KopfleisteKind und Mutter.
Kopfleiste
Verzierung
Seht mir mal mein Kindchen anMit den blonden Zottellöckchen,Blaue Aeuglein, rote Bäckchen.Leutchen, habt ihr auch so eins?Leutchen, nein so habt ihr keins!Kam einmal ein reicher Mann,„Hunderttausend blanke Taler,Alles Gut der Erde zahl er —“„Nein, er kriegt gewiß nicht meins,Kauf er sich wo anders eins!“Claudius.
Seht mir mal mein Kindchen anMit den blonden Zottellöckchen,Blaue Aeuglein, rote Bäckchen.Leutchen, habt ihr auch so eins?Leutchen, nein so habt ihr keins!Kam einmal ein reicher Mann,„Hunderttausend blanke Taler,Alles Gut der Erde zahl er —“„Nein, er kriegt gewiß nicht meins,Kauf er sich wo anders eins!“Claudius.
Seht mir mal mein Kindchen anMit den blonden Zottellöckchen,Blaue Aeuglein, rote Bäckchen.Leutchen, habt ihr auch so eins?Leutchen, nein so habt ihr keins!
Seht mir mal mein Kindchen an
Mit den blonden Zottellöckchen,
Blaue Aeuglein, rote Bäckchen.
Leutchen, habt ihr auch so eins?
Leutchen, nein so habt ihr keins!
Kam einmal ein reicher Mann,„Hunderttausend blanke Taler,Alles Gut der Erde zahl er —“„Nein, er kriegt gewiß nicht meins,Kauf er sich wo anders eins!“
Kam einmal ein reicher Mann,
„Hunderttausend blanke Taler,
Alles Gut der Erde zahl er —“
„Nein, er kriegt gewiß nicht meins,
Kauf er sich wo anders eins!“
Claudius.
Claudius.
Das Hänschen klein, das Hänschen klein,Ist ein gar herzig Brüderlein!Vier Zähnchen hat’s, wie Mandelkern,Und Aeuglein, heller als ein Stern;Schön kirschrot ist der kleine Mund,Das ganze Kerlchen kugelrund.Es spricht in sieben SprachenUnd weiß doch nichts zu sagen.Es strampelt schon nach Noten,Kutschiert flott auf dem Boden.Kommt jemand mal gelaufen,Will unser Hänschen kaufen,Verspricht uns einen Sack voll GeldUnd schenkt uns auch die halbe Welt,Dann lachen wir ihm ins Gesicht:„Das Bubi?Nein — das kriegst du nicht.“L. Sommer.
Das Hänschen klein, das Hänschen klein,Ist ein gar herzig Brüderlein!Vier Zähnchen hat’s, wie Mandelkern,Und Aeuglein, heller als ein Stern;Schön kirschrot ist der kleine Mund,Das ganze Kerlchen kugelrund.Es spricht in sieben SprachenUnd weiß doch nichts zu sagen.Es strampelt schon nach Noten,Kutschiert flott auf dem Boden.Kommt jemand mal gelaufen,Will unser Hänschen kaufen,Verspricht uns einen Sack voll GeldUnd schenkt uns auch die halbe Welt,Dann lachen wir ihm ins Gesicht:„Das Bubi?Nein — das kriegst du nicht.“L. Sommer.
Das Hänschen klein, das Hänschen klein,Ist ein gar herzig Brüderlein!Vier Zähnchen hat’s, wie Mandelkern,Und Aeuglein, heller als ein Stern;Schön kirschrot ist der kleine Mund,Das ganze Kerlchen kugelrund.Es spricht in sieben SprachenUnd weiß doch nichts zu sagen.
Das Hänschen klein, das Hänschen klein,
Ist ein gar herzig Brüderlein!
Vier Zähnchen hat’s, wie Mandelkern,
Und Aeuglein, heller als ein Stern;
Schön kirschrot ist der kleine Mund,
Das ganze Kerlchen kugelrund.
Es spricht in sieben Sprachen
Und weiß doch nichts zu sagen.
Es strampelt schon nach Noten,Kutschiert flott auf dem Boden.Kommt jemand mal gelaufen,Will unser Hänschen kaufen,Verspricht uns einen Sack voll GeldUnd schenkt uns auch die halbe Welt,Dann lachen wir ihm ins Gesicht:„Das Bubi?Nein — das kriegst du nicht.“
Es strampelt schon nach Noten,
Kutschiert flott auf dem Boden.
Kommt jemand mal gelaufen,
Will unser Hänschen kaufen,
Verspricht uns einen Sack voll Geld
Und schenkt uns auch die halbe Welt,
Dann lachen wir ihm ins Gesicht:
„Das Bubi?
Nein — das kriegst du nicht.“
L. Sommer.
L. Sommer.
Da sitzt ein kleiner Hampelmann,Der hat zerrissne Hosen an,ei, ei!Und schlüpft der Hansel um das Haus,Schlupf! Schwenkt ein winzig, weißes Hemdenzipfelchen heraus —etsch!Und alle Piepvögelein schrein:„Hansel, steck’s nein, steck’s nein!“Aber der Lump, der Spatzschreit: „Hemdenmatz, Hemdenmatz!“Ad. Holst.
Da sitzt ein kleiner Hampelmann,Der hat zerrissne Hosen an,ei, ei!Und schlüpft der Hansel um das Haus,Schlupf! Schwenkt ein winzig, weißes Hemdenzipfelchen heraus —etsch!Und alle Piepvögelein schrein:„Hansel, steck’s nein, steck’s nein!“Aber der Lump, der Spatzschreit: „Hemdenmatz, Hemdenmatz!“Ad. Holst.
Da sitzt ein kleiner Hampelmann,Der hat zerrissne Hosen an,ei, ei!Und schlüpft der Hansel um das Haus,Schlupf! Schwenkt ein winzig, weißes Hemdenzipfelchen heraus —etsch!Und alle Piepvögelein schrein:„Hansel, steck’s nein, steck’s nein!“Aber der Lump, der Spatzschreit: „Hemdenmatz, Hemdenmatz!“
Da sitzt ein kleiner Hampelmann,
Der hat zerrissne Hosen an,
ei, ei!
Und schlüpft der Hansel um das Haus,
Schlupf! Schwenkt ein winzig, weißes Hemdenzipfelchen heraus —
etsch!
Und alle Piepvögelein schrein:
„Hansel, steck’s nein, steck’s nein!“
Aber der Lump, der Spatz
schreit: „Hemdenmatz, Hemdenmatz!“
Ad. Holst.
Ad. Holst.
Hans hat Hosen an,Und die sind bunt,und ein Mützchen auf,und das ist rund.Kunterbunte Höschen,Frack mit roten Schößchen!Hans hat Hosen an,Und die sind bunt.
Hans hat Hosen an,Und die sind bunt,und ein Mützchen auf,und das ist rund.Kunterbunte Höschen,Frack mit roten Schößchen!Hans hat Hosen an,Und die sind bunt.
Hans hat Hosen an,Und die sind bunt,und ein Mützchen auf,und das ist rund.Kunterbunte Höschen,Frack mit roten Schößchen!Hans hat Hosen an,Und die sind bunt.
Hans hat Hosen an,
Und die sind bunt,
und ein Mützchen auf,
und das ist rund.
Kunterbunte Höschen,
Frack mit roten Schößchen!
Hans hat Hosen an,
Und die sind bunt.
*
Storch, Storch, bester,Bring mir ’ne kleine Schwester,Storch, Storch, guter,Bring mir ’nen kleinen Bruder.
Storch, Storch, bester,Bring mir ’ne kleine Schwester,Storch, Storch, guter,Bring mir ’nen kleinen Bruder.
Storch, Storch, bester,Bring mir ’ne kleine Schwester,Storch, Storch, guter,Bring mir ’nen kleinen Bruder.
Storch, Storch, bester,
Bring mir ’ne kleine Schwester,
Storch, Storch, guter,
Bring mir ’nen kleinen Bruder.
Unsre Anna Kathrein, ist noch so klein,Die humpelt und pumpelt auf allen vier Bein.Aber wird sie erst groß, heida! dann gehts los,Dann singt sie und springt sie, das wird mal famos.Du, Anna Kathrein, stecks Lutscherchen rein!Sonst kommt der Wauwau und beißt dich ins Bein.Ad. Holst.
Unsre Anna Kathrein, ist noch so klein,Die humpelt und pumpelt auf allen vier Bein.Aber wird sie erst groß, heida! dann gehts los,Dann singt sie und springt sie, das wird mal famos.Du, Anna Kathrein, stecks Lutscherchen rein!Sonst kommt der Wauwau und beißt dich ins Bein.Ad. Holst.
Unsre Anna Kathrein, ist noch so klein,Die humpelt und pumpelt auf allen vier Bein.Aber wird sie erst groß, heida! dann gehts los,Dann singt sie und springt sie, das wird mal famos.Du, Anna Kathrein, stecks Lutscherchen rein!Sonst kommt der Wauwau und beißt dich ins Bein.
Unsre Anna Kathrein, ist noch so klein,
Die humpelt und pumpelt auf allen vier Bein.
Aber wird sie erst groß, heida! dann gehts los,
Dann singt sie und springt sie, das wird mal famos.
Du, Anna Kathrein, stecks Lutscherchen rein!
Sonst kommt der Wauwau und beißt dich ins Bein.
Ad. Holst.
Ad. Holst.
Unsre lieben HühnerchenVerloren ihren Hahn,Hatten ihm zu leideDoch wirklich nichts getan.Wie trauerten die Hühnerchen,Daß sie ihn nirgends sahn,Den lieben guten Hahn!Unsre lieben Hühnerchen,Die fanden ihren Hahn,Wie er ging spazierenAuf einem grünen Plan.Wie freuten sich die HühnerchenDaß sie ihn wieder sahn,Den lieben, guten Hahn!Unsre lieben Hühnerchen,Die führten ihren HahnVoller Freud’ und JubelHoch auf den Hausaltan.Wie war’n entzückt die Hühnerchen,Als da zu krähn begann,Der liebe Hahnemann.Hoffmann von Fallersleben.
Unsre lieben HühnerchenVerloren ihren Hahn,Hatten ihm zu leideDoch wirklich nichts getan.Wie trauerten die Hühnerchen,Daß sie ihn nirgends sahn,Den lieben guten Hahn!Unsre lieben Hühnerchen,Die fanden ihren Hahn,Wie er ging spazierenAuf einem grünen Plan.Wie freuten sich die HühnerchenDaß sie ihn wieder sahn,Den lieben, guten Hahn!Unsre lieben Hühnerchen,Die führten ihren HahnVoller Freud’ und JubelHoch auf den Hausaltan.Wie war’n entzückt die Hühnerchen,Als da zu krähn begann,Der liebe Hahnemann.Hoffmann von Fallersleben.
Unsre lieben HühnerchenVerloren ihren Hahn,Hatten ihm zu leideDoch wirklich nichts getan.Wie trauerten die Hühnerchen,Daß sie ihn nirgends sahn,Den lieben guten Hahn!
