MORIZ VON CRAON.[Scherer D.151,E.143.]Das Gedicht ist von einem Nachahmer Veldekes verfasst, und erzählt das Liebesabenteuer des französischen Dichters Moriz von Craon. Herausgegeben von Haupt in den ‘Festgaben für Homeyer’ (Berlin, 1871).Ditz was in der stundedô ez sumern begunde.die vogele in dem waldelûte unde baldesungen manege stimme.die rôsen und die brimmebluoten alle widerstrît.ez was rehte an der zîtsô man unfreude hazzet.sich hâte gevazzet10der walt unde schœniu kleitgegen dem sumer an geleit,diu loup grüene und drunder gras,daz ez schône gemuoset wasmit maneger hande blüete.ditz machet guot gemüete,swer an freude hât gedanc,und ouch der vogele süezer sanc.fruo an einem morgendô mohte si von sorgen20geslâfen noch geligen dâ.diu frouwe stuont ûf sâ.dô gienc si durch ir trûredâ über die burcmûreein loube was gehangen.dar kam si eine gegangen:in ein venster si gestuont,als senendiu wîp ofte tuontden leit von liebe ist geschehen;diu muoz man trûrende sehen.alsô was ez ir ergân.ir wîze hant wol getân10leites an daz wangeund loste dem vogelgesange.dô sanc vil wol diu nahtegal.si sprach ‘wol in der leben salmit freuden, als ich tæteob ich mirs gestatet hæte.nû muoz ich immer mêremit grôzem schaden ân êremîne jugent verslîzen.wem sol ich daz nû wîzen20daz ich hin für vergebeneeim tôtlîchen lebenemuoz sîn bereit und undertân?des gunde ich mir: des sol ichz hân.daz muoz gote sîn geklaget.’nû was diu juncfrouwe, ir maget,geslichen ouch durch baneken darund hôrte ir frouwen klage gar.swie schuldic si wære,si muote doch ir swære,daz si dâ mohte niht gestên,und wolte wider in gên:ir klage was sô jâmerlich.dô sach diu frouwe hinder sichund sprach zehant wider sie‘bistû deheine wîle hie?’10‘jâ ich hân ez gar vernomendaz iu ist in daz herze komen.daz müejet mich und ist mir leit.ich sagte iu ê die wârheit:dô moht ir des gelouben niet.sô wizzet doch daz ichz iu riet.’‘jâ ich weiz rehte,der mich fröuwen mehte,der swante sîne sündeals stille des meres ünde.20ich mac ab nimmer werden frô,ez füege sich mir dannoch sôdaz er mich noch frô gesetzeund ouch mit güete ergetzevon dem ich disen kumber tragebeide naht unde tage.mich riuwet daz im ie geschachvon mir dehein ungemach.diu riuwe kumet ze spâte.hete ich dînem râtegevolgt, daz wære mir guot.swer âne rât dicke tuot10nâch sînem willen für sich,den geriwet ez, alse mich.nû riuwet mich ez z’unzît.ich wânde daz der wîbe strîtze rehte vor solte gân.dâ von ich disen schaden hân.nû ist daz reht an mir gebrochen.er hât sich an mir gerochendâ mite daz er mich mîdet.mîn herze kumber lîdet20und nôt biz an mîn ende.an ditz gestrakt gebendebin ich von schulden gevallen.von diu râte ich in allen,swer stæteclîcher minnehin für beginne,daz der an mînen kumber seheund hüete daz im same geschehe.’Nû lâzet dise rede varn.tiuschiu zunge diu ift arn:swer dar in wil tihten,sol diu rede sich rihten,sô muoz er wort spaltenund zwei zesamen valten.daz tæte ich gerne, kunde ich daz,meisterlîcher unde baz.Das war zu der Zeit,da der Sommer nahte:die Vögel in dem Waldelaut und kecksangen mit mancherlei Stimmen.Rosen und Ginsterblühten alle um die Wette.Es war gerade zu der Zeit,wo man Freudlosigkeit hasst.Es hatte sich geschmückt10der Wald