecion de doc. inedit. para la historia de España. I, 422.
[349]Viele von den alten kunstreichen Steinbauten waren schon zur Zeit, als die Spanier eindrangen, verfallen und gehörten einer früheren Kulturepoche an. Einer der spanischen Mönche, welche bald nach der 1540 und 1547 vollendeten Eroberung Yukatan’s ins Land kamen, Fray Lorenzo de Bienvenido, schreibt darüber am 10. Februar 1548 an König Philipp, daß die Gebäude in Merida aus behauenen Steinen kunstvoll erbaut, aber vielleicht schon vor Christi Geburt errichtet seien, weil auf ihnen der Wald sich eben so mächtig erhöbe, als unten im Lande (porque tan grande estava el monte ençima dellos como en lo baxo de la tierra.) Auch fügt der Geistliche hinzu, daß die Eingeborenen damals nur in Hütten von Holz und Stroh wohnten (ni hazen casa sino de paja y madera.)Cartas de Indias. Madrid 1877. p. 71.
[349]Viele von den alten kunstreichen Steinbauten waren schon zur Zeit, als die Spanier eindrangen, verfallen und gehörten einer früheren Kulturepoche an. Einer der spanischen Mönche, welche bald nach der 1540 und 1547 vollendeten Eroberung Yukatan’s ins Land kamen, Fray Lorenzo de Bienvenido, schreibt darüber am 10. Februar 1548 an König Philipp, daß die Gebäude in Merida aus behauenen Steinen kunstvoll erbaut, aber vielleicht schon vor Christi Geburt errichtet seien, weil auf ihnen der Wald sich eben so mächtig erhöbe, als unten im Lande (porque tan grande estava el monte ençima dellos como en lo baxo de la tierra.) Auch fügt der Geistliche hinzu, daß die Eingeborenen damals nur in Hütten von Holz und Stroh wohnten (ni hazen casa sino de paja y madera.)Cartas de Indias. Madrid 1877. p. 71.
[350]Die Mayahandschrift d. kgl. öff. Bibliothekzu Dresden. 74 Tafeln in Chromo-Lichtdruck. Leipzig 1880. 4o.
[350]Die Mayahandschrift d. kgl. öff. Bibliothekzu Dresden. 74 Tafeln in Chromo-Lichtdruck. Leipzig 1880. 4o.
[351]H. Meyeu.J. Schmidt, Die Steinbildwerke von Copán und Quirigua. Berlin 1883. Fol.
[351]H. Meyeu.J. Schmidt, Die Steinbildwerke von Copán und Quirigua. Berlin 1883. Fol.
[352]Cortes gibt die von Velasquez aufgewendeten auf ¼ der Gesammtsumme an.Colecion d. doc. ined. para la historia d’España. I, 423.
[352]Cortes gibt die von Velasquez aufgewendeten auf ¼ der Gesammtsumme an.Colecion d. doc. ined. para la historia d’España. I, 423.
[353]B. Diaz, Entdeckung u. s. w. von Neuspanien I. S. 23.
[353]B. Diaz, Entdeckung u. s. w. von Neuspanien I. S. 23.
[354]Die Küste von der Mündung des Goatzacoalto (westlich vom Tabasco) bis nach Vera Cruz ist voller Riffe, daher Schiffbruch und Strandung häufig vorkommen. Eine kurze Strecke südlich von Vera Cruz sieht man zahlreiche Trümmer untergegangener Schiffe aus den Wellen oder dem Sande ragen. Fr. Ratzel, Aus Mexiko. S. 162.
[354]Die Küste von der Mündung des Goatzacoalto (westlich vom Tabasco) bis nach Vera Cruz ist voller Riffe, daher Schiffbruch und Strandung häufig vorkommen. Eine kurze Strecke südlich von Vera Cruz sieht man zahlreiche Trümmer untergegangener Schiffe aus den Wellen oder dem Sande ragen. Fr. Ratzel, Aus Mexiko. S. 162.
[355]Die Instruction des Velasquez für Cortes findet sich inCol. d. doc. ined. p. l. hist. de EspañaI, 385.
[355]Die Instruction des Velasquez für Cortes findet sich inCol. d. doc. ined. p. l. hist. de EspañaI, 385.
