KopfleisteKinder untereinander.
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Verzierung
Was?Wenn’s regnet, ist’s naß,Wenn’s schneit, ist’s weiß,Wenn’s friert, ist’s Eis,Du bist ein kleiner Naseweis.
Was?Wenn’s regnet, ist’s naß,Wenn’s schneit, ist’s weiß,Wenn’s friert, ist’s Eis,Du bist ein kleiner Naseweis.
Was?Wenn’s regnet, ist’s naß,Wenn’s schneit, ist’s weiß,Wenn’s friert, ist’s Eis,Du bist ein kleiner Naseweis.
Was?
Wenn’s regnet, ist’s naß,
Wenn’s schneit, ist’s weiß,
Wenn’s friert, ist’s Eis,
Du bist ein kleiner Naseweis.
Eins, zwei, drei!Alt ist nicht neu,Neu ist nicht alt,Warm ist nicht kalt,Kalt ist nicht warm,Reich ist nicht arm.Ein Huhn und ein Hahn,Die Predigt geht an.Eine Kuh und ein Kalb,Die Predigt ist halb.Eine Katze und eine Maus,Geht alle nach HausUnd haltet alle ein’n Schmaus;Habt ihr ’was, so eßt es,Habt ihr nichts, vergeßt es,Habt ihr noch ein Brösamlein,So gebt’s dem kleinen Vögelein.Diener, meine Herr’n,Aeppel sind keine Bärn’,Bärn’ sind keine Aeppel,Die Wurst hat zwei Zäppel,Zwei Zäppel hat die Wurst,Der Bauer leidet Durst,Durst leidet der Bauer,Das Leben wird ihm sauer,Sauer wird ihm das Leben,Der Weinstock hat viele Reben,Viele Reben hat der Weinstock,Ein Kalb ist kein Ziegenbock,Ein Ziegenbock ist kein Kalb,Nun ist meine Predigt halb,Halb ist meine Predigt,Mein Bauch ist mir ledig,Ledig ist mir mein Bauch,Meine Mütze ist rauch,Rauch ist meine Mütze,Die Maus frißt Grütze,Grütze frißt die Maus,Nun ist meine Predigt aus.Eins, zwei, drei,Alt ist nicht neu,Neu ist nicht alt,Warm ist nicht kalt,Kalt ist nicht warm,Reich ist nicht arm.Arm ist nicht reich,Ungrad ist nicht gleich,Gleich ist nicht ungrad,Ein Wagen ist kein Pflugrad.Pflug ist kein Wagen,Singen ist nicht sagen,Sagen ist nicht singen,Tanzen ist nicht springen.Springen ist nicht tanzen,Flöh’ sind keine Wanzen,Wanzen sind keine Flöh’,Ein Hirsch ist kein Reh.Reh ist kein Hirsch,Faul ist nicht frisch,Frisch ist nicht faul,Ein Ochs ist kein Gaul.Ein Gaul ist kein Ochs,Ein Has’ ist kein Fuchs,Ein Fuchs ist kein Has’,Die Zunge ist keine Nas’.Nas’ ist keine Zunge,Leber ist keine Lunge,Lunge ist keine Leber,Der Schneider ist kein Weber.Ein Weber ist kein Schneider,Ein Bauer ist kein Schreiber,Ein Schreiber ist kein Bauer,Süß ist nicht sauer.Sauer ist nicht süß,Die Händ’ sind keine Füß’,Die Füß’ sind keine Händ’,Brust hat keine Ent’.Ent’ hat keine Brust,Hunger ist kein Durst,Durst ist kein Hunger,Ein Alter ist kein Junger.Ein Junger ist kein Alter,Die Bibel, die hat Psalter,Psalter ist kein Testament:Also hat das Lied ein End’.
Eins, zwei, drei!Alt ist nicht neu,Neu ist nicht alt,Warm ist nicht kalt,Kalt ist nicht warm,Reich ist nicht arm.Ein Huhn und ein Hahn,Die Predigt geht an.Eine Kuh und ein Kalb,Die Predigt ist halb.Eine Katze und eine Maus,Geht alle nach HausUnd haltet alle ein’n Schmaus;Habt ihr ’was, so eßt es,Habt ihr nichts, vergeßt es,Habt ihr noch ein Brösamlein,So gebt’s dem kleinen Vögelein.Diener, meine Herr’n,Aeppel sind keine Bärn’,Bärn’ sind keine Aeppel,Die Wurst hat zwei Zäppel,Zwei Zäppel hat die Wurst,Der Bauer leidet Durst,Durst leidet der Bauer,Das Leben wird ihm sauer,Sauer wird ihm das Leben,Der Weinstock hat viele Reben,Viele Reben hat der Weinstock,Ein Kalb ist kein Ziegenbock,Ein Ziegenbock ist kein Kalb,Nun ist meine Predigt halb,Halb ist meine Predigt,Mein Bauch ist mir ledig,Ledig ist mir mein Bauch,Meine Mütze ist rauch,Rauch ist meine Mütze,Die Maus frißt Grütze,Grütze frißt die Maus,Nun ist meine Predigt aus.Eins, zwei, drei,Alt ist nicht neu,Neu ist nicht alt,Warm ist nicht kalt,Kalt ist nicht warm,Reich ist nicht arm.Arm ist nicht reich,Ungrad ist nicht gleich,Gleich ist nicht ungrad,Ein Wagen ist kein Pflugrad.Pflug ist kein Wagen,Singen ist nicht sagen,Sagen ist nicht singen,Tanzen ist nicht springen.Springen ist nicht tanzen,Flöh’ sind keine Wanzen,Wanzen sind keine Flöh’,Ein Hirsch ist kein Reh.Reh ist kein Hirsch,Faul ist nicht frisch,Frisch ist nicht faul,Ein Ochs ist kein Gaul.Ein Gaul ist kein Ochs,Ein Has’ ist kein Fuchs,Ein Fuchs ist kein Has’,Die Zunge ist keine Nas’.Nas’ ist keine Zunge,Leber ist keine Lunge,Lunge ist keine Leber,Der Schneider ist kein Weber.Ein Weber ist kein Schneider,Ein Bauer ist kein Schreiber,Ein Schreiber ist kein Bauer,Süß ist nicht sauer.Sauer ist nicht süß,Die Händ’ sind keine Füß’,Die Füß’ sind keine Händ’,Brust hat keine Ent’.Ent’ hat keine Brust,Hunger ist kein Durst,Durst ist kein Hunger,Ein Alter ist kein Junger.Ein Junger ist kein Alter,Die Bibel, die hat Psalter,Psalter ist kein Testament:Also hat das Lied ein End’.
Eins, zwei, drei!Alt ist nicht neu,Neu ist nicht alt,Warm ist nicht kalt,Kalt ist nicht warm,Reich ist nicht arm.Ein Huhn und ein Hahn,Die Predigt geht an.Eine Kuh und ein Kalb,Die Predigt ist halb.Eine Katze und eine Maus,Geht alle nach HausUnd haltet alle ein’n Schmaus;Habt ihr ’was, so eßt es,Habt ihr nichts, vergeßt es,Habt ihr noch ein Brösamlein,So gebt’s dem kleinen Vögelein.Diener, meine Herr’n,Aeppel sind keine Bärn’,Bärn’ sind keine Aeppel,Die Wurst hat zwei Zäppel,Zwei Zäppel hat die Wurst,Der Bauer leidet Durst,Durst leidet der Bauer,Das Leben wird ihm sauer,Sauer wird ihm das Leben,Der Weinstock hat viele Reben,Viele Reben hat der Weinstock,Ein Kalb ist kein Ziegenbock,Ein Ziegenbock ist kein Kalb,Nun ist meine Predigt halb,Halb ist meine Predigt,Mein Bauch ist mir ledig,Ledig ist mir mein Bauch,Meine Mütze ist rauch,Rauch ist meine Mütze,Die Maus frißt Grütze,Grütze frißt die Maus,Nun ist meine Predigt aus.Eins, zwei, drei,Alt ist nicht neu,Neu ist nicht alt,Warm ist nicht kalt,Kalt ist nicht warm,Reich ist nicht arm.Arm ist nicht reich,Ungrad ist nicht gleich,Gleich ist nicht ungrad,Ein Wagen ist kein Pflugrad.Pflug ist kein Wagen,Singen ist nicht sagen,Sagen ist nicht singen,Tanzen ist nicht springen.Springen ist nicht tanzen,Flöh’ sind keine Wanzen,Wanzen sind keine Flöh’,Ein Hirsch ist kein Reh.Reh ist kein Hirsch,Faul ist nicht frisch,Frisch ist nicht faul,Ein Ochs ist kein Gaul.Ein Gaul ist kein Ochs,Ein Has’ ist kein Fuchs,Ein Fuchs ist kein Has’,Die Zunge ist keine Nas’.Nas’ ist keine Zunge,Leber ist keine Lunge,Lunge ist keine Leber,Der Schneider ist kein Weber.Ein Weber ist kein Schneider,Ein Bauer ist kein Schreiber,Ein Schreiber ist kein Bauer,Süß ist nicht sauer.Sauer ist nicht süß,Die Händ’ sind keine Füß’,Die Füß’ sind keine Händ’,Brust hat keine Ent’.Ent’ hat keine Brust,Hunger ist kein Durst,Durst ist kein Hunger,Ein Alter ist kein Junger.Ein Junger ist kein Alter,Die Bibel, die hat Psalter,Psalter ist kein Testament:Also hat das Lied ein End’.
Eins, zwei, drei!
Alt ist nicht neu,
Neu ist nicht alt,
Warm ist nicht kalt,
Kalt ist nicht warm,
Reich ist nicht arm.
Ein Huhn und ein Hahn,
Die Predigt geht an.
Eine Kuh und ein Kalb,
Die Predigt ist halb.
Eine Katze und eine Maus,
Geht alle nach Haus
Und haltet alle ein’n Schmaus;
Habt ihr ’was, so eßt es,
Habt ihr nichts, vergeßt es,
Habt ihr noch ein Brösamlein,
So gebt’s dem kleinen Vögelein.
Diener, meine Herr’n,
Aeppel sind keine Bärn’,
Bärn’ sind keine Aeppel,
Die Wurst hat zwei Zäppel,
Zwei Zäppel hat die Wurst,
Der Bauer leidet Durst,
Durst leidet der Bauer,
Das Leben wird ihm sauer,
Sauer wird ihm das Leben,
Der Weinstock hat viele Reben,
Viele Reben hat der Weinstock,
Ein Kalb ist kein Ziegenbock,
Ein Ziegenbock ist kein Kalb,
Nun ist meine Predigt halb,
Halb ist meine Predigt,
Mein Bauch ist mir ledig,
Ledig ist mir mein Bauch,
Meine Mütze ist rauch,
Rauch ist meine Mütze,
Die Maus frißt Grütze,
Grütze frißt die Maus,
Nun ist meine Predigt aus.
Eins, zwei, drei,
Alt ist nicht neu,
Neu ist nicht alt,
Warm ist nicht kalt,
Kalt ist nicht warm,
Reich ist nicht arm.
Arm ist nicht reich,
Ungrad ist nicht gleich,
Gleich ist nicht ungrad,
Ein Wagen ist kein Pflugrad.
Pflug ist kein Wagen,
Singen ist nicht sagen,
Sagen ist nicht singen,
Tanzen ist nicht springen.
Springen ist nicht tanzen,
Flöh’ sind keine Wanzen,
Wanzen sind keine Flöh’,
Ein Hirsch ist kein Reh.
Reh ist kein Hirsch,
Faul ist nicht frisch,
Frisch ist nicht faul,
Ein Ochs ist kein Gaul.
Ein Gaul ist kein Ochs,
Ein Has’ ist kein Fuchs,
Ein Fuchs ist kein Has’,
Die Zunge ist keine Nas’.
