XXVIII.Der Ausbruch der Baugefangenen.
Was sollen länger wir hier weilen?Nur muthig drauf, ein rastlos FeilenEröffnet uns der Freiheit Thür —Drum frisch an’s Werk! — was zaudert Ihr?. . .
Was sollen länger wir hier weilen?Nur muthig drauf, ein rastlos FeilenEröffnet uns der Freiheit Thür —Drum frisch an’s Werk! — was zaudert Ihr?. . .
Was sollen länger wir hier weilen?Nur muthig drauf, ein rastlos FeilenEröffnet uns der Freiheit Thür —Drum frisch an’s Werk! — was zaudert Ihr?. . .
Was sollen länger wir hier weilen?
Nur muthig drauf, ein rastlos Feilen
Eröffnet uns der Freiheit Thür —
Drum frisch an’s Werk! — was zaudert Ihr?
. . .
Blicken wir auf die Baugefangenen zurück, so wissen wir, daß dort Lips Tullian mit Sarberg und den übrigen eingefangenen Genossen große Hoffnung, sich zu befreien hatten und sehnsüchtig der Stunde harrten, wo sie aus ihrem Kerker ausbrechen konnten.
Der Tag war, wie wir früher gefunden haben, so gewittervoll, daß die Baugefangenen schon zur Mittagsstunde in ihre Gefängnisse zurückgebracht werden mußten. Das Brausen des Windes, das Rauschen der Regengüsse machten das Geräusch desSägens für die Schildwache auf dem Walle unhörbar. Die Strickleiter und die Brechstangen wurden aufgezogen.
In weniger als zwei Stunden hatten die rüstigen Arbeiter, durch die Säge von ihren Fesseln frei, die Gitter-Oeffnung so erweitert, daß man bequem durchkriechen konnte. Sie befestigten die Haken der Strickleiter auf das Sorgfältigste, indem sie ihre Ketten um selbe schlangen, und diese an den Ringen der Mauer festmachten.
Leise und vorsichtig kletterten sie die Leiter hinab, an deren Ende Mariane sie empfing.
Von dem klugen, eifrigen, unternehmenden Weibe dem schauerlichen Gefängnisse, den drückenden Ketten, der mühevollen Arbeit, dem Elende entrissen, eilten sie, von der Retterin geleitet, der heiß ersehnten Freiheit, einem neu sich auffrischenden Leben voll Unthaten mit entfesselter Gierde entgegen.