22. Kapitel.Die Politik der friedlichen Erneuerung.

Das gab das Signal zum Ausbruch desJanuaraufstandes1863unter dem „Nationalen Zentralkomitee”, das sich als „provisorische Nationalregierung” auftat und zu denWaffen rief. Langiewicz wurde zum Diktator ernannt, konnte aber ebensowenig Erfolge erzielen wie der unvermeidliche Mierosławski. Größere Ansammlungen von Aufständischen verhinderte die Stärke der im Lande stehenden Militärmacht, wenngleich im März bei Ponin, Kalisch und Warka die Insurgenten Erfolge errangen. Diplomatische Noten Frankreichs, Englands und — Österreichs blieben wirkungslos, daBismarcksich energisch auf Rußlands Seite stellte und Gruppen an die Grenze schickte, die die übertretenden Aufständischen abfingen. Als an Stelle des Großfürsten KonstantinGraf BergStatthalter geworden war und in LitauenMurawiewmit gleicher Strenge vorging, wurde der Brand bald vollends gedämpft. Der Bauernstand hatte sich auch diesmal ferngehalten, da der Aufstand in die Zeit der Bauernbefreiung fiel, die auch den litauischen und polnischen Bauern den freien Besitz ihrer Anwesen brachte.

Seitdem haben die Polen auch in Rußland ihr Glück nicht mehr in Aufständen versucht. Sie haben eingesehen, daß gegenüber so militärgewaltigen Staaten, wie die drei Teilungsmächte es sind, mit bewaffneter Hand Erfolge nicht erreicht werden können. Sie haben seit 1870/71 auch die Hoffnung auf eine französische Intervention zu ihren Gunsten verloren und den Wert englischer Sympathien beurteilen gelernt. Sie haben endlich erkannt, daßbei der bisherigen sozialen Struktur des polnischen Volkes und bei der nationale Ideen ausschließenden Unkultur der breiten Massen Fortschritte überhaupt nicht möglich seien. Infolgedessen hat sich die Taktik geändert. Friedrich WilhelmsIV.Freund, Graf Eduard Raczyński, hat vielleichtals erster diese Schwenkung ausgedrückt, indem er sagte: „Werden wir besser, gebildeter und wohlhabender als die Deutschen, dann sind wir die Herren in Posen.” Diese friedliche Erneuerung, am frühesten in Posen in die Tat umgesetzt, beherrscht seit Beendigung der Aufstandszeit die polnische Politik auch in den anderen Anteilen. Im Hintergrunde freilich steht, muß logischerweise nach wie vor stehen der Gedanke an die Wiedervereinigung und Unabhängigkeit, die nur unter Beteiligung des ganzen Volkes und nur dann erreicht werden kann, wenn Preußen und Rußland gemeinsam in einen Krieg verwickelt werden, in dem sie unterliegen, oder wenn sie sich gegenseitig aufreiben. Die ungünstige Grenzführung, die einerseits die deutschen Ostseestädte ihres natürlichen Hinterlandes beraubt, anderseits einem großen, vom schiffbaren Weichselstrom durchflossenen Gebiete Rußlands den Zugang zur See verwehrt, und die ferner für beide Teile lästig und gefährlich ist, läßt ja die Möglichkeit eines blutigen Zusammenstoßes nicht ausgeschlossen erscheinen.Österreichdagegen wird schon heute nicht mehr zu den „Erbfeinden” gerechnet.

InÖsterreichnämlich, wo bis gegen 1860 die Politik der Strenge herrschend blieb, trat nach Verleihung der Konstitution von 1860 und namentlich nach dem Kriege von 1866 ein Umschwung ein. Aus dem Deutschen Bund herausgedrängt, mußte es seine deutsche Politik aufgeben, da in der Zusammensetzung des Reichsrates nach und nach die deutsche Majorität verschwand. Die polnische Fraktion des Reichsrates, der Polenklub, hat sich diesen Umstand in geschickter Weise zunutze gemacht. Er bildet das Zünglein an der Wage, indem er je nach Bedarf mit den Slawen oder mit den Deutschen geht, so daß die Regierung auf ein Einvernehmen mit ihm angewiesen ist. Die weitgehende Selbstverwaltung, die den einzelnen Kronländern gewährt wurde, ist in Galizien zu einer vollständigen Polonisierung der Schulen, der Verwaltung und der Gerichte benutzt worden. Heute sind die Beamten durchweg Polen. Deutsche Dienstsprache haben nur die Post und die Armee. Abseits von der Masse der zisleithanischen Lande gelegen, von Ungarn durch die Karpathen getrennt, ist diese Entwicklung Galiziens zu einer einzig der Souveränität entbehrenden Autonomie auch geographisch verständlich. Charakteristisch ist, daß gerade in diesem Lande, wo die Polen Gelegenheit haben, ihre Begriffe von Freiheit und Menschenrechten in die Tat umzusetzen, 200 000 Deutsche mundtot gemacht sind,über drei Millionen(nach polnischer Zählung!)Ruthenen aber, 42,20 % der Bevölkerung,in einer Weise national unterdrückt werden, die den schlimmsten russischen Methoden nichts nachgibt.

Rußlandvergalt, da des wohlwollenden und liberalen Zarbefreiers Entgegenkommen sich als verkehrt erwiesen hatte, den Aufstand von 1863 mit einer scharfen Reaktion. 1865 wurden dieKirchengüterin staatliche Verwaltung1865genommen, die Geistlichen auf Staatsbesoldung gesetzt, Polen derErwerb von Güternaußer durch Erbschaft in den neuen westrussischen Gouvernements verboten. Dieoberste Verwaltungwurde 1864/66 als Kommission des russischen1864 bis 1866Reichsrates nach Petersburg verlegt, dem Klerus, auch den Bischöfen, 1867, jeder direkteVerkehr mit dem Papsteuntersagt, das Russische 1869 als alleinigeUnterrichtssprache1869in allen Schulen eingeführt. Im selbigen Jahre folgte auch die Unterstellung desFinanzwesensunter das russische Finanzministerium, im nächsten dieUmwandlung von 300(von etwa 450)Städtenin Dörfer, 1876 die1876Einführung der russischen Gerichte, doch ohne die Geschworenengerichte. Die brutale Schärfe des GeneralgouverneursGurko(1883–1894) führte 1884 zu einer1884Verschwörung, der viele andere, auch gegen das Leben des Kaisers AlexanderIII.folgten.

Eine Milderung des Systems erfolgte erst wieder unter dem Kaiser NikolausII., doch hat die führende Rolle, die die Polen in den Unruhen der letzten Jahre spielen, bewiesen, daß nur durch eine Politik der eisernen Faust Ruhe und Ordnung im Lande wirksamer aufrechtzuerhalten wären. In Litauen, Rot- und Kleinrußland haben die Polen aufgehört, der führende Stand zu sein. Diewirtschaftliche Entwicklungdes russischen Anteils hat, allerdings größtenteils durch deutsche, französische und jüdische Intelligenz und mit Hilfe ausländischen Kapitals reißende Fortschritte gemacht, so daß in ganz Rußland nur noch der Moskauer Industriebezirk mit dem polnischen an Bedeutung wetteifern kann. Damit hat allerdings auch ein großer Teil der breiten Masse den Übergang von der Nationaldemokratie zur Sozialdemokratie vollzogen, der die nationalen Führer mit Besorgnis erfüllt. Fortschritte gemacht hat auch diekulturelle Entwicklung, so daß, von Finnland und den Ostseeprovinzen abgesehen, kein Teil des russischen Reiches auf gleicher Höhe steht. Hierauf, namentlich auf die Entwicklung des polnischen Schrifttums im 19. Jahrhundert in allen drei Anteilen einzugehen, ist hier nicht der Ort. Gerade die Entwicklung ihres Schrifttums erfüllt die Polen mit berechtigtem Stolz. Den Abstand freilich, der noch immer zwischen Posen und Russisch-Polen besteht, vermag nur der zu ermessen, der die Verhältnisse aus eigener Anschauung kennt.

Übrigens bilden die mehr als vier MillionenJuden, die in dem Gebiete des ehemaligen polnischen Reiches zusammengedrängt sind und in den Städten bis zu 84 % der Bevölkerung ausmachen, ein nicht zu unterschätzendes retardierendes Moment, nicht nur für die polnisch-nationale Entwicklung, da sie sich den sieben Millionen Polen nicht assimilieren, sondern auch für den wirtschaftlichen Fortschritt, da ihre Zahl für die ihnen gebotenen Erwerbsmöglichkeiten zu groß ist.