Nas’ ist keine Zunge,
Leber ist keine Lunge,
Lunge ist keine Leber,
Der Schneider ist kein Weber.
Ein Weber ist kein Schneider,
Ein Bauer ist kein Schreiber,
Ein Schreiber ist kein Bauer,
Süß ist nicht sauer.
Sauer ist nicht süß,
Die Händ’ sind keine Füß’,
Die Füß’ sind keine Händ’,
Brust hat keine Ent’.
Ent’ hat keine Brust,
Hunger ist kein Durst,
Durst ist kein Hunger,
Ein Alter ist kein Junger.
Ein Junger ist kein Alter,
Die Bibel, die hat Psalter,
Psalter ist kein Testament:
Also hat das Lied ein End’.
*
Die Pflaumen sind reif,Die Mädchen sind steif,Die Jungen sind stolz,Die fahren ins Holz,Da kippelt der Karren,Da lachen die Narren,Da geigt die Maus,Da tanzt die Laus,Da huppt der FlohZum Fenster ’naus.
Die Pflaumen sind reif,Die Mädchen sind steif,Die Jungen sind stolz,Die fahren ins Holz,Da kippelt der Karren,Da lachen die Narren,Da geigt die Maus,Da tanzt die Laus,Da huppt der FlohZum Fenster ’naus.
Die Pflaumen sind reif,Die Mädchen sind steif,Die Jungen sind stolz,Die fahren ins Holz,Da kippelt der Karren,Da lachen die Narren,Da geigt die Maus,Da tanzt die Laus,Da huppt der FlohZum Fenster ’naus.
Die Pflaumen sind reif,
Die Mädchen sind steif,
Die Jungen sind stolz,
Die fahren ins Holz,
Da kippelt der Karren,
Da lachen die Narren,
Da geigt die Maus,
Da tanzt die Laus,
Da huppt der Floh
Zum Fenster ’naus.
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Mein Vater kaufte sich ein Haus;An dem Hause war ein Garten,In jedem Garten war ein Baum,Auf dem Baume war ein Nest,In dem Neste war ein Ei,In dem Ei, da war ein Dotter,In dem Dotter war ein Hase,Der beißt dich in die Nase.
Mein Vater kaufte sich ein Haus;An dem Hause war ein Garten,In jedem Garten war ein Baum,Auf dem Baume war ein Nest,In dem Neste war ein Ei,In dem Ei, da war ein Dotter,In dem Dotter war ein Hase,Der beißt dich in die Nase.
Mein Vater kaufte sich ein Haus;An dem Hause war ein Garten,In jedem Garten war ein Baum,Auf dem Baume war ein Nest,In dem Neste war ein Ei,In dem Ei, da war ein Dotter,In dem Dotter war ein Hase,Der beißt dich in die Nase.
Mein Vater kaufte sich ein Haus;
An dem Hause war ein Garten,
In jedem Garten war ein Baum,
Auf dem Baume war ein Nest,
In dem Neste war ein Ei,
In dem Ei, da war ein Dotter,
In dem Dotter war ein Hase,
Der beißt dich in die Nase.
Petersilien, Suppenkraut,Wächst in unserm Garten;Mariechen ist ’ne junge Braut,Soll nicht lang’ mehr warten.Roter Wein und weißer Wein,Morgen soll die Hochzeit sein.
Petersilien, Suppenkraut,Wächst in unserm Garten;Mariechen ist ’ne junge Braut,Soll nicht lang’ mehr warten.Roter Wein und weißer Wein,Morgen soll die Hochzeit sein.
Petersilien, Suppenkraut,Wächst in unserm Garten;Mariechen ist ’ne junge Braut,Soll nicht lang’ mehr warten.Roter Wein und weißer Wein,Morgen soll die Hochzeit sein.
Petersilien, Suppenkraut,
Wächst in unserm Garten;
Mariechen ist ’ne junge Braut,
Soll nicht lang’ mehr warten.
Roter Wein und weißer Wein,
Morgen soll die Hochzeit sein.
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Meine Mu, meine Mu, meine MutterSchickt mich her,Ob der Ku, ob der Ku, ob der KuchenFertig wär’;Wenn er no, wenn er no, wenn erNoch nicht fertig wär’,Käm’ ich mo, käm’ ich mo, käm’ ichMorgen wieder her.
Meine Mu, meine Mu, meine MutterSchickt mich her,Ob der Ku, ob der Ku, ob der KuchenFertig wär’;Wenn er no, wenn er no, wenn erNoch nicht fertig wär’,Käm’ ich mo, käm’ ich mo, käm’ ichMorgen wieder her.
Meine Mu, meine Mu, meine MutterSchickt mich her,Ob der Ku, ob der Ku, ob der KuchenFertig wär’;Wenn er no, wenn er no, wenn erNoch nicht fertig wär’,Käm’ ich mo, käm’ ich mo, käm’ ichMorgen wieder her.
Meine Mu, meine Mu, meine Mutter
Schickt mich her,
Ob der Ku, ob der Ku, ob der Kuchen
Fertig wär’;
Wenn er no, wenn er no, wenn er
Noch nicht fertig wär’,
Käm’ ich mo, käm’ ich mo, käm’ ich
Morgen wieder her.
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Ihr Diener!Was machen denn Ihre Hühner?Legen sie brav Eier?Was kostet ’s Schock?„Einen Dreier.“Das ist mir zu teuer.Einen Pfennig,„Das ist mir zu wenig.“Einen Zweer,„Das geht schon eher.“C. Weber.
Ihr Diener!Was machen denn Ihre Hühner?Legen sie brav Eier?Was kostet ’s Schock?„Einen Dreier.“Das ist mir zu teuer.Einen Pfennig,„Das ist mir zu wenig.“Einen Zweer,„Das geht schon eher.“C. Weber.
Ihr Diener!Was machen denn Ihre Hühner?Legen sie brav Eier?Was kostet ’s Schock?„Einen Dreier.“Das ist mir zu teuer.Einen Pfennig,„Das ist mir zu wenig.“Einen Zweer,„Das geht schon eher.“
Ihr Diener!
Was machen denn Ihre Hühner?
Legen sie brav Eier?
Was kostet ’s Schock?
„Einen Dreier.“
Das ist mir zu teuer.
Einen Pfennig,
„Das ist mir zu wenig.“
Einen Zweer,
„Das geht schon eher.“
C. Weber.
C. Weber.
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Backe, backe Kuchen,Der Bäcker hat gerufen;Wer will guten Kuchen backen,Der muß haben sieben Sachen:Eier und Schmalz,Butter und Salz,Milch und Mehl,Safran macht den Kuchen gehl.
Backe, backe Kuchen,Der Bäcker hat gerufen;Wer will guten Kuchen backen,Der muß haben sieben Sachen:Eier und Schmalz,Butter und Salz,Milch und Mehl,Safran macht den Kuchen gehl.
Backe, backe Kuchen,Der Bäcker hat gerufen;Wer will guten Kuchen backen,Der muß haben sieben Sachen:Eier und Schmalz,Butter und Salz,Milch und Mehl,Safran macht den Kuchen gehl.
Backe, backe Kuchen,
Der Bäcker hat gerufen;
Wer will guten Kuchen backen,
Der muß haben sieben Sachen:
Eier und Schmalz,
Butter und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl.
Der Potsdamer (Kottbuser) Postkutscher putzt den Potsdamer (Kottbuser) Postkutschkasten.Sechsundsechzig Schock sechseckige sächsische Schusterzwecken.Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz.In Ulm, um Ulm und um Ulm herum.Kein klein Kind kann keinen Kirschkern knacken.Mein Müller, mahl’ mir meine Metze Mehl, meine Mutter muß mir morgen mein’ Milchmus machen.Konstantinopolitanischer Dudelsackpfeifenmachergeselle.Der Metzger wetzt das Metzgermesser.Der dicke Dietrich (Diener) trug den dünnen Dietrich (Diener) durch den dicken, dicken, dudel-dicken Dreck; da dankte der dünne Dietrich (Diener) dem dicken Dietrich (Diener), daß der dicke Dietrich (Diener) den dünnen Dietrich (Diener) durch den dicken, dicken, dudel-dicken Dreck trug.Ein Scheit, ein Scheit, ein Schleusenscheit, ein wohlgeschlissenes Schleusenscheit schickt die Frau Weißen aus Meißen und läßt grüßen und sagen fein, daß sie die allergeschickteste Frau Schleißerin, Schleußerin sei; ihr Mann sitzt hinter der Scheune und schleißt Scheite, und eh’ er einen Bissen genossen, hat er einen großen Haufen Schleusenscheite geschlissen, geschlossen, geschleißt.Ein König hatte drei Söhne; der erste hieß Kap, der andere Kap-prack, der dritte Kap-prack-Kap-prack-Kap-premine.Es waren drei Schwestern; die erste hieß Pinka, die andere pipla Pinka, die dritte zick nick nack knobla pipla Pinka. Da nahm die Pinkaeinen Stein und warf ihn der pipla Pinka an das Bein, da fing die zick nick nack knobla pipla Pinka an zu schrei’n.
Der Potsdamer (Kottbuser) Postkutscher putzt den Potsdamer (Kottbuser) Postkutschkasten.
Sechsundsechzig Schock sechseckige sächsische Schusterzwecken.
Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz.
In Ulm, um Ulm und um Ulm herum.
Kein klein Kind kann keinen Kirschkern knacken.
Mein Müller, mahl’ mir meine Metze Mehl, meine Mutter muß mir morgen mein’ Milchmus machen.
Konstantinopolitanischer Dudelsackpfeifenmachergeselle.
Der Metzger wetzt das Metzgermesser.
Der dicke Dietrich (Diener) trug den dünnen Dietrich (Diener) durch den dicken, dicken, dudel-dicken Dreck; da dankte der dünne Dietrich (Diener) dem dicken Dietrich (Diener), daß der dicke Dietrich (Diener) den dünnen Dietrich (Diener) durch den dicken, dicken, dudel-dicken Dreck trug.
Ein Scheit, ein Scheit, ein Schleusenscheit, ein wohlgeschlissenes Schleusenscheit schickt die Frau Weißen aus Meißen und läßt grüßen und sagen fein, daß sie die allergeschickteste Frau Schleißerin, Schleußerin sei; ihr Mann sitzt hinter der Scheune und schleißt Scheite, und eh’ er einen Bissen genossen, hat er einen großen Haufen Schleusenscheite geschlissen, geschlossen, geschleißt.
Ein König hatte drei Söhne; der erste hieß Kap, der andere Kap-prack, der dritte Kap-prack-Kap-prack-Kap-premine.
Es waren drei Schwestern; die erste hieß Pinka, die andere pipla Pinka, die dritte zick nick nack knobla pipla Pinka. Da nahm die Pinkaeinen Stein und warf ihn der pipla Pinka an das Bein, da fing die zick nick nack knobla pipla Pinka an zu schrei’n.
Der Herr, der schickt den Jockel aus,Er soll den Hafer schneiden;Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Pudel aus,Er soll den Jockel beißen;Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Prügel aus,Er soll den Pudel schlagen;Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr das Feuer aus,Das soll den Prügel brennen;Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr das Wasser aus,Es soll das Feuer löschen;Das Wasser löscht das Feuer nicht,Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Ochsen aus,Er soll das Wasser saufen;Der Ochse säuft das Wasser nicht,Das Wasser löscht das Feuer nicht,Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Schlächter aus,Er soll den Ochsen schlachten;Der Schlächter schlacht’t den Ochsen nicht,Der Ochse säuft das Wasser nicht,Das Wasser löscht das Feuer nicht,Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nicht,Und kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Henker aus,Er soll den Schlächter henken;Der Henker henkt den Schlächter nicht,Der Schlächter schlacht’t den Ochsen nicht,Der Ochse säuft das Wasser nicht,Das Wasser löscht das Feuer nicht,Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneidt’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da geht der Herre selbst hinaus,Und macht gar bald ein End’ daraus;Der Henker holt den Schlächter nun,Der Schlächter schlacht’t den Ochsen nun,Der Ochse säuft das Wasser nun,Das Wasser löscht das Feuer nun,Das Feuer brennt den Prügel nun,Der Prügel schlägt den Pudel nun,Der Pudel beißt den Jockel nun,Der Jockel schneid’t den Hafer nun,Und kommt auch gleich nach Haus.