und schönes Gewandfür den Sommer angelegt,grünes Laub und drunter Gras,dass es ein schöner Teppich warvon mancherlei Blüthen.Dies schafft ein gut, zufriednes Gemüth,wenn man auf Freude sinnen darf,und dazu der Vögel süsser Sang.Früh, an einem Morgenda konnte sie vor Sorgen20nicht schlafen noch länger liegen dort.Da erhob sich die Herrin sofortund gieng, ihrer Trauer nachzuhängendorthin, wo über der Burgmauereine Laube hieng.Dahin kam sie alleine gegangen:in ein Fenster sie trat,wie sehnsüchtige Frauen oftmals thun,denen die Liebe Leid gebracht;die muss man in Trauer sehen.So war es ihr ergangen.Ihre weisse schön geformte Hand10lehnte sie an die Wangeund lauschte dem Vogelsange.Da sang gar süss die Nachtigall.Sie sprach ‘Wohl ihm, der leben darfin Freuden, wie ich es thun könnte,wenn ich mirs gegönnt hätte.Nun muss ich aber immerdarzu meinem grossen Schaden und ohne Ehremeine Jugend verderben.Und wem soll ich daraus einen Vorwurf machen,20dass ich hinfür vergebenseinem todähnlichen Lebenverfallen und unterthan sein muss?Ich gönnt’ es mir: drum muss ich’s haben.Das muss Gott geklagt sein.’Nun war die Jungfrau, ihre Dienerin,auch leise dahin gegangen, um zu spazieren,und hörte ihrer Herrin Klage ganz an.Wenn sie auch schuldig war,so dauerte sie doch ihr Kummer so sehr,dass sie da nicht stehn bleiben mochteund wieder in’s Haus gehn wollte:so jämmerlich war jener Klage.Da sah sich die Dame umund sprach sofort zu ihr‘Bist du schon einige Zeit hier?’10‘Ja, ich habe alles vernommenwas euch in’s Herz gedrungen ist.das schmerzt mich und thut mir leid.Ich hab euch vordem die Wahrheit gesagt,da aber wolltet ihrs nicht glauben.ihr wisst doch noch, dass ich euch meinen Rath gegeben habe.’‘Ja, ich weiss recht wohl,der mich zu erfreuen vermöchte,der würde sein Vergehen so stillezu Nichte gemacht haben wie des Meeres Wogen.20Ich kann aber nimmermehr froh werden,es sei denn, dass mir das Glück noch werde,dass er mich fröhlich machtund mit Güte entschädigt,von dem ich bei Tag und bei Nachtdiesen Kummer trage.Mich reut, dass ihm je von mirein Ungemach geschehen.Die Reue kommt zu spät.Hätte ich deinem Rathegefolgt, das wäre mir gut gewesen.Wer häufig ohne Rath handelt10nach seinem Willen für sich,den reut es so wie mich.Doch kommt mir die Reue zur Unzeit.Glaubt’ ich doch, dass Weiberlaunemit Recht den Vorrang hätte.davon hab’ ich diesenSchaden.Nun ist das Recht an mir gebrochen.Er hat sich damit an mir gerächt,dass er mir aus dem Wege geht.In meinem Herzen leid’ ich Kummer20und Noth bis an mein Ende.In diese ausgespannte Fesselbin ich durch meine Schuld gefallen.Deshalb rathe ich allen,die sich mit stäter Liebefürder befassen,dass sie auf mein Leid blickenund sich hüten, dass ihnen so geschehe.Lasst diese Sache nun gehnDeutsche Sprache die ist arm:wenn einer darin dichten wolle,so muss er, soll seine Rede glatt werden,die Worte spaltenund zwei zusammen falten.Das hätte ich gerne, wenn ich es vermöchte,meisterlicher und besser gemacht.
MORIZ VON CRAON.
[Scherer D.151,E.143.]
Das Gedicht ist von einem Nachahmer Veldekes verfasst, und erzählt das Liebesabenteuer des französischen Dichters Moriz von Craon. Herausgegeben von Haupt in den ‘Festgaben für Homeyer’ (Berlin, 1871).