In jeder Beziehung am höchsten, auch höher als die galizische, steht die polnische Bevölkerung inPreußen. Daß dem so ist, ist ein Ruhmestitel für das Deutschtum im allgemeinen, für den preußischen Staat im besonderen. Denn nur die Erziehung (im weitesten Sinne des Wortes), die wir ihnen gegeben haben, hat die preußischen Untertanen polnischer Zunge vorbildlich für die Polen der anderen Anteile gemacht. Leider ist es aber auch uns nicht gelungen, sie zu treuen und loyalen Staatsbürgern heranzubilden. Nicht zum wenigsten Schuld daran trägt die schwankende Regierungspolitik, die die Polen in ihren nationalen Aspirationen bestärkte und in den Versuchen zu ihrer Durchsetzung kühner machte. (Was im folgenden namentlich im Hinblick auf Posen gesagt wird, gilt größtenteils auch für die polonisierten Teile Westpreußens.)

Wenngleich Friedrich Wilhelm den 1948er Bundestagsbeschluß wieder aufheben ließ, so hatte er doch aus dem Aufstand nicht das mindeste gelernt. DieSchulewurde dem polnischen Klerus völlig ausgeliefert, der sich ihrer nicht nur zur national-polnischen Erziehung der Kinder polnischer Muttersprache, sondern auch zur Verpolung deutscher Kinder katholischen Glaubens bediente. So sind z. B. die „Bamberger” der Posener Kämmereidörfer, die vom Anfang des 18. Jahrhunderts bis 1850 ihr Deutschtum entschieden bewahrt hatten, unter den Augen, sogar unter Beihilfe der Regierung durch die Schulen verpolt worden, so daß sie heute außer dem Namen und der Tracht nichts mehr von ihrem Volkstum bewahrt haben. Die systematische Gleichsetzung der BegriffePolnischundKatholisch, mit der dem ungebildeten Volke gegenüber um so erfolgreicheroperiert werden kann, als nicht nur die Agitatoren, sondern auch der Klerus bis zum Erzbischof hinauf sie benutzt, hat nicht wenig zur Verpolung der katholischen Deutschen in allen Teilen der Provinz beigetragen. Gleichzeitig hat diese Begriffsverwirrung aber auch dafür gesorgt, daß heute der Pole der niederen Stände in jedem Deutschen den Feind seines Glaubens sieht. Die Geistlichkeit ist so weit gegangen, das Gebet in deutscher Sprache für sündhaft zu erklären. Nur auf dieser Grundlage ist der durch eine maßlose Agitation erregte Schulkinderstreik gegen den deutschen Religionsunterricht im Jahre 1906 psychologisch möglich geworden. Die bedrohten deutschen Katholiken haben sich erst um die Jahrhundertwende zu denVereinen deutscher Katholikenin der Provinz Posen zusammengeschlossen, die, obwohl kirchlich durchaus einwandfrei, vom polnischen Klerus bis zum Erzbischof hinauf eifrig bekämpft werden.

In die Zeit Friedrich WilhelmsIV.fällt auch die Begründung (1841) und der Ausbau des „Vereins zur Unterstützung1841der lernenden Jugend im Großherzogtum Posen”, nach seinem Gründer späterMarcinkowski-Vereingenannt. Unter national indifferenter Maske hat er sich die Heranbildung eines polnischen Mittelstandes zum Ziel gesetzt, indem er begabten jungen Leuten das Studium, anderen die gewerbliche Existenz ermöglicht. Zunächst von der Regierung blindlings und mit Eifer unterstützt, später zu stark geworden, um ohne diese Unterstützung einzugehen, hat er sein Ziel tatsächlich erreicht.Der polnische Mittelstand, der zu Flottwells Zeiten überhaupt noch nicht vorhanden war,ist heute so zahlreich und wohlhabend geworden, daß er dem Adel die Führung in der nationalen Bewegung entrissen hat.

Bismarckwar im ersten Jahrzehnt seines Ministeriums so mit Fragen der auswärtigen Politik beschäftigt, daß ersich der Polenfrage nicht widmen konnte. Erst nachdem er das neue Kaisertum aufgerichtet hatte, wandte er sich innerpolitischen Problemen zu, zunächst dem polnischen. Der berühmte Brief vom 7. Februar 1872 an den Minister1872des Innern, Grafen Eulenburg, in dem er praktische Beweise eines Vorgehens „gegen die seit zehn Jahren prosperierende polnische Unterwühlung der Fundamente des preußischen Staates” verlangt, leitet die neue Ära ein. Die Einführung der staatlichen an Stelle der geistlichenSchulaufsichtbeseitigte 1872 den Mißbrauch, der bisher mit der Schule betrieben worden war. In den höheren Lehranstalten wurde als Gegenmaßregel gegen die Agitation des Klerus im selben Jahre derReligionsunterrichtin deutscher Sprache eingeführt, für dieVolksschulenein Jahr später die deutsche Sprache1873in allen Fächern, im Religionsunterricht aber nur in der Mittel- und Oberstufe undnur so weit, als die Kinder genügend des Deutschen mächtig seien. 1886 wurde1886für Westpreußen, Posen und Oberschlesien dieBesetzung der Lehrstellenzu einem ausschließlichen Recht des Staates erklärt, da es sich herausgestellt hatte, daß als Lehrer polnischen Patronats nur Nationalpolen berufen wurden. 1887 kam auch derpolnische Sprachunterricht1887in Wegfall. Der ErzbischofLedochowskiwar, weil er die nationalen Bestrebungen begünstigte, schon 1874 abgesetzt worden. Er entsagte aber erst 1885, und sein Nachfolger1885wurde zum erstenmal ein Deutscher,Dinder. Die massenhaft einwanderndenrussischen Polen, die das nationale Zahlenverhältnis stark zuungunsten der Deutschen verschoben hatten, wurden in diesem Jahre ausgewiesen.

Vielleicht keine Maßregel aber war so einschneidend wie die Wiederaufnahme der Friderizianischen und Flottwellschen Kolonisationspolitik durch das Gesetz vom 26. April 18861886betr. dieBeförderung deutscher Ansiedelungenin Westpreußen und Posen. Denn dieVerdeutschung der Schulen ist eine zweischneidige Waffe, da sie die Intelligenz der polnischen Masse ungemein hebt und die Polen, weil beide Landessprachen beherrschend, im zweisprachigen Sprachgebiet wirtschaftlich überlegen macht. Das Ansiedelungsgesetz aber, durch das der Staatsregierung 100 Millionen Mark zur Ansiedelung deutscher Bauern und Landarbeiter bewilligt wurden, sichert und vermehrt den deutschen Besitzstand, da die Ansetzungsbedingungen den Verkauf an Polen unmöglich machen. Bis Ende 1906 hat die Ansiedelungskommission, deren erfolgreicher Organisator vonWittenburgwar und deren Fonds 1898 auf 200, 19021902auf 350 Millionen erhöht wurde, 325 992haLandes angekauft und 12415 Familien mit rund 81 000 Seelen angesetzt, auch für Schulen, Kirchen, Bethäuser, Allmende, Gemeindeeinrichtungen in mustergültiger Weise gesorgt. Die Ansiedelungsdörfer bilden einen Schmuck des Landes. Sie mehren den Wohlstand der Provinzen, stärken indirekt das Deutschtum der Städte, und wenngleich die Polen durch Gründung von Landbanken und Parzellierungsgenossenschaften eine Gegenwehr einleiteten, so tragen sie, zwar langsam, aber sicher zur Verdeutschung des Landes bei.