Der Herr, der schickt den Jockel aus,Er soll den Hafer schneiden;Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Pudel aus,Er soll den Jockel beißen;Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Prügel aus,Er soll den Pudel schlagen;Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr das Feuer aus,Das soll den Prügel brennen;Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr das Wasser aus,Es soll das Feuer löschen;Das Wasser löscht das Feuer nicht,Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Ochsen aus,Er soll das Wasser saufen;Der Ochse säuft das Wasser nicht,Das Wasser löscht das Feuer nicht,Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Schlächter aus,Er soll den Ochsen schlachten;Der Schlächter schlacht’t den Ochsen nicht,Der Ochse säuft das Wasser nicht,Das Wasser löscht das Feuer nicht,Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nicht,Und kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Henker aus,Er soll den Schlächter henken;Der Henker henkt den Schlächter nicht,Der Schlächter schlacht’t den Ochsen nicht,Der Ochse säuft das Wasser nicht,Das Wasser löscht das Feuer nicht,Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneidt’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da geht der Herre selbst hinaus,Und macht gar bald ein End’ daraus;Der Henker holt den Schlächter nun,Der Schlächter schlacht’t den Ochsen nun,Der Ochse säuft das Wasser nun,Das Wasser löscht das Feuer nun,Das Feuer brennt den Prügel nun,Der Prügel schlägt den Pudel nun,Der Pudel beißt den Jockel nun,Der Jockel schneid’t den Hafer nun,Und kommt auch gleich nach Haus.
Der Herr, der schickt den Jockel aus,Er soll den Hafer schneiden;Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Pudel aus,Er soll den Jockel beißen;Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Prügel aus,Er soll den Pudel schlagen;Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr das Feuer aus,Das soll den Prügel brennen;Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr das Wasser aus,Es soll das Feuer löschen;Das Wasser löscht das Feuer nicht,Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Ochsen aus,Er soll das Wasser saufen;Der Ochse säuft das Wasser nicht,Das Wasser löscht das Feuer nicht,Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Schlächter aus,Er soll den Ochsen schlachten;Der Schlächter schlacht’t den Ochsen nicht,Der Ochse säuft das Wasser nicht,Das Wasser löscht das Feuer nicht,Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneid’t den Hafer nicht,Und kommt auch nicht nach Haus.Da schickt der Herr den Henker aus,Er soll den Schlächter henken;Der Henker henkt den Schlächter nicht,Der Schlächter schlacht’t den Ochsen nicht,Der Ochse säuft das Wasser nicht,Das Wasser löscht das Feuer nicht,Das Feuer brennt den Prügel nicht,Der Prügel schlägt den Pudel nicht,Der Pudel beißt den Jockel nicht,Der Jockel schneidt’t den Hafer nichtUnd kommt auch nicht nach Haus.Da geht der Herre selbst hinaus,Und macht gar bald ein End’ daraus;Der Henker holt den Schlächter nun,Der Schlächter schlacht’t den Ochsen nun,Der Ochse säuft das Wasser nun,Das Wasser löscht das Feuer nun,Das Feuer brennt den Prügel nun,Der Prügel schlägt den Pudel nun,Der Pudel beißt den Jockel nun,Der Jockel schneid’t den Hafer nun,Und kommt auch gleich nach Haus.
Der Herr, der schickt den Jockel aus,
Er soll den Hafer schneiden;
Der Jockel schneid’t den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.
Da schickt der Herr den Pudel aus,
Er soll den Jockel beißen;
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneid’t den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.
Da schickt der Herr den Prügel aus,
Er soll den Pudel schlagen;
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneid’t den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.
Da schickt der Herr das Feuer aus,
Das soll den Prügel brennen;
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneid’t den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.
Da schickt der Herr das Wasser aus,
Es soll das Feuer löschen;
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneid’t den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.
Da schickt der Herr den Ochsen aus,
Er soll das Wasser saufen;
Der Ochse säuft das Wasser nicht,
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneid’t den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.
Da schickt der Herr den Schlächter aus,
Er soll den Ochsen schlachten;
Der Schlächter schlacht’t den Ochsen nicht,
Der Ochse säuft das Wasser nicht,
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneid’t den Hafer nicht,
Und kommt auch nicht nach Haus.
Da schickt der Herr den Henker aus,
Er soll den Schlächter henken;
Der Henker henkt den Schlächter nicht,
Der Schlächter schlacht’t den Ochsen nicht,
Der Ochse säuft das Wasser nicht,
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt’t den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.
Da geht der Herre selbst hinaus,
Und macht gar bald ein End’ daraus;
Der Henker holt den Schlächter nun,
Der Schlächter schlacht’t den Ochsen nun,
Der Ochse säuft das Wasser nun,
Das Wasser löscht das Feuer nun,
Das Feuer brennt den Prügel nun,
Der Prügel schlägt den Pudel nun,
Der Pudel beißt den Jockel nun,
Der Jockel schneid’t den Hafer nun,
Und kommt auch gleich nach Haus.
Auf das A folgt gleich das B,So ist’s Ordnung im ABC.Und dann kommt das C und D,Hinterdrein kommt gleich das E.F und G sind dann nicht weit,H und I sind gleich bereit,Laufen mit vor K und L,M N O P folgen schnell;Q und R und S und TSchließen sich mit U V WHurtig der Gesellschaft an.X und Y kommen dann.Zwei gar wunderliche Herrn,Kamen zu uns aus der Fern.Z macht dann noch den Beschluß,Wie ein jeder wissen muß.Wer das ABC recht kann,Der ist ein gelehrter Mann.Alle Wissenschaft verdecktIn dem ABC doch steckt.Drum, mein Kind, macht dir’s auch Weh:Lerne recht das ABC.Dieffenbach.
Auf das A folgt gleich das B,So ist’s Ordnung im ABC.Und dann kommt das C und D,Hinterdrein kommt gleich das E.F und G sind dann nicht weit,H und I sind gleich bereit,Laufen mit vor K und L,M N O P folgen schnell;Q und R und S und TSchließen sich mit U V WHurtig der Gesellschaft an.X und Y kommen dann.Zwei gar wunderliche Herrn,Kamen zu uns aus der Fern.Z macht dann noch den Beschluß,Wie ein jeder wissen muß.Wer das ABC recht kann,Der ist ein gelehrter Mann.Alle Wissenschaft verdecktIn dem ABC doch steckt.Drum, mein Kind, macht dir’s auch Weh:Lerne recht das ABC.Dieffenbach.
Auf das A folgt gleich das B,So ist’s Ordnung im ABC.Und dann kommt das C und D,Hinterdrein kommt gleich das E.F und G sind dann nicht weit,H und I sind gleich bereit,Laufen mit vor K und L,M N O P folgen schnell;Q und R und S und TSchließen sich mit U V WHurtig der Gesellschaft an.X und Y kommen dann.Zwei gar wunderliche Herrn,Kamen zu uns aus der Fern.Z macht dann noch den Beschluß,Wie ein jeder wissen muß.Wer das ABC recht kann,Der ist ein gelehrter Mann.Alle Wissenschaft verdecktIn dem ABC doch steckt.Drum, mein Kind, macht dir’s auch Weh:Lerne recht das ABC.
Auf das A folgt gleich das B,
So ist’s Ordnung im ABC.
Und dann kommt das C und D,
Hinterdrein kommt gleich das E.
F und G sind dann nicht weit,
H und I sind gleich bereit,
Laufen mit vor K und L,
M N O P folgen schnell;
Q und R und S und T
Schließen sich mit U V W
Hurtig der Gesellschaft an.
X und Y kommen dann.
Zwei gar wunderliche Herrn,
Kamen zu uns aus der Fern.
Z macht dann noch den Beschluß,
Wie ein jeder wissen muß.
Wer das ABC recht kann,
Der ist ein gelehrter Mann.
Alle Wissenschaft verdeckt
In dem ABC doch steckt.
Drum, mein Kind, macht dir’s auch Weh:
Lerne recht das ABC.
Dieffenbach.
Dieffenbach.
Aufgepaßt und hingesetzt,Hände hübsch gefaltet!Daß ihr mir — ich rat’ euch jetzt —Eure Schnäbel haltet!Liese, wenn du nicht bald schweigstZupf ich dich am Oehrchen.Karl, wenn du dich vorlaut zeigst,Zeig’ ich dir das Röhrchen.Wer da auf dem letzten SitzWackelt mit dem Kopfe?Irr’ ich nicht, so ist’s der Fritz!Gleich gibt’s Fingerklopfe.Wenn du nicht zur Tafel guckst,Wehe dir! Ich steckeDich und jeden, der noch muckst,Drüben in die Ecke!So, nun melde jeder sich,Gleich bei seinem Namen!Denn beginnen feierlichSoll jetzt sein Examen.
Aufgepaßt und hingesetzt,Hände hübsch gefaltet!Daß ihr mir — ich rat’ euch jetzt —Eure Schnäbel haltet!Liese, wenn du nicht bald schweigstZupf ich dich am Oehrchen.Karl, wenn du dich vorlaut zeigst,Zeig’ ich dir das Röhrchen.Wer da auf dem letzten SitzWackelt mit dem Kopfe?Irr’ ich nicht, so ist’s der Fritz!Gleich gibt’s Fingerklopfe.Wenn du nicht zur Tafel guckst,Wehe dir! Ich steckeDich und jeden, der noch muckst,Drüben in die Ecke!So, nun melde jeder sich,Gleich bei seinem Namen!Denn beginnen feierlichSoll jetzt sein Examen.
Aufgepaßt und hingesetzt,Hände hübsch gefaltet!Daß ihr mir — ich rat’ euch jetzt —Eure Schnäbel haltet!
Aufgepaßt und hingesetzt,
Hände hübsch gefaltet!
Daß ihr mir — ich rat’ euch jetzt —
Eure Schnäbel haltet!
Liese, wenn du nicht bald schweigstZupf ich dich am Oehrchen.Karl, wenn du dich vorlaut zeigst,Zeig’ ich dir das Röhrchen.
Liese, wenn du nicht bald schweigst
Zupf ich dich am Oehrchen.
Karl, wenn du dich vorlaut zeigst,
Zeig’ ich dir das Röhrchen.
Wer da auf dem letzten SitzWackelt mit dem Kopfe?Irr’ ich nicht, so ist’s der Fritz!Gleich gibt’s Fingerklopfe.
Wer da auf dem letzten Sitz
Wackelt mit dem Kopfe?
Irr’ ich nicht, so ist’s der Fritz!
Gleich gibt’s Fingerklopfe.
Wenn du nicht zur Tafel guckst,Wehe dir! Ich steckeDich und jeden, der noch muckst,Drüben in die Ecke!
Wenn du nicht zur Tafel guckst,
Wehe dir! Ich stecke
Dich und jeden, der noch muckst,
Drüben in die Ecke!
So, nun melde jeder sich,Gleich bei seinem Namen!Denn beginnen feierlichSoll jetzt sein Examen.
So, nun melde jeder sich,
Gleich bei seinem Namen!
Denn beginnen feierlich
Soll jetzt sein Examen.