[356]Wir besitzen von Cortes’ Hand fünf ausführliche Berichte über den Verlauf seiner großen Unternehmungen, in welchen er in sehr eingehender Weise dem Könige von Spanien über seine Feldzüge Bericht erstattet. Man hat sie nicht unpassend mit den bekannten Commentarien Cäsars verglichen. I. Dererste Berichtaus Villa rica de la Vera Cruz vom 10. Juli 1519, von den Behörden der Stadt im Namen des Heerführers und wohl auch von ihm selbst verfaßt, ging am 16. Juli mit einem Schiffe nach Spanien ab. Er ist veröffentlicht in derColecion de documentos inedit. para la historia de España I, p.421–461. II. Derzweite Briefist aus Segura de la Frontera (Tepeaca, östl. v. La Puebla) vom 30. October 1520 datirt und wurde bereits 1522 in Sevilla gedruckt. Später erschien er inBarcia,Historiadores primitivos de las Indias orientales, 1743, vol. I, p.1–62, u. in Don Francisco AntonioLorenzana,Historia de nueva España, Mexiko 1770,p.38–170. III. Derdritte Brief, von Cuyocan (2½ span. Meilen südl. v. Mexiko) aus am 15. Mai 1522 geschrieben, wurde zuerst 1523 in Sevilla gedruckt, dann in Barcia I,p.63–123, u. in Lorenzana,p.178–320. IV. Dervierte Brief, von Temixtitan (Mexiko), vom 15. October 1524, wurde 1525 in Spanien gedruckt und später in Lorenzana,p.330–399. V. Derfünfte Brief, welcher seinen Feldzug nach Honduras schildert, erschien inColecion de doc. ined. p. l. hist. de Esp., Madrid 1844,Tom. IV, p.8–167, alsRelacion hacha al emperador Carlos V por Hernan Cortes sobre la expedicion de Honduras, datirt von Temixtitan, 3. September 1526.
[356]Wir besitzen von Cortes’ Hand fünf ausführliche Berichte über den Verlauf seiner großen Unternehmungen, in welchen er in sehr eingehender Weise dem Könige von Spanien über seine Feldzüge Bericht erstattet. Man hat sie nicht unpassend mit den bekannten Commentarien Cäsars verglichen. I. Dererste Berichtaus Villa rica de la Vera Cruz vom 10. Juli 1519, von den Behörden der Stadt im Namen des Heerführers und wohl auch von ihm selbst verfaßt, ging am 16. Juli mit einem Schiffe nach Spanien ab. Er ist veröffentlicht in derColecion de documentos inedit. para la historia de España I, p.421–461. II. Derzweite Briefist aus Segura de la Frontera (Tepeaca, östl. v. La Puebla) vom 30. October 1520 datirt und wurde bereits 1522 in Sevilla gedruckt. Später erschien er inBarcia,Historiadores primitivos de las Indias orientales, 1743, vol. I, p.1–62, u. in Don Francisco AntonioLorenzana,Historia de nueva España, Mexiko 1770,p.38–170. III. Derdritte Brief, von Cuyocan (2½ span. Meilen südl. v. Mexiko) aus am 15. Mai 1522 geschrieben, wurde zuerst 1523 in Sevilla gedruckt, dann in Barcia I,p.63–123, u. in Lorenzana,p.178–320. IV. Dervierte Brief, von Temixtitan (Mexiko), vom 15. October 1524, wurde 1525 in Spanien gedruckt und später in Lorenzana,p.330–399. V. Derfünfte Brief, welcher seinen Feldzug nach Honduras schildert, erschien inColecion de doc. ined. p. l. hist. de Esp., Madrid 1844,Tom. IV, p.8–167, alsRelacion hacha al emperador Carlos V por Hernan Cortes sobre la expedicion de Honduras, datirt von Temixtitan, 3. September 1526.
[357]B. Diazerzählt, sie hätten schon vor der Fahrt des Cortes in Tabasco den NamenCulbagehört. Columbus vernahm bei Cuba das Wort Colba und deutete es auf die Insel, aber es wäre nicht unmöglich, daß der Name der alten berühmten Stadt bis zu den Antillen gedrungen wäre. Daß Verbindungen zwischen den Inseln und dem Festlande stattfinden, läßt sich daraus schließen, daß Columbus an der Küste von Yukatan auf mexikanische Handelsbarken stieß und daß Cortes ebendaselbst von Jamaica herüber verschlagene Indianer fand.