Diese Eindeutschung aber ist im Interesse der Ruhe und1890Sicherheit des Staates notwendig, wie sich von neuem herausstellte, als trotz der Erfahrungen unter Friedrich Wilhelm IV. Kaiser WilhelmII.nach Bismarcks Entlassung es wieder mit einer Versöhnungspolitik versuchte. Nach Dinders Tode wurde 1892 der bisherige Abgeordnete und Sprecher der polnischen1892Fraktion, Florian vonStablewski(† 1906), Erzbischof, derselbe Mann, der als Jüngling an der Spitze der revolutionären Schülerverbindungen der Provinz gestanden hatte und nur durch Zufall der Bestrafung entgangen war. DerUnterrichtsminister Graf Zedlitz erlaubte den Lehrern wieder, in den Schulräumenpolnischen Privatunterrichtzu erteilen. Sein Nachfolger Bosse fügte diesen Unterricht sogar dem Stundenplan wieder ein. Der Abgeordnete von Kościelski ging bei Hofe ein und aus. Mit Hilfe der Polenfraktion wurden Militär- und Marinevorlagen durchgebracht. Es schien, als ob bei der Stimmenverteilung im Reichstag die Polenfraktion dieselbe Stellung erringen sollte, wie der Polenklub im österreichischen Reichsrat.Der polnische Mittelstandfreilich hatte für die Feinheit dieser Politik kein Verständnis. Die seit dem vierjährigen Reichstag uns bekannten Gegensätze kamen zum Ausbruch, und 1893 siegte1893innerhalb der Fraktion die scharf nationale demokratische Richtung über die sogenannte „Hofpartei”. Auch die Deutschen der Provinz hatten kein Verständnis für eine solche Politik. Nach einer Huldigungsfahrt zum Altreichskanzler nach Varzin wurde 1894 der „Deutsche Ostmarkenverein”,1891nach den Gründern (von Hansemann, Kennemann, von Tiedemann) von den Polen H. K. T. Verein (daher Hakatisten) genannt, zur Zusammenfassung der Deutschen und zur Schärfung des nationalen Gewissens der Regierung gegründet. Die Polen, die schon lange in den „Sokoł”-(„Falke”-)Turnvereinen eingestandenermaßen eine „nationale Miliz” organisieren, haben sich durch die Erfolge des Ostmarkenvereins veranlaßt gesehen, 1905 durch Gründung des„Straż”-(„Wacht”-)Vereinsdie bisherige politische Geheimorganisation durch die wirkungsvollere öffentliche Organisation zu ersetzen. Auch hier sind wiederum die Geistlichen die lautesten Rufer im Streit.

Auch der Kaiser erkannte die Undurchführbarkeit der Versöhnungspolitik, und unter den Reichskanzlerschaften der FürstenHohenloheundBülowwurden die sonderbaren Errungenschaften der Ära Caprivi nach und nach wieder beseitigt.Der Verlust an Vertrauen des ostmärkischen Deutschtums zur Regierung ist allerdings nach den vielen Schwankungen nicht leicht wieder einzubringen. Und ebensowenig ist so leicht wieder gutzumachen, was die Polen infolge der Nachgiebigkeit der Regierung gewonnen haben. Denn der seit Jahrzehnten straflos gepredigte und durchgeführtewirtschaftliche Boykottgegen die Deutschen, die zahlreichen Vereine, die ausgedehnte Presse, die Unterstützung despolnischen Genossenschaftswesensdurch die billigen Gelder der preußischen Zentralgenossenschaftskasse, die durch die staatliche Schulfürsorge ermöglichte gute Bildung, die Zugehörigkeit zu einem blühenden Staatswesen haben aus dem wirtschaftlich gänzlich daniederliegenden, zum größten Teil in tierischer Stumpfheit dahinlebenden Volke, das Preußen vor wenig mehr als 100 Jahren übernahm, ein wirtschaftlich starkes, intelligentes Volk gemacht, in dem an Stelle des früheren Hasses des gemeinen Mannes gegen den Adel eine bewunderungswerte Einmütigkeit getreten ist. Dazu bringt die polnische „Sachsengängerei” aus dem Westen, namentlich aus Rheinland und Westfalen, viel deutsches Geld in die Provinz, das ausschließlich den polnischen Parzellierungs- und Kreditgenossenschaften zugute kommt.

Diese Entwicklung läßt sich natürlich nicht aufhalten, sondern nur durch eine Gegenaktion unschädlich machen. Daher hat dieÄra Bülowzur ländlichen Kolonisationsarbeit noch die Förderung der Städte durch eine Gewerbeförderungspolitik hinzugefügt, den sich bis 1903 Oberpräsident vonBitterund der Posener OberbürgermeisterWittingmit Erfolg widmeten. Unter dem jetzigen Oberpräsidenten vonWaldowsind dann auch die Pläne in Fluß gekommen, die auf die Schaffung von der Ansiedelungskommission entsprechenden Einrichtungen für die Städte hinzielen. Wenn aber im Jahre 1831 die evangelische, also überwiegenddeutsche Bevölkerung der Provinz Posen 307 763 Seelen, die katholische, also überwiegend polnische 674 036 betrug, und wenn 1900 gegenüber 571 776 Evangelischen 1 280 172 Katholiken gezählt wurden, wenn die Deutschen sich von 1849–1900 in der Provinz um 25,2%, die Polen aber um 51% vermehrten, so daß auf 1000 Einwohner 1849 365 Deutsche und 635 Polen, 1900 aber 322 Deutsche und 678 Polen kamen, so sind das Zahlen, die noch immer zu denken geben. Nur einmütige Zusammenarbeit aller in Betracht kommenden Faktoren, nur unermüdliche Opferwilligkeit und vor allem geduldiges Ausharren ohne Schwanken auf dem betretenen Wege kann uns den Sieg sichern.

Jeder Band eleg. geb. 80 Pf.

Verzeichnis der bis jetzt erschienenen Bände.

Abwässer. Wasser und Abwässer.Ihre Zusammensetzung, Beurteilung u. Untersuchung von ProfessorDr.Emil Haselhoff, Vorsteher d. landw. Versuchsstation in Marburg in Hessen. Nr. 473.

Ackerbau- und PflanzenbaulehrevonDr.Paul Rippert in Essen und Ernst Langenbeck, Groß-Lichterfelde. Nr. 232.

AgrikulturchemieI: PflanzenernährungvonDr.Karl Grauer. Nr. 329.

Agrikulturchemische Kontrollwesen, Das, v.Dr.Paul Krische in Leopoldshall-Staßfurt. Nr. 304.

— Untersuchungsmethodenvon Prof.Dr.Emil Haselhoff, Vorsteher der landwirtschaftl. Versuchsstation in Marburg in Hessen. Nr. 470.

Akustik. Theoret. PhysikI: Mechanik und Akustik.VonDr.Gustav Jäger, Prof. an der Technischen Hochschule in Wien. Mit 19 Abbild. Nr. 76.

— Musikalische, von ProfessorDr.Karl L. Schäfer in Berlin. Mit 35 Abbild. Nr. 21.

Algebra. Arithmetik und AlgebravonDr.H. Schubert, Professor an der Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg. Nr. 47.

—Beispielsammlung z. Arithmetik u. Algebrav.Dr.Hermann Schubert, Prof. a. d. Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg. Nr. 48.

Algebraische Kurvenv. Eugen Beutel, Oberreallehrer in Vaihingen-Enz.I: Kurvendiskussion. Mit 57 Figuren im Text. Nr. 435.

— —II: Theorie und Kurven dritter und vierter Ordnung. Mit 52 Figuren im Text. Nr. 436.

Alpen, Die, vonDr.Rob. Sieger, Professor an der Universität Graz. Mit 19 Abbildungen und 1 Karte. Nr. 129.

Althochdeutsche Literaturmit Grammatik, Übersetzung und Erläuterungen von Th. Schauffler, Professor am Realgymnasium in Ulm. Nr. 28.

Alttestamentl. ReligionsgeschichtevonD. Dr.Max Löhr, Professor an der Universität Königsberg. Nr. 292.

Amphibien. Das TierreichIII: Reptilien und Amphibienv.Dr.Franz Werner, Professor an der Universität Wien. Mit 48 Abbildungen. Nr. 383.

Analyse, Techn.-Chem., vonDr.G. Lunge, Prof. a. d. Eidgen. Polytechn. Schule in Zürich. Mit 16 Abb. Nr. 195.

Analysis, Höhere,I: Differentialrechnung.VonDr.Frdr. Junker, Rektor des Realgymnasiums und der Oberrealschule in Göppingen. Mit 68 Figuren. Nr. 87.

— — Repetitorium und Aufgabensammlungzur Differentialrechnung vonDr.Frdr. Junker, Rektor d. Realgymnasiums u. der Oberrealschule in Göppingen. Mit 46 Fig. Nr. 146.

— —II: Integralrechnung.VonDr.Friedr. Junker, Rektor des Realgymnasiums und der Oberrealschule in Göppingen. Mit 89 Figuren. Nr. 88.

— — Repetitorium und Aufgabensammlung zur IntegralrechnungvonDr.Friedr. Junker, Rektor des Realgymnasiums u. der Oberrealschule in Göppingen. Mit 50 Fig. Nr. 147.

— Niedere, von Prof.Dr.Benedikt Sporer in Ehingen. Mit 5 Fig. Nr. 53.

Arbeiterfrage, Die gewerbliche, von Werner Sombart, Prof. a. d. Handelshochschule Berlin. Nr. 209.

Arbeiterversicherung, Die, von Prof.Dr.Alfred Manes in Berlin. Nr. 267.

ArchäologievonDr.Friedrich Koepp, Professor an der Universität Münster i. W. 3 Bändchen. M. 28 Abbildungen im Text und 40 Tafeln. Nr. 538/40.

Arithmetik u. AlgebravonDr.Herm. Schubert, Prof. an der Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg. Nr. 47.

