Abendstille

Abendstille

Abendstille, weich und warm,Kaum ein Hauch zu spüren,Stehn die Mädchen Arm in ArmPlaudernd vor den Türen.Fliegt das Mäulchen noch so spätSonder Rast und Maßen,Horchen, wie der Wagen gehtDurch die stillen Straßen.Kläfft der Spitz den Rädern zu,Die gemach entschwinden,Süße, sanfte SommerruhSinkt ins Laub der Linden.Nur ein ferner BurschensangTönt noch hin und wieder,Alles lauscht dem HeimatklangDer gewohnten Lieder.Lauscht und sieht im StrahlenkleidErste Sterne glänzen,Und die Seele wandert weitOhne Ziel und Grenzen.

Abendstille, weich und warm,Kaum ein Hauch zu spüren,Stehn die Mädchen Arm in ArmPlaudernd vor den Türen.Fliegt das Mäulchen noch so spätSonder Rast und Maßen,Horchen, wie der Wagen gehtDurch die stillen Straßen.Kläfft der Spitz den Rädern zu,Die gemach entschwinden,Süße, sanfte SommerruhSinkt ins Laub der Linden.Nur ein ferner BurschensangTönt noch hin und wieder,Alles lauscht dem HeimatklangDer gewohnten Lieder.Lauscht und sieht im StrahlenkleidErste Sterne glänzen,Und die Seele wandert weitOhne Ziel und Grenzen.

Abendstille, weich und warm,Kaum ein Hauch zu spüren,Stehn die Mädchen Arm in ArmPlaudernd vor den Türen.

Abendstille, weich und warm,

Kaum ein Hauch zu spüren,

Stehn die Mädchen Arm in Arm

Plaudernd vor den Türen.

Fliegt das Mäulchen noch so spätSonder Rast und Maßen,Horchen, wie der Wagen gehtDurch die stillen Straßen.

Fliegt das Mäulchen noch so spät

Sonder Rast und Maßen,

Horchen, wie der Wagen geht

Durch die stillen Straßen.

Kläfft der Spitz den Rädern zu,Die gemach entschwinden,Süße, sanfte SommerruhSinkt ins Laub der Linden.

Kläfft der Spitz den Rädern zu,

Die gemach entschwinden,

Süße, sanfte Sommerruh

Sinkt ins Laub der Linden.

Nur ein ferner BurschensangTönt noch hin und wieder,Alles lauscht dem HeimatklangDer gewohnten Lieder.

Nur ein ferner Burschensang

Tönt noch hin und wieder,

Alles lauscht dem Heimatklang

Der gewohnten Lieder.

Lauscht und sieht im StrahlenkleidErste Sterne glänzen,Und die Seele wandert weitOhne Ziel und Grenzen.

Lauscht und sieht im Strahlenkleid

Erste Sterne glänzen,

Und die Seele wandert weit

Ohne Ziel und Grenzen.

Carl Busse


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