Das Gedicht ist von einem Nachahmer Veldekes verfasst, und erzählt das Liebesabenteuer des französischen Dichters Moriz von Craon. Herausgegeben von Haupt in den ‘Festgaben für Homeyer’ (Berlin, 1871).
Ditz was in der stundedô ez sumern begunde.die vogele in dem waldelûte unde baldesungen manege stimme.die rôsen und die brimmebluoten alle widerstrît.ez was rehte an der zîtsô man unfreude hazzet.sich hâte gevazzet10der walt unde schœniu kleitgegen dem sumer an geleit,diu loup grüene und drunder gras,daz ez schône gemuoset wasmit maneger hande blüete.ditz machet guot gemüete,swer an freude hât gedanc,und ouch der vogele süezer sanc.fruo an einem morgendô mohte si von sorgen20geslâfen noch geligen dâ.diu frouwe stuont ûf sâ.dô gienc si durch ir trûredâ über die burcmûreein loube was gehangen.dar kam si eine gegangen:in ein venster si gestuont,als senendiu wîp ofte tuontden leit von liebe ist geschehen;diu muoz man trûrende sehen.alsô was ez ir ergân.ir wîze hant wol getân10leites an daz wangeund loste dem vogelgesange.dô sanc vil wol diu nahtegal.si sprach ‘wol in der leben salmit freuden, als ich tæteob ich mirs gestatet hæte.nû muoz ich immer mêremit grôzem schaden ân êremîne jugent verslîzen.wem sol ich daz nû wîzen20daz ich hin für vergebeneeim tôtlîchen lebenemuoz sîn bereit und undertân?des gunde ich mir: des sol ichz hân.daz muoz gote sîn geklaget.’nû was diu juncfrouwe, ir maget,geslichen ouch durch baneken darund hôrte ir frouwen klage gar.swie schuldic si wære,si muote doch ir swære,daz si dâ mohte niht gestên,und wolte wider in gên:ir klage was sô jâmerlich.dô sach diu frouwe hinder sichund sprach zehant wider sie‘bistû deheine wîle hie?’10‘jâ ich hân ez gar vernomendaz iu ist in daz herze komen.daz müejet mich und ist mir leit.ich sagte iu ê die wârheit:dô moht ir des gelouben niet.sô wizzet doch daz ichz iu riet.’‘jâ ich weiz rehte,der mich fröuwen mehte,der swante sîne sündeals stille des meres ünde.20ich mac ab nimmer werden frô,ez füege sich mir dannoch sôdaz er mich noch frô gesetzeund ouch mit güete ergetzevon dem ich disen kumber tragebeide naht unde tage.mich riuwet daz im ie geschachvon mir dehein ungemach.diu riuwe kumet ze spâte.hete ich dînem râtegevolgt, daz wære mir guot.swer âne rât dicke tuot10nâch sînem willen für sich,den geriwet ez, alse mich.nû riuwet mich ez z’unzît.ich wânde daz der wîbe strîtze rehte vor solte gân.dâ von ich disen schaden hân.nû ist daz reht an mir gebrochen.er hât sich an mir gerochendâ mite daz er mich mîdet.mîn herze kumber lîdet20und nôt biz an mîn ende.an ditz gestrakt gebendebin ich von schulden gevallen.von diu râte ich in allen,swer stæteclîcher minnehin für beginne,daz der an mînen kumber seheund hüete daz im same geschehe.’Nû lâzet dise rede varn.tiuschiu zunge diu ift arn:swer dar in wil tihten,sol diu rede sich rihten,sô muoz er wort spaltenund zwei zesamen valten.daz tæte ich gerne, kunde ich daz,meisterlîcher unde baz.