Unsre lieben Hühnerchen
Verloren ihren Hahn,
Hatten ihm zu leide
Doch wirklich nichts getan.
Wie trauerten die Hühnerchen,
Daß sie ihn nirgends sahn,
Den lieben guten Hahn!
Unsre lieben Hühnerchen,Die fanden ihren Hahn,Wie er ging spazierenAuf einem grünen Plan.Wie freuten sich die HühnerchenDaß sie ihn wieder sahn,Den lieben, guten Hahn!
Unsre lieben Hühnerchen,
Die fanden ihren Hahn,
Wie er ging spazieren
Auf einem grünen Plan.
Wie freuten sich die Hühnerchen
Daß sie ihn wieder sahn,
Den lieben, guten Hahn!
Unsre lieben Hühnerchen,Die führten ihren HahnVoller Freud’ und JubelHoch auf den Hausaltan.Wie war’n entzückt die Hühnerchen,Als da zu krähn begann,Der liebe Hahnemann.
Unsre lieben Hühnerchen,
Die führten ihren Hahn
Voller Freud’ und Jubel
Hoch auf den Hausaltan.
Wie war’n entzückt die Hühnerchen,
Als da zu krähn begann,
Der liebe Hahnemann.
Hoffmann von Fallersleben.
Hoffmann von Fallersleben.
Ri Ra Rutsch,Wir fahren mit der Kutsch’,Wir fahren mit der Extrapost,Wo es nur drei Kreuzer kost’t.Ri Ra Rutsch,Wir fahren mit der Kutsch’.Volks- und Kinderreime.
Ri Ra Rutsch,Wir fahren mit der Kutsch’,Wir fahren mit der Extrapost,Wo es nur drei Kreuzer kost’t.Ri Ra Rutsch,Wir fahren mit der Kutsch’.Volks- und Kinderreime.
Ri Ra Rutsch,Wir fahren mit der Kutsch’,Wir fahren mit der Extrapost,Wo es nur drei Kreuzer kost’t.Ri Ra Rutsch,Wir fahren mit der Kutsch’.
Ri Ra Rutsch,
Wir fahren mit der Kutsch’,
Wir fahren mit der Extrapost,
Wo es nur drei Kreuzer kost’t.
Ri Ra Rutsch,
Wir fahren mit der Kutsch’.
Volks- und Kinderreime.
Volks- und Kinderreime.
Mich dünkt, wir geben einen Ball,Sprach die Nachtigall.So?Sprach der Floh.Was werden wir essen?Sprachen die Wespen.Nudeln!Sprachen die Pudeln.Was werden wir trinken?Sprachen die Finken.Bier!Sprach der Stier.Nein, Wein!Sprach das Schwein.Wo werden wir denn tanzen?Sprachen die Wanzen.Im Haus!Sprach die Maus.
Mich dünkt, wir geben einen Ball,Sprach die Nachtigall.So?Sprach der Floh.Was werden wir essen?Sprachen die Wespen.Nudeln!Sprachen die Pudeln.Was werden wir trinken?Sprachen die Finken.Bier!Sprach der Stier.Nein, Wein!Sprach das Schwein.Wo werden wir denn tanzen?Sprachen die Wanzen.Im Haus!Sprach die Maus.
Mich dünkt, wir geben einen Ball,Sprach die Nachtigall.So?Sprach der Floh.Was werden wir essen?Sprachen die Wespen.Nudeln!Sprachen die Pudeln.Was werden wir trinken?Sprachen die Finken.Bier!Sprach der Stier.Nein, Wein!Sprach das Schwein.Wo werden wir denn tanzen?Sprachen die Wanzen.Im Haus!Sprach die Maus.
Mich dünkt, wir geben einen Ball,
Sprach die Nachtigall.
So?
Sprach der Floh.
Was werden wir essen?
Sprachen die Wespen.
Nudeln!
Sprachen die Pudeln.
Was werden wir trinken?
Sprachen die Finken.
Bier!
Sprach der Stier.
Nein, Wein!
Sprach das Schwein.
Wo werden wir denn tanzen?
Sprachen die Wanzen.
Im Haus!
Sprach die Maus.
Ich wünsch’ mir was.„Was ist denn das?“Das ist ein Schloß aus Marzipan,Mit Türmen aus Rosinen dranUnd Mandeln an den Ecken,Ganz zuckersüß und braun gebrannt,Und jede Wand,Die ist aus Zimt und Zuckerkand,Da kann man schön dran lecken!Und Diener laufen her und hinMit Mus und Marmelade,Und oben in dem Schlosse drin,Sitzt meine Frau, die Königin,Die ist aus Schokolade!Ad. Holst.
Ich wünsch’ mir was.„Was ist denn das?“Das ist ein Schloß aus Marzipan,Mit Türmen aus Rosinen dranUnd Mandeln an den Ecken,Ganz zuckersüß und braun gebrannt,Und jede Wand,Die ist aus Zimt und Zuckerkand,Da kann man schön dran lecken!Und Diener laufen her und hinMit Mus und Marmelade,Und oben in dem Schlosse drin,Sitzt meine Frau, die Königin,Die ist aus Schokolade!Ad. Holst.
Ich wünsch’ mir was.„Was ist denn das?“Das ist ein Schloß aus Marzipan,Mit Türmen aus Rosinen dranUnd Mandeln an den Ecken,Ganz zuckersüß und braun gebrannt,Und jede Wand,Die ist aus Zimt und Zuckerkand,Da kann man schön dran lecken!Und Diener laufen her und hinMit Mus und Marmelade,Und oben in dem Schlosse drin,Sitzt meine Frau, die Königin,Die ist aus Schokolade!
Ich wünsch’ mir was.
„Was ist denn das?“
Das ist ein Schloß aus Marzipan,
Mit Türmen aus Rosinen dran
Und Mandeln an den Ecken,
Ganz zuckersüß und braun gebrannt,
Und jede Wand,
Die ist aus Zimt und Zuckerkand,
Da kann man schön dran lecken!
Und Diener laufen her und hin
Mit Mus und Marmelade,
Und oben in dem Schlosse drin,
Sitzt meine Frau, die Königin,
Die ist aus Schokolade!
Ad. Holst.
Ad. Holst.
*
Es tanzt ein Bi-Ba-ButzemannIn unserm Haus herum di dum,Er rüttelt sich, er schüttelt sich,Er wirft sein Säckchen hinter sich.Es tanzt ein Bi-Ba-ButzemannIn unserm Haus herum.Des Knaben Wunderhorn.
Es tanzt ein Bi-Ba-ButzemannIn unserm Haus herum di dum,Er rüttelt sich, er schüttelt sich,Er wirft sein Säckchen hinter sich.Es tanzt ein Bi-Ba-ButzemannIn unserm Haus herum.Des Knaben Wunderhorn.
Es tanzt ein Bi-Ba-ButzemannIn unserm Haus herum di dum,Er rüttelt sich, er schüttelt sich,Er wirft sein Säckchen hinter sich.Es tanzt ein Bi-Ba-ButzemannIn unserm Haus herum.
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
In unserm Haus herum di dum,
Er rüttelt sich, er schüttelt sich,
Er wirft sein Säckchen hinter sich.
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann
In unserm Haus herum.
Des Knaben Wunderhorn.
Des Knaben Wunderhorn.
Ich heiße Fritz,Unser Hund heißt Spitz,Miezevater unser Kater.Papa heißt Papa,Mama heißt Mama;Meine Schwester heißt Ottilie:Das ist unsre ganze Familie.Wir hätten gern noch eine KuhUnd ein Pferd dazu.Emil Weber.
Ich heiße Fritz,Unser Hund heißt Spitz,Miezevater unser Kater.Papa heißt Papa,Mama heißt Mama;Meine Schwester heißt Ottilie:Das ist unsre ganze Familie.Wir hätten gern noch eine KuhUnd ein Pferd dazu.Emil Weber.
Ich heiße Fritz,Unser Hund heißt Spitz,Miezevater unser Kater.Papa heißt Papa,Mama heißt Mama;Meine Schwester heißt Ottilie:Das ist unsre ganze Familie.Wir hätten gern noch eine KuhUnd ein Pferd dazu.
Ich heiße Fritz,
Unser Hund heißt Spitz,
Miezevater unser Kater.
Papa heißt Papa,
Mama heißt Mama;
Meine Schwester heißt Ottilie:
Das ist unsre ganze Familie.
Wir hätten gern noch eine Kuh
Und ein Pferd dazu.
Emil Weber.
Emil Weber.
Heile, heile Segen!Morgen gibt es Regen,Uebermorgen Schnee:Dann tut’s nicht mehr weh.G. Hahn.
Heile, heile Segen!Morgen gibt es Regen,Uebermorgen Schnee:Dann tut’s nicht mehr weh.G. Hahn.
Heile, heile Segen!Morgen gibt es Regen,Uebermorgen Schnee:Dann tut’s nicht mehr weh.
Heile, heile Segen!
Morgen gibt es Regen,
Uebermorgen Schnee:
Dann tut’s nicht mehr weh.
G. Hahn.
G. Hahn.
Eia, popeia,Koch’ dem Kindchen Breia,Tu’ ein wenig Zucker dran,Daß ihn das Kindchen essen kann.Fünf Engel haben gesungen,Fünf Engel kommen gesprungen:Der erste bläst das Feuer an,Der andre stellt das Pfännchen dran;Der dritte schütt’t das Süppchen ein,Der vierte tut brav Zucker drein;Der fünfte sagt: ’s ist angericht’t,Iß, mein Kind, und brenn’ dich nicht!Volks- und Kinderreime.
Eia, popeia,Koch’ dem Kindchen Breia,Tu’ ein wenig Zucker dran,Daß ihn das Kindchen essen kann.Fünf Engel haben gesungen,Fünf Engel kommen gesprungen:Der erste bläst das Feuer an,Der andre stellt das Pfännchen dran;Der dritte schütt’t das Süppchen ein,Der vierte tut brav Zucker drein;Der fünfte sagt: ’s ist angericht’t,Iß, mein Kind, und brenn’ dich nicht!Volks- und Kinderreime.
Eia, popeia,Koch’ dem Kindchen Breia,Tu’ ein wenig Zucker dran,Daß ihn das Kindchen essen kann.
Eia, popeia,
Koch’ dem Kindchen Breia,
Tu’ ein wenig Zucker dran,
Daß ihn das Kindchen essen kann.
Fünf Engel haben gesungen,Fünf Engel kommen gesprungen:Der erste bläst das Feuer an,Der andre stellt das Pfännchen dran;Der dritte schütt’t das Süppchen ein,Der vierte tut brav Zucker drein;Der fünfte sagt: ’s ist angericht’t,Iß, mein Kind, und brenn’ dich nicht!