Nun höret zu und schweiget still,Was ich euch Wunders sagen willVon einem guten Lande.Es bliebe mancher nicht daheim,Könnt’ er dahin gelangen.Die Gegend heißt SchlaraffenlandIst faulen Leuten wohl bekannt;Liegt hinterm Zuckerberge,Und willst du in das Land hinein,Friß dich hindurch die Zwerche.Der Berg ist schier drei Meilen lang,Da beiß’ dich durch und tu’ dir Zwang;Gelingt dir’s ohne Schaden,So findest du die Häuser allGedeckt mit Eierfladen.Tür und Wänd’, das ganze Haus,Sind von Lebkuchenteig durchaus.Die Sparren Schweinebraten:Kauft einer dort um Pfennigswert,Hier gilt es einen Dukaten.Alle Brunnen sind voll süßen Wein,Rinnen einem in den Mund hineinUnd andre süße Weine.Und wer die gerne trinken mag,Der mach’ sich auf die Beine.Um jedes Haus da ist ein Zaun,Geflochten von Bratwürsten braun,Gebraten und gesotten.Es mag sie essen, wer da will;Sie sind niemand verboten.Auch fliegen um, das möcht’ ihr glauben,Gebrat’ne Vögel, Gäns’ und Tauben;Und wer sie nicht will fangen,Dem fliegen sie von selbst ins Maul,Braucht nicht darnach zu langen.Die Säu geraten alle Jahr’,Laufen herum und sind schon gar,Mit Messern in dem Rücken.Daß jeder bald ohn’ Aufenthalt,Sich schneiden mag sein’ Stücke.Fällt ein Wetter im Sommer ein,So regnet’s lauter Honigseim.Alle, die gerne schlecken,Die laufen in das Land hinein,Da haben sie zu lecken.Fängt es im Winter zu schneien an,So schneit es nichts als Marzipan,Rosinen und auch Mandeln;Und wer die gerne knabbern mag,Hat einen guten Handel.Auf Weiden wachsen Semmeln frei,Die Löffel hängen schon dabei,Darunter Milchbäch’ fließen.Die Semmeln fallen in die Milch,Daß sie jeder kann genießen.Auf Tannen wachsen große Krapfen,Wie hierzuland die Tannenzapfen.Auf Fichten wachsen Schnitten;Auch kann man von den Birken daGute Speckkuchen schütten.Faul’ Gesinde, Mägd’ und Knecht’,Sind in dem Land gar eben recht:Auf, Gretel, denn und Stöffel,Macht an den Milchbach euch geschwindMit einem großen Löffel!Wer als der Faulste wird erkannt,Wird in dem Land ein Edelmann.Und wer nichts tut als schlafen,Essen, trinken, tanzen, spielen,Der wird zu einem Grafen.Wer als Allerfaulster wird erkannt,Ist König über das ganze Land,Und hat ein groß’ Einkommen.Des Landes Art und Eigenschaft,Die habt ihr nun vernommen.Wer sich will machen auf die Reis’,Und selbst den Weg dahin nicht weiß,Der mag einen Blinden fragen;Ein Stummer ist auch gut dazu,Wird ihm nicht unrecht sagen.
Nun höret zu und schweiget still,Was ich euch Wunders sagen willVon einem guten Lande.Es bliebe mancher nicht daheim,Könnt’ er dahin gelangen.Die Gegend heißt SchlaraffenlandIst faulen Leuten wohl bekannt;Liegt hinterm Zuckerberge,Und willst du in das Land hinein,Friß dich hindurch die Zwerche.Der Berg ist schier drei Meilen lang,Da beiß’ dich durch und tu’ dir Zwang;Gelingt dir’s ohne Schaden,So findest du die Häuser allGedeckt mit Eierfladen.Tür und Wänd’, das ganze Haus,Sind von Lebkuchenteig durchaus.Die Sparren Schweinebraten:Kauft einer dort um Pfennigswert,Hier gilt es einen Dukaten.Alle Brunnen sind voll süßen Wein,Rinnen einem in den Mund hineinUnd andre süße Weine.Und wer die gerne trinken mag,Der mach’ sich auf die Beine.Um jedes Haus da ist ein Zaun,Geflochten von Bratwürsten braun,Gebraten und gesotten.Es mag sie essen, wer da will;Sie sind niemand verboten.Auch fliegen um, das möcht’ ihr glauben,Gebrat’ne Vögel, Gäns’ und Tauben;Und wer sie nicht will fangen,Dem fliegen sie von selbst ins Maul,Braucht nicht darnach zu langen.Die Säu geraten alle Jahr’,Laufen herum und sind schon gar,Mit Messern in dem Rücken.Daß jeder bald ohn’ Aufenthalt,Sich schneiden mag sein’ Stücke.Fällt ein Wetter im Sommer ein,So regnet’s lauter Honigseim.Alle, die gerne schlecken,Die laufen in das Land hinein,Da haben sie zu lecken.Fängt es im Winter zu schneien an,So schneit es nichts als Marzipan,Rosinen und auch Mandeln;Und wer die gerne knabbern mag,Hat einen guten Handel.Auf Weiden wachsen Semmeln frei,Die Löffel hängen schon dabei,Darunter Milchbäch’ fließen.Die Semmeln fallen in die Milch,Daß sie jeder kann genießen.Auf Tannen wachsen große Krapfen,Wie hierzuland die Tannenzapfen.Auf Fichten wachsen Schnitten;Auch kann man von den Birken daGute Speckkuchen schütten.Faul’ Gesinde, Mägd’ und Knecht’,Sind in dem Land gar eben recht:Auf, Gretel, denn und Stöffel,Macht an den Milchbach euch geschwindMit einem großen Löffel!Wer als der Faulste wird erkannt,Wird in dem Land ein Edelmann.Und wer nichts tut als schlafen,Essen, trinken, tanzen, spielen,Der wird zu einem Grafen.Wer als Allerfaulster wird erkannt,Ist König über das ganze Land,Und hat ein groß’ Einkommen.Des Landes Art und Eigenschaft,Die habt ihr nun vernommen.Wer sich will machen auf die Reis’,Und selbst den Weg dahin nicht weiß,Der mag einen Blinden fragen;Ein Stummer ist auch gut dazu,Wird ihm nicht unrecht sagen.
Nun höret zu und schweiget still,Was ich euch Wunders sagen willVon einem guten Lande.Es bliebe mancher nicht daheim,Könnt’ er dahin gelangen.
Nun höret zu und schweiget still,
Was ich euch Wunders sagen will
Von einem guten Lande.
Es bliebe mancher nicht daheim,
Könnt’ er dahin gelangen.
Die Gegend heißt SchlaraffenlandIst faulen Leuten wohl bekannt;Liegt hinterm Zuckerberge,Und willst du in das Land hinein,Friß dich hindurch die Zwerche.
Die Gegend heißt Schlaraffenland
Ist faulen Leuten wohl bekannt;
Liegt hinterm Zuckerberge,
Und willst du in das Land hinein,
Friß dich hindurch die Zwerche.
Der Berg ist schier drei Meilen lang,Da beiß’ dich durch und tu’ dir Zwang;Gelingt dir’s ohne Schaden,So findest du die Häuser allGedeckt mit Eierfladen.
Der Berg ist schier drei Meilen lang,
Da beiß’ dich durch und tu’ dir Zwang;
Gelingt dir’s ohne Schaden,
So findest du die Häuser all
Gedeckt mit Eierfladen.
Tür und Wänd’, das ganze Haus,Sind von Lebkuchenteig durchaus.Die Sparren Schweinebraten:Kauft einer dort um Pfennigswert,Hier gilt es einen Dukaten.
Tür und Wänd’, das ganze Haus,
Sind von Lebkuchenteig durchaus.
Die Sparren Schweinebraten:
Kauft einer dort um Pfennigswert,
Hier gilt es einen Dukaten.
Alle Brunnen sind voll süßen Wein,Rinnen einem in den Mund hineinUnd andre süße Weine.Und wer die gerne trinken mag,Der mach’ sich auf die Beine.
Alle Brunnen sind voll süßen Wein,
Rinnen einem in den Mund hinein
Und andre süße Weine.
Und wer die gerne trinken mag,
Der mach’ sich auf die Beine.
Um jedes Haus da ist ein Zaun,Geflochten von Bratwürsten braun,Gebraten und gesotten.Es mag sie essen, wer da will;Sie sind niemand verboten.
Um jedes Haus da ist ein Zaun,
Geflochten von Bratwürsten braun,
Gebraten und gesotten.
Es mag sie essen, wer da will;
Sie sind niemand verboten.
Auch fliegen um, das möcht’ ihr glauben,Gebrat’ne Vögel, Gäns’ und Tauben;Und wer sie nicht will fangen,Dem fliegen sie von selbst ins Maul,Braucht nicht darnach zu langen.
Auch fliegen um, das möcht’ ihr glauben,
Gebrat’ne Vögel, Gäns’ und Tauben;
Und wer sie nicht will fangen,
Dem fliegen sie von selbst ins Maul,
Braucht nicht darnach zu langen.
Die Säu geraten alle Jahr’,Laufen herum und sind schon gar,Mit Messern in dem Rücken.Daß jeder bald ohn’ Aufenthalt,Sich schneiden mag sein’ Stücke.
Die Säu geraten alle Jahr’,
Laufen herum und sind schon gar,
Mit Messern in dem Rücken.
Daß jeder bald ohn’ Aufenthalt,
Sich schneiden mag sein’ Stücke.
Fällt ein Wetter im Sommer ein,So regnet’s lauter Honigseim.Alle, die gerne schlecken,Die laufen in das Land hinein,Da haben sie zu lecken.
Fällt ein Wetter im Sommer ein,
So regnet’s lauter Honigseim.
Alle, die gerne schlecken,
Die laufen in das Land hinein,
Da haben sie zu lecken.
Fängt es im Winter zu schneien an,So schneit es nichts als Marzipan,Rosinen und auch Mandeln;Und wer die gerne knabbern mag,Hat einen guten Handel.
Fängt es im Winter zu schneien an,
So schneit es nichts als Marzipan,
Rosinen und auch Mandeln;
Und wer die gerne knabbern mag,
Hat einen guten Handel.
Auf Weiden wachsen Semmeln frei,Die Löffel hängen schon dabei,Darunter Milchbäch’ fließen.Die Semmeln fallen in die Milch,Daß sie jeder kann genießen.
Auf Weiden wachsen Semmeln frei,
Die Löffel hängen schon dabei,
Darunter Milchbäch’ fließen.
Die Semmeln fallen in die Milch,
Daß sie jeder kann genießen.
Auf Tannen wachsen große Krapfen,Wie hierzuland die Tannenzapfen.Auf Fichten wachsen Schnitten;Auch kann man von den Birken daGute Speckkuchen schütten.
Auf Tannen wachsen große Krapfen,
Wie hierzuland die Tannenzapfen.
Auf Fichten wachsen Schnitten;
Auch kann man von den Birken da
Gute Speckkuchen schütten.
Faul’ Gesinde, Mägd’ und Knecht’,Sind in dem Land gar eben recht:Auf, Gretel, denn und Stöffel,Macht an den Milchbach euch geschwindMit einem großen Löffel!
Faul’ Gesinde, Mägd’ und Knecht’,
Sind in dem Land gar eben recht:
Auf, Gretel, denn und Stöffel,
Macht an den Milchbach euch geschwind
Mit einem großen Löffel!
Wer als der Faulste wird erkannt,Wird in dem Land ein Edelmann.Und wer nichts tut als schlafen,Essen, trinken, tanzen, spielen,Der wird zu einem Grafen.
Wer als der Faulste wird erkannt,
Wird in dem Land ein Edelmann.
Und wer nichts tut als schlafen,
Essen, trinken, tanzen, spielen,
Der wird zu einem Grafen.