[357]B. Diazerzählt, sie hätten schon vor der Fahrt des Cortes in Tabasco den NamenCulbagehört. Columbus vernahm bei Cuba das Wort Colba und deutete es auf die Insel, aber es wäre nicht unmöglich, daß der Name der alten berühmten Stadt bis zu den Antillen gedrungen wäre. Daß Verbindungen zwischen den Inseln und dem Festlande stattfinden, läßt sich daraus schließen, daß Columbus an der Küste von Yukatan auf mexikanische Handelsbarken stieß und daß Cortes ebendaselbst von Jamaica herüber verschlagene Indianer fand.
[358]D. Charnay, Ansichten über d. Alter u. d. Ursprung der Baudenkmäler u. s. w. in Mexiko und Central-Amerika, in Zeitschr. f. Ethnologie. Berlin 1882. S. 10 ff.
[358]D. Charnay, Ansichten über d. Alter u. d. Ursprung der Baudenkmäler u. s. w. in Mexiko und Central-Amerika, in Zeitschr. f. Ethnologie. Berlin 1882. S. 10 ff.
[359]D. h. Colibri links, weil der Gott am linken Fuß mit Colibrifedern geschmückt war.
[359]D. h. Colibri links, weil der Gott am linken Fuß mit Colibrifedern geschmückt war.
[360]Th. Weitz, Anthropologie IV, 4 erklärt sein unsicheres Benehmen aus seinem bösen Gewissen.
[360]Th. Weitz, Anthropologie IV, 4 erklärt sein unsicheres Benehmen aus seinem bösen Gewissen.
[361]Bernal DiazI, 121 beschreibt diese Geschenke genau: „Das erste war eine Scheibe von der Größe eines Wagenrades, welche die Sonne vorstellte, ganz von feinem Golde und von der schönsten Arbeit, ein überaus merkwürdiges Kunstwerk, das nach der Aussage derer, die es gewogen, über 20,000 Gold-Piaster Werth gehabt haben soll. Das zweite, eine Scheibe, größer noch als die erste, schwer von Silber, von großem Werth, und den Mond vorstellend mit vielen Strahlen und andern Figuren darauf. Das dritte war die Sturmhaube, ganz mit gediegenen Gold-Körnern angefüllt, wie sie aus den Bergwerken kommen, an 3000 Piaster Werth, für uns aber von weit höherem Werth, weil es uns die Gewißheit gab, daß es reiche Goldgruben im Lande gab. Dazu kamen noch 20 goldene Enten, vollkommen nach der Natur und sehr zierlich gearbeitet; ferner Figuren von Hunden, Tigern, Löwen, Affen, 10 Halsketten von Gold, in Silber und Gold gefaßte Fächer und Büsche von den schönsten grünen Federn, ferner über 30 Pakete mit bunten Federn durchwirkter Baumwollstoffe u. a. m. Aehnlich beschreibt auchTorquemada,Mon. Ind. lib. IV. c.17 diese Gaben. Einzeln sind die für den König von Spanien bestimmten Geschenke aufgeführt inColec. de doc. inedit. p. l. hist. de España. I, 462–471. Darnach hatte die goldene Scheibe (una rueda de oro grande con una figura de monstruos en ella) nur ein Gewicht von 3800pesos de oro, aber nicht 20,000 P. wie Diaz angibt. Dem König Karl wurden diese Geschenke im April 1520 zu Valladolid vorgelegt.
[361]Bernal DiazI, 121 beschreibt diese Geschenke genau: „Das erste war eine Scheibe von der Größe eines Wagenrades, welche die Sonne vorstellte, ganz von feinem Golde und von der schönsten Arbeit, ein überaus merkwürdiges Kunstwerk, das nach der Aussage derer, die es gewogen, über 20,000 Gold-Piaster Werth gehabt haben soll. Das zweite, eine Scheibe, größer noch als die erste, schwer von Silber, von großem Werth, und den Mond vorstellend mit vielen Strahlen und andern Figuren darauf. Das dritte war die Sturmhaube, ganz mit gediegenen Gold-Körnern angefüllt, wie sie aus den Bergwerken kommen, an 3000 Piaster Werth, für uns aber von weit höherem Werth, weil es uns die Gewißheit gab, daß es reiche Goldgruben im Lande gab. Dazu kamen noch 20 goldene Enten, vollkommen nach der Natur und sehr zierlich gearbeitet; ferner Figuren von Hunden, Tigern, Löwen, Affen, 10 Halsketten von Gold, in Silber und Gold gefaßte Fächer und Büsche von den schönsten grünen Federn, ferner über 30 Pakete mit bunten Federn durchwirkter Baumwollstoffe u. a. m. Aehnlich beschreibt auchTorquemada,Mon. Ind. lib. IV. c.17 diese Gaben. Einzeln sind die für den König von Spanien bestimmten Geschenke aufgeführt inColec. de doc. inedit. p. l. hist. de España. I, 462–471. Darnach hatte die goldene Scheibe (una rueda de oro grande con una figura de monstruos en ella) nur ein Gewicht von 3800pesos de oro, aber nicht 20,000 P. wie Diaz angibt. Dem König Karl wurden diese Geschenke im April 1520 zu Valladolid vorgelegt.