Fünf Engel haben gesungen,
Fünf Engel kommen gesprungen:
Der erste bläst das Feuer an,
Der andre stellt das Pfännchen dran;
Der dritte schütt’t das Süppchen ein,
Der vierte tut brav Zucker drein;
Der fünfte sagt: ’s ist angericht’t,
Iß, mein Kind, und brenn’ dich nicht!
Volks- und Kinderreime.
Volks- und Kinderreime.
Stich dich nicht und brenn’ dich nicht,Suppe ist zu heiß.Schneider, wenn du reiten willst,Setz’ dich auf die Geiß!Kindlein, willst du Suppe essen,Mußt das Blasen nicht vergessen.
Stich dich nicht und brenn’ dich nicht,Suppe ist zu heiß.Schneider, wenn du reiten willst,Setz’ dich auf die Geiß!Kindlein, willst du Suppe essen,Mußt das Blasen nicht vergessen.
Stich dich nicht und brenn’ dich nicht,Suppe ist zu heiß.Schneider, wenn du reiten willst,Setz’ dich auf die Geiß!Kindlein, willst du Suppe essen,Mußt das Blasen nicht vergessen.
Stich dich nicht und brenn’ dich nicht,
Suppe ist zu heiß.
Schneider, wenn du reiten willst,
Setz’ dich auf die Geiß!
Kindlein, willst du Suppe essen,
Mußt das Blasen nicht vergessen.
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Bim, bam, beier,Die Katz’ mag keine Eier.Was mag sie dann?Speck aus der Pfann’?Ei, wie lecker ist unsre Madam!
Bim, bam, beier,Die Katz’ mag keine Eier.Was mag sie dann?Speck aus der Pfann’?Ei, wie lecker ist unsre Madam!
Bim, bam, beier,Die Katz’ mag keine Eier.Was mag sie dann?Speck aus der Pfann’?Ei, wie lecker ist unsre Madam!
Bim, bam, beier,
Die Katz’ mag keine Eier.
Was mag sie dann?
Speck aus der Pfann’?
Ei, wie lecker ist unsre Madam!
Rabumsel, Rabamsel,Der Omnibus fährt,Rabumsel, Rabamsel,Ohne Schiene und Pferd;Rabumsel, Rabamsel,Ueber Pflaster und Grund,Wer drin sitzt, dem schütteltDie Zunge im Mund.Rabumsel, Rabamsel,Nun steigen wir ein,Rabumsel, Rabamsel,Nach Frankreich hinein.Rabumsel, Rabamsel,Nach Frankreich ist’s weit.Und der Franzmann macht die Tür zu,Hat für Kinder keine Zeit.Carl Ferdinands.
Rabumsel, Rabamsel,Der Omnibus fährt,Rabumsel, Rabamsel,Ohne Schiene und Pferd;Rabumsel, Rabamsel,Ueber Pflaster und Grund,Wer drin sitzt, dem schütteltDie Zunge im Mund.Rabumsel, Rabamsel,Nun steigen wir ein,Rabumsel, Rabamsel,Nach Frankreich hinein.Rabumsel, Rabamsel,Nach Frankreich ist’s weit.Und der Franzmann macht die Tür zu,Hat für Kinder keine Zeit.Carl Ferdinands.
Rabumsel, Rabamsel,Der Omnibus fährt,Rabumsel, Rabamsel,Ohne Schiene und Pferd;Rabumsel, Rabamsel,Ueber Pflaster und Grund,Wer drin sitzt, dem schütteltDie Zunge im Mund.
Rabumsel, Rabamsel,
Der Omnibus fährt,
Rabumsel, Rabamsel,
Ohne Schiene und Pferd;
Rabumsel, Rabamsel,
Ueber Pflaster und Grund,
Wer drin sitzt, dem schüttelt
Die Zunge im Mund.
Rabumsel, Rabamsel,Nun steigen wir ein,Rabumsel, Rabamsel,Nach Frankreich hinein.Rabumsel, Rabamsel,Nach Frankreich ist’s weit.Und der Franzmann macht die Tür zu,Hat für Kinder keine Zeit.
Rabumsel, Rabamsel,
Nun steigen wir ein,
Rabumsel, Rabamsel,
Nach Frankreich hinein.
Rabumsel, Rabamsel,
Nach Frankreich ist’s weit.
Und der Franzmann macht die Tür zu,
Hat für Kinder keine Zeit.
Carl Ferdinands.
Carl Ferdinands.
Das ist das hölzerne Männchen:Das ist die Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist das Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist der Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist das Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist die Maus, die genagt hat am Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist die Katz’, die gefressen hat die Maus, die genagt hat am Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen!Das ist das Kind, dem die Katze gehört, die die Maus gefressen ......Volks- und Kinderreime.
Das ist das hölzerne Männchen:Das ist die Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist das Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist der Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist das Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist die Maus, die genagt hat am Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist die Katz’, die gefressen hat die Maus, die genagt hat am Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen!Das ist das Kind, dem die Katze gehört, die die Maus gefressen ......Volks- und Kinderreime.
Das ist das hölzerne Männchen:Das ist die Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist das Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist der Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist das Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist die Maus, die genagt hat am Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist die Katz’, die gefressen hat die Maus, die genagt hat am Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen!Das ist das Kind, dem die Katze gehört, die die Maus gefressen ......Volks- und Kinderreime.
Das ist das hölzerne Männchen:Das ist die Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist das Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist der Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist das Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist die Maus, die genagt hat am Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:Das ist die Katz’, die gefressen hat die Maus, die genagt hat am Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen!Das ist das Kind, dem die Katze gehört, die die Maus gefressen ......
Das ist das hölzerne Männchen:
Das ist die Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:
Das ist das Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:
Das ist der Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:
Das ist das Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:
Das ist die Maus, die genagt hat am Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen:
Das ist die Katz’, die gefressen hat die Maus, die genagt hat am Bändchen vom Schlüssel vom Schloß von der Tür vom Haus vom hölzernen Männchen!
Das ist das Kind, dem die Katze gehört, die die Maus gefressen ......
Volks- und Kinderreime.
Volks- und Kinderreime.
Karlinchen, Karlinchen, deine Nase ist rot.Geh’, wein’ nicht, geh’, grein nicht, das hat keine Not.Und ist auch dein Näschen und Schürzchen voll Blut:Bis du mal zu Tanz gehst, ist’s längst wieder gut.M. Schmerler.
Karlinchen, Karlinchen, deine Nase ist rot.Geh’, wein’ nicht, geh’, grein nicht, das hat keine Not.Und ist auch dein Näschen und Schürzchen voll Blut:Bis du mal zu Tanz gehst, ist’s längst wieder gut.M. Schmerler.
Karlinchen, Karlinchen, deine Nase ist rot.Geh’, wein’ nicht, geh’, grein nicht, das hat keine Not.Und ist auch dein Näschen und Schürzchen voll Blut:Bis du mal zu Tanz gehst, ist’s längst wieder gut.
Karlinchen, Karlinchen, deine Nase ist rot.
Geh’, wein’ nicht, geh’, grein nicht, das hat keine Not.
Und ist auch dein Näschen und Schürzchen voll Blut:
Bis du mal zu Tanz gehst, ist’s längst wieder gut.
M. Schmerler.
M. Schmerler.
Zwei Takte geschritten,Zwei Takte im Sprung,Die blonden Stubbezöpfchen,Sind alle, alle, all’ im Schwung.Zwei Takte gesprungen,Zwei Takte im Schritt,Die Schuhe, die Röckchen,Tanzen alle, alle, alle mit.Zwei Takte im Schatten,Zwei Takte im Licht,Bloß der kleine dicke PlumpsackKanns lange, lange, lang’ noch nicht!M. Schmerler.
Zwei Takte geschritten,Zwei Takte im Sprung,Die blonden Stubbezöpfchen,Sind alle, alle, all’ im Schwung.Zwei Takte gesprungen,Zwei Takte im Schritt,Die Schuhe, die Röckchen,Tanzen alle, alle, alle mit.Zwei Takte im Schatten,Zwei Takte im Licht,Bloß der kleine dicke PlumpsackKanns lange, lange, lang’ noch nicht!M. Schmerler.
Zwei Takte geschritten,Zwei Takte im Sprung,Die blonden Stubbezöpfchen,Sind alle, alle, all’ im Schwung.
Zwei Takte geschritten,
Zwei Takte im Sprung,
Die blonden Stubbezöpfchen,
Sind alle, alle, all’ im Schwung.
Zwei Takte gesprungen,Zwei Takte im Schritt,Die Schuhe, die Röckchen,Tanzen alle, alle, alle mit.
Zwei Takte gesprungen,
Zwei Takte im Schritt,
Die Schuhe, die Röckchen,
Tanzen alle, alle, alle mit.
Zwei Takte im Schatten,Zwei Takte im Licht,Bloß der kleine dicke PlumpsackKanns lange, lange, lang’ noch nicht!
Zwei Takte im Schatten,
Zwei Takte im Licht,
Bloß der kleine dicke Plumpsack
Kanns lange, lange, lang’ noch nicht!
M. Schmerler.
M. Schmerler.
Hinter dem MüllerstegSteht ’n kleins Häusle:Drinnen rund um und umHupfen die Mäusle.Hinter dem MüllerstegSteht ’n kleins Häusle:Draußen rund um und umHupfen die Geißle.Hinter dem MüllerstegSteht ’n kleins Häusle:Hupfen die Zeisle,Mäusle und Geißle und Zeisle —Rundum.Friedrich Güll.
Hinter dem MüllerstegSteht ’n kleins Häusle:Drinnen rund um und umHupfen die Mäusle.Hinter dem MüllerstegSteht ’n kleins Häusle:Draußen rund um und umHupfen die Geißle.Hinter dem MüllerstegSteht ’n kleins Häusle:Hupfen die Zeisle,Mäusle und Geißle und Zeisle —Rundum.Friedrich Güll.
Hinter dem MüllerstegSteht ’n kleins Häusle:Drinnen rund um und umHupfen die Mäusle.
Hinter dem Müllersteg
Steht ’n kleins Häusle:
Drinnen rund um und um
Hupfen die Mäusle.
Hinter dem MüllerstegSteht ’n kleins Häusle:Draußen rund um und umHupfen die Geißle.
Hinter dem Müllersteg
Steht ’n kleins Häusle:
Draußen rund um und um
Hupfen die Geißle.
Hinter dem MüllerstegSteht ’n kleins Häusle:Hupfen die Zeisle,Mäusle und Geißle und Zeisle —Rundum.
Hinter dem Müllersteg
Steht ’n kleins Häusle:
Hupfen die Zeisle,
Mäusle und Geißle und Zeisle —
Rundum.
Friedrich Güll.
Friedrich Güll.
Schnickschnack, Dudelsack,Unser Kind will tanzen;Spielt mir einen schönen Tanz:Aennchen, Gretchen, Fritz und FranzWollen lustig tanzen.Spielt der Brummbaß brumm, brumm, brumm,Dreh’n wir uns im Kreis herum,Daß die Röckchen fliegen;Spielt die Fiedel dideldumdei,Geht es lustig eins, zwei drei,Bis im Gras wir liegen.