— —Beispielsammlung zur Arithmetik und AlgebravonDr.Herm. Schubert, Professor a. d. Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg. Nr. 48.

Armeepferd, Das, und die Versorgung der modernen Heere mit Pferden von Felix von Damnitz, General der Kavallerie z. D. und ehemal. Preuß. Remonteinspekteur. Nr. 514.

Armenwesen und Armenfürsorge.Einführung in die soziale Hilfsarbeit v.Dr.Adolf Weber, Professor an der Handelshochschule in Köln. Nr. 346.

Ästhetik, Allgemeine, von Prof.Dr.Max Diez, Lehrer an der Kgl. Akademie d. bild. Künste in Stuttg. Nr. 300.

Astronomie.Größe, Bewegung u. Entfernung der Himmelskörper von A. F. Möbius, neu bearbeitet vonDr.Herm. Kobold, Professor an der Universität Kiel.I: Das Planetensystem. Mit 33 Abbildungen. Nr. 11.

— —II: Kometen, Meteore u. das Sternsystem. Mit 15 Figuren und 2 Sternkarten. Nr. 529.

Astronomische GeographievonDr.Siegmund Günther, Professor an der Technischen Hochschule in München. Mit 52 Abbildungen. Nr. 92.

Astrophysik.Die Beschaffenheit der Himmelskörper v. Prof. W. F. Wislicenus. Neu bearbeitet vonDr.H. Ludendorff in Potsdam. Mit 15 Abbild. Nr. 91.

Ätherische Öle und RiechstoffevonDr.F. Rochussen in Miltitz. Mit 9 Abbildungen. Nr. 446.

Aufsatzentwürfevon OberstudienratDr.L. W. Straub, Rektor des Eberhard-Ludwigs-Gymnas. i. Stuttgart. Nr. 17.

Ausgleichungsrechnung nach der Methode der kleinsten Quadratevon Wilh. Weitbrecht, Professor der Geodäsie in Stuttgart. Mit 15 Figuren und 2 Tafeln. Nr. 302.

Außereuropäische Erdteile, Länderkunde der, vonDr.Franz Heiderich, Professor an der Exportakademie in Wien. Mit 11 Textkärtchen und Profilen. Nr. 63.

Australien. Landeskunde u. Wirtschaftsgeographie des Festlandes AustralienvonDr.Kurt Hassert, Professor der Geographie an der Handels-Hochschule in Köln. Mit 8 Abb., 6 graph. Tabellen u. 1 Karte. Nr. 319.

Autogenes Schweiß- und Schneidverfahrenvon Ingenieur Hans Niese in Kiel. Mit 30 Figuren. Nr. 499.

Bade- u. Schwimmanstalten, Öffentliche, v.Dr.Karl Wolff, Stadt-Oberbaur., Hannover. M. 50 Fig. Nr. 380.

Baden. Badische GeschichtevonDr.Karl Brunner, Prof. am Gymnasium in Pforzheim und Privatdozent der Geschichte an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. Nr. 230.

—Landeskunde von Badenvon Prof.Dr.O. Kienitz i. Karlsruhe. Mit Profil., Abbild. und 1 Karte. Nr. 199.

Bahnhöfe. Hochbauten der Bahnhöfevon Eisenbahnbauinspektor C. Schwab, Vorstand d. Kgl. E.-Hochbausektion StuttgartII.I: Empfangsgebäude. Nebengebäude. Güterschuppen. Lokomotivschuppen. Mit 91 Abbildungen. Nr. 515.

Balkanstaaten. Geschichte d. christlichen Balkanstaaten(Bulgarien, Serbien, Rumänien, Montenegro, Griechenland) vonDr.K. Roth in Kempten. Nr. 331.

Bankwesen. Technik des BankwesensvonDr.Walter Conrad, stellvert. Vorsteher der statist. Abteilung der Reichsbank in Berlin. Nr. 484.

Bauführung.Kurzgefaßtes Handbuch über das Wesen der Bauführung von Architekt Emil Beutinger, Assistent an der Technischen Hochschule in Darmstadt. M. 25 Fig. u. 11 Tabell. Nr. 399.

Baukunst, Die, des Abendlandesv.Dr.K. Schäfer, Assist. a. Gewerbemuseum, Bremen. M. 22 Abb. Nr. 74.

—des Schulhausesvon Prof. Dr.-Ing. Ernst Vetterlein in Darmstadt.I: Das Schulhaus. Mit 38 Abb. Nr. 443.

— —II: Die Schulräume — Die Nebenanlagen. Mit 31 Abbild. Nr. 444.

Bausteine. Die Industrie der künstlichen Bausteine und des MörtelsvonDr.G. Rauter in Charlottenburg. Mit 12 Tafeln. Nr. 234.

Baustoffkunde, Die,v. Prof. H. Haberstroh, Oberl. a. d. Herzogl. Baugewerkschule Holzminden. M. 36 Abb. Nr. 506.

Bayern. Bayerische GeschichtevonDr.Hans Ockel in Augsburg. Nr. 160.

— Landeskunde des Königreichs Bayernv.Dr.W. Götz, Prof. a. d. Kgl. Techn. Hochschule München. Mit Profilen, Abb. u. 1 Karte. Nr. 176.

Beschwerderecht. Das Disziplinar- und Beschwerderecht für Heer u. MarinevonDr.Max Ernst Mayer. Prof. a. d. Univ. Straßburg i. E. Nr. 517.

Betriebskraft, Die zweckmäßigste, von Friedrich Barth, Oberingenieur in Nürnberg.I.Teil: Einleitung. Dampfkraftanlagen. Verschied. Kraftmaschinen. Mit 27 Abb. Nr. 224.

— —II: Gas-, Wasser- u. Wind-Kraft-Anlagen. Mit 31 Abbild. Nr. 225.

— —III: Elektromotoren. Betriebskostentabellen. Graph. Darstell. Wahl d. Betriebskraft. M. 27 Abb. Nr. 474.

BewegungsspielevonDr.E. Kohlrausch, Professor am Königl. Kaiser Wilhelms-Gymnasium zu Hannover. Mit 15 Abbildungen. Nr. 96.

Blütenpflanzen, Das System der, mit Ausschluß der GymnospermenvonDr.R. Pilger, Kustos am Kgl. Botanischen Garten in Berlin-Dahlem. Mit 31 Figuren. Nr. 393.

BodenkundevonDr.P. Vageler in Königsberg i. Pr. Nr. 455.

Brasilien. Landeskunde der Republik Brasilienvon Bel Rodolpho von Ihering. Mit 12 Abbildungen und einer Karte. Nr. 373.

BrauereiwesenI: MälzereivonDr.Paul Dreverhoff, Direktor der Brauer- u. Mälzerschule zu Grimma. Mit 16 Abbildungen. Nr. 303.

Britisch-Nordamerika. Landeskunde von Britisch-Nordamerikavon Prof.Dr.A. Oppel in Bremen. Mit 13 Abbild. u. 1 Karte. Nr. 284.

Buchführung in einfachen und doppelten Postenvon Prof. Rob. Stern, Oberl. der Öffentl. Handelslehranst. u. Doz. d. Handelshochschule z. Leipzig. Mit vielen Formularen. Nr. 115.

Buddhavon ProfessorDr.Edmund Hardy. Nr. 174.

Burgenkunde, Abriß der, von HofratDr.Otto Piper in München. Mit 30 Abbildungen. Nr. 119.

Bürgerliches Gesetzbuchsiehe: Recht des BGB.

Byzantinisches Reich. Geschichte des byzantinischen ReichesvonDr.K. Roth in Kempten. Nr. 190.

Chemie, Allgemeine und physikalische, vonDr.Max Rudolphi, Professor an der Technischen Hochschule in Darmstadt. Mit 22 Figuren. Nr. 71.

—Analytische,vonDr.Johannes Hoppe in München.I: Theorie und Gang der Analyse. Nr. 247.

— —II: Reaktion der Metalloide und Metalle. Nr. 248.

— Anorganische, vonDr.Jos. Klein in Mannheim. Nr. 37.

— — Metalle(Anorganische Chemie 2. Teil) vonDr.Oskar Schmidt, dipl. Ingenieur, Assistent a. d. Königl. Baugewerkschule in Stuttgart. Nr. 212.

— — Metalloide(Anorganische Chemie 1. Teil) vonDr.Oskar Schmidt, dipl. Ingenieur, Assistent a. d. Königl. Baugewerkschule in Stuttgart. Nr. 211.

— Geschichte der, v. Dr. Hugo Bauer, Assistent am chemischen Laboratorium der Königlichen Technischen Hochschule Stuttgart.I: Von den ältesten Zeiten bis zur Verbrennungstheorie von Lavoisier. Nr. 264.