[362]Lorenzana, S. 47.
[362]Lorenzana, S. 47.
[363]Lorenzana, S. 66.
[363]Lorenzana, S. 66.
[364]Lorenzana, S. 58, bemerkt dazu, aus den noch vorhandenen Ruinen von Tlascala könne man erkennen, daß Cortes nicht übertrieben habe.
[364]Lorenzana, S. 58, bemerkt dazu, aus den noch vorhandenen Ruinen von Tlascala könne man erkennen, daß Cortes nicht übertrieben habe.
[365]B. DiazBd. I, 248 ff.
[365]B. DiazBd. I, 248 ff.
[366]B. Diaz II, 51 ff.
[366]B. Diaz II, 51 ff.
[367]Creemos y tenemos por cierto el ser nuestro Señor natural.LorenzanaS. 81.
[367]Creemos y tenemos por cierto el ser nuestro Señor natural.LorenzanaS. 81.
[368]B. DiazII, 65.
[368]B. DiazII, 65.
[369]B. Diaz II, 101.
[369]B. Diaz II, 101.
[370]Die Lebensweise des Monarchen hat Cortes genau geschildert. Lorenzana, S. 113.
[370]Die Lebensweise des Monarchen hat Cortes genau geschildert. Lorenzana, S. 113.
[371]Lorenzana, S. 97.
[371]Lorenzana, S. 97.
[372]Ebd. S. 99.
[372]Ebd. S. 99.
[373]Ebd. S. 91.Figurada en un paño toda la costa.
[373]Ebd. S. 91.Figurada en un paño toda la costa.
[374]Bernal DiazII, 208.
[374]Bernal DiazII, 208.
[375]Le dieron una pedrada los suyos en la cabeza tan grande que de alli á tres días murió.Lorenzana, S. 136.
[375]Le dieron una pedrada los suyos en la cabeza tan grande que de alli á tres días murió.Lorenzana, S. 136.
[376]B. DiazI, 53.
[376]B. DiazI, 53.
[377]Fr.Ratzel, Aus Mexiko. S. 134.
[377]Fr.Ratzel, Aus Mexiko. S. 134.
[378]Sahagun,hist. d. nueva España. XII, 27.
[378]Sahagun,hist. d. nueva España. XII, 27.
[379]Lorenzana, S. 148.
[379]Lorenzana, S. 148.
[380]Daß Cortes selbst den feindlichen General getödtet, ist höchst unwahrscheinlich, weil er durch seine Wunden behindert wurde. Seine eignen Worte schließen diese Annahme aus:E con este trabajo fuimos mucha parte de el dia, hasta que quiso dios, que murio una persona de ellas, que debía ser tan principal, que con su muerte cesó toda aquella guerra.Lorenzana, S. 148.
[380]Daß Cortes selbst den feindlichen General getödtet, ist höchst unwahrscheinlich, weil er durch seine Wunden behindert wurde. Seine eignen Worte schließen diese Annahme aus:E con este trabajo fuimos mucha parte de el dia, hasta que quiso dios, que murio una persona de ellas, que debía ser tan principal, que con su muerte cesó toda aquella guerra.Lorenzana, S. 148.
[381]Lorenzana, S. 169.
[381]Lorenzana, S. 169.
[382]Opus epistolarum, Compluti. 1530.Ep.717.Sunt incredibilia, quae de huius urbis et circumvicinarum aedificiis, commerciis et hominum frequentia referuntur.... De templorum magnitudine cultuque ac ornatu mira referuntur.In einem späteren Briefe (ComplutiNr. 774;AmstelodamiNr. 771) vom 20. November 1522 zählte er die Menge des nach Spanien gebrachten Goldes auf. Nach dreißigjährigen Bemühungen seit der ersten Fahrt des Columbus schien nun das goldreiche Indien wirklich gefunden zu sein.