Schnickschnack, Dudelsack,Unser Kind will tanzen;Spielt mir einen schönen Tanz:Aennchen, Gretchen, Fritz und FranzWollen lustig tanzen.Spielt der Brummbaß brumm, brumm, brumm,Dreh’n wir uns im Kreis herum,Daß die Röckchen fliegen;Spielt die Fiedel dideldumdei,Geht es lustig eins, zwei drei,Bis im Gras wir liegen.
Schnickschnack, Dudelsack,Unser Kind will tanzen;Spielt mir einen schönen Tanz:Aennchen, Gretchen, Fritz und FranzWollen lustig tanzen.Spielt der Brummbaß brumm, brumm, brumm,Dreh’n wir uns im Kreis herum,Daß die Röckchen fliegen;Spielt die Fiedel dideldumdei,Geht es lustig eins, zwei drei,Bis im Gras wir liegen.
Schnickschnack, Dudelsack,
Unser Kind will tanzen;
Spielt mir einen schönen Tanz:
Aennchen, Gretchen, Fritz und Franz
Wollen lustig tanzen.
Spielt der Brummbaß brumm, brumm, brumm,
Dreh’n wir uns im Kreis herum,
Daß die Röckchen fliegen;
Spielt die Fiedel dideldumdei,
Geht es lustig eins, zwei drei,
Bis im Gras wir liegen.
Tanz mit mir,Tanz mit mir,Auf der grünen Wiese.Eins, zwei, drei,Eins, zwei, drei,Rühre flink die Füße!Hopp, hopp, hoppIm Galopp,Immer froh und heiter.Rechts herum,Links herum,G’radaus und so weiter.Immer zu,Ohne Ruh’,Daß die Zöpfchen fliegen.Juchheidi,ha, ha, ha,Ist das ein Vergnügen!Lina Sommer.
Tanz mit mir,Tanz mit mir,Auf der grünen Wiese.Eins, zwei, drei,Eins, zwei, drei,Rühre flink die Füße!Hopp, hopp, hoppIm Galopp,Immer froh und heiter.Rechts herum,Links herum,G’radaus und so weiter.Immer zu,Ohne Ruh’,Daß die Zöpfchen fliegen.Juchheidi,ha, ha, ha,Ist das ein Vergnügen!Lina Sommer.
Tanz mit mir,Tanz mit mir,Auf der grünen Wiese.Eins, zwei, drei,Eins, zwei, drei,Rühre flink die Füße!
Tanz mit mir,
Tanz mit mir,
Auf der grünen Wiese.
Eins, zwei, drei,
Eins, zwei, drei,
Rühre flink die Füße!
Hopp, hopp, hoppIm Galopp,Immer froh und heiter.Rechts herum,Links herum,G’radaus und so weiter.
Hopp, hopp, hopp
Im Galopp,
Immer froh und heiter.
Rechts herum,
Links herum,
G’radaus und so weiter.
Immer zu,Ohne Ruh’,Daß die Zöpfchen fliegen.Juchheidi,ha, ha, ha,Ist das ein Vergnügen!
Immer zu,
Ohne Ruh’,
Daß die Zöpfchen fliegen.
Juchheidi,
ha, ha, ha,
Ist das ein Vergnügen!
Lina Sommer.
Lina Sommer.
Mein Mädchen, das will tanzen;Wer macht die Tanzmusik?Spielhansel mit dem RanzenIst da im Augenblick.Dideldum, schon streicht und zupft erDie Saiten alle vier,Dideldum; schon geigt und hupft erUnd schreit: „Herr Wirt, mein Bier!“Und mit der Zunge schnalzen,Tut er vor Lust dazu. —Nun woll’n wir aber walzen,Bis durch die Strümpf’ und Schuh’.Friedrich Güll.
Mein Mädchen, das will tanzen;Wer macht die Tanzmusik?Spielhansel mit dem RanzenIst da im Augenblick.Dideldum, schon streicht und zupft erDie Saiten alle vier,Dideldum; schon geigt und hupft erUnd schreit: „Herr Wirt, mein Bier!“Und mit der Zunge schnalzen,Tut er vor Lust dazu. —Nun woll’n wir aber walzen,Bis durch die Strümpf’ und Schuh’.Friedrich Güll.
Mein Mädchen, das will tanzen;Wer macht die Tanzmusik?Spielhansel mit dem RanzenIst da im Augenblick.
Mein Mädchen, das will tanzen;
Wer macht die Tanzmusik?
Spielhansel mit dem Ranzen
Ist da im Augenblick.
Dideldum, schon streicht und zupft erDie Saiten alle vier,Dideldum; schon geigt und hupft erUnd schreit: „Herr Wirt, mein Bier!“
Dideldum, schon streicht und zupft er
Die Saiten alle vier,
Dideldum; schon geigt und hupft er
Und schreit: „Herr Wirt, mein Bier!“
Und mit der Zunge schnalzen,Tut er vor Lust dazu. —Nun woll’n wir aber walzen,Bis durch die Strümpf’ und Schuh’.
Und mit der Zunge schnalzen,
Tut er vor Lust dazu. —
Nun woll’n wir aber walzen,
Bis durch die Strümpf’ und Schuh’.
Friedrich Güll.
Friedrich Güll.
So geht’s auf unsere Weise,So ist es Kinderbrauch:Wir drehn uns um im KreiseUnd tanzen auch —Immer herum,Bum bidibum! Bum!Wir brauchen keine GeigenUnd brauchen keinen Baß,Wir spielen uns zum ReigenSchon selber was.Immer herum,Bum bidibum! Bum!Und ist ein Tanz zu Ende,Gleich fängt ein anderer an,Wir reichen uns die HändeUnd tanzen dannImmer herum,Bum bidibum! Bum!Hoffmann v. Fallersleben.
So geht’s auf unsere Weise,So ist es Kinderbrauch:Wir drehn uns um im KreiseUnd tanzen auch —Immer herum,Bum bidibum! Bum!Wir brauchen keine GeigenUnd brauchen keinen Baß,Wir spielen uns zum ReigenSchon selber was.Immer herum,Bum bidibum! Bum!Und ist ein Tanz zu Ende,Gleich fängt ein anderer an,Wir reichen uns die HändeUnd tanzen dannImmer herum,Bum bidibum! Bum!Hoffmann v. Fallersleben.
So geht’s auf unsere Weise,So ist es Kinderbrauch:Wir drehn uns um im KreiseUnd tanzen auch —Immer herum,Bum bidibum! Bum!
So geht’s auf unsere Weise,
So ist es Kinderbrauch:
Wir drehn uns um im Kreise
Und tanzen auch —
Immer herum,
Bum bidibum! Bum!
Wir brauchen keine GeigenUnd brauchen keinen Baß,Wir spielen uns zum ReigenSchon selber was.Immer herum,Bum bidibum! Bum!
Wir brauchen keine Geigen
Und brauchen keinen Baß,
Wir spielen uns zum Reigen
Schon selber was.
Immer herum,
Bum bidibum! Bum!
Und ist ein Tanz zu Ende,Gleich fängt ein anderer an,Wir reichen uns die HändeUnd tanzen dannImmer herum,Bum bidibum! Bum!
Und ist ein Tanz zu Ende,
Gleich fängt ein anderer an,
Wir reichen uns die Hände
Und tanzen dann
Immer herum,
Bum bidibum! Bum!
Hoffmann v. Fallersleben.
Hoffmann v. Fallersleben.
Steigt das Büblein auf den Baum,Ei, wie hoch, man sieht es kaum!Hüpft von Ast zu Aestchen,Hüpft zum Vogelnestchen.Ui! da kracht es —Plumps, da liegt es drunten.Friedrich Güll.
Steigt das Büblein auf den Baum,Ei, wie hoch, man sieht es kaum!Hüpft von Ast zu Aestchen,Hüpft zum Vogelnestchen.Ui! da kracht es —Plumps, da liegt es drunten.Friedrich Güll.
Steigt das Büblein auf den Baum,Ei, wie hoch, man sieht es kaum!Hüpft von Ast zu Aestchen,Hüpft zum Vogelnestchen.Ui! da kracht es —Plumps, da liegt es drunten.
Steigt das Büblein auf den Baum,
Ei, wie hoch, man sieht es kaum!
Hüpft von Ast zu Aestchen,
Hüpft zum Vogelnestchen.
Ui! da kracht es —
Plumps, da liegt es drunten.
Friedrich Güll.
Friedrich Güll.
Was soll ich denn kochen?’s ist alles zerbrochen.Das Maß und die Pfanne,Das Glas und die Kanne —Und will ich was kaufen,Es kost’t einen Haufen:Der Weck und der Fladen,Der Speck und der Braten,Das Salz und das Mehl,Und das Schmalz und das Oel,Und die Eier und FeuerSind heuer so teuer!Und krieg keinen Lohn —Ich lauf’ noch davon!Friedrich Güll.
Was soll ich denn kochen?’s ist alles zerbrochen.Das Maß und die Pfanne,Das Glas und die Kanne —Und will ich was kaufen,Es kost’t einen Haufen:Der Weck und der Fladen,Der Speck und der Braten,Das Salz und das Mehl,Und das Schmalz und das Oel,Und die Eier und FeuerSind heuer so teuer!Und krieg keinen Lohn —Ich lauf’ noch davon!Friedrich Güll.
Was soll ich denn kochen?’s ist alles zerbrochen.Das Maß und die Pfanne,Das Glas und die Kanne —Und will ich was kaufen,Es kost’t einen Haufen:Der Weck und der Fladen,Der Speck und der Braten,Das Salz und das Mehl,Und das Schmalz und das Oel,Und die Eier und FeuerSind heuer so teuer!Und krieg keinen Lohn —Ich lauf’ noch davon!
Was soll ich denn kochen?
’s ist alles zerbrochen.
Das Maß und die Pfanne,
Das Glas und die Kanne —
Und will ich was kaufen,
Es kost’t einen Haufen:
Der Weck und der Fladen,
Der Speck und der Braten,
Das Salz und das Mehl,
Und das Schmalz und das Oel,
Und die Eier und Feuer
Sind heuer so teuer!
Und krieg keinen Lohn —
Ich lauf’ noch davon!
Friedrich Güll.
Friedrich Güll.
Guten Tag, guten Tag, Frau Schneiderin,Nach Puppenlappen steht heute mein Sinn;Wir stückeln unserm Jungen ein Wams zurecht;Nur Lappen, immer Lappen, gut oder schlecht:Zwei wollige, zwei warmeFür die beiden Arme,Einen langen, dickenFür den Rücken,Einen blauen, breiten,Für die Seiten,Einen goldenen, der wird aufgenäht,Wo unserem Jungen das Herzlein steht.Carl Ferdinands.