— —II: Von Lavoisier bis zur Gegenwart. Nr. 265.

— der KohlenstoffverbindungenvonDr.Hugo Bauer, Assistent am chem. Laboratorium der Kgl. Techn. Hochschule Stuttgart.I. II: Aliphatische Verbindungen. 2 Teile. Nr. 191. 192.

— —III: Karbocyklische Verbindungen. Nr. 193.

— —IV: Heterocyklische Verbindungen. Nr. 194.

— Organische, vonDr.Jos. Klein in Mannheim. Nr. 38.

— Pharmazeutische, von PrivatdozentDr.E. Mannheim in Bonn. 2 Bändchen. Nr. 543/44.

— Physiologische, vonDr. med.A. Legahn in Berlin.I: Assimilation. Mit 2 Tafeln. Nr. 240.

— —II: Dissimilation. M. 1 Taf. Nr. 241.

Chemie, Toxikologische, von PrivatdozentDr.E. Mannheim in Bonn. Mit 6 Abbildungen. Nr. 465.

Chemische Industrie, Anorganische, vonDr.Gust. Rauter i. Charlottenburg.I: Die Leblancsodaindustrie und ihre Nebenzweige. Mit 12 Taf. Nr. 205.

— —II: Salinenwesen, Kalisalze, Düngerindustrie und Verwandtes. Mit 6 Tafeln. Nr. 206.

— —III: Anorganische chemische Präparate. Mit 6 Tafeln. Nr. 207.

Chemische Technologie, Allgemeine, vonDr.Gust. Rauter in Charlottenburg. Nr. 113.

Chemisch-Technische AnalysevonDr.G. Lunge, Professor an der Eidgenössischen Polytechnischen Schule in Zürich. Mit 16 Abbild. Nr. 195.

Christlichen Literaturen des Orients, Die, vonDr.Anton Baumstark.I: Einleitung. — Das christlich-aramäische u. d. koptische Schrifttum. Nr. 527.

— —II: Das christl.-arab. u. das äthiop. Schrifttum. — Das christl. Schrifttum d. Armenier und Georgier. Nr. 528.

Dampfkessel, Die.Kurzgefaßtes Lehrbuch mit Beispielen für das Selbststudium und den praktischen Gebrauch von Oberingenieur Friedrich Barth in Nürnberg.I: Kesselsysteme und Feuerungen. Mit 43 Figuren. Nr. 9.

— —II: Bau und Betrieb der Dampfkessel. Mit 57 Figuren. Nr. 521.

Dampfmaschine, Die.Kurzgefaßtes Lehrbuch mit Beispielen für das Selbststudium und den praktischen Gebrauch von Friedrich Barth, Oberingenieur in Nürnberg. Mit 48 Figuren. Nr. 8.

Dampfturbinen, Die, ihre Wirkungsweise und Konstruktion von Ingenieur Herm. Wilda, Prof. a. staatl. Technikum i. Bremen. Mit 104 Abb. Nr. 274.

DesinfektionvonDr.M. Christian, Stabsarzt a. D. in Berlin. Mit 18 Abbildungen. Nr. 546.

Determinantenv. P. B. Fischer, Oberl. a. d. Oberrealsch. z. Groß-Lichterf. Nr. 402.

Deutsche AltertümervonDr.Franz Fuhse, Direktor d. städt. Museums in Braunschweig. Mit 70 Abb. Nr. 124.

Deutsche Fortbildungsschulwesen, Das, nach seiner geschichtlichen Entwicklung u. in seiner gegenwärt. Gestalt v. H. Siercks, Revisor gewerbl. Fortbildungsschulen in Schleswig. Nr. 392.

Deutsche FremdwörterbuchvonDr.Rudolf Kleinpaul in Leipzig. Nr. 273.

Deutsche GeschichtevonDr.F. Kurze, Prof. a. Kgl. Luisengymnas. i. Berlin.

I: Mittelalter(bis 1519). Nr. 33.

— —II: Zeitalter der Reformation und der Religionskriege(1500 bis 1648). Nr. 34.

— —III: Vom Westfälischen Frieden bis zur Auflösung des alten Reichs(1648–1806). Nr. 35.

— — siehe auch: Quellenkunde.

Deutsche Grammatikund kurze Geschichte der deutschen Sprache von Schulr. Prof.Dr.O. Lyon in Dresden. Nr. 20.

Deutsche Handelskorrespondenzvon Professor Th. de Beaux, Officier de l'Instruction Publique. Nr. 182.

Deutsche HandelsrechtvonDr.Karl Lehmann, Prof. an der Universität Göttingen. 2 Bde. Nr. 457 u. 458.

Deutsche Heldensage, Die, vonDr.Otto Luitpold Jiriczek, Professor an der Universität Würzburg. Nr. 32.

Deutsches KolonialrechtvonDr.H. Edler von Hoffmann, Professor an der Kgl. Akademie Posen. Nr. 318.

Deutsche Kolonien.I: Togo und Kamerunvon Prof.Dr.K. Dove. Mit 16 Tafeln u. 1 lithog. Karte. Nr. 441.

—II: Das Südseegebiet und Kiautschouvon Prof.Dr.K. Dove. Mit 16 Tafeln u. 1 lithogr. Karte. Nr. 520.

Deutsche KulturgeschichtevonDr.Reinh. Günther. Nr. 56.

Deutsches Leben im 12. u. 13. Jahrhundert.Realkommentar zu den Volks- u. Kunstepen u. zum Minnesang. Von Prof.Dr.Jul. Dieffenbacher in Freiburg i. B.I: Öffentliches Leben. Mit zahlreichen Abbildungen. Nr. 93.

— —II: Privatleben. Mit zahlreichen Abbildungen. Nr. 328.

Deutsche Literatur des 13. Jahrhunderts. Die Epigonen des höfischen Epos.Auswahl a. deutschen Dichtungen des 13. Jahrhunderts vonDr.Viktor Junk, Aktuarius der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien. Nr. 289.

Deutsche Literaturdenkmäler des 14. u. 15. Jahrhunderts.Ausgewählt und erläutert vonDr.Hermann Jantzen, Direktor der Königin Luise-Schule in Königsberg i. Pr. Nr. 181.

Deutsche Literaturdenkmäler des 16. Jahrhunderts.I: Martin Luther, Thom. Murner und das Kirchenlied des 16. Jahrhunderts.Ausgewählt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Prof. G. Berlit, Oberlehrer am Nikolaigymnasium zu Leipzig. Nr. 7.

— —II: Hans Sachs.Ausgewählt u. erläutert v. Prof.Dr.J. Sahr. Nr. 24.

— —III: Von Brant bis Rollenhagen: Brant, Hutten, Fischart, sowie Tierepos und Fabel.Ausgewählt und erläutert von ProfessorDr.Julius Sahr. Nr. 36.

—des 17. und 18. JahrhundertsvonDr.Paul Legband in Berlin. Erster Teil. Nr. 364.

Deutsche LiteraturgeschichtevonDr.Max Koch, Professor an der Universität Breslau. Nr. 31.

— —der Klassikerzeitvon Carl Weitbrecht, durchgesehen und ergänzt von Karl Berger. Nr. 161.

— —des 19. Jahrhundertsvon Carl Weitbrecht, neu bearbeitet vonDr.Rich. Weitbrecht in Wimpfen.I. II.Nr. 134. 135.

Deutsche Mythologie. Germanische MythologievonDr.Eugen Mogk, Prof. a. d. Univers. Leipzig. Nr. 15.

Deutschen Personennamen, Die,v.Dr.Rud. Kleinpaul i. Leipzig. Nr. 422.

Deutsche PoetikvonDr.K. Borinski, Professor an der Universität München. Nr. 40.

Deutsche Redelehrevon Hans Probst, Gymnasialprof. in Bamberg. Nr. 61.

Deutsche Schule, Die, im Auslandevon Hans Amrhein, Direktor der deutschen Schule in Lüttich. Nr. 259.

Deutsches Seerechtv.Dr.Otto Brandis, Oberlandesgerichtsrat in Hamburg.I.Allgemeine Lehren: Personen und Sachen des Seerechts. Nr. 386.

— —II.Die einzelnen seerechtlichen Schuldverhältnisse: Verträge des Seerechts und außerordentliche Haftung. Nr. 387.

Deutsche Stammeskundev.Dr.Rudolf Much, a. o. Prof. an der Univers. Wien. Mit 2 Kart. u. 2 Taf. Nr. 126.