[382]Opus epistolarum, Compluti. 1530.Ep.717.Sunt incredibilia, quae de huius urbis et circumvicinarum aedificiis, commerciis et hominum frequentia referuntur.... De templorum magnitudine cultuque ac ornatu mira referuntur.In einem späteren Briefe (ComplutiNr. 774;AmstelodamiNr. 771) vom 20. November 1522 zählte er die Menge des nach Spanien gebrachten Goldes auf. Nach dreißigjährigen Bemühungen seit der ersten Fahrt des Columbus schien nun das goldreiche Indien wirklich gefunden zu sein.
[383]Die Endung -tzin wird den Namen der Vornehmsten angehängt, so daß der Name des neuen Königs eigentlich Quauhtemo war; in ähnlicher Weise nennen mehrere Historiker den mehrfach erwähnten Cacama auch Cacamatzin.
[383]Die Endung -tzin wird den Namen der Vornehmsten angehängt, so daß der Name des neuen Königs eigentlich Quauhtemo war; in ähnlicher Weise nennen mehrere Historiker den mehrfach erwähnten Cacama auch Cacamatzin.
[384]Lorenzana, S. 242.
[384]Lorenzana, S. 242.
[385]Por el agua y por la tierra daban tantas gritas y alaridos que parecia que se hundia el mundo.Lorenzana, S. 245.
[385]Por el agua y por la tierra daban tantas gritas y alaridos que parecia que se hundia el mundo.Lorenzana, S. 245.
[386]LorenzanaS. 260.
[386]LorenzanaS. 260.
[387]Nur die Tlascalaner blieben von dieser Hörigkeit befreit.
[387]Nur die Tlascalaner blieben von dieser Hörigkeit befreit.
[388]In demselben Jahre, als Cortes den Boden von Mexiko betrat, ließ auch der Statthalter von Jamaica, Francisco de Garay, nach einer Meerenge suchen. Siehe unten Cap. 26.
[388]In demselben Jahre, als Cortes den Boden von Mexiko betrat, ließ auch der Statthalter von Jamaica, Francisco de Garay, nach einer Meerenge suchen. Siehe unten Cap. 26.
[389]Ratzel, aus Mexiko. S. 181.
[389]Ratzel, aus Mexiko. S. 181.
[390]Lorenzana, S. 351. Vgl. auchColecc. d. doc. ined. relat. al. descubr. XII, p. 62.
[390]Lorenzana, S. 351. Vgl. auchColecc. d. doc. ined. relat. al. descubr. XII, p. 62.
[391]Lorenzana, S. 382.Como tengo continuo cuydado, y siempre me occupo en pensar todas las maneras, que se pudan tener para poner en execucion, y efectuar el deseo que yo al real servicio de Vuestra Magestad tengo, viendo que otra cosa no me quedaba para esto, sino saber el secreto de la costa, que esta por descubrir entre el rio de Panuco y la Florida;... y de allí por la parte de el norte hasta llegar a los Bacallaos, porque se tiene cierto, que en aquella costa hay estrecho, que pasa á la mar del Sur.Er beruft sich sogar auf eine Karte, welche eine Meeresstraße in diesen Gegenden darstellt (segun cierta figura, que yo tengo del paraje) und betont die Wichtigkeit dieses Weges als des schnellsten und kürzesten zu den Molukken:seria la navegacion desde la especeria para essos reynos de Vuestra Magestad muy buena, y muy breve y tanto que seria las dos tercias partes menos, que por donde ayora se navega, y sin ningun riesgo, ni peligro de los navios, que fuesen y viniessen, porque irian siempre y vernian por reynos y Señorios de V. M.