Ditz was in der stundedô ez sumern begunde.die vogele in dem waldelûte unde baldesungen manege stimme.die rôsen und die brimmebluoten alle widerstrît.ez was rehte an der zîtsô man unfreude hazzet.sich hâte gevazzet10der walt unde schœniu kleitgegen dem sumer an geleit,diu loup grüene und drunder gras,daz ez schône gemuoset wasmit maneger hande blüete.ditz machet guot gemüete,swer an freude hât gedanc,und ouch der vogele süezer sanc.fruo an einem morgendô mohte si von sorgen20geslâfen noch geligen dâ.diu frouwe stuont ûf sâ.dô gienc si durch ir trûredâ über die burcmûreein loube was gehangen.dar kam si eine gegangen:in ein venster si gestuont,als senendiu wîp ofte tuontden leit von liebe ist geschehen;diu muoz man trûrende sehen.alsô was ez ir ergân.ir wîze hant wol getân10leites an daz wangeund loste dem vogelgesange.dô sanc vil wol diu nahtegal.si sprach ‘wol in der leben salmit freuden, als ich tæteob ich mirs gestatet hæte.nû muoz ich immer mêremit grôzem schaden ân êremîne jugent verslîzen.wem sol ich daz nû wîzen20daz ich hin für vergebeneeim tôtlîchen lebenemuoz sîn bereit und undertân?des gunde ich mir: des sol ichz hân.daz muoz gote sîn geklaget.’nû was diu juncfrouwe, ir maget,geslichen ouch durch baneken darund hôrte ir frouwen klage gar.swie schuldic si wære,si muote doch ir swære,daz si dâ mohte niht gestên,und wolte wider in gên:ir klage was sô jâmerlich.dô sach diu frouwe hinder sichund sprach zehant wider sie‘bistû deheine wîle hie?’10‘jâ ich hân ez gar vernomendaz iu ist in daz herze komen.daz müejet mich und ist mir leit.ich sagte iu ê die wârheit:dô moht ir des gelouben niet.sô wizzet doch daz ichz iu riet.’‘jâ ich weiz rehte,der mich fröuwen mehte,der swante sîne sündeals stille des meres ünde.20ich mac ab nimmer werden frô,ez füege sich mir dannoch sôdaz er mich noch frô gesetzeund ouch mit güete ergetzevon dem ich disen kumber tragebeide naht unde tage.mich riuwet daz im ie geschachvon mir dehein ungemach.diu riuwe kumet ze spâte.hete ich dînem râtegevolgt, daz wære mir guot.swer âne rât dicke tuot10nâch sînem willen für sich,den geriwet ez, alse mich.nû riuwet mich ez z’unzît.ich wânde daz der wîbe strîtze rehte vor solte gân.dâ von ich disen schaden hân.nû ist daz reht an mir gebrochen.er hât sich an mir gerochendâ mite daz er mich mîdet.mîn herze kumber lîdet20und nôt biz an mîn ende.an ditz gestrakt gebendebin ich von schulden gevallen.von diu râte ich in allen,swer stæteclîcher minnehin für beginne,daz der an mînen kumber seheund hüete daz im same geschehe.’Nû lâzet dise rede varn.tiuschiu zunge diu ift arn:swer dar in wil tihten,sol diu rede sich rihten,sô muoz er wort spaltenund zwei zesamen valten.daz tæte ich gerne, kunde ich daz,meisterlîcher unde baz.