Deutsches Unterrichtswesen. Geschichte des deutschen Unterrichtswesenv. Prof.Dr.Friedrich Seiler, Direktor des Kgl. Gymnasiums zu Luckau.I: Von Anfang an bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Nr. 275.

— —II: Vom Beginn d. 19. Jahrhund. bis auf die Gegenwart. Nr. 276.

Deutsche Urheberrecht, Das,an literarischen, künstlerischen und gewerblichen Schöpfungen, mit besonderer Berücksichtigung der internationalen Verträge vonDr.Gustav Rauter, Patentanwalt in Charlottenburg. Nr. 263.

Deutsche Volkslied, Das, ausgewählt und erläutert von ProfessorDr.Jul. Sahr. 2 Bändchen. Nr. 25 u. 132.

Deutsche Wehrverfassungvon Karl Endres, Geheimer Kriegsrat und vortrag. Rat im Kriegsministerium in München. Nr. 401.

Deutsches Wörterbuchv.Dr.Richard Loewe in Berlin. Nr. 64.

Deutsche Zeitungswesen, Das, vonDr.Robert Brunhuber in Köln a. Rh. Nr. 400.

Deutsches Zivilprozeßrechtvon ProfessorDr.Wilhelm Kisch in Straßburg i. E. 3 Bände. Nr. 428–430.

Dichtungen aus mittelhochdeutscher Frühzeit.In Auswahl mit Einltg. u. Wörterb. herausgegeb. v.Dr.Herm. Jantzen, Direktor der Königin Luise-Schule in Königsberg i. Pr. Nr. 137.

Dietrichepen. Kudrun und Dietrichepen.Mit Einleitung und Wörterbuch vonDr.O. L. Jiriczek, Professor an der Universität Würzburg. Nr. 10.

DifferentialrechnungvonDr.Frdr. Junker, Rektor des Realgymnasiums und der Oberrealschule in Göppingen. Mit 68 Figuren. Nr. 87.

—Repetitorium u. Aufgabensammlung zur DifferentialrechnungvonDr.Frdr. Junker, Rektor des Realgymnasiums u. d. Oberrealschule in Göppingen. Mit 46 Fig. Nr. 146.

Drogenkundevon Rich. Dorstewitz in Leipzig und Georg Ottersbach in Hamburg. Nr. 413.

Druckwasser- und Druckluft-Anlagen.Pumpen, Druckwasser- und Druckluft-Anlagen von Dipl.-Ingen. Rudolf Vogdt, Regierungsbaum. a. D. in Aachen. Mit 87 Fig. Nr. 290.

Eddaliedermit Grammatik, Übersetzung und Erläuterungen vonDr.Wilhelm Ranisch, Gymnasial-Oberlehrer in Osnabrück. Nr. 171.

Eisenbahnbau. Die Entwicklung des modernen Eisenbahnbauesvon Dipl.-Ing. Alfred Birk, Eisenbahnoberingenieur a. D., v. ö. Prof. a. d. k. k. Deutsch. Techn. Hochschule in Prag. Mit 27 Abbild. Nr. 553.

Eisenbahnfahrzeugevon H. Hinnenthal, Regierungsbaumeister u. Oberingenieur in Hannover.I: Die Lokomotiven. Mit 89 Abbildungen im Text und 2 Tafeln. Nr. 107.

— —II: Die Eisenbahnwagen u. Bremsen. Mit Anhang: Die Eisenbahnfahrzeuge im Betrieb. Mit 56 Abb. im Text und 3 Tafeln. Nr. 108.

Eisenbahnpolitik. Geschichte der deutschen Eisenbahnpolitikvon BetriebsinspektorDr.Edwin Kech in Karlsruhe i. B. Nr. 533.

Eisenbetonbau, Der, v. Reg.-Baumeist. Karl Rößle. Mit 75 Abbild. Nr. 349.

Eisenhüttenkundevon A. Krauß, dipl. Hütteningenieur.I: Das Roheisen. Mit 17 Figuren u. 4 Tafeln. Nr. 152.

— —II: Das Schmiedeisen. Mit 25 Figuren und 5 Tafeln. Nr. 153.

Eisenkonstruktionen im Hochbauvon Ingenieur Karl Schindler in Meißen. Mit 115 Figuren. Nr. 322.

Eiszeitalter, Das, v.Dr.Emil Werth in Berlin-Wilmersdorf. Mit 17 Abbildungen und 1 Karte. Nr. 431.

Elastizitätslehre für IngenieureI: Grundlagen und Allgemeines über Spannungszustände, Zylinder, Ebene Platten, Torsion, Gekrümmte Träger.Von Prof. Dr.-Ing. Max Enßlin an der Königl. Baugewerbeschule Stuttgart und Privatdozent an der Techn. Hochschule Stuttgart. Mit 60 Abbild. Nr. 519.

Elektrischen Meßinstrumente, Die, von J. Herrmann, Professor an der Technischen Hochschule in Stuttgart. Mit 195 Figuren. Nr. 477.

Elektrische Telegraphie, Die, vonDr.Lud. Rellstab. M. 19 Fig. Nr. 172.

Elektrizität. Theoret. PhysikIII: Elektrizität u. MagnetismusvonDr.Gust. Jäger, Prof. a. d. Techn. Hochschule in Wien. Mit 33 Abb. Nr. 78.

ElektrochemievonDr.Heinr. Danneel in Genf.I: Theoretische Elektrochemie und ihre physikalisch-chemischen Grundlagen. Mit 16 Figuren. Nr. 252.

— —II: Experimentelle Elektrochemie, Meßmethoden, Leitfähigkeit, Lösungen. Mit 26 Figuren. Nr. 253.

Elektromagnet. Lichttheorie. Theoretische PhysikIV: Elektromagnetische Lichttheorie u. Elektronikvon ProfessorDr.Gust. Jäger in Wien. Mit 21 Figuren. Nr. 374.

ElektrometallurgievonDr.Friedr. Regelsberger, Kaiserl. Regierungsrat in Steglitz-Berlin. M. 16 Fig. Nr. 110.

Elektrotechnik. Einführung i. d. moderne Gleich- u. Wechselstromtechnikv. J. Herrmann, Prof. d. Elektrotechnik an der Kgl. Techn. Hochschule Stuttgart.I: Die physikalischen Grundlagen. Mit 42 Fig. u. 10 Taf. Nr. 196.

— —II: Die Gleichstromtechnik. Mit 103 Figuren und 16 Tafeln. Nr. 197.

— —III: Die Wechselstromtechnik. Mit 126 Figuren und 16 Tafeln. Nr. 198.

—Die Materialien des Maschinenbaues und der Elektrotechnikv. Ingenieur Professor Hermann Wilda in Bremen. Mit 3 Abbild. Nr. 476.

Elsaß-Lothringen, Landeskunde, v., von Prof.Dr.R. Langenbeck in Straßburg i. E. M. 11 Abb. u. 1 Karte. Nr. 215.

Englisch-deutsches Gesprächsbuchvon ProfessorDr.E. Hausknecht in Lausanne. Nr. 424.

Englische Geschichtevon Prof. L. Gerber, Oberlehrer in Düsseldorf. Nr. 375.

Englische Handelskorrespondenzv. E. E. Whitfield,M. A., Oberlehrer an King EdwardVIIGrammar School in King's Lynn. Nr. 237.

Englische LiteraturgeschichtevonDr.Karl Weiser in Wien. Nr. 69.

— —Grundzüge und Haupttypen der englischen LiteraturgeschichtevonDr.Arnold M. M. Schröer, Prof. an der Handelshochschule in Köln. 2 Teile. Nr. 286, 287.

Entwicklungsgeschichte der TierevonDr.Johannes Meisenheimer, Professor der Zoologie an der Universität Jena.I: Furchung, Primitivanlagen, Larven, Formbildung, Embryonalhüllen. Mit 48 Fig. Nr. 378.

— —II: Organbildung. Mit 46 Fig. Nr. 379.

Epigonen, Die, des höfischen Epos.Auswahl aus deutschen Dichtungen des 13. Jahrhunderts vonDr.Viktor Junk, Aktuarius der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien. Nr. 289.

Erdmagnetismus, Erdstrom, PolarlichtvonDr.A. Nippoldt jr., Mitglied des Königlich Preußischen Meteorologischen Instituts in Potsdam. Mit 14 Abbild. und 3 Tafeln. Nr. 175.

Erdteile, Länderkunde der außereuropäischen, vonDr.Franz Heiderich, Professor an der Exportakademie in Wien. Mit 11 Textkärtchen und Profilen. Nr. 63.

Ernährung und Nahrungsmittelv. Oberstabsarzt Professor H. Bischoff in Berlin. Mit 4 Abbildungen. Nr. 464.