Guten Tag, guten Tag, Frau Schneiderin,Nach Puppenlappen steht heute mein Sinn;Wir stückeln unserm Jungen ein Wams zurecht;Nur Lappen, immer Lappen, gut oder schlecht:Zwei wollige, zwei warmeFür die beiden Arme,Einen langen, dickenFür den Rücken,Einen blauen, breiten,Für die Seiten,Einen goldenen, der wird aufgenäht,Wo unserem Jungen das Herzlein steht.Carl Ferdinands.
Guten Tag, guten Tag, Frau Schneiderin,Nach Puppenlappen steht heute mein Sinn;Wir stückeln unserm Jungen ein Wams zurecht;Nur Lappen, immer Lappen, gut oder schlecht:Zwei wollige, zwei warmeFür die beiden Arme,Einen langen, dickenFür den Rücken,Einen blauen, breiten,Für die Seiten,Einen goldenen, der wird aufgenäht,Wo unserem Jungen das Herzlein steht.
Guten Tag, guten Tag, Frau Schneiderin,
Nach Puppenlappen steht heute mein Sinn;
Wir stückeln unserm Jungen ein Wams zurecht;
Nur Lappen, immer Lappen, gut oder schlecht:
Zwei wollige, zwei warme
Für die beiden Arme,
Einen langen, dicken
Für den Rücken,
Einen blauen, breiten,
Für die Seiten,
Einen goldenen, der wird aufgenäht,
Wo unserem Jungen das Herzlein steht.
Carl Ferdinands.
Carl Ferdinands.
Im Prutzeltopfe kocht das Mus;Hänschen steht auf einem Fuß,Hänschen steht auf einem Zeh’,Reckt sich, streckt sich in die Höh’.Bläst der Qualm ihm ins Gesicht,Hänschen steht und fürcht’t sich nicht.Leckt das Feuer ihm über die Wangen,Hänschen steht und fühlt kein Bangen;Hänschen, lieber ohne Kopf,Als nicht wissen, was kocht im Topf!Carl Ferdinands.
Im Prutzeltopfe kocht das Mus;Hänschen steht auf einem Fuß,Hänschen steht auf einem Zeh’,Reckt sich, streckt sich in die Höh’.Bläst der Qualm ihm ins Gesicht,Hänschen steht und fürcht’t sich nicht.Leckt das Feuer ihm über die Wangen,Hänschen steht und fühlt kein Bangen;Hänschen, lieber ohne Kopf,Als nicht wissen, was kocht im Topf!Carl Ferdinands.
Im Prutzeltopfe kocht das Mus;Hänschen steht auf einem Fuß,Hänschen steht auf einem Zeh’,Reckt sich, streckt sich in die Höh’.Bläst der Qualm ihm ins Gesicht,Hänschen steht und fürcht’t sich nicht.Leckt das Feuer ihm über die Wangen,Hänschen steht und fühlt kein Bangen;Hänschen, lieber ohne Kopf,Als nicht wissen, was kocht im Topf!
Im Prutzeltopfe kocht das Mus;
Hänschen steht auf einem Fuß,
Hänschen steht auf einem Zeh’,
Reckt sich, streckt sich in die Höh’.
Bläst der Qualm ihm ins Gesicht,
Hänschen steht und fürcht’t sich nicht.
Leckt das Feuer ihm über die Wangen,
Hänschen steht und fühlt kein Bangen;
Hänschen, lieber ohne Kopf,
Als nicht wissen, was kocht im Topf!
Carl Ferdinands.
Carl Ferdinands.
Denk’ an! Das Büblein ist einmalSpazieren gangen im Wiesental.Da wurd’s müd gar sehrUnd sagt: „Ich kann nicht mehr;Wenn nur was kämeUnd mich mitnähme!“Da ist das Bächlein geflossen kommenUnd hat’s Büblein mitgenommen,Das Büblein hat sich aufs Bächlein gesetztUnd hat gesagt: „So gefällt mir’s jetzt.“Aber was meinst du! Das Bächlein war kalt,Das hat das Büblein gespürt gar bald;Es hat gefroren gar sehr,Und sagt: „Ich kann nicht mehr;Wenn nur was kämeUnd mich mitnähme!“Da ist ein Schifflein geschwommen kommen,Und hats Büblein mitgenommen.Da hats Büblein sich aufs Schifflein gesetztUnd hat gesagt: „Da gefällt mir’s jetzt.“Aber siehst du? Das Schifflein war schmal.Das Büblein denkt: „Da fall ich einmal!“Da fürcht’t es sich gar sehrUnd sagt: „Ich mag nicht mehr;Wenn nur was kämeUnd mich mitnähme!“Da ist der Reiter geritten gekommenUnd hats Büblein mitgenommen.Das Büblein hat sich hinten aufs Pferd gesetzt.Und hat gesagt: „So gefällt mir’s jetzt.“Aber gib acht! Das ging wie der Wind,Es ging dem Büblein gar zu geschwind;Es hopst drauf hin und herUnd schreit: „Ich kann nicht mehr;Wenn nur was kämeUnd mich mitnähme!“Da ist ein Baum ins Haar gekommenUnd hat das Büblein mitgenommenEr hat’s gehängt an einen Ast gar hoch;Dort hängt das Büblein und zappelt noch.Ist denn das Büblein gestorben?Nein, es zappelt ja noch!Morgen geh’n wir naus und tun’s ’runter.Fr. Rückert.
Denk’ an! Das Büblein ist einmalSpazieren gangen im Wiesental.Da wurd’s müd gar sehrUnd sagt: „Ich kann nicht mehr;Wenn nur was kämeUnd mich mitnähme!“Da ist das Bächlein geflossen kommenUnd hat’s Büblein mitgenommen,Das Büblein hat sich aufs Bächlein gesetztUnd hat gesagt: „So gefällt mir’s jetzt.“Aber was meinst du! Das Bächlein war kalt,Das hat das Büblein gespürt gar bald;Es hat gefroren gar sehr,Und sagt: „Ich kann nicht mehr;Wenn nur was kämeUnd mich mitnähme!“Da ist ein Schifflein geschwommen kommen,Und hats Büblein mitgenommen.Da hats Büblein sich aufs Schifflein gesetztUnd hat gesagt: „Da gefällt mir’s jetzt.“Aber siehst du? Das Schifflein war schmal.Das Büblein denkt: „Da fall ich einmal!“Da fürcht’t es sich gar sehrUnd sagt: „Ich mag nicht mehr;Wenn nur was kämeUnd mich mitnähme!“Da ist der Reiter geritten gekommenUnd hats Büblein mitgenommen.Das Büblein hat sich hinten aufs Pferd gesetzt.Und hat gesagt: „So gefällt mir’s jetzt.“Aber gib acht! Das ging wie der Wind,Es ging dem Büblein gar zu geschwind;Es hopst drauf hin und herUnd schreit: „Ich kann nicht mehr;Wenn nur was kämeUnd mich mitnähme!“Da ist ein Baum ins Haar gekommenUnd hat das Büblein mitgenommenEr hat’s gehängt an einen Ast gar hoch;Dort hängt das Büblein und zappelt noch.Ist denn das Büblein gestorben?Nein, es zappelt ja noch!Morgen geh’n wir naus und tun’s ’runter.Fr. Rückert.
Denk’ an! Das Büblein ist einmalSpazieren gangen im Wiesental.Da wurd’s müd gar sehrUnd sagt: „Ich kann nicht mehr;Wenn nur was kämeUnd mich mitnähme!“Da ist das Bächlein geflossen kommenUnd hat’s Büblein mitgenommen,Das Büblein hat sich aufs Bächlein gesetztUnd hat gesagt: „So gefällt mir’s jetzt.“Aber was meinst du! Das Bächlein war kalt,Das hat das Büblein gespürt gar bald;Es hat gefroren gar sehr,Und sagt: „Ich kann nicht mehr;Wenn nur was kämeUnd mich mitnähme!“Da ist ein Schifflein geschwommen kommen,Und hats Büblein mitgenommen.Da hats Büblein sich aufs Schifflein gesetztUnd hat gesagt: „Da gefällt mir’s jetzt.“Aber siehst du? Das Schifflein war schmal.Das Büblein denkt: „Da fall ich einmal!“Da fürcht’t es sich gar sehrUnd sagt: „Ich mag nicht mehr;Wenn nur was kämeUnd mich mitnähme!“Da ist der Reiter geritten gekommenUnd hats Büblein mitgenommen.Das Büblein hat sich hinten aufs Pferd gesetzt.Und hat gesagt: „So gefällt mir’s jetzt.“Aber gib acht! Das ging wie der Wind,Es ging dem Büblein gar zu geschwind;Es hopst drauf hin und herUnd schreit: „Ich kann nicht mehr;Wenn nur was kämeUnd mich mitnähme!“Da ist ein Baum ins Haar gekommenUnd hat das Büblein mitgenommenEr hat’s gehängt an einen Ast gar hoch;Dort hängt das Büblein und zappelt noch.Ist denn das Büblein gestorben?Nein, es zappelt ja noch!Morgen geh’n wir naus und tun’s ’runter.
Denk’ an! Das Büblein ist einmal
Spazieren gangen im Wiesental.
Da wurd’s müd gar sehr
Und sagt: „Ich kann nicht mehr;
Wenn nur was käme
Und mich mitnähme!“
Da ist das Bächlein geflossen kommen
Und hat’s Büblein mitgenommen,
Das Büblein hat sich aufs Bächlein gesetzt
Und hat gesagt: „So gefällt mir’s jetzt.“
Aber was meinst du! Das Bächlein war kalt,
Das hat das Büblein gespürt gar bald;
Es hat gefroren gar sehr,
Und sagt: „Ich kann nicht mehr;
Wenn nur was käme
Und mich mitnähme!“
Da ist ein Schifflein geschwommen kommen,
Und hats Büblein mitgenommen.
Da hats Büblein sich aufs Schifflein gesetzt
Und hat gesagt: „Da gefällt mir’s jetzt.“
Aber siehst du? Das Schifflein war schmal.
Das Büblein denkt: „Da fall ich einmal!“
Da fürcht’t es sich gar sehr
Und sagt: „Ich mag nicht mehr;
Wenn nur was käme
Und mich mitnähme!“
Da ist der Reiter geritten gekommen
Und hats Büblein mitgenommen.
Das Büblein hat sich hinten aufs Pferd gesetzt.
Und hat gesagt: „So gefällt mir’s jetzt.“
Aber gib acht! Das ging wie der Wind,
Es ging dem Büblein gar zu geschwind;
Es hopst drauf hin und her
Und schreit: „Ich kann nicht mehr;
Wenn nur was käme
Und mich mitnähme!“
Da ist ein Baum ins Haar gekommen
Und hat das Büblein mitgenommen
Er hat’s gehängt an einen Ast gar hoch;
Dort hängt das Büblein und zappelt noch.
Ist denn das Büblein gestorben?
Nein, es zappelt ja noch!
Morgen geh’n wir naus und tun’s ’runter.
Fr. Rückert.
Fr. Rückert.