Wer als Allerfaulster wird erkannt,Ist König über das ganze Land,Und hat ein groß’ Einkommen.Des Landes Art und Eigenschaft,Die habt ihr nun vernommen.
Wer als Allerfaulster wird erkannt,
Ist König über das ganze Land,
Und hat ein groß’ Einkommen.
Des Landes Art und Eigenschaft,
Die habt ihr nun vernommen.
Wer sich will machen auf die Reis’,Und selbst den Weg dahin nicht weiß,Der mag einen Blinden fragen;Ein Stummer ist auch gut dazu,Wird ihm nicht unrecht sagen.
Wer sich will machen auf die Reis’,
Und selbst den Weg dahin nicht weiß,
Der mag einen Blinden fragen;
Ein Stummer ist auch gut dazu,
Wird ihm nicht unrecht sagen.
*
Rote Kirschen ess’ ich gern,Schwarze noch viel lieber.Wenn ich zu Mariechen komm’,Sag ich guten Morgen.Mariechen, hast dein Bett gemacht?Nein, nein, ich hab’s vergessen.Was hast den ganzen Tag gemacht?Bei Fritz’n hab’ ich gesessen.Wenn du willst bei Fritzen sitzen,Mußt du haben gold’ne Spitzen,Muß du haben rote Schuh’Und ein schönes Kleid dazu.Wir fahren mit der ExtrapostVon Leipzig bis nach Halle;Und wenn es tausend Taler kost’t,Das Geld wird ja nicht alle.Tausend Taler ist kein Geld,Wenn mir nur mein Schatz gefällt.
Rote Kirschen ess’ ich gern,Schwarze noch viel lieber.Wenn ich zu Mariechen komm’,Sag ich guten Morgen.Mariechen, hast dein Bett gemacht?Nein, nein, ich hab’s vergessen.Was hast den ganzen Tag gemacht?Bei Fritz’n hab’ ich gesessen.Wenn du willst bei Fritzen sitzen,Mußt du haben gold’ne Spitzen,Muß du haben rote Schuh’Und ein schönes Kleid dazu.Wir fahren mit der ExtrapostVon Leipzig bis nach Halle;Und wenn es tausend Taler kost’t,Das Geld wird ja nicht alle.Tausend Taler ist kein Geld,Wenn mir nur mein Schatz gefällt.
Rote Kirschen ess’ ich gern,Schwarze noch viel lieber.Wenn ich zu Mariechen komm’,Sag ich guten Morgen.Mariechen, hast dein Bett gemacht?Nein, nein, ich hab’s vergessen.Was hast den ganzen Tag gemacht?Bei Fritz’n hab’ ich gesessen.Wenn du willst bei Fritzen sitzen,Mußt du haben gold’ne Spitzen,Muß du haben rote Schuh’Und ein schönes Kleid dazu.Wir fahren mit der ExtrapostVon Leipzig bis nach Halle;Und wenn es tausend Taler kost’t,Das Geld wird ja nicht alle.Tausend Taler ist kein Geld,Wenn mir nur mein Schatz gefällt.
Rote Kirschen ess’ ich gern,
Schwarze noch viel lieber.
Wenn ich zu Mariechen komm’,
Sag ich guten Morgen.
Mariechen, hast dein Bett gemacht?
Nein, nein, ich hab’s vergessen.
Was hast den ganzen Tag gemacht?
Bei Fritz’n hab’ ich gesessen.
Wenn du willst bei Fritzen sitzen,
Mußt du haben gold’ne Spitzen,
Muß du haben rote Schuh’
Und ein schönes Kleid dazu.
Wir fahren mit der Extrapost
Von Leipzig bis nach Halle;
Und wenn es tausend Taler kost’t,
Das Geld wird ja nicht alle.
Tausend Taler ist kein Geld,
Wenn mir nur mein Schatz gefällt.
Fixfax, der arge Kobold, spricht:Die Langeweile bekommt mir nicht,Ich will in lustigen AbenteuernDen alten Koboldruhm erneuern;Denn, geht’s den Menschen allzu glatt,Wird ihre Seele stumpf und matt.Drum will ich sie in diesen TagenEin wenig necken, ein wenig plagen;Ein Kobold will doch auch mal lachen,Sich über die Menschlein lustig machen,Die den Kern aller Dinge glauben zu kennenUnd sich so leicht die Finger verbrennen.Drum, Fixfax, auf, zu keckem Wagen!Stör’ ein bißchen ihr Wohlbehagen;Brauchst sie ja nicht ins Unglück zu hetzen,Ihnen bloß ein paar sanfte Püffe versetzen.
Fixfax, der arge Kobold, spricht:Die Langeweile bekommt mir nicht,Ich will in lustigen AbenteuernDen alten Koboldruhm erneuern;Denn, geht’s den Menschen allzu glatt,Wird ihre Seele stumpf und matt.Drum will ich sie in diesen TagenEin wenig necken, ein wenig plagen;Ein Kobold will doch auch mal lachen,Sich über die Menschlein lustig machen,Die den Kern aller Dinge glauben zu kennenUnd sich so leicht die Finger verbrennen.Drum, Fixfax, auf, zu keckem Wagen!Stör’ ein bißchen ihr Wohlbehagen;Brauchst sie ja nicht ins Unglück zu hetzen,Ihnen bloß ein paar sanfte Püffe versetzen.
Fixfax, der arge Kobold, spricht:Die Langeweile bekommt mir nicht,Ich will in lustigen AbenteuernDen alten Koboldruhm erneuern;Denn, geht’s den Menschen allzu glatt,Wird ihre Seele stumpf und matt.Drum will ich sie in diesen TagenEin wenig necken, ein wenig plagen;Ein Kobold will doch auch mal lachen,Sich über die Menschlein lustig machen,Die den Kern aller Dinge glauben zu kennenUnd sich so leicht die Finger verbrennen.Drum, Fixfax, auf, zu keckem Wagen!Stör’ ein bißchen ihr Wohlbehagen;Brauchst sie ja nicht ins Unglück zu hetzen,Ihnen bloß ein paar sanfte Püffe versetzen.
Fixfax, der arge Kobold, spricht:
Die Langeweile bekommt mir nicht,
Ich will in lustigen Abenteuern
Den alten Koboldruhm erneuern;
Denn, geht’s den Menschen allzu glatt,
Wird ihre Seele stumpf und matt.
Drum will ich sie in diesen Tagen
Ein wenig necken, ein wenig plagen;
Ein Kobold will doch auch mal lachen,
Sich über die Menschlein lustig machen,
Die den Kern aller Dinge glauben zu kennen
Und sich so leicht die Finger verbrennen.
Drum, Fixfax, auf, zu keckem Wagen!
Stör’ ein bißchen ihr Wohlbehagen;
Brauchst sie ja nicht ins Unglück zu hetzen,
Ihnen bloß ein paar sanfte Püffe versetzen.
Ei, wie strömen WohlgerücheAus Frau Puffkes Wirtschaftsküche;Denn für hungrige SoldatenWill sie g’rad ein Ferkel braten.Alles ist schon gut bereitUnd die Essenszeit nicht weit.Fixfax nun, das munt’re Mätzchen,Klettert hurtig wie ein KätzchenHoch hinauf zu Schornsteins Rand,Setzt sich listig und gewandtMitten auf das Loch da, schwapp,Und nun zieht der Rauch nicht ab;Rückwärts strömt er in die Küche,Weg sind alle Wohlgerüche;Und Frau Puffke steht und hustet,Krebsrot im Gesicht und prustet,Kann dem dicken Rauch nicht wehren,Sich die Sache nicht erklären.Rennt zum Schornsteinfeger Krause,Aber der ist nicht zu Hause;Niemand weiß, wo Krause schweift,Und Frau Puffke steht und keift,Denn die Uhr läuft immer weiter.Endlich kommt er mit der Leiter,Um den Schaden zu ergründen,Doch er kann durchaus nichts finden;Denn der Fixfax, wohlbedacht,Hat sich aus dem Staub gemacht,Und Herr Krause mit dem BesenBrummt, die Sonne sei’s gewesen.Vier Uhr schlug’s, als die Soldatenendlich kriegten ihren Braten.
Ei, wie strömen WohlgerücheAus Frau Puffkes Wirtschaftsküche;Denn für hungrige SoldatenWill sie g’rad ein Ferkel braten.Alles ist schon gut bereitUnd die Essenszeit nicht weit.Fixfax nun, das munt’re Mätzchen,Klettert hurtig wie ein KätzchenHoch hinauf zu Schornsteins Rand,Setzt sich listig und gewandtMitten auf das Loch da, schwapp,Und nun zieht der Rauch nicht ab;Rückwärts strömt er in die Küche,Weg sind alle Wohlgerüche;Und Frau Puffke steht und hustet,Krebsrot im Gesicht und prustet,Kann dem dicken Rauch nicht wehren,Sich die Sache nicht erklären.Rennt zum Schornsteinfeger Krause,Aber der ist nicht zu Hause;Niemand weiß, wo Krause schweift,Und Frau Puffke steht und keift,Denn die Uhr läuft immer weiter.Endlich kommt er mit der Leiter,Um den Schaden zu ergründen,Doch er kann durchaus nichts finden;Denn der Fixfax, wohlbedacht,Hat sich aus dem Staub gemacht,Und Herr Krause mit dem BesenBrummt, die Sonne sei’s gewesen.Vier Uhr schlug’s, als die Soldatenendlich kriegten ihren Braten.
Ei, wie strömen WohlgerücheAus Frau Puffkes Wirtschaftsküche;Denn für hungrige SoldatenWill sie g’rad ein Ferkel braten.Alles ist schon gut bereitUnd die Essenszeit nicht weit.Fixfax nun, das munt’re Mätzchen,Klettert hurtig wie ein KätzchenHoch hinauf zu Schornsteins Rand,Setzt sich listig und gewandtMitten auf das Loch da, schwapp,Und nun zieht der Rauch nicht ab;Rückwärts strömt er in die Küche,Weg sind alle Wohlgerüche;Und Frau Puffke steht und hustet,Krebsrot im Gesicht und prustet,Kann dem dicken Rauch nicht wehren,Sich die Sache nicht erklären.Rennt zum Schornsteinfeger Krause,Aber der ist nicht zu Hause;Niemand weiß, wo Krause schweift,Und Frau Puffke steht und keift,Denn die Uhr läuft immer weiter.Endlich kommt er mit der Leiter,Um den Schaden zu ergründen,Doch er kann durchaus nichts finden;Denn der Fixfax, wohlbedacht,Hat sich aus dem Staub gemacht,Und Herr Krause mit dem BesenBrummt, die Sonne sei’s gewesen.Vier Uhr schlug’s, als die Soldatenendlich kriegten ihren Braten.
Ei, wie strömen Wohlgerüche
Aus Frau Puffkes Wirtschaftsküche;
Denn für hungrige Soldaten
Will sie g’rad ein Ferkel braten.
Alles ist schon gut bereit
Und die Essenszeit nicht weit.
Fixfax nun, das munt’re Mätzchen,
Klettert hurtig wie ein Kätzchen
Hoch hinauf zu Schornsteins Rand,
Setzt sich listig und gewandt
Mitten auf das Loch da, schwapp,
Und nun zieht der Rauch nicht ab;
Rückwärts strömt er in die Küche,
Weg sind alle Wohlgerüche;
Und Frau Puffke steht und hustet,
Krebsrot im Gesicht und prustet,
Kann dem dicken Rauch nicht wehren,
Sich die Sache nicht erklären.
Rennt zum Schornsteinfeger Krause,
Aber der ist nicht zu Hause;
Niemand weiß, wo Krause schweift,
Und Frau Puffke steht und keift,
Denn die Uhr läuft immer weiter.