Ethikvon ProfessorDr.Thomas Achelis in Bremen. Nr. 90.

Europa, Länderkunde von, vonDr.Franz Heiderich, Professor an der Exportakademie in Wien. Mit 14 Textkärtchen und Diagrammen und einer Karte der Alpeneinteilung. Nr. 62.

Exkursionsflora von Deutschlandzum Bestimmen der häufigeren in Deutschland wildwachsenden Pflanzen vonDr.W. Migula, Professor an der Forstakademie Eisenach. 2 Teile. Mit je 50 Abbildung. Nr. 268 u. 269.

Explosivstoffe.Einführung in die Chemie der explosiven Vorgänge vonDr.H. Brunswig in Steglitz. Mit 6 Abbildungen und 12 Tab. Nr. 333.

Familienrecht. Recht des Bürgerlichen Gesetzbuches, Viertes Buch: FamilienrechtvonDr.Heinrich Titze, Professor an der Universität Göttingen. Nr. 305.

Feldgeschütz, Das moderne, von Oberstleutnant W. Heydenreich, Militärlehrer an d. Militärtechn. Akademie in Berlin.I: Die Entwicklung des Feldgeschützes seit Einführung des gezogenen Infanteriegewehrs bis einschl. der Erfindung des rauchl. Pulvers, etwa 1850 bis 1890. M. 1 Abb. Nr. 306.

— —II: Die Entwicklung des heutigen Feldgeschützes auf Grund der Erfindung des rauchlosen Pulvers, etwa 1890 bis zur Gegenwart. Mit 11 Abb. Nr. 307.

Fernsprechwesen, Das, vonDr.Ludwig Rellstab in Berlin. Mit 47 Figuren und 1 Tafel. Nr. 155.

Festigkeitslehrevon W. Hauber. Diplom-Ingenieur. Mit 56 Fig. Nr. 288.

—Aufgabensammlung zur Festigkeitslehre mit Lösungenvon R. Haren, Diplom-Ingenieur in Mannheim. Mit 42 Figuren. Nr. 491.

Fette, Die, und Ölesowie die Seifen- u. Kerzenfabrikat. u. d. Harze, Lacke, Firnisse m. ihren wichtigst. Hilfsstoffen vonDr.Karl Braun in Berlin.I: Einführ. in die Chemie, Besprech. einiger Salze u. d. Fette und Öle. Nr. 335.

— —II: Die Seifenfabrikation, die Seifenanalyse und die Kerzenfabrikation. Mit 25 Abbild. Nr. 336.

— —III: Harze, Lacke, Firnisse. Nr. 337.

Feuerwaffen. Geschichte der gesamten Feuerwaffen bis 1850.Die Entwicklung der Feuerwaffen von ihrem ersten Auftreten bis zur Einführung der gezogenen Hinterlader, unter besonderer Berücksichtigung der Heeresbewaffnung v. Hauptmann a. D. W. Gohlke, Steglitz-Berlin. Mit 105 Abbildungen. Nr. 530.

Finanzsysteme d. Großmächte, Die, (Internationales Staats- u. Gemeinde-Finanzwesen) von O. Schwarz, Geh. Oberfinanzrat in Berlin. Zwei Bändchen. Nr. 450 und 451.

Finanzwissenschaftvon PräsidentDr.R. van der Borght in Berlin.I: Allgemeiner Teil. Nr. 148.

— —II: Besonderer Teil (Steuerlehre). Nr. 391.

Finnisch-ugrische SprachwissenschaftvonDr.Josef Szinnyei, Prof. an der Universität Budapest. Nr. 463.

Finnland. Landeskunde des Europäischen Rußlands nebst Finnlandsvon ProfessorDr.A. Philippson in Halle a. S. Nr. 359.

Firnisse. Harze, Lacke, FirnissevonDr.Karl Braun in Berlin. (Fette und ÖleIII.) Nr. 337.

Fische. Das TierreichIV: Fischevon ProfessorDr.Max Rauther in Neapel. Mit 37 Abbild. Nr. 356.

Fischerei und FischzuchtvonDr.Karl Eckstein, Professor an der Forstakademie Eberswalde, Abteilungsdirigent bei der Hauptstation des forstlichen Versuchswesens. Nr. 159.

Flora. Exkursionsflora von Deutschlandzum Bestimmen der häufigeren in Deutschland wildwachsenden Pflanzen vonDr.W. Migula, Prof. an der Forstakademie Eisenach. 2 Teile. Mit je 50 Abbildungen. Nr. 268, 269.

Forensische Psychiatrievon ProfessorDr.W. Weygandt, Direktor der Irrenanstalt Friedrichsberg in Hamburg. Zwei Bändchen. Nr. 410 und 411.

ForstwissenschaftvonDr.Ad. Schwappach, Prof. a. d. Forstakademie Eberswalde, Abteilungsdirig. bei d. Hauptstation d. forstl. Versuchswes. Nr. 106.

Fortbildungsschulwesen, Das deutsche, nach seiner geschichtl. Entwicklung und in seiner gegenwärt. Gestalt von H. Siercks, Revisor gewerbl. Fortbildungsschulen in Schleswig. Nr. 392.

Franken. Geschichte FrankensvonDr.Christ. Meyer, Kgl. preuß. Staatsarchivar a. D. in München. Nr. 434.

Frankreich. Französische GeschichtevonDr.R. Sternfeld, Professor an d. Universität Berlin. Nr. 85.

—Landeskunde von Frankreichv.Dr.Richard Neuse, Direktor der Ober-Realschule in Spandau. 1. Bändchen. Mit 23 Abbild. im Text und 16 Landschaftsbildern auf 16 Tafeln. Nr. 466.

— — 2. Bändchen. Mit 15 Abbild. im Text, 18 Landschaftsbildern auf 16 Tafeln und einer lithogr. Karte. Nr. 467.

Französische Handelskorrespondenzvon Professor Th. de Beaux, Officier de l'Instruction Publique. Nr. 183.

Fremdwort, Das, im DeutschenvonDr.Rud. Kleinpaul in Leipzig. Nr. 55.

Fremdwörterbuch, Deutsches,vonDr.Rud. Kleinpaul in Leipzig. Nr. 273.

Fuge.Erläuterung und Anleitung zur Komposition derselben v. Prof. Stephan Krehl in Leipzig. Nr. 418.

Gas- und Wasserinstallationen mit Einschluß der Abortanlagenvon ProfessorDr. phil.und Dr.-Ingen. Eduard Schmitt in Darmstadt. Mit 119 Abbildungen. Nr. 412.

Gaskraftmaschinen, Die, von Ing. Alfred Kirschke in Halle a. S. Mit 55 Figuren. Nr. 316.

Gasthäuser und Hotelsvon Architekt Max Wöhler in Düsseldorf.I: Die Bestandteile und die Einrichtung des Gasthauses. Mit 70 Figuren. Nr. 525.

Gasthäuser und Hotelsvon Architekt Max Wöhler in Düsseldorf.II: Die verschiedenen Arten von Gasthäusern. Mit 82 Figuren. Nr. 526.

Gebirgsartillerie. Die Entwicklung der Gebirgsartillerievon Klußmann, Oberst und Kommandeur der 1. Feldartillerie-Brigade in Königsberg i. Pr. Mit 78 Bildern und 5 Übersichtstafeln. Nr. 531.

Genossenschaftswesen, Das, in DeutschlandvonDr.Otto Lindecke in Düsseldorf. Nr. 384.

Geodäsie. Vermessungskundevon Diplom-Ing. P. Werkmeister, Oberlehrer an der Kaiserl. Technisch. Schule in Straßburg i. E.I: Feldmessen und Nivellieren. Mit 146 Abbild.II: Der Theodolit. Trigonometrische und barometrische Höhenmessung. Tachymetrie. Mit 109 Abbildungen. Nr. 468 u. 469.

Geologiein kurzem Auszug für Schulen und zur Selbstbelehrung zusammengestellt von ProfessorDr.Eberh. Fraas in Stuttgart. Mit 16 Abbildungen und 4 Tafeln mit 51 Figuren. Nr. 13.

Geometrie, Analytische, der Ebenevon ProfessorDr.M. Simon in Straßburg. Mit 57 Figuren. Nr. 65.

— —Aufgabensammlung zur Analytischen Geometrie der Ebenevon O. Th. Bürklen, Professor am Königl. Realgymnasium in Schwäb.-Gmünd. Mit 32 Figuren. Nr. 256.

—Analytische, des Raumesvon ProfessorDr.M. Simon in Straßburg. Mit 28 Abbildungen. Nr. 89.