Gefroren hat es heuer,Noch gar kein festes Eis.Das Büblein steht am Weiher,Und spricht zu sich ganz leis:„Ich will es einmal wagen,Das Eis, es muß doch tragen.“Wer weiß?Das Büblein stampft und hacketMit seinem Stiefelein.Das Eis auf einmal knacketUnd krach! Schon bricht’s hinein.Das Büblein platscht und krabbeltAls wie ein Krebs und zappeltMit Schrei’n:„O helft, ich muß versinkenIn lauter Eis und Schnee!O helft, ich muß ertrinkenIm tiefen, tiefen See!“Wär’ nicht ein Mann gekommen,Der sich ein Herz genommen,O weh!Der packt es bei dem SchopfeUnd zieht es denn heraus,Vom Fuße bis zum KopfeWie eine Wassermaus.Das Büblein hat getropfet,Der Vater hat’s geklopfetZu Haus.Friedrich Güll.
Gefroren hat es heuer,Noch gar kein festes Eis.Das Büblein steht am Weiher,Und spricht zu sich ganz leis:„Ich will es einmal wagen,Das Eis, es muß doch tragen.“Wer weiß?Das Büblein stampft und hacketMit seinem Stiefelein.Das Eis auf einmal knacketUnd krach! Schon bricht’s hinein.Das Büblein platscht und krabbeltAls wie ein Krebs und zappeltMit Schrei’n:„O helft, ich muß versinkenIn lauter Eis und Schnee!O helft, ich muß ertrinkenIm tiefen, tiefen See!“Wär’ nicht ein Mann gekommen,Der sich ein Herz genommen,O weh!Der packt es bei dem SchopfeUnd zieht es denn heraus,Vom Fuße bis zum KopfeWie eine Wassermaus.Das Büblein hat getropfet,Der Vater hat’s geklopfetZu Haus.Friedrich Güll.
Gefroren hat es heuer,Noch gar kein festes Eis.Das Büblein steht am Weiher,Und spricht zu sich ganz leis:„Ich will es einmal wagen,Das Eis, es muß doch tragen.“Wer weiß?
Gefroren hat es heuer,
Noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher,
Und spricht zu sich ganz leis:
„Ich will es einmal wagen,
Das Eis, es muß doch tragen.“
Wer weiß?
Das Büblein stampft und hacketMit seinem Stiefelein.Das Eis auf einmal knacketUnd krach! Schon bricht’s hinein.Das Büblein platscht und krabbeltAls wie ein Krebs und zappeltMit Schrei’n:
Das Büblein stampft und hacket
Mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket
Und krach! Schon bricht’s hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt
Als wie ein Krebs und zappelt
Mit Schrei’n:
„O helft, ich muß versinkenIn lauter Eis und Schnee!O helft, ich muß ertrinkenIm tiefen, tiefen See!“Wär’ nicht ein Mann gekommen,Der sich ein Herz genommen,O weh!
„O helft, ich muß versinken
In lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muß ertrinken
Im tiefen, tiefen See!“
Wär’ nicht ein Mann gekommen,
Der sich ein Herz genommen,
O weh!
Der packt es bei dem SchopfeUnd zieht es denn heraus,Vom Fuße bis zum KopfeWie eine Wassermaus.Das Büblein hat getropfet,Der Vater hat’s geklopfetZu Haus.
Der packt es bei dem Schopfe
Und zieht es denn heraus,
Vom Fuße bis zum Kopfe
Wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
Der Vater hat’s geklopfet
Zu Haus.
Friedrich Güll.
Friedrich Güll.
Hänschen will ein Tischler werden,Ist zu schwer der Hobel;Schornsteinfeger will er werden,Doch das ist nicht nobel;Hänschen will ein Bergmann werden,Mag sich doch nicht bücken;Hänschen will ein Müller werden,Doch die Säcke drücken.Hänschen will ein Weber werden,Doch das Garn zerreißt er;Immer, wenn er kaum begonnen,Jagt ihn fort der Meister.Hänschen, Hänschen, denke dran,Was aus dir noch werden kann.Hänschen will ein Schlosser werden,Sind zu heiß die Kohlen;Hänschen will ein Schuster werden,Sind zu hart die Sohlen;Hänschen will ein Schneider werden,Doch die Nadeln stechen;Hänschen will ein Glaser werden,Doch die Scheiben brechen;Hänschen will Buchbinder werden,Riecht zu sehr der Kleister;Immer, wenn er kaum begonnen,Jagt ihn fort der Meister.Hänschen, Hänschen, denke dran,Was aus dir noch werden kann.Hänschen hat noch viel begonnen,Brachte nichts zu Ende;Drüber ist die Zeit verronnen,Schwach sind seine Hände.Hänschen ist nun Hans geworden,Und er sitzt voll Sorgen,Hungert, bettelt, weint und klagetAbends und am Morgen:Warum war ich nicht, ich Dummer,In der Jugend fleißig?Was ich immer auch beginne,Dummer Hans nur heiß’ ich.Ach, nun glaub ich selbst daran,Daß aus mir nichts werden kann.Rudolf Löwenstein.
Hänschen will ein Tischler werden,Ist zu schwer der Hobel;Schornsteinfeger will er werden,Doch das ist nicht nobel;Hänschen will ein Bergmann werden,Mag sich doch nicht bücken;Hänschen will ein Müller werden,Doch die Säcke drücken.Hänschen will ein Weber werden,Doch das Garn zerreißt er;Immer, wenn er kaum begonnen,Jagt ihn fort der Meister.Hänschen, Hänschen, denke dran,Was aus dir noch werden kann.Hänschen will ein Schlosser werden,Sind zu heiß die Kohlen;Hänschen will ein Schuster werden,Sind zu hart die Sohlen;Hänschen will ein Schneider werden,Doch die Nadeln stechen;Hänschen will ein Glaser werden,Doch die Scheiben brechen;Hänschen will Buchbinder werden,Riecht zu sehr der Kleister;Immer, wenn er kaum begonnen,Jagt ihn fort der Meister.Hänschen, Hänschen, denke dran,Was aus dir noch werden kann.Hänschen hat noch viel begonnen,Brachte nichts zu Ende;Drüber ist die Zeit verronnen,Schwach sind seine Hände.Hänschen ist nun Hans geworden,Und er sitzt voll Sorgen,Hungert, bettelt, weint und klagetAbends und am Morgen:Warum war ich nicht, ich Dummer,In der Jugend fleißig?Was ich immer auch beginne,Dummer Hans nur heiß’ ich.Ach, nun glaub ich selbst daran,Daß aus mir nichts werden kann.Rudolf Löwenstein.
Hänschen will ein Tischler werden,Ist zu schwer der Hobel;Schornsteinfeger will er werden,Doch das ist nicht nobel;Hänschen will ein Bergmann werden,Mag sich doch nicht bücken;Hänschen will ein Müller werden,Doch die Säcke drücken.Hänschen will ein Weber werden,Doch das Garn zerreißt er;Immer, wenn er kaum begonnen,Jagt ihn fort der Meister.Hänschen, Hänschen, denke dran,Was aus dir noch werden kann.
Hänschen will ein Tischler werden,
Ist zu schwer der Hobel;
Schornsteinfeger will er werden,
Doch das ist nicht nobel;
Hänschen will ein Bergmann werden,
Mag sich doch nicht bücken;
Hänschen will ein Müller werden,
Doch die Säcke drücken.
Hänschen will ein Weber werden,
Doch das Garn zerreißt er;
Immer, wenn er kaum begonnen,
Jagt ihn fort der Meister.
Hänschen, Hänschen, denke dran,
Was aus dir noch werden kann.
Hänschen will ein Schlosser werden,Sind zu heiß die Kohlen;Hänschen will ein Schuster werden,Sind zu hart die Sohlen;Hänschen will ein Schneider werden,Doch die Nadeln stechen;Hänschen will ein Glaser werden,Doch die Scheiben brechen;Hänschen will Buchbinder werden,Riecht zu sehr der Kleister;Immer, wenn er kaum begonnen,Jagt ihn fort der Meister.Hänschen, Hänschen, denke dran,Was aus dir noch werden kann.
Hänschen will ein Schlosser werden,
Sind zu heiß die Kohlen;
Hänschen will ein Schuster werden,
Sind zu hart die Sohlen;
Hänschen will ein Schneider werden,
Doch die Nadeln stechen;
Hänschen will ein Glaser werden,
Doch die Scheiben brechen;
Hänschen will Buchbinder werden,
Riecht zu sehr der Kleister;
Immer, wenn er kaum begonnen,
Jagt ihn fort der Meister.
Hänschen, Hänschen, denke dran,
Was aus dir noch werden kann.
Hänschen hat noch viel begonnen,Brachte nichts zu Ende;Drüber ist die Zeit verronnen,Schwach sind seine Hände.Hänschen ist nun Hans geworden,Und er sitzt voll Sorgen,Hungert, bettelt, weint und klagetAbends und am Morgen:Warum war ich nicht, ich Dummer,In der Jugend fleißig?Was ich immer auch beginne,Dummer Hans nur heiß’ ich.Ach, nun glaub ich selbst daran,Daß aus mir nichts werden kann.
Hänschen hat noch viel begonnen,
Brachte nichts zu Ende;
Drüber ist die Zeit verronnen,
Schwach sind seine Hände.
Hänschen ist nun Hans geworden,
Und er sitzt voll Sorgen,
Hungert, bettelt, weint und klaget
Abends und am Morgen:
Warum war ich nicht, ich Dummer,
In der Jugend fleißig?
Was ich immer auch beginne,
Dummer Hans nur heiß’ ich.
Ach, nun glaub ich selbst daran,
Daß aus mir nichts werden kann.
Rudolf Löwenstein.
Rudolf Löwenstein.
Mutter hat mir ’nen Säbel gekauft,Ein Steckenpferd zum Reiten;Nun wird geritten, nun wird gerauft,Es kommen herrliche Zeiten!Ich werde General oder auch Korporal,Und das ist ganz egal, hurra!Ich nehme den Säbel wohl in die HandUnd tu’ aufs Roß mich schwingen.So geht’s gradaus ins feindliche Land,Und alle Leute singen:Er ist ein General oder auch Korporal,Und das ist ganz egal, hurra!Und reit’ ich heim dann meinen Weg,Heim von der Siegesparade,Sperrt Nachbars Gretelchen mir den WegUnd schenkt mir ein Stück Schokolade!Denn ich bin General oder auch Korporal,Und das ist ganz egal, hurra!Oskar Wiener.
Mutter hat mir ’nen Säbel gekauft,Ein Steckenpferd zum Reiten;Nun wird geritten, nun wird gerauft,Es kommen herrliche Zeiten!Ich werde General oder auch Korporal,Und das ist ganz egal, hurra!Ich nehme den Säbel wohl in die HandUnd tu’ aufs Roß mich schwingen.So geht’s gradaus ins feindliche Land,Und alle Leute singen:Er ist ein General oder auch Korporal,Und das ist ganz egal, hurra!Und reit’ ich heim dann meinen Weg,Heim von der Siegesparade,Sperrt Nachbars Gretelchen mir den WegUnd schenkt mir ein Stück Schokolade!Denn ich bin General oder auch Korporal,Und das ist ganz egal, hurra!Oskar Wiener.
