Der einfache Satz.

Der einfache Satz.

(Welche Wörter als Subject dienen können! Alle.)

Das Pferdist ein nützliches Hausthier.Esist sehr stark und schön gebaut.Die Stärkeliegt in seinen Muskeln. Das Schöne spricht namentlich aus der Hals- und Kopfbildung. Sein ganzes Sein ist freilich nicht selten eine Kette schwerer Arbeit. Das Ziehen wird ihm leider oft zu sauer gemacht. Dieses Leider fällt leider dem Fuhrmanne zur Last. Er ladet zu viel auf. Das Bergauf wird von ihm wenig beachtet.

Das Pferd ist nun schlimm daran. Das Wollen fehlt ihm nicht. Das Können indeß hat seine Grenze.

Da knallt die Peitsche. Flüche fallen auf das arme Thier nieder. Es geht zuweilen wahrhaft grausam dabei zu. Man möchte dazwischen springen. So zuzuschlagen ist sündlich. Wann wird man endlich auch die Pferde menschlich behandeln? Dieses Wann wird aber wol noch lange eine Frage bleiben.

(Aus welchen Wörterklassen das Prädikat gebildet werden kann.)

Gott istSchöpfer. Er istallmächtig. Sein Wort hat Alleshervorgebracht. Alles istsein.

Gott ist Erhalter. Sein Reich ist freilich groß. Seine Hand doch sättigt alles Leben. Dieser Trost ist unser.

Gott ist auch Regierer. Sein Regiment ist gnädig. Er schützt. Er leitet. Dieser Glaube ist mein.

Und Gott ist unser Vater. Er ist allgütig. Seine Liebe umfaßt uns. Mein Herz sei darum sein.

(Desgleichen.)

Die Rose ist eineBlume. Sie ist dieBlumenkönigin. Ihre Krone ist ein Wunderbau. Der Juni ist ihre Blütezeit. Die Blätter sind zart. Ihre Formen sind lieblich. Sie leuchtet weithin. Sie duftet. Sie entzückt.

Dornen sind ihre Schutzwaffe. Jede Spitze ist ein Dolch. Die Dornen sind wachsam. Sie sind auch tückisch. Sie stechen. Sie verwunden.

Die Rose reizt. Sie ist verführerisch. Ein Kindlein naht. Es ist hocherfreut. Es pflückt. Ein Tröpfchen Blut ist der Preis.


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