— —Aufgabensammlung zur Analytischen Geometrie des Raumesvon O. Th. Bürklen, Professor am Königl. Realgymnasium in Schwäb.-Gmünd. Mit 8 Figuren. Nr. 309.

—Darstellende, v.Dr.Robert Haußner, Professor an der Universität Jena.I.Mit 110 Figuren. Nr. 142.

— —II.Mit 40 Figuren. Nr. 143.

—Ebene, von G. Mahler, Professor am Gymnasium in Ulm. Mit 111 zweifarbigen Figuren. Nr. 41.

—Projektive, in synthet. Behandlung vonDr.Karl Doehlemann, Professor an der Universität München. Mit 91 Figuren. Nr. 72.

Geometrische Optik, Einführung in die, vonDr.W. Hinrichs in Wilmersdorf-Berlin. Nr. 532.

Geometrisches Zeichnenvon H. Becker, Architekt und Lehrer an der Baugewerkschule in Magdeburg, neubearbeitet von Professor J. Vonderlinn in Münster. Mit 290 Figuren und 23 Tafeln im Text. Nr. 58.

Germanische MythologievonDr.E. Mogk, Prof. a. d. Univ. Leipzig. Nr. 15.

Germanische SprachwissenschaftvonDr.Rich. Loewe in Berlin. Nr. 238.

Geschichtswissenschaft, Einleitung i. die, vonDr.Ernst Bernheim, Prof. an der Univers. Greifswald. Nr. 270.

Geschütze, Die modernen, der Fußartillerievon Mummenhoff, Major und Lehrer an der Fußartillerie-Schießschule in Jüterbog.I: Vom Auftreten d. gezogenen Geschütze bis zur Verwendung des rauchschwachen Pulvers 1850–1890. Mit 50 Textbildern. Nr. 334.

— —II: Die Entwicklung der heutigen Geschütze der Fußartillerie seit Einführung des rauchschwachen Pulvers 1890 bis zur Gegenwart. Mit 33 Textbildern. Nr. 362.

Gesetzbuch, Bürgerliches, siehe: Recht des Bürgerlichen Gesetzbuches.

Gesundheitslehre. Der menschliche Körper, sein Bau und seine Tätigkeitenvon E. Rebmann, Oberschulrat in Karlsruhe. Mit Gesundheitslehre vonDr.med. H. Seiler. Mit 47 Abbildungen u. 1 Tafel. Nr. 18.

GewerbehygienevonDr.E. Roth in Potsdam. Nr. 350.

Gewerbewesenvon Werner Sombart, Professor an der Handelshochschule Berlin.I. II.Nr. 203. 204.

Gewerbliche Arbeiterfrage, Die, von Werner Sombart, Professor an der Handelshochschule Berlin. Nr. 209.

Gewerbliche Bauten. Industrielle und gewerbliche Bauten(Speicher, Lagerhäuser und Fabriken) von Architekt Heinrich Salzmann in Düsseldorf.I: Allgemeines über Anlage und Konstruktion der industriellen und gewerblichen Bauten. Nr. 511.

— —II: Speicher und Lagerhäuser. Mit 121 Figuren. Nr. 512.

Gewichtswesen. Maß-, Münz- und GewichtswesenvonDr.Aug. Blind, Prof. a. d. Handelssch. i. Köln. Nr. 283.

Gießereimaschinenvon Emil Treiber, Dipl.-Ingenieur in Heidenheim a. d. Brenz. Mit 51 Figuren. Nr. 548.

Glas- und keramische Industrie (Industrie der Silikate, der Bausteine und des künstlichen MörtelsI)vonDr.Gustav Rauter in Charlottenburg. Mit 12 Taf. Nr. 233.

Gleichstrommaschine, Die, von IngenieurDr.C. Kinzbrunner in London. Mit 78 Figuren. Nr. 257.

GletscherkundevonDr.Fritz Machaček in Wien. Mit 5 Abbildungen im Text und 11 Tafeln. Nr. 154.

Gotische Sprachdenkmälermit Grammatik, Übersetzung und Erläutergn. v.Dr.Herm. Jantzen, Direktor d. Königin Luise-Schule i. Königsberg i. Pr. Nr. 79.

Graphischen Künste, Die, von Carl Kampmann, k. k. Lehrer an der k. k. Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Mit zahlreichen Abbildungen und Beilagen. Nr. 75.

Griechische Altertumskundevon ProfessorDr.Rich. Maisch, neu bearbeitet von RektorDr.Franz Pohlhammer. Mit 9 Vollbildern. Nr. 16.

Griechische GeschichtevonDr.Heinrich Swoboda, Professor an der deutschen Universität Prag. Nr. 49.

Griechische Literaturgeschichtemit Berücksichtigung d. Geschichte d. Wissenschaften vonDr.Alfred Gercke, Prof. an der Univers. Breslau. 2 Bändchen. Nr. 70 und 557.

Griechischen Sprache, Geschichte d.,I: Bis zum Ausgange der klassischen Zeit vonDr.Otto Hoffmann, Prof. a. d. Universität Münster. Nr. 111.

Griechische u. römische Mythologiev. Prof.Dr.Herm. Steuding, Rektor d. Gymnasiums in Schneeberg. Nr. 27.

Grundbuchrecht, Das formelle, von Oberlandesgerichtsr.Dr.F. Kretzschmar in Dresden. Nr. 549.

Handelspolitik, Auswärtige, vonDr.Heinr. Sieveking, Professor an der Universität Zürich. Nr. 245.

Handelsrecht, Deutsches, vonDr.Karl Lehmann, Professor an der Universität Göttingen.I: Einleitung. Der Kaufmann und seine Hilfspersonen. Offene Handelsgesellschaft. Kommandit- und stille Gesellschaft. Nr. 457.

Handelsrecht, Deutsches, vonDr.Karl Lehmann, Prof. a. d. Univ. Göttingen.II: Aktiengesellsch. Gesellsch. m. b. H. Eing. Gen. Handelsgesch. Nr. 458.

Handelsschulwesen, Das deutsche, von Theodor Blum, Direktor des kaufm. Unterrichtswesens der Handelskammer f. d. Herzogt. Anhalt zu Dessau. Nr. 558.

Handelsstand, Der, von RechtsanwaltDr. jur.Bruno Springer in Leipzig. (Kaufmännische Rechtskunde Band 2.) Nr. 545.

Handelswesen, Das, von Geh. OberregierungsratDr.Wilh. Lexis, Professor an der Universität Göttingen.I: Das Handelspersonal und der Warenhandel. Nr. 296.

— —II: Die Effektenbörse und die innere Handelspolitik. Nr. 297.

Handfeuerwaffen, Die Entwicklung der, seit der Mitte des 19. Jahrhunderts und ihr heutiger Stand von G. Wrzodek, Hauptmann und Kompagniechef im Infanterie-Regim. Freiherr Hiller von Gärtringen (4. Posensches) Nr. 59 in Soldau. Mit 21 Abbildungen. Nr. 366.

Harmonielehrevon A. Halm. Mit vielen Notenbeispielen. Nr. 120.

Hartmann von Aue, Wolfram von Eschenbach und Gottfried von Straßburg.Auswahl aus dem höfischen Epos mit Anmerkungen und Wörterbuch vonDr.K. Marold, Professor am Königlichen Friedrichskollegium zu Königsberg i. Pr. Nr. 22.

Harze, Lacke, FirnissevonDr.Karl Braun in Berlin. (Die Fette und ÖleIII.) Nr. 337.

Hauptliteraturen, Die, d. Orientsv.Dr.M. Haberlandt, Privatdoz. a. d. Univers. Wien.I. II.Nr. 162. 163.

Hebezeuge, Die, ihre Konstruktion u. Berechnung von Ing. Prof. Hermann Wilda, Bremen. M. 399 Abb. Nr. 414.

Heeresorganisation. Die Entwicklung der Heeresorganisationseit Einführung der stehenden Heere von Otto Neuschler, Hauptmann u. Batteriechef in Ulm.I: Geschichtliche Entwicklung bis zum Ausgange des 19. Jahrhunderts. Nr. 552.

Heizung u. Lüftungv. Ing. Johannes Körting in Düsseldorf.I: Das Wesen und die Berechnung der Heizungs- und Lüftungsanlagen. Mit 34 Fig. Nr. 342.

Heizung u. Lüftungv. Ing. Johannes Körting in Düsseldorf.II: Die Ausführung der Heizungs- und Lüftungsanlage. Mit 191 Fig. Nr. 343.

Hessen. Landeskunde des Großherzogtums Hessen, der Provinz Hessen-Nassau und des Fürstentums Waldeckvon Prof.Dr.Georg Greim in Darmstadt. Mit 13 Abbildungen und 1 Karte. Nr. 376.


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