[391]Lorenzana, S. 382.Como tengo continuo cuydado, y siempre me occupo en pensar todas las maneras, que se pudan tener para poner en execucion, y efectuar el deseo que yo al real servicio de Vuestra Magestad tengo, viendo que otra cosa no me quedaba para esto, sino saber el secreto de la costa, que esta por descubrir entre el rio de Panuco y la Florida;... y de allí por la parte de el norte hasta llegar a los Bacallaos, porque se tiene cierto, que en aquella costa hay estrecho, que pasa á la mar del Sur.Er beruft sich sogar auf eine Karte, welche eine Meeresstraße in diesen Gegenden darstellt (segun cierta figura, que yo tengo del paraje) und betont die Wichtigkeit dieses Weges als des schnellsten und kürzesten zu den Molukken:seria la navegacion desde la especeria para essos reynos de Vuestra Magestad muy buena, y muy breve y tanto que seria las dos tercias partes menos, que por donde ayora se navega, y sin ningun riesgo, ni peligro de los navios, que fuesen y viniessen, porque irian siempre y vernian por reynos y Señorios de V. M.
[392]Ueber die neusten Forschungen in diesem Gebiet vergleiche Desiré Charnay inComptes rendus de soc. de géogr. Paris 1882. p. 546 et suiv.undA. P. Maudslay,Exploration in Guatemala and Examination of the newly-discovered Indian Ruins of Quirigua, Tikal and the Usumacinta, inProceedings of the royal geogr. soc.London 1883. April.
[392]Ueber die neusten Forschungen in diesem Gebiet vergleiche Desiré Charnay inComptes rendus de soc. de géogr. Paris 1882. p. 546 et suiv.undA. P. Maudslay,Exploration in Guatemala and Examination of the newly-discovered Indian Ruins of Quirigua, Tikal and the Usumacinta, inProceedings of the royal geogr. soc.London 1883. April.
[393]Las Casas,Brevissima relacion. Sevilla 1552.De la provincia e reyno de Guatimala: Mando los luego quemar bivos sin otra culpa ni otro processo ni sentencia.
[393]Las Casas,Brevissima relacion. Sevilla 1552.De la provincia e reyno de Guatimala: Mando los luego quemar bivos sin otra culpa ni otro processo ni sentencia.
[394]Relacion e informacion del viage, que hizo á las Higueras el Bachillar Pedro Moreno(in Colecc. d. doc. ined. rel. al descubr. XIV, p. 236–264) enthält die gerichtlichen Aussagen von Augenzeugen.
[394]Relacion e informacion del viage, que hizo á las Higueras el Bachillar Pedro Moreno(in Colecc. d. doc. ined. rel. al descubr. XIV, p. 236–264) enthält die gerichtlichen Aussagen von Augenzeugen.
[395]Vgl. obenS. 354.
[395]Vgl. obenS. 354.
[396]Relacion p. 237.
[396]Relacion p. 237.
[397]Cortes,Relacion al Emperador Carlos de Temixtitan à3de Septiembre de 1525, inColecc. d. doc. ined. para la historia de España. IV, p. 113.
[397]Cortes,Relacion al Emperador Carlos de Temixtitan à3de Septiembre de 1525, inColecc. d. doc. ined. para la historia de España. IV, p. 113.
[398]H. H. Bancroft,History of the pacific. States. I, 530. London 1883.
[398]H. H. Bancroft,History of the pacific. States. I, 530. London 1883.
[399]Die Gründungsurkunde ist vom 18. Mai 1525 datirt. (Colecc. d. doc. ined. rel. al descubr. Vol. XIV, p. 44.)
[399]Die Gründungsurkunde ist vom 18. Mai 1525 datirt. (Colecc. d. doc. ined. rel. al descubr. Vol. XIV, p. 44.)
[400]B. DiazIII, 251.
[400]B. DiazIII, 251.
[401]Relacion, hecha al Emperador Carlos V por Hernan Cortes p. 23.
[401]Relacion, hecha al Emperador Carlos V por Hernan Cortes p. 23.
[402]Relacion hecha al Emperador Carlos V. p.35:hice sacar una ahuja de marear, que traia conmigo, por donde muches veces me guiaba, aunque nunca nos habiemos visto en tan extrema necessidad.
[402]Relacion hecha al Emperador Carlos V. p.35:hice sacar una ahuja de marear, que traia conmigo, por donde muches veces me guiaba, aunque nunca nos habiemos visto en tan extrema necessidad.
[403]Relacion. p.50.hizome una figura pintada en un paño del camino, que habia de llevar.
[403]Relacion. p.50.hizome una figura pintada en un paño del camino, que habia de llevar.
[404]Relacion. p.54.
[404]Relacion. p.54.
[405]B. Diaz.Band 4. S. 77.
[405]B. Diaz.Band 4. S. 77.