Endlich kommt er mit der Leiter,
Um den Schaden zu ergründen,
Doch er kann durchaus nichts finden;
Denn der Fixfax, wohlbedacht,
Hat sich aus dem Staub gemacht,
Und Herr Krause mit dem Besen
Brummt, die Sonne sei’s gewesen.
Vier Uhr schlug’s, als die Soldaten
endlich kriegten ihren Braten.
Vor dem Spiegel kerzengrad,Steht Herr Amtsvorsteher Plath;Tadellos und mit GeschmackSitzt die Hose und der Frack.Ausgezeichnet auch die glatteBlütenweiße Taftkrawatte,Kragen, Vorhemd, comme il faut,Und er, Plath, ist seelenfroh.Langt noch sorglich aus dem SchrankDen Zylinder blitzeblank;Nimmt dann Stock und Handschuh munter,Steigt voll Stolz die Treppe runter,Denn er ist heut’ eingeladenZum Empfang bei ihrer Gnaden,Der Prinzessin Schneckenstein,Und das hebt ihm Brust und Bein.Fixfax aber dachte gleich:Wart’, dir spiel ich einen Streich.Auf den Taubenboden geht erUnd nach losen Federn späht er,Sammelt allen Flaum ins Säckchen,Bläst verschmitzt das ganze PäckchenUeber Plathes neuen Frack,Und auf seinen Chapeau claque.Plath sieht ganz befiedert aus,Doch er ahnt nichts von dem Graus,Steuert durch die Nacht geschwind,denkt bloß: was für arger Wind!Tritt mit Würde in den Saal,Alle lachen — o, Skandal!Bis er endlich sich besiehtUnd geknickt von dannen flieht.Draußen denkt er ärgerlich:So ein Pech, das hab’ nur ich!
Vor dem Spiegel kerzengrad,Steht Herr Amtsvorsteher Plath;Tadellos und mit GeschmackSitzt die Hose und der Frack.Ausgezeichnet auch die glatteBlütenweiße Taftkrawatte,Kragen, Vorhemd, comme il faut,Und er, Plath, ist seelenfroh.Langt noch sorglich aus dem SchrankDen Zylinder blitzeblank;Nimmt dann Stock und Handschuh munter,Steigt voll Stolz die Treppe runter,Denn er ist heut’ eingeladenZum Empfang bei ihrer Gnaden,Der Prinzessin Schneckenstein,Und das hebt ihm Brust und Bein.Fixfax aber dachte gleich:Wart’, dir spiel ich einen Streich.Auf den Taubenboden geht erUnd nach losen Federn späht er,Sammelt allen Flaum ins Säckchen,Bläst verschmitzt das ganze PäckchenUeber Plathes neuen Frack,Und auf seinen Chapeau claque.Plath sieht ganz befiedert aus,Doch er ahnt nichts von dem Graus,Steuert durch die Nacht geschwind,denkt bloß: was für arger Wind!Tritt mit Würde in den Saal,Alle lachen — o, Skandal!Bis er endlich sich besiehtUnd geknickt von dannen flieht.Draußen denkt er ärgerlich:So ein Pech, das hab’ nur ich!
Vor dem Spiegel kerzengrad,Steht Herr Amtsvorsteher Plath;Tadellos und mit GeschmackSitzt die Hose und der Frack.Ausgezeichnet auch die glatteBlütenweiße Taftkrawatte,Kragen, Vorhemd, comme il faut,Und er, Plath, ist seelenfroh.Langt noch sorglich aus dem SchrankDen Zylinder blitzeblank;Nimmt dann Stock und Handschuh munter,Steigt voll Stolz die Treppe runter,Denn er ist heut’ eingeladenZum Empfang bei ihrer Gnaden,Der Prinzessin Schneckenstein,Und das hebt ihm Brust und Bein.Fixfax aber dachte gleich:Wart’, dir spiel ich einen Streich.Auf den Taubenboden geht erUnd nach losen Federn späht er,Sammelt allen Flaum ins Säckchen,Bläst verschmitzt das ganze PäckchenUeber Plathes neuen Frack,Und auf seinen Chapeau claque.Plath sieht ganz befiedert aus,Doch er ahnt nichts von dem Graus,Steuert durch die Nacht geschwind,denkt bloß: was für arger Wind!Tritt mit Würde in den Saal,Alle lachen — o, Skandal!Bis er endlich sich besiehtUnd geknickt von dannen flieht.Draußen denkt er ärgerlich:So ein Pech, das hab’ nur ich!
Vor dem Spiegel kerzengrad,
Steht Herr Amtsvorsteher Plath;
Tadellos und mit Geschmack
Sitzt die Hose und der Frack.
Ausgezeichnet auch die glatte
Blütenweiße Taftkrawatte,
Kragen, Vorhemd, comme il faut,
Und er, Plath, ist seelenfroh.
Langt noch sorglich aus dem Schrank
Den Zylinder blitzeblank;
Nimmt dann Stock und Handschuh munter,
Steigt voll Stolz die Treppe runter,
Denn er ist heut’ eingeladen
Zum Empfang bei ihrer Gnaden,
Der Prinzessin Schneckenstein,
Und das hebt ihm Brust und Bein.
Fixfax aber dachte gleich:
Wart’, dir spiel ich einen Streich.
Auf den Taubenboden geht er
Und nach losen Federn späht er,
Sammelt allen Flaum ins Säckchen,
Bläst verschmitzt das ganze Päckchen
Ueber Plathes neuen Frack,
Und auf seinen Chapeau claque.
Plath sieht ganz befiedert aus,
Doch er ahnt nichts von dem Graus,
Steuert durch die Nacht geschwind,
denkt bloß: was für arger Wind!
Tritt mit Würde in den Saal,
Alle lachen — o, Skandal!
Bis er endlich sich besieht
Und geknickt von dannen flieht.
Draußen denkt er ärgerlich:
So ein Pech, das hab’ nur ich!
Auf des Sofas weichem GrundeSchlummert sanft mit offnem MundePastor Pfannkuch. Nur die FliegenSummen sich was zum Vergnügen,Sonst ist’s mucksstill. Fast erledigtLiegt der Text der SonntagspredigtAuf dem Schreibtisch. SonnenfleckchenSpielen in den Zimmereckchen,Nichts bedroht den tiefen Frieden,Der dem frommen Mann beschieden.Doch da stiehlt sich in die StubeFixfax, dieser lose Bube,Kichert, fängt ein Dutzend Fliegen,Die sind hier sehr rasch zu kriegen,Tunkt sie in das Tintenfaß,Bis sie gänzlich schwarz und naß,Läßt sie dann gleich wieder fliegenUnd entfernt sich mit Vergnügen.Nach ’nem Weilchen, ach Herrjee,Kommt Frau Pastor mit dem Tee,Ruft voll Abscheu, Schreck und Graus:Berthold! Mensch, wie siehst du aus:Bist ja wie’n Idiot beschmiert,Backen, Nase, schwarz kariert!Himmel, auch die neue PredigtIst beschmudelt und beschädigt,Und auf meinen weißen Deckchengrinsen lauter Tintenfleckchen!Mann, wie hast du das getan?Und sie sehn sich grübelnd an ...Fixfax aber auf der WachtSitzt im Mauseloch und lachtSich ins Fäustchen ohne Reue,Und — gebt Acht — er wird sich neueSchelmentaten ausklabuntern,Um uns Menschen aufzumuntern.
Auf des Sofas weichem GrundeSchlummert sanft mit offnem MundePastor Pfannkuch. Nur die FliegenSummen sich was zum Vergnügen,Sonst ist’s mucksstill. Fast erledigtLiegt der Text der SonntagspredigtAuf dem Schreibtisch. SonnenfleckchenSpielen in den Zimmereckchen,Nichts bedroht den tiefen Frieden,Der dem frommen Mann beschieden.Doch da stiehlt sich in die StubeFixfax, dieser lose Bube,Kichert, fängt ein Dutzend Fliegen,Die sind hier sehr rasch zu kriegen,Tunkt sie in das Tintenfaß,Bis sie gänzlich schwarz und naß,Läßt sie dann gleich wieder fliegenUnd entfernt sich mit Vergnügen.Nach ’nem Weilchen, ach Herrjee,Kommt Frau Pastor mit dem Tee,Ruft voll Abscheu, Schreck und Graus:Berthold! Mensch, wie siehst du aus:Bist ja wie’n Idiot beschmiert,Backen, Nase, schwarz kariert!Himmel, auch die neue PredigtIst beschmudelt und beschädigt,Und auf meinen weißen Deckchengrinsen lauter Tintenfleckchen!Mann, wie hast du das getan?Und sie sehn sich grübelnd an ...Fixfax aber auf der WachtSitzt im Mauseloch und lachtSich ins Fäustchen ohne Reue,Und — gebt Acht — er wird sich neueSchelmentaten ausklabuntern,Um uns Menschen aufzumuntern.
Auf des Sofas weichem GrundeSchlummert sanft mit offnem MundePastor Pfannkuch. Nur die FliegenSummen sich was zum Vergnügen,Sonst ist’s mucksstill. Fast erledigtLiegt der Text der SonntagspredigtAuf dem Schreibtisch. SonnenfleckchenSpielen in den Zimmereckchen,Nichts bedroht den tiefen Frieden,Der dem frommen Mann beschieden.Doch da stiehlt sich in die StubeFixfax, dieser lose Bube,Kichert, fängt ein Dutzend Fliegen,Die sind hier sehr rasch zu kriegen,Tunkt sie in das Tintenfaß,Bis sie gänzlich schwarz und naß,Läßt sie dann gleich wieder fliegenUnd entfernt sich mit Vergnügen.Nach ’nem Weilchen, ach Herrjee,Kommt Frau Pastor mit dem Tee,Ruft voll Abscheu, Schreck und Graus:Berthold! Mensch, wie siehst du aus:Bist ja wie’n Idiot beschmiert,Backen, Nase, schwarz kariert!Himmel, auch die neue PredigtIst beschmudelt und beschädigt,Und auf meinen weißen Deckchengrinsen lauter Tintenfleckchen!Mann, wie hast du das getan?Und sie sehn sich grübelnd an ...Fixfax aber auf der WachtSitzt im Mauseloch und lachtSich ins Fäustchen ohne Reue,Und — gebt Acht — er wird sich neueSchelmentaten ausklabuntern,Um uns Menschen aufzumuntern.
Auf des Sofas weichem Grunde
Schlummert sanft mit offnem Munde
Pastor Pfannkuch. Nur die Fliegen
Summen sich was zum Vergnügen,
Sonst ist’s mucksstill. Fast erledigt
Liegt der Text der Sonntagspredigt
Auf dem Schreibtisch. Sonnenfleckchen
Spielen in den Zimmereckchen,
Nichts bedroht den tiefen Frieden,
Der dem frommen Mann beschieden.
Doch da stiehlt sich in die Stube
Fixfax, dieser lose Bube,
Kichert, fängt ein Dutzend Fliegen,
Die sind hier sehr rasch zu kriegen,
Tunkt sie in das Tintenfaß,
Bis sie gänzlich schwarz und naß,
Läßt sie dann gleich wieder fliegen
Und entfernt sich mit Vergnügen.
Nach ’nem Weilchen, ach Herrjee,
Kommt Frau Pastor mit dem Tee,
Ruft voll Abscheu, Schreck und Graus:
Berthold! Mensch, wie siehst du aus:
Bist ja wie’n Idiot beschmiert,
Backen, Nase, schwarz kariert!
Himmel, auch die neue Predigt
Ist beschmudelt und beschädigt,
Und auf meinen weißen Deckchen
grinsen lauter Tintenfleckchen!
Mann, wie hast du das getan?
Und sie sehn sich grübelnd an ...