Mutter hat mir ’nen Säbel gekauft,Ein Steckenpferd zum Reiten;Nun wird geritten, nun wird gerauft,Es kommen herrliche Zeiten!Ich werde General oder auch Korporal,Und das ist ganz egal, hurra!
Mutter hat mir ’nen Säbel gekauft,
Ein Steckenpferd zum Reiten;
Nun wird geritten, nun wird gerauft,
Es kommen herrliche Zeiten!
Ich werde General oder auch Korporal,
Und das ist ganz egal, hurra!
Ich nehme den Säbel wohl in die HandUnd tu’ aufs Roß mich schwingen.So geht’s gradaus ins feindliche Land,Und alle Leute singen:Er ist ein General oder auch Korporal,Und das ist ganz egal, hurra!
Ich nehme den Säbel wohl in die Hand
Und tu’ aufs Roß mich schwingen.
So geht’s gradaus ins feindliche Land,
Und alle Leute singen:
Er ist ein General oder auch Korporal,
Und das ist ganz egal, hurra!
Und reit’ ich heim dann meinen Weg,Heim von der Siegesparade,Sperrt Nachbars Gretelchen mir den WegUnd schenkt mir ein Stück Schokolade!Denn ich bin General oder auch Korporal,Und das ist ganz egal, hurra!
Und reit’ ich heim dann meinen Weg,
Heim von der Siegesparade,
Sperrt Nachbars Gretelchen mir den Weg
Und schenkt mir ein Stück Schokolade!
Denn ich bin General oder auch Korporal,
Und das ist ganz egal, hurra!
Oskar Wiener.
Oskar Wiener.
„Wie finden Sie das liebe Kind?“ —„Sie hat eben immer noch stark Fieber;Das ist der böse Nordostwind,Doch scheint die größte Gefahr vorüber.“„Wie war der Appetit indessen?“ —„Seit gestern hat sie nichts gegessen.Mein Bruder bracht’ ihr heute frühDies Törtchen mit, das möchte sie;Ich wollt’ es aber doch nicht wagen,Ohne Herrn Hofrat erst zu fragen.“ —„Es ist nur immer bei dem ZeugZu viel Gewürz und Butterteig.Mit Erlaubnis — ich will es versuchen. —Hm, eine Art Mandelkuchen!“„Herr Hofrat, Sie vergessen sich,Sie essen ja ganz fürchterlich.Alle Achtung vor Ihrem großen Hut!Aber Sie haben besondere Manieren!“ —„Pardon! Das Törtchen war zu gut.
„Wie finden Sie das liebe Kind?“ —„Sie hat eben immer noch stark Fieber;Das ist der böse Nordostwind,Doch scheint die größte Gefahr vorüber.“„Wie war der Appetit indessen?“ —„Seit gestern hat sie nichts gegessen.Mein Bruder bracht’ ihr heute frühDies Törtchen mit, das möchte sie;Ich wollt’ es aber doch nicht wagen,Ohne Herrn Hofrat erst zu fragen.“ —„Es ist nur immer bei dem ZeugZu viel Gewürz und Butterteig.Mit Erlaubnis — ich will es versuchen. —Hm, eine Art Mandelkuchen!“„Herr Hofrat, Sie vergessen sich,Sie essen ja ganz fürchterlich.Alle Achtung vor Ihrem großen Hut!Aber Sie haben besondere Manieren!“ —„Pardon! Das Törtchen war zu gut.
„Wie finden Sie das liebe Kind?“ —„Sie hat eben immer noch stark Fieber;Das ist der böse Nordostwind,Doch scheint die größte Gefahr vorüber.“„Wie war der Appetit indessen?“ —„Seit gestern hat sie nichts gegessen.Mein Bruder bracht’ ihr heute frühDies Törtchen mit, das möchte sie;Ich wollt’ es aber doch nicht wagen,Ohne Herrn Hofrat erst zu fragen.“ —„Es ist nur immer bei dem ZeugZu viel Gewürz und Butterteig.Mit Erlaubnis — ich will es versuchen. —Hm, eine Art Mandelkuchen!“„Herr Hofrat, Sie vergessen sich,Sie essen ja ganz fürchterlich.Alle Achtung vor Ihrem großen Hut!Aber Sie haben besondere Manieren!“ —„Pardon! Das Törtchen war zu gut.
„Wie finden Sie das liebe Kind?“ —
„Sie hat eben immer noch stark Fieber;
Das ist der böse Nordostwind,
Doch scheint die größte Gefahr vorüber.“
„Wie war der Appetit indessen?“ —
„Seit gestern hat sie nichts gegessen.
Mein Bruder bracht’ ihr heute früh
Dies Törtchen mit, das möchte sie;
Ich wollt’ es aber doch nicht wagen,
Ohne Herrn Hofrat erst zu fragen.“ —
„Es ist nur immer bei dem Zeug
Zu viel Gewürz und Butterteig.
Mit Erlaubnis — ich will es versuchen. —
Hm, eine Art Mandelkuchen!“
„Herr Hofrat, Sie vergessen sich,
Sie essen ja ganz fürchterlich.
Alle Achtung vor Ihrem großen Hut!
Aber Sie haben besondere Manieren!“ —
„Pardon! Das Törtchen war zu gut.
(Nachdem er sich geräuspert und der Patientin nochmals den Puls gefühlt):
Lassen Sie nun eben das Mixtürchen repetieren!Wir sehen ein paar Tage zu,Ihr Diener!“ — „Gute Nacht!“ —„Recht angenehme Ruh’!“Mörike.
Lassen Sie nun eben das Mixtürchen repetieren!Wir sehen ein paar Tage zu,Ihr Diener!“ — „Gute Nacht!“ —„Recht angenehme Ruh’!“Mörike.
Lassen Sie nun eben das Mixtürchen repetieren!Wir sehen ein paar Tage zu,Ihr Diener!“ — „Gute Nacht!“ —„Recht angenehme Ruh’!“
Lassen Sie nun eben das Mixtürchen repetieren!
Wir sehen ein paar Tage zu,
Ihr Diener!“ — „Gute Nacht!“ —
„Recht angenehme Ruh’!“
Mörike.
Mörike.
Puppenmutter:„Ich bitte dich,Beeile dich,Koch’ eine Wassersuppe,Ganz ohne SalzUnd ohne SchmalzFür meine kranke Puppe!Wie sieht sie aus,Die arme Maus,Nein, da ist nicht zu spaßen.Ich will doch schnellUnd auf der Stell’Den Doktor holen lassen.“Bruder Doktor:„Zu allererst,Es ist das best’,Behorch’ ich Herz und Lunge:Nun, Gott sei Dank,Die sind nicht krank.Jetzt zeig mir mal die Zunge!Ei, ei, sieh’ da,Ich dacht’ mir’s ja,Den Magen überladen,Mit MarzipanUnd solchem Kram,Da haben wir den Schaden!Nur kein Geschrei!Hier die Arznei,’nen Löffel all’ zwei Stunden.Und’s Kindlein hier,Ich garantier’,Das wird wohl bald gesunden!Ja, gnäd’ge Frau,Ich seh’s genau,Sie machen sich doch Sorgen —Nur ruhig Blut,’s wird alles gut,Ich komme nochmal morgen!“C. Ferdinands.
Puppenmutter:„Ich bitte dich,Beeile dich,Koch’ eine Wassersuppe,Ganz ohne SalzUnd ohne SchmalzFür meine kranke Puppe!Wie sieht sie aus,Die arme Maus,Nein, da ist nicht zu spaßen.Ich will doch schnellUnd auf der Stell’Den Doktor holen lassen.“Bruder Doktor:„Zu allererst,Es ist das best’,Behorch’ ich Herz und Lunge:Nun, Gott sei Dank,Die sind nicht krank.Jetzt zeig mir mal die Zunge!Ei, ei, sieh’ da,Ich dacht’ mir’s ja,Den Magen überladen,Mit MarzipanUnd solchem Kram,Da haben wir den Schaden!Nur kein Geschrei!Hier die Arznei,’nen Löffel all’ zwei Stunden.Und’s Kindlein hier,Ich garantier’,Das wird wohl bald gesunden!Ja, gnäd’ge Frau,Ich seh’s genau,Sie machen sich doch Sorgen —Nur ruhig Blut,’s wird alles gut,Ich komme nochmal morgen!“C. Ferdinands.
Puppenmutter:„Ich bitte dich,Beeile dich,Koch’ eine Wassersuppe,Ganz ohne SalzUnd ohne SchmalzFür meine kranke Puppe!Wie sieht sie aus,Die arme Maus,Nein, da ist nicht zu spaßen.Ich will doch schnellUnd auf der Stell’Den Doktor holen lassen.“
Puppenmutter:
„Ich bitte dich,
Beeile dich,
Koch’ eine Wassersuppe,
Ganz ohne Salz
Und ohne Schmalz
Für meine kranke Puppe!
Wie sieht sie aus,
Die arme Maus,
Nein, da ist nicht zu spaßen.
Ich will doch schnell
Und auf der Stell’
Den Doktor holen lassen.“
Bruder Doktor:„Zu allererst,Es ist das best’,Behorch’ ich Herz und Lunge:Nun, Gott sei Dank,Die sind nicht krank.Jetzt zeig mir mal die Zunge!Ei, ei, sieh’ da,Ich dacht’ mir’s ja,Den Magen überladen,Mit MarzipanUnd solchem Kram,Da haben wir den Schaden!Nur kein Geschrei!Hier die Arznei,’nen Löffel all’ zwei Stunden.Und’s Kindlein hier,Ich garantier’,Das wird wohl bald gesunden!Ja, gnäd’ge Frau,Ich seh’s genau,Sie machen sich doch Sorgen —Nur ruhig Blut,’s wird alles gut,Ich komme nochmal morgen!“
Bruder Doktor:
„Zu allererst,
Es ist das best’,
Behorch’ ich Herz und Lunge:
Nun, Gott sei Dank,
Die sind nicht krank.
Jetzt zeig mir mal die Zunge!
Ei, ei, sieh’ da,
Ich dacht’ mir’s ja,
Den Magen überladen,
Mit Marzipan
Und solchem Kram,
Da haben wir den Schaden!
Nur kein Geschrei!
Hier die Arznei,
’nen Löffel all’ zwei Stunden.
Und’s Kindlein hier,
Ich garantier’,
Das wird wohl bald gesunden!