[406]Dr.C. H. Berendt erforschte das wenig besuchte Gebiet 1865–67.cf. Smithsonian Instit. Report for1867,p.420.
[406]Dr.C. H. Berendt erforschte das wenig besuchte Gebiet 1865–67.cf. Smithsonian Instit. Report for1867,p.420.
[407]In neuester Zeit hat Desiré Charnay ziemlich dieselbe Route wie Cortes verfolgt.„Il y avait autrefois des villes le long de ce sentier; j’aperçois sur la droite des esplanades, dont les arêtes en pierres taillées sont encore intactes et le guide m’annonce que sur la gauche, du côte de la vallée du San Pedro se trouvent aussi des monuments.“Comptes rendus des séances d. l. soc. d. géogr.Paris 1882. S. 546.
[407]In neuester Zeit hat Desiré Charnay ziemlich dieselbe Route wie Cortes verfolgt.„Il y avait autrefois des villes le long de ce sentier; j’aperçois sur la droite des esplanades, dont les arêtes en pierres taillées sont encore intactes et le guide m’annonce que sur la gauche, du côte de la vallée du San Pedro se trouvent aussi des monuments.“Comptes rendus des séances d. l. soc. d. géogr.Paris 1882. S. 546.
[408]Relacion, p.74.la cosa del mundo mas maravillosa de ver y pasar.
[408]Relacion, p.74.la cosa del mundo mas maravillosa de ver y pasar.
[409]Maudslay(Proceedings of the royal geogr. Soc.London 1883. S. 189) glaubt diesen Ort am Rio pueblo viejo, einem Zufluß des Polochic, wiedergefunden zu haben.
[409]Maudslay(Proceedings of the royal geogr. Soc.London 1883. S. 189) glaubt diesen Ort am Rio pueblo viejo, einem Zufluß des Polochic, wiedergefunden zu haben.
[410]B. Diaz.IV. 179.
[410]B. Diaz.IV. 179.
[411]Coleccion de doc. ined. p. l. hist. de España. I. p.105.
[411]Coleccion de doc. ined. p. l. hist. de España. I. p.105.
[412]Die gemachten Breitenbestimmungen sind ungenau; es ist wahrscheinlich, daß das Schiff bis in den Golf von Tehuantepec gelangte und dann umkehrte.
[412]Die gemachten Breitenbestimmungen sind ungenau; es ist wahrscheinlich, daß das Schiff bis in den Golf von Tehuantepec gelangte und dann umkehrte.
[413]Der auf Pergament gemalte Atlas des Diego Homem von 1568 (königl. öffentl. Bibl. in Dresden) verlegt dasC. del engañhoganz bestimmt nördlich von der gegenwärtig so benannten Punta S. Eugenia, und zwar unter 31° n. Br., was mit der 1542 erfolgten Aufnahme der Küste durch Cabrillo übereinstimmt.
[413]Der auf Pergament gemalte Atlas des Diego Homem von 1568 (königl. öffentl. Bibl. in Dresden) verlegt dasC. del engañhoganz bestimmt nördlich von der gegenwärtig so benannten Punta S. Eugenia, und zwar unter 31° n. Br., was mit der 1542 erfolgten Aufnahme der Küste durch Cabrillo übereinstimmt.
[414]NachJ. G. Kohl, die beiden ältesten Generalkarten, S. 70, nicht der jetzt noch so genanntenSt. Helena sound, sondern der südlicherePort royal.
[414]NachJ. G. Kohl, die beiden ältesten Generalkarten, S. 70, nicht der jetzt noch so genanntenSt. Helena sound, sondern der südlicherePort royal.
[415]algund golfo ó estrecho en la tierra firme.Navarrete,Colec. III, 147.
[415]algund golfo ó estrecho en la tierra firme.Navarrete,Colec. III, 147.
[416]Herrera,Dec. VI. lib. I. cp.4.haviendo pasado un riobien grande.
[416]Herrera,Dec. VI. lib. I. cp.4.haviendo pasado un riobien grande.
[417]Vielleicht der Altamaha in Georgia, oder der Savannah an der Grenze von Süd-Carolina.
[417]Vielleicht der Altamaha in Georgia, oder der Savannah an der Grenze von Süd-Carolina.
[418]Kupferbergbau findet sich noch im Norden des Staates Georgia.
[418]Kupferbergbau findet sich noch im Norden des Staates Georgia.
[419]Herrera,Dec. VII. lib. I. c.1.
