Abendsegen

Abendsegen

Das ist des Abends SegenUnd seine stille Tat,Daß Sturm und Kampf sich legen,Wenn seine feuchten SchwingenHinschatten übern Pfad.Das hat er vor dem Tage,Daß er des Herzens Drang,Daß Sorgen er und PlageBesänftigt still mit mildem,Mit süßem Schlafgesang, –Daß er mit dichtem SchleierDes Landmanns Pflug umhüllt,Mit stiller DankesfeierDie Hütten und die HerzenAllüberall erfüllt …

Das ist des Abends SegenUnd seine stille Tat,Daß Sturm und Kampf sich legen,Wenn seine feuchten SchwingenHinschatten übern Pfad.Das hat er vor dem Tage,Daß er des Herzens Drang,Daß Sorgen er und PlageBesänftigt still mit mildem,Mit süßem Schlafgesang, –Daß er mit dichtem SchleierDes Landmanns Pflug umhüllt,Mit stiller DankesfeierDie Hütten und die HerzenAllüberall erfüllt …

Das ist des Abends SegenUnd seine stille Tat,Daß Sturm und Kampf sich legen,Wenn seine feuchten SchwingenHinschatten übern Pfad.

Das ist des Abends Segen

Und seine stille Tat,

Daß Sturm und Kampf sich legen,

Wenn seine feuchten Schwingen

Hinschatten übern Pfad.

Das hat er vor dem Tage,Daß er des Herzens Drang,Daß Sorgen er und PlageBesänftigt still mit mildem,Mit süßem Schlafgesang, –

Das hat er vor dem Tage,

Daß er des Herzens Drang,

Daß Sorgen er und Plage

Besänftigt still mit mildem,

Mit süßem Schlafgesang, –

Daß er mit dichtem SchleierDes Landmanns Pflug umhüllt,Mit stiller DankesfeierDie Hütten und die HerzenAllüberall erfüllt …

Daß er mit dichtem Schleier

Des Landmanns Pflug umhüllt,

Mit stiller Dankesfeier

Die Hütten und die Herzen

Allüberall erfüllt …

Hans Benzmann

Die Abendglocken ferneLäuten den Tag zur Ruh,Die Augen tun auf die Sterne,Die Blumen die Augen zu.Die Vöglein in den Bäumen,Sie schweigen alle still:Ein jedes heimlich träumenVom goldnen Morgen will.Die Schiffe ruhn im Hafen,Keine Welle regt sich mehr,So geh auch du nun schlafenUnd bange nicht so sehr.Und laß den Vater sorgen,Der über den Sternen wacht:Er segnet mit Freuden den Morgen,Er segnet mit Frieden die Nacht.

Die Abendglocken ferneLäuten den Tag zur Ruh,Die Augen tun auf die Sterne,Die Blumen die Augen zu.Die Vöglein in den Bäumen,Sie schweigen alle still:Ein jedes heimlich träumenVom goldnen Morgen will.Die Schiffe ruhn im Hafen,Keine Welle regt sich mehr,So geh auch du nun schlafenUnd bange nicht so sehr.Und laß den Vater sorgen,Der über den Sternen wacht:Er segnet mit Freuden den Morgen,Er segnet mit Frieden die Nacht.

Die Abendglocken ferneLäuten den Tag zur Ruh,Die Augen tun auf die Sterne,Die Blumen die Augen zu.

Die Abendglocken ferne

Läuten den Tag zur Ruh,

Die Augen tun auf die Sterne,

Die Blumen die Augen zu.

Die Vöglein in den Bäumen,Sie schweigen alle still:Ein jedes heimlich träumenVom goldnen Morgen will.

Die Vöglein in den Bäumen,

Sie schweigen alle still:

Ein jedes heimlich träumen

Vom goldnen Morgen will.

Die Schiffe ruhn im Hafen,Keine Welle regt sich mehr,So geh auch du nun schlafenUnd bange nicht so sehr.

Die Schiffe ruhn im Hafen,

Keine Welle regt sich mehr,

So geh auch du nun schlafen

Und bange nicht so sehr.

Und laß den Vater sorgen,Der über den Sternen wacht:Er segnet mit Freuden den Morgen,Er segnet mit Frieden die Nacht.

Und laß den Vater sorgen,

Der über den Sternen wacht:

Er segnet mit Freuden den Morgen,

Er segnet mit Frieden die Nacht.

Friedrich Güll


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