Ja, gnäd’ge Frau,
Ich seh’s genau,
Sie machen sich doch Sorgen —
Nur ruhig Blut,
’s wird alles gut,
Ich komme nochmal morgen!“
C. Ferdinands.
C. Ferdinands.
Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Dann weiß ich, was ich werd’ —Ich werde ein Reiter,Ein Reiter zu Pferd!Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Dann reit’ ich hinaus,Und bleibe nicht immerHinterm Ofen zu Haus!Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Dann streit’ ich im FeldWohl mit den FranzosenAls wackerer Held!Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Dann jag’ ich im NuEuch, daß ihr verlieret,Die Strümpf und die Schuh’.Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Wie gern möcht’ ich’s sein.Und bin doch so jung noch,Und bin noch so klein!Dieffenbach.
Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Dann weiß ich, was ich werd’ —Ich werde ein Reiter,Ein Reiter zu Pferd!Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Dann reit’ ich hinaus,Und bleibe nicht immerHinterm Ofen zu Haus!Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Dann streit’ ich im FeldWohl mit den FranzosenAls wackerer Held!Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Dann jag’ ich im NuEuch, daß ihr verlieret,Die Strümpf und die Schuh’.Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Wie gern möcht’ ich’s sein.Und bin doch so jung noch,Und bin noch so klein!Dieffenbach.
Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Dann weiß ich, was ich werd’ —Ich werde ein Reiter,Ein Reiter zu Pferd!
Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,
Dann weiß ich, was ich werd’ —
Ich werde ein Reiter,
Ein Reiter zu Pferd!
Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Dann reit’ ich hinaus,Und bleibe nicht immerHinterm Ofen zu Haus!
Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,
Dann reit’ ich hinaus,
Und bleibe nicht immer
Hinterm Ofen zu Haus!
Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Dann streit’ ich im FeldWohl mit den FranzosenAls wackerer Held!
Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,
Dann streit’ ich im Feld
Wohl mit den Franzosen
Als wackerer Held!
Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Dann jag’ ich im NuEuch, daß ihr verlieret,Die Strümpf und die Schuh’.
Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,
Dann jag’ ich im Nu
Euch, daß ihr verlieret,
Die Strümpf und die Schuh’.
Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,Wie gern möcht’ ich’s sein.Und bin doch so jung noch,Und bin noch so klein!
Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin,
Wie gern möcht’ ich’s sein.
Und bin doch so jung noch,
Und bin noch so klein!
Dieffenbach.
Dieffenbach.
Hänschen hat schon Hosen an,Die sind ihm viel zu lang!Da macht sich Hänschen gar nichts draus!Der wächst noch, Gott sei Dank!Ad. Holst.
Hänschen hat schon Hosen an,Die sind ihm viel zu lang!Da macht sich Hänschen gar nichts draus!Der wächst noch, Gott sei Dank!Ad. Holst.
Hänschen hat schon Hosen an,Die sind ihm viel zu lang!Da macht sich Hänschen gar nichts draus!Der wächst noch, Gott sei Dank!
Hänschen hat schon Hosen an,
Die sind ihm viel zu lang!
Da macht sich Hänschen gar nichts draus!
Der wächst noch, Gott sei Dank!
Ad. Holst.
Ad. Holst.
Aber, Hans, wer wird denn weinen!Pfui, welch’ häßliches Gesicht!Merk’ dir, kleine Mädchen weinen,Jungen, Hänschen, tun das nicht!Fränzchen habe dich geschlagen?Hast du dich denn nicht gewehrt?Hast ja Flinte, Helm und Säbel! —Doch nun endlich aufgehört!Schäm’ dich, ein so großer Junge,Und ein so verweint’ Gesicht!Kleine Mädchen dürfen weinen,Jungen, Hänschen, tun das nicht!C. Flaischlen.
Aber, Hans, wer wird denn weinen!Pfui, welch’ häßliches Gesicht!Merk’ dir, kleine Mädchen weinen,Jungen, Hänschen, tun das nicht!Fränzchen habe dich geschlagen?Hast du dich denn nicht gewehrt?Hast ja Flinte, Helm und Säbel! —Doch nun endlich aufgehört!Schäm’ dich, ein so großer Junge,Und ein so verweint’ Gesicht!Kleine Mädchen dürfen weinen,Jungen, Hänschen, tun das nicht!C. Flaischlen.
Aber, Hans, wer wird denn weinen!Pfui, welch’ häßliches Gesicht!Merk’ dir, kleine Mädchen weinen,Jungen, Hänschen, tun das nicht!Fränzchen habe dich geschlagen?Hast du dich denn nicht gewehrt?Hast ja Flinte, Helm und Säbel! —Doch nun endlich aufgehört!Schäm’ dich, ein so großer Junge,Und ein so verweint’ Gesicht!Kleine Mädchen dürfen weinen,Jungen, Hänschen, tun das nicht!
Aber, Hans, wer wird denn weinen!
Pfui, welch’ häßliches Gesicht!
Merk’ dir, kleine Mädchen weinen,
Jungen, Hänschen, tun das nicht!
Fränzchen habe dich geschlagen?
Hast du dich denn nicht gewehrt?
Hast ja Flinte, Helm und Säbel! —
Doch nun endlich aufgehört!
Schäm’ dich, ein so großer Junge,
Und ein so verweint’ Gesicht!
Kleine Mädchen dürfen weinen,
Jungen, Hänschen, tun das nicht!
C. Flaischlen.
C. Flaischlen.
Kein Vogel sitzt in Flaum und MoosIn seinem Nest so warm,Als ich auf meiner Mutter Schoß,Auf meiner Mutter Arm;Und tut mir weh mein Kopf und Fuß,Gibt mir die Mutter einen KußUnd drückt mich an ihr Herz.Friedrich Güll.
Kein Vogel sitzt in Flaum und MoosIn seinem Nest so warm,Als ich auf meiner Mutter Schoß,Auf meiner Mutter Arm;Und tut mir weh mein Kopf und Fuß,Gibt mir die Mutter einen KußUnd drückt mich an ihr Herz.Friedrich Güll.
Kein Vogel sitzt in Flaum und MoosIn seinem Nest so warm,Als ich auf meiner Mutter Schoß,Auf meiner Mutter Arm;Und tut mir weh mein Kopf und Fuß,Gibt mir die Mutter einen KußUnd drückt mich an ihr Herz.
Kein Vogel sitzt in Flaum und Moos
In seinem Nest so warm,
Als ich auf meiner Mutter Schoß,
Auf meiner Mutter Arm;
Und tut mir weh mein Kopf und Fuß,
Gibt mir die Mutter einen Kuß
Und drückt mich an ihr Herz.
Friedrich Güll.
Friedrich Güll.
Hoppe, hoppe, Reiter,Wenn er fällt, da schreit er.Fällt er in den Graben,Fressen ihn die Raben,Fällt er in den Sumpf,Macht der Reiter plumps!Schacker, schacker, rillichen,Wir reiten auf dem Füllichen.Wenn wir größer werden,Reiten wir auf Pferden.Hopp, hopp, hopp,Pferdchen lauf’ Galopp,Ueber Stock und über Steine,Tu’ dir ja nicht weh die Beine;Immer im Galopp,Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp!Wie reiten denn die Herren?Trapp, trapp, trapp!Wie reiten denn die Bauern?Stupp, stupp, stupp!Wie reitet denn der EdelmannMit seinem Pferdchen hintendran?Galoppe, galoppe!Wie reiten denn die JüngferleinMit den bunten Schühelein?Hitte, pitte, hitte, pitte!Bums in ’n Graben ’nein!Hopp, mein Pferdchen, nach der Stadt,Bring’ meinem lieben Kindchen wat.Was soll ich ihm denn bringen?’n großen Sack voll Kringeln:Zuckerbrot und MandelkernMag mein liebes Kindchen gern.
Hoppe, hoppe, Reiter,Wenn er fällt, da schreit er.Fällt er in den Graben,Fressen ihn die Raben,Fällt er in den Sumpf,Macht der Reiter plumps!Schacker, schacker, rillichen,Wir reiten auf dem Füllichen.Wenn wir größer werden,Reiten wir auf Pferden.Hopp, hopp, hopp,Pferdchen lauf’ Galopp,Ueber Stock und über Steine,Tu’ dir ja nicht weh die Beine;Immer im Galopp,Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp!Wie reiten denn die Herren?Trapp, trapp, trapp!Wie reiten denn die Bauern?Stupp, stupp, stupp!Wie reitet denn der EdelmannMit seinem Pferdchen hintendran?Galoppe, galoppe!Wie reiten denn die JüngferleinMit den bunten Schühelein?Hitte, pitte, hitte, pitte!Bums in ’n Graben ’nein!Hopp, mein Pferdchen, nach der Stadt,Bring’ meinem lieben Kindchen wat.Was soll ich ihm denn bringen?’n großen Sack voll Kringeln:Zuckerbrot und MandelkernMag mein liebes Kindchen gern.
Hoppe, hoppe, Reiter,Wenn er fällt, da schreit er.Fällt er in den Graben,Fressen ihn die Raben,Fällt er in den Sumpf,Macht der Reiter plumps!
Hoppe, hoppe, Reiter,
Wenn er fällt, da schreit er.
Fällt er in den Graben,
Fressen ihn die Raben,
Fällt er in den Sumpf,
Macht der Reiter plumps!
Schacker, schacker, rillichen,Wir reiten auf dem Füllichen.Wenn wir größer werden,Reiten wir auf Pferden.
Schacker, schacker, rillichen,
Wir reiten auf dem Füllichen.
Wenn wir größer werden,
Reiten wir auf Pferden.
Hopp, hopp, hopp,Pferdchen lauf’ Galopp,Ueber Stock und über Steine,Tu’ dir ja nicht weh die Beine;Immer im Galopp,Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp!
Hopp, hopp, hopp,
Pferdchen lauf’ Galopp,
Ueber Stock und über Steine,
Tu’ dir ja nicht weh die Beine;
Immer im Galopp,
Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp!
Wie reiten denn die Herren?Trapp, trapp, trapp!Wie reiten denn die Bauern?Stupp, stupp, stupp!Wie reitet denn der EdelmannMit seinem Pferdchen hintendran?Galoppe, galoppe!Wie reiten denn die JüngferleinMit den bunten Schühelein?Hitte, pitte, hitte, pitte!Bums in ’n Graben ’nein!
Wie reiten denn die Herren?
Trapp, trapp, trapp!
Wie reiten denn die Bauern?
Stupp, stupp, stupp!
Wie reitet denn der Edelmann
Mit seinem Pferdchen hintendran?
Galoppe, galoppe!
Wie reiten denn die Jüngferlein
Mit den bunten Schühelein?
Hitte, pitte, hitte, pitte!
Bums in ’n Graben ’nein!
Hopp, mein Pferdchen, nach der Stadt,Bring’ meinem lieben Kindchen wat.Was soll ich ihm denn bringen?’n großen Sack voll Kringeln:Zuckerbrot und MandelkernMag mein liebes Kindchen gern.
Hopp, mein Pferdchen, nach der Stadt,
Bring’ meinem lieben Kindchen wat.
Was soll ich ihm denn bringen?
’n großen Sack voll Kringeln:
Zuckerbrot und Mandelkern
Mag mein liebes Kindchen gern.