Fixfax aber auf der Wacht
Sitzt im Mauseloch und lacht
Sich ins Fäustchen ohne Reue,
Und — gebt Acht — er wird sich neue
Schelmentaten ausklabuntern,
Um uns Menschen aufzumuntern.
Wie war zu Köln es doch vordemMit Heinzelmännchen so bequem!Denn, war man faul ... man legte sichHin auf die Bank und pflegte sich:Da kamen bei Nacht,Ehe man’s gedacht,Die Männlein und schwärmtenUnd klappten und lärmtenUnd rupftenUnd zupftenUnd hüpften und trabtenUnd putzten und schabten ...Und eh’ ein Faulpelz noch erwacht ...War all sein Tagwerk ... bereits gemacht.Die Zimmerleute streckten sich,Hin auf die Spän’ und reckten sich,Indessen kam die GeisterscharUnd sah, was da zu zimmern war.Nahm Meißel und BeilUnd die Säg’ in Eil’;Sie sägten und stachenUnd hieben und brachen,BerapptenUnd klappten,Visierten wie FalkenUnd setzten die Balken ...Eh’ sich’s der Zimmermann versah ...Klapp, stand das ganze Haus ... schon fertig da!Beim Bäckermeister war nicht Not,Die Heinzelmännchen buken Brot.Die faulen Burschen legten sich,Die Heinzelmännchen regten sich —Und ächzten daherMit den Säcken schwer!Und kneteten tüchtigUnd wogen es richtigUnd hobenUnd schobenUnd fegten und backtenUnd klopften und hackten.Die Burschen schnarchten noch im Chor;Da rückte schon das Brot, ... das neue vor!Beim Fleischer ging es just so zu:Gesell und Bursche lag in Ruh.Indessen kamen die Männlein herUnd hackten das Schwein die Kreuz und Quer.Das ging so geschwindWie die Mühl’ im Wind!Die klappten mit Beilen,Die schnitzten an Speilen.Die spühlten,Die wühltenUnd mengten und mischtenUnd stopften und wischten.Tat der Gesell die Augen auf ...Wapp! Hing die Wurst schon da im Ausverkauf!Beim Schenken war es so: es trank’Der Küfer, bis er niedersank;Am hohlen Fasse schlief er ein,Die Männlein sorgten um den WeinUnd schwefelten feinAlle Fässer einUnd rollten und hobenMit Winden und KlobenUnd schwenktenUnd senktenUnd gossen und pantschten,Und mengten und manschten.Und eh’ der Küfer noch erwacht,War schon der Wein geschönt und fein gemacht!Einst hatt’ ein Schneider große Pein:Der Staatsrock sollte fertig sein;Warf hin das Zeug und legte sichHin auf das Ohr und pflegte sich.Da schlüpften sie frischAn den SchneidertischUnd schnitten und rücktenUnd nähten und sticktenUnd faßtenUnd paßtenUnd strichen und gucktenUnd zupften und ruckten, —Und eh’ mein Schneiderlein erwacht,War Bürgermeisters Rock ... bereits gemacht!Neugierig war des Schneiders WeibUnd macht sich diesen Zeitvertreib:Streut Erbsen hin die andre Nacht.Die Heinzelmännchen kommen sacht;Eins fährt nun aus,Schlägt hin im Haus,Die gleiten von StufenUnd plumpen in Kufen,Die fallenMit Schallen,Die lärmen und schreienUnd vermaledeien!Sie springt hinunter auf den SchallMit Licht: husch, husch, husch, husch! — Verschwinden all!O weh! Nun sind sie alle fort,Und keines ist mehr hier am Ort!Man kann nicht mehr wie sonsten ruh’n,Man muß nun alles selber tun!Ein jeder muß feinSelbst fleißig seinUnd kratzen und schabenUnd rennen und trabenUnd schniegelnUnd bügelnUnd klopfen und hackenUnd kochen und backen.Ach, daß es doch wie damals wär’!Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her!August Kopisch.
Wie war zu Köln es doch vordemMit Heinzelmännchen so bequem!Denn, war man faul ... man legte sichHin auf die Bank und pflegte sich:Da kamen bei Nacht,Ehe man’s gedacht,Die Männlein und schwärmtenUnd klappten und lärmtenUnd rupftenUnd zupftenUnd hüpften und trabtenUnd putzten und schabten ...Und eh’ ein Faulpelz noch erwacht ...War all sein Tagwerk ... bereits gemacht.Die Zimmerleute streckten sich,Hin auf die Spän’ und reckten sich,Indessen kam die GeisterscharUnd sah, was da zu zimmern war.Nahm Meißel und BeilUnd die Säg’ in Eil’;Sie sägten und stachenUnd hieben und brachen,BerapptenUnd klappten,Visierten wie FalkenUnd setzten die Balken ...Eh’ sich’s der Zimmermann versah ...Klapp, stand das ganze Haus ... schon fertig da!Beim Bäckermeister war nicht Not,Die Heinzelmännchen buken Brot.Die faulen Burschen legten sich,Die Heinzelmännchen regten sich —Und ächzten daherMit den Säcken schwer!Und kneteten tüchtigUnd wogen es richtigUnd hobenUnd schobenUnd fegten und backtenUnd klopften und hackten.Die Burschen schnarchten noch im Chor;Da rückte schon das Brot, ... das neue vor!Beim Fleischer ging es just so zu:Gesell und Bursche lag in Ruh.Indessen kamen die Männlein herUnd hackten das Schwein die Kreuz und Quer.Das ging so geschwindWie die Mühl’ im Wind!Die klappten mit Beilen,Die schnitzten an Speilen.Die spühlten,Die wühltenUnd mengten und mischtenUnd stopften und wischten.Tat der Gesell die Augen auf ...Wapp! Hing die Wurst schon da im Ausverkauf!Beim Schenken war es so: es trank’Der Küfer, bis er niedersank;Am hohlen Fasse schlief er ein,Die Männlein sorgten um den WeinUnd schwefelten feinAlle Fässer einUnd rollten und hobenMit Winden und KlobenUnd schwenktenUnd senktenUnd gossen und pantschten,Und mengten und manschten.Und eh’ der Küfer noch erwacht,War schon der Wein geschönt und fein gemacht!Einst hatt’ ein Schneider große Pein:Der Staatsrock sollte fertig sein;Warf hin das Zeug und legte sichHin auf das Ohr und pflegte sich.Da schlüpften sie frischAn den SchneidertischUnd schnitten und rücktenUnd nähten und sticktenUnd faßtenUnd paßtenUnd strichen und gucktenUnd zupften und ruckten, —Und eh’ mein Schneiderlein erwacht,War Bürgermeisters Rock ... bereits gemacht!Neugierig war des Schneiders WeibUnd macht sich diesen Zeitvertreib:Streut Erbsen hin die andre Nacht.Die Heinzelmännchen kommen sacht;Eins fährt nun aus,Schlägt hin im Haus,Die gleiten von StufenUnd plumpen in Kufen,Die fallenMit Schallen,Die lärmen und schreienUnd vermaledeien!Sie springt hinunter auf den SchallMit Licht: husch, husch, husch, husch! — Verschwinden all!O weh! Nun sind sie alle fort,Und keines ist mehr hier am Ort!Man kann nicht mehr wie sonsten ruh’n,Man muß nun alles selber tun!Ein jeder muß feinSelbst fleißig seinUnd kratzen und schabenUnd rennen und trabenUnd schniegelnUnd bügelnUnd klopfen und hackenUnd kochen und backen.Ach, daß es doch wie damals wär’!Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her!August Kopisch.
Wie war zu Köln es doch vordemMit Heinzelmännchen so bequem!Denn, war man faul ... man legte sichHin auf die Bank und pflegte sich:Da kamen bei Nacht,Ehe man’s gedacht,Die Männlein und schwärmtenUnd klappten und lärmtenUnd rupftenUnd zupftenUnd hüpften und trabtenUnd putzten und schabten ...Und eh’ ein Faulpelz noch erwacht ...War all sein Tagwerk ... bereits gemacht.
Wie war zu Köln es doch vordem
Mit Heinzelmännchen so bequem!
Denn, war man faul ... man legte sich
Hin auf die Bank und pflegte sich:
Da kamen bei Nacht,
Ehe man’s gedacht,
Die Männlein und schwärmten
Und klappten und lärmten
Und rupften
Und zupften
Und hüpften und trabten
Und putzten und schabten ...
Und eh’ ein Faulpelz noch erwacht ...
War all sein Tagwerk ... bereits gemacht.
Die Zimmerleute streckten sich,Hin auf die Spän’ und reckten sich,Indessen kam die GeisterscharUnd sah, was da zu zimmern war.Nahm Meißel und BeilUnd die Säg’ in Eil’;Sie sägten und stachenUnd hieben und brachen,BerapptenUnd klappten,Visierten wie FalkenUnd setzten die Balken ...Eh’ sich’s der Zimmermann versah ...Klapp, stand das ganze Haus ... schon fertig da!
Die Zimmerleute streckten sich,
Hin auf die Spän’ und reckten sich,
Indessen kam die Geisterschar
Und sah, was da zu zimmern war.
Nahm Meißel und Beil
Und die Säg’ in Eil’;
Sie sägten und stachen
Und hieben und brachen,
Berappten
Und klappten,
Visierten wie Falken
Und setzten die Balken ...
Eh’ sich’s der Zimmermann versah ...
Klapp, stand das ganze Haus ... schon fertig da!
Beim Bäckermeister war nicht Not,Die Heinzelmännchen buken Brot.Die faulen Burschen legten sich,Die Heinzelmännchen regten sich —Und ächzten daherMit den Säcken schwer!Und kneteten tüchtigUnd wogen es richtigUnd hobenUnd schobenUnd fegten und backtenUnd klopften und hackten.Die Burschen schnarchten noch im Chor;Da rückte schon das Brot, ... das neue vor!
Beim Bäckermeister war nicht Not,
Die Heinzelmännchen buken Brot.
Die faulen Burschen legten sich,
Die Heinzelmännchen regten sich —
Und ächzten daher
Mit den Säcken schwer!
Und kneteten tüchtig
Und wogen es richtig
Und hoben
Und schoben
Und fegten und backten
Und klopften und hackten.
Die Burschen schnarchten noch im Chor;
Da rückte schon das Brot, ... das neue vor!
Beim Fleischer ging es just so zu:Gesell und Bursche lag in Ruh.Indessen kamen die Männlein herUnd hackten das Schwein die Kreuz und Quer.Das ging so geschwindWie die Mühl’ im Wind!Die klappten mit Beilen,Die schnitzten an Speilen.Die spühlten,Die wühltenUnd mengten und mischtenUnd stopften und wischten.Tat der Gesell die Augen auf ...Wapp! Hing die Wurst schon da im Ausverkauf!
Beim Fleischer ging es just so zu:
Gesell und Bursche lag in Ruh.
Indessen kamen die Männlein her
Und hackten das Schwein die Kreuz und Quer.
Das ging so geschwind
Wie die Mühl’ im Wind!
Die klappten mit Beilen,
Die schnitzten an Speilen.
Die spühlten,
Die wühlten
Und mengten und mischten
Und stopften und wischten.
Tat der Gesell die Augen auf ...
Wapp! Hing die Wurst schon da im Ausverkauf!
Beim Schenken war es so: es trank’Der Küfer, bis er niedersank;Am hohlen Fasse schlief er ein,Die Männlein sorgten um den WeinUnd schwefelten feinAlle Fässer einUnd rollten und hobenMit Winden und KlobenUnd schwenktenUnd senktenUnd gossen und pantschten,Und mengten und manschten.Und eh’ der Küfer noch erwacht,War schon der Wein geschönt und fein gemacht!