[419]Herrera,Dec. VII. lib. I. c.1.
[420]Marcos Bericht inColecc. d. doc. ined. relat. al descubr. III, 329–50. Madrid 1865.
[420]Marcos Bericht inColecc. d. doc. ined. relat. al descubr. III, 329–50. Madrid 1865.
[421]Coronado’s Bericht inDoc. ined. rel. al descubr. III, 363. Sein Brief an den Kaiser,ibid.XIII,p.261. Außerdem die Berichte seiner Capitäne Jaramillo,ibid.XIV, 304, und Castañeda inTernaux Compans,Voyages, relations et memoires etc.Paris 1838.
[421]Coronado’s Bericht inDoc. ined. rel. al descubr. III, 363. Sein Brief an den Kaiser,ibid.XIII,p.261. Außerdem die Berichte seiner Capitäne Jaramillo,ibid.XIV, 304, und Castañeda inTernaux Compans,Voyages, relations et memoires etc.Paris 1838.
[422]Vgl. GeneralJ. H. Simpsonskritische Arbeit über Cibola inSmithsonian Rapport, 1869p.309–40. Simpson kennt die Gegend aus eigner Anschauung und stützt sich ferner auf die Ansicht des Ingenieur N. H. Hutton, welcher mit Whipple und Parke 1853–56 Neu-Mexiko und Arizona erforschte.
[422]Vgl. GeneralJ. H. Simpsonskritische Arbeit über Cibola inSmithsonian Rapport, 1869p.309–40. Simpson kennt die Gegend aus eigner Anschauung und stützt sich ferner auf die Ansicht des Ingenieur N. H. Hutton, welcher mit Whipple und Parke 1853–56 Neu-Mexiko und Arizona erforschte.
[423]R. Hakluyt,Voyages. Vol. III.p.394. London 1600.
[423]R. Hakluyt,Voyages. Vol. III.p.394. London 1600.
[424]Eine Copie dieser Karte findet sich inLorenzana,Historia de nueva España. S. 328. Mexiko 1770.
[424]Eine Copie dieser Karte findet sich inLorenzana,Historia de nueva España. S. 328. Mexiko 1770.
[425]„Leutnant Ives, welcher den unteren Colorado erforschte, machte einen kleinen Abstecher zu Lande von einem Punkte unterhalb des großen Cañon nach Südwesten herum und erklomm das Plateau von San Francisco. Von einer Höhe konnte er weit nach Nordosten schauen und das Gebiet übersehen. Die Ausdehnung und Großartigkeit der Cañons, sagt er, ist in dieser Richtung staunenerregend. Das ganze Hochland ist durch riesige Klüfte in Fetzen zerrissen und gleicht einer ungeheuren Ruine. In meilenweiten Landstrichen sind die oberen Schichten hinweggefegt und nur isolirte Berge stehen geblieben. Klüfte, so tief, daß das Auge nicht bis auf den Grund hinunterzudringen vermag, werden durch Wände getrennt, deren Dicke man beinahe umspannen kann, und schlanke Spitzsäulen, welche auf ihrem Grunde zu schwanken scheinen, schießen tausend Fuß hoch aus den unterirdischen Höhlen empor.“ (J. W. Powell),Exploration of the Colorado river of the west. Washington. 1875.p.195.
[425]„Leutnant Ives, welcher den unteren Colorado erforschte, machte einen kleinen Abstecher zu Lande von einem Punkte unterhalb des großen Cañon nach Südwesten herum und erklomm das Plateau von San Francisco. Von einer Höhe konnte er weit nach Nordosten schauen und das Gebiet übersehen. Die Ausdehnung und Großartigkeit der Cañons, sagt er, ist in dieser Richtung staunenerregend. Das ganze Hochland ist durch riesige Klüfte in Fetzen zerrissen und gleicht einer ungeheuren Ruine. In meilenweiten Landstrichen sind die oberen Schichten hinweggefegt und nur isolirte Berge stehen geblieben. Klüfte, so tief, daß das Auge nicht bis auf den Grund hinunterzudringen vermag, werden durch Wände getrennt, deren Dicke man beinahe umspannen kann, und schlanke Spitzsäulen, welche auf ihrem Grunde zu schwanken scheinen, schießen tausend Fuß hoch aus den unterirdischen Höhlen empor.“ (J. W. Powell),Exploration of the Colorado river of the west. Washington. 1875.p.195.