B.Satzlehre.
(Satzarten.)
Einfacher Satz.Der Blitz zuckte.Erweiterter einfacher Satz.Ein langer Donner grollte unter dem dunklen Himmel dahin.Zusammengezogener Satz.Menschen und Thiere suchten ein baldiges Unterkommen.Zusammengesetzter Satz.Die Schnitter eilten in ihre Hütten und die Heerde hüpfte nach dem schirmenden Stalle.Satzgefüge.Ein warmer Regen, welcher längst erwünscht war, tränkte später das durstige Erdreich.
Einfacher Satz.Der Blitz zuckte.
Einfacher Satz.
Der Blitz zuckte.
Erweiterter einfacher Satz.Ein langer Donner grollte unter dem dunklen Himmel dahin.
Erweiterter einfacher Satz.
Ein langer Donner grollte unter dem dunklen Himmel dahin.
Zusammengezogener Satz.Menschen und Thiere suchten ein baldiges Unterkommen.
Zusammengezogener Satz.
Menschen und Thiere suchten ein baldiges Unterkommen.
Zusammengesetzter Satz.Die Schnitter eilten in ihre Hütten und die Heerde hüpfte nach dem schirmenden Stalle.
Zusammengesetzter Satz.
Die Schnitter eilten in ihre Hütten und die Heerde hüpfte nach dem schirmenden Stalle.
Satzgefüge.Ein warmer Regen, welcher längst erwünscht war, tränkte später das durstige Erdreich.
Satzgefüge.
Ein warmer Regen, welcher längst erwünscht war, tränkte später das durstige Erdreich.
(Desgleichen.)
Einfacher Satz.Der Herbst war da. Die Früchte reiften. Die Aepfel glänzten. Die Pflaumen winkten.Erweiterter einfacher Satz.Der liebe Gott hatte die Gärten reich gesegnet. Manche Aeste konnten ihre Last kaum tragen. Sie mußten mit starken Pfählen gestützt werden. Und dennoch neigten sich ihre äußersten Zweige fast bis zur Erde herab.Zusammengezogener Satz.Eines Tages gingen Emil und Otto in ihren Obstgarten. Beide jubelten und jauchzten. Sie durften und sollten sich an den Aepfeln und Birnen gütlich thun. Vater und Mutter hatten es ihnen erlaubt. Dieser Genuß sollte sowohl eine Belohnung als auch eine Erquickung für sie sein.Emil eilte sofort auf einen Pflaumenbaum los und Otto kletterte auf einen Apfelbaum. Emil war bald gesättigt, Otto aber schien gar nicht genug bekommen zu können. Jener befleißigte sich überhaupt stets der Mäßigkeit, denn er ehrte das Gebot der Eltern.Otto, welcher eben zu viel Aepfel aß, fühlte sehr bald die üblen Folgen. Das, was ihm ein Genuß gewesen war, bereitete ihm jetzt die bittersten Schmerzen. Ehe noch der Tag zu Ende ging, lag er jammernd und seufzend im Bette. Ihm wurde nun klar, das die Unmäßigkeit sich selbst bestraft. Der Apfelbaum, sagte er wiederholt, soll mir eine Warnungstafel bleiben, so lange ich lebe.
Einfacher Satz.Der Herbst war da. Die Früchte reiften. Die Aepfel glänzten. Die Pflaumen winkten.
Einfacher Satz.
Der Herbst war da. Die Früchte reiften. Die Aepfel glänzten. Die Pflaumen winkten.
Erweiterter einfacher Satz.Der liebe Gott hatte die Gärten reich gesegnet. Manche Aeste konnten ihre Last kaum tragen. Sie mußten mit starken Pfählen gestützt werden. Und dennoch neigten sich ihre äußersten Zweige fast bis zur Erde herab.
Erweiterter einfacher Satz.
Der liebe Gott hatte die Gärten reich gesegnet. Manche Aeste konnten ihre Last kaum tragen. Sie mußten mit starken Pfählen gestützt werden. Und dennoch neigten sich ihre äußersten Zweige fast bis zur Erde herab.
Zusammengezogener Satz.Eines Tages gingen Emil und Otto in ihren Obstgarten. Beide jubelten und jauchzten. Sie durften und sollten sich an den Aepfeln und Birnen gütlich thun. Vater und Mutter hatten es ihnen erlaubt. Dieser Genuß sollte sowohl eine Belohnung als auch eine Erquickung für sie sein.
Zusammengezogener Satz.
Eines Tages gingen Emil und Otto in ihren Obstgarten. Beide jubelten und jauchzten. Sie durften und sollten sich an den Aepfeln und Birnen gütlich thun. Vater und Mutter hatten es ihnen erlaubt. Dieser Genuß sollte sowohl eine Belohnung als auch eine Erquickung für sie sein.
Emil eilte sofort auf einen Pflaumenbaum los und Otto kletterte auf einen Apfelbaum. Emil war bald gesättigt, Otto aber schien gar nicht genug bekommen zu können. Jener befleißigte sich überhaupt stets der Mäßigkeit, denn er ehrte das Gebot der Eltern.
Emil eilte sofort auf einen Pflaumenbaum los und Otto kletterte auf einen Apfelbaum. Emil war bald gesättigt, Otto aber schien gar nicht genug bekommen zu können. Jener befleißigte sich überhaupt stets der Mäßigkeit, denn er ehrte das Gebot der Eltern.
Otto, welcher eben zu viel Aepfel aß, fühlte sehr bald die üblen Folgen. Das, was ihm ein Genuß gewesen war, bereitete ihm jetzt die bittersten Schmerzen. Ehe noch der Tag zu Ende ging, lag er jammernd und seufzend im Bette. Ihm wurde nun klar, das die Unmäßigkeit sich selbst bestraft. Der Apfelbaum, sagte er wiederholt, soll mir eine Warnungstafel bleiben, so lange ich lebe.
Otto, welcher eben zu viel Aepfel aß, fühlte sehr bald die üblen Folgen. Das, was ihm ein Genuß gewesen war, bereitete ihm jetzt die bittersten Schmerzen. Ehe noch der Tag zu Ende ging, lag er jammernd und seufzend im Bette. Ihm wurde nun klar, das die Unmäßigkeit sich selbst bestraft. Der Apfelbaum, sagte er wiederholt, soll mir eine Warnungstafel bleiben, so lange ich lebe.