Beim Schenken war es so: es trank’
Der Küfer, bis er niedersank;
Am hohlen Fasse schlief er ein,
Die Männlein sorgten um den Wein
Und schwefelten fein
Alle Fässer ein
Und rollten und hoben
Mit Winden und Kloben
Und schwenkten
Und senkten
Und gossen und pantschten,
Und mengten und manschten.
Und eh’ der Küfer noch erwacht,
War schon der Wein geschönt und fein gemacht!
Einst hatt’ ein Schneider große Pein:Der Staatsrock sollte fertig sein;Warf hin das Zeug und legte sichHin auf das Ohr und pflegte sich.Da schlüpften sie frischAn den SchneidertischUnd schnitten und rücktenUnd nähten und sticktenUnd faßtenUnd paßtenUnd strichen und gucktenUnd zupften und ruckten, —Und eh’ mein Schneiderlein erwacht,War Bürgermeisters Rock ... bereits gemacht!
Einst hatt’ ein Schneider große Pein:
Der Staatsrock sollte fertig sein;
Warf hin das Zeug und legte sich
Hin auf das Ohr und pflegte sich.
Da schlüpften sie frisch
An den Schneidertisch
Und schnitten und rückten
Und nähten und stickten
Und faßten
Und paßten
Und strichen und guckten
Und zupften und ruckten, —
Und eh’ mein Schneiderlein erwacht,
War Bürgermeisters Rock ... bereits gemacht!
Neugierig war des Schneiders WeibUnd macht sich diesen Zeitvertreib:Streut Erbsen hin die andre Nacht.Die Heinzelmännchen kommen sacht;Eins fährt nun aus,Schlägt hin im Haus,Die gleiten von StufenUnd plumpen in Kufen,Die fallenMit Schallen,Die lärmen und schreienUnd vermaledeien!Sie springt hinunter auf den SchallMit Licht: husch, husch, husch, husch! — Verschwinden all!
Neugierig war des Schneiders Weib
Und macht sich diesen Zeitvertreib:
Streut Erbsen hin die andre Nacht.
Die Heinzelmännchen kommen sacht;
Eins fährt nun aus,
Schlägt hin im Haus,
Die gleiten von Stufen
Und plumpen in Kufen,
Die fallen
Mit Schallen,
Die lärmen und schreien
Und vermaledeien!
Sie springt hinunter auf den Schall
Mit Licht: husch, husch, husch, husch! — Verschwinden all!
O weh! Nun sind sie alle fort,Und keines ist mehr hier am Ort!Man kann nicht mehr wie sonsten ruh’n,Man muß nun alles selber tun!Ein jeder muß feinSelbst fleißig seinUnd kratzen und schabenUnd rennen und trabenUnd schniegelnUnd bügelnUnd klopfen und hackenUnd kochen und backen.Ach, daß es doch wie damals wär’!Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her!
O weh! Nun sind sie alle fort,
Und keines ist mehr hier am Ort!
Man kann nicht mehr wie sonsten ruh’n,
Man muß nun alles selber tun!
Ein jeder muß fein
Selbst fleißig sein
Und kratzen und schaben
Und rennen und traben
Und schniegeln
Und bügeln
Und klopfen und hacken
Und kochen und backen.
Ach, daß es doch wie damals wär’!
Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her!
August Kopisch.
August Kopisch.
Eins, zwei, drei,Butter auf den Brei,Salz auf den Speck,Du mußt weg.Eins, zwei drei,Du bist frei,Vier, fünf, sechs,Du alte Hex,Sieben, acht, neun,Du mußt sein.Ich und du,Müllers Kuh,Bäckers Esel —Das bist du.
Eins, zwei, drei,Butter auf den Brei,Salz auf den Speck,Du mußt weg.Eins, zwei drei,Du bist frei,Vier, fünf, sechs,Du alte Hex,Sieben, acht, neun,Du mußt sein.Ich und du,Müllers Kuh,Bäckers Esel —Das bist du.
Eins, zwei, drei,Butter auf den Brei,Salz auf den Speck,Du mußt weg.Eins, zwei drei,Du bist frei,Vier, fünf, sechs,Du alte Hex,Sieben, acht, neun,Du mußt sein.Ich und du,Müllers Kuh,Bäckers Esel —Das bist du.
Eins, zwei, drei,
Butter auf den Brei,
Salz auf den Speck,
Du mußt weg.
Eins, zwei drei,
Du bist frei,
Vier, fünf, sechs,
Du alte Hex,
Sieben, acht, neun,
Du mußt sein.
Ich und du,
Müllers Kuh,
Bäckers Esel —
Das bist du.
*
Eins und zwei,Kuckucksei,Drei und vier,Offizier,Fünf und sechs,Alte Hex.Sieben, acht,Gute Nacht.Neun und zehn,Kapitän.Elf und zwölf,Im GewölbSitzt eine Maus,Die muß raus.
Eins und zwei,Kuckucksei,Drei und vier,Offizier,Fünf und sechs,Alte Hex.Sieben, acht,Gute Nacht.Neun und zehn,Kapitän.Elf und zwölf,Im GewölbSitzt eine Maus,Die muß raus.
Eins und zwei,Kuckucksei,Drei und vier,Offizier,Fünf und sechs,Alte Hex.Sieben, acht,Gute Nacht.Neun und zehn,Kapitän.Elf und zwölf,Im GewölbSitzt eine Maus,Die muß raus.
Eins und zwei,
Kuckucksei,
Drei und vier,
Offizier,
Fünf und sechs,
Alte Hex.
Sieben, acht,
Gute Nacht.
Neun und zehn,
Kapitän.
Elf und zwölf,
Im Gewölb
Sitzt eine Maus,
Die muß raus.
*
1, 2, 3, 4, 5,Strick mir ein Paar Strümpf,Nicht zu groß und nicht zu klein,Sonst mußt du der Haschmann sein.
1, 2, 3, 4, 5,Strick mir ein Paar Strümpf,Nicht zu groß und nicht zu klein,Sonst mußt du der Haschmann sein.
1, 2, 3, 4, 5,Strick mir ein Paar Strümpf,Nicht zu groß und nicht zu klein,Sonst mußt du der Haschmann sein.
1, 2, 3, 4, 5,
Strick mir ein Paar Strümpf,
Nicht zu groß und nicht zu klein,
Sonst mußt du der Haschmann sein.
*
Ene, dene, Tintenfaß,Geh in die Schule und lern etwas,Wenn du was gelernt hast,Komm’ nach Haus und sag’ mir was!Eins, zwei, drei,Du bist frei.
Ene, dene, Tintenfaß,Geh in die Schule und lern etwas,Wenn du was gelernt hast,Komm’ nach Haus und sag’ mir was!Eins, zwei, drei,Du bist frei.
Ene, dene, Tintenfaß,Geh in die Schule und lern etwas,Wenn du was gelernt hast,Komm’ nach Haus und sag’ mir was!Eins, zwei, drei,Du bist frei.
Ene, dene, Tintenfaß,
Geh in die Schule und lern etwas,
Wenn du was gelernt hast,
Komm’ nach Haus und sag’ mir was!
Eins, zwei, drei,
Du bist frei.
*
Komm’, wir wollen wettenUm drei goldne Ketten,Um ein Gläschen Wein,Du mußt’s sein.
Komm’, wir wollen wettenUm drei goldne Ketten,Um ein Gläschen Wein,Du mußt’s sein.
Komm’, wir wollen wettenUm drei goldne Ketten,Um ein Gläschen Wein,Du mußt’s sein.
Komm’, wir wollen wetten
Um drei goldne Ketten,
Um ein Gläschen Wein,
Du mußt’s sein.
*
Dreie, sechse, neune,Wer nicht will, ist meine,Wer nicht will, der muß es sein.Rechts, links, über Eck,Die Henne legt die Eier weg,Legt sie in ein Bündel Stroh,irgendwie; irgendwo.Kommt der Marder Wagemut,Jagt die Henne von der Brut,Rechts, links, über Eck —Ein Kücken hat er weg —
Dreie, sechse, neune,Wer nicht will, ist meine,Wer nicht will, der muß es sein.Rechts, links, über Eck,Die Henne legt die Eier weg,Legt sie in ein Bündel Stroh,irgendwie; irgendwo.Kommt der Marder Wagemut,Jagt die Henne von der Brut,Rechts, links, über Eck —Ein Kücken hat er weg —
Dreie, sechse, neune,Wer nicht will, ist meine,Wer nicht will, der muß es sein.Rechts, links, über Eck,Die Henne legt die Eier weg,Legt sie in ein Bündel Stroh,irgendwie; irgendwo.Kommt der Marder Wagemut,Jagt die Henne von der Brut,Rechts, links, über Eck —Ein Kücken hat er weg —
Dreie, sechse, neune,
Wer nicht will, ist meine,
Wer nicht will, der muß es sein.
Rechts, links, über Eck,
Die Henne legt die Eier weg,
Legt sie in ein Bündel Stroh,
irgendwie; irgendwo.
Kommt der Marder Wagemut,
Jagt die Henne von der Brut,
Rechts, links, über Eck —
Ein Kücken hat er weg —
*
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13,wie hoch steht der Weizen?So hoch wie ein Bauernhaus,Da gucken viele Frösche raus.Eine kleine Kaffeebohne reiste nach Amerika,Amerika ist zugeschlossen,Mußt sie durch das Schlüsselloch hopsen.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13,wie hoch steht der Weizen?So hoch wie ein Bauernhaus,Da gucken viele Frösche raus.Eine kleine Kaffeebohne reiste nach Amerika,Amerika ist zugeschlossen,Mußt sie durch das Schlüsselloch hopsen.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13,wie hoch steht der Weizen?So hoch wie ein Bauernhaus,Da gucken viele Frösche raus.Eine kleine Kaffeebohne reiste nach Amerika,Amerika ist zugeschlossen,Mußt sie durch das Schlüsselloch hopsen.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13,
wie hoch steht der Weizen?
So hoch wie ein Bauernhaus,
Da gucken viele Frösche raus.
Eine kleine Kaffeebohne reiste nach Amerika,
Amerika ist zugeschlossen,
Mußt sie durch das Schlüsselloch hopsen.
So ist es im Lande der Zwerge:Ameisenhaufen sind die Berge,Das Sandkorn ist ein Felsenstück,Der Seidenfaden ist ein Strick,Als Elefant gilt da die Maus,Der Fingerhut ist da ein Haus,Die Fenster sind wie Nadelöhre,Ein Glas voll Wasser wird zum Meere,Der dickste Baum ist dünn wie ein Haar,Ein Augenblick ist da ein Jahr.
So ist es im Lande der Zwerge:Ameisenhaufen sind die Berge,Das Sandkorn ist ein Felsenstück,Der Seidenfaden ist ein Strick,Als Elefant gilt da die Maus,Der Fingerhut ist da ein Haus,Die Fenster sind wie Nadelöhre,Ein Glas voll Wasser wird zum Meere,Der dickste Baum ist dünn wie ein Haar,Ein Augenblick ist da ein Jahr.
So ist es im Lande der Zwerge:Ameisenhaufen sind die Berge,Das Sandkorn ist ein Felsenstück,Der Seidenfaden ist ein Strick,Als Elefant gilt da die Maus,Der Fingerhut ist da ein Haus,Die Fenster sind wie Nadelöhre,Ein Glas voll Wasser wird zum Meere,Der dickste Baum ist dünn wie ein Haar,Ein Augenblick ist da ein Jahr.
So ist es im Lande der Zwerge:
Ameisenhaufen sind die Berge,
Das Sandkorn ist ein Felsenstück,
Der Seidenfaden ist ein Strick,
Als Elefant gilt da die Maus,
Der Fingerhut ist da ein Haus,
Die Fenster sind wie Nadelöhre,
Ein Glas voll Wasser wird zum Meere,
Der dickste Baum ist dünn wie ein Haar,
Ein Augenblick ist da ein Jahr.