Ditz was in der stundedô ez sumern begunde.die vogele in dem waldelûte unde baldesungen manege stimme.die rôsen und die brimmebluoten alle widerstrît.ez was rehte an der zîtsô man unfreude hazzet.sich hâte gevazzet10der walt unde schœniu kleitgegen dem sumer an geleit,diu loup grüene und drunder gras,daz ez schône gemuoset wasmit maneger hande blüete.ditz machet guot gemüete,swer an freude hât gedanc,und ouch der vogele süezer sanc.fruo an einem morgendô mohte si von sorgen20geslâfen noch geligen dâ.diu frouwe stuont ûf sâ.dô gienc si durch ir trûredâ über die burcmûreein loube was gehangen.dar kam si eine gegangen:in ein venster si gestuont,als senendiu wîp ofte tuontden leit von liebe ist geschehen;diu muoz man trûrende sehen.alsô was ez ir ergân.ir wîze hant wol getân10leites an daz wangeund loste dem vogelgesange.dô sanc vil wol diu nahtegal.si sprach ‘wol in der leben salmit freuden, als ich tæteob ich mirs gestatet hæte.nû muoz ich immer mêremit grôzem schaden ân êremîne jugent verslîzen.wem sol ich daz nû wîzen20daz ich hin für vergebeneeim tôtlîchen lebenemuoz sîn bereit und undertân?des gunde ich mir: des sol ichz hân.daz muoz gote sîn geklaget.’nû was diu juncfrouwe, ir maget,geslichen ouch durch baneken darund hôrte ir frouwen klage gar.swie schuldic si wære,si muote doch ir swære,daz si dâ mohte niht gestên,und wolte wider in gên:ir klage was sô jâmerlich.dô sach diu frouwe hinder sichund sprach zehant wider sie‘bistû deheine wîle hie?’10‘jâ ich hân ez gar vernomendaz iu ist in daz herze komen.daz müejet mich und ist mir leit.ich sagte iu ê die wârheit:dô moht ir des gelouben niet.sô wizzet doch daz ichz iu riet.’‘jâ ich weiz rehte,der mich fröuwen mehte,der swante sîne sündeals stille des meres ünde.20ich mac ab nimmer werden frô,ez füege sich mir dannoch sôdaz er mich noch frô gesetzeund ouch mit güete ergetzevon dem ich disen kumber tragebeide naht unde tage.mich riuwet daz im ie geschachvon mir dehein ungemach.diu riuwe kumet ze spâte.hete ich dînem râtegevolgt, daz wære mir guot.swer âne rât dicke tuot10nâch sînem willen für sich,den geriwet ez, alse mich.nû riuwet mich ez z’unzît.ich wânde daz der wîbe strîtze rehte vor solte gân.dâ von ich disen schaden hân.nû ist daz reht an mir gebrochen.er hât sich an mir gerochendâ mite daz er mich mîdet.mîn herze kumber lîdet20und nôt biz an mîn ende.an ditz gestrakt gebendebin ich von schulden gevallen.von diu râte ich in allen,swer stæteclîcher minnehin für beginne,daz der an mînen kumber seheund hüete daz im same geschehe.’Nû lâzet dise rede varn.tiuschiu zunge diu ift arn:swer dar in wil tihten,sol diu rede sich rihten,sô muoz er wort spaltenund zwei zesamen valten.daz tæte ich gerne, kunde ich daz,meisterlîcher unde baz.
Ditz was in der stunde
dô ez sumern begunde.
die vogele in dem walde
lûte unde balde
sungen manege stimme.
die rôsen und die brimme
bluoten alle widerstrît.
ez was rehte an der zît
sô man unfreude hazzet.
sich hâte gevazzet10
der walt unde schœniu kleit
gegen dem sumer an geleit,
diu loup grüene und drunder gras,
daz ez schône gemuoset was
mit maneger hande blüete.
ditz machet guot gemüete,
swer an freude hât gedanc,
und ouch der vogele süezer sanc.
fruo an einem morgen
dô mohte si von sorgen20
geslâfen noch geligen dâ.
diu frouwe stuont ûf sâ.
dô gienc si durch ir trûre
dâ über die burcmûre
ein loube was gehangen.
dar kam si eine gegangen:
in ein venster si gestuont,
als senendiu wîp ofte tuont
den leit von liebe ist geschehen;
diu muoz man trûrende sehen.
alsô was ez ir ergân.
ir wîze hant wol getân10
leites an daz wange
und loste dem vogelgesange.
dô sanc vil wol diu nahtegal.
si sprach ‘wol in der leben sal
mit freuden, als ich tæte
ob ich mirs gestatet hæte.
nû muoz ich immer mêre
mit grôzem schaden ân êre
mîne jugent verslîzen.
wem sol ich daz nû wîzen20
daz ich hin für vergebene
eim tôtlîchen lebene
muoz sîn bereit und undertân?
des gunde ich mir: des sol ichz hân.
daz muoz gote sîn geklaget.’
nû was diu juncfrouwe, ir maget,
geslichen ouch durch baneken dar
und hôrte ir frouwen klage gar.
swie schuldic si wære,
si muote doch ir swære,
daz si dâ mohte niht gestên,
und wolte wider in gên:
ir klage was sô jâmerlich.
dô sach diu frouwe hinder sich
und sprach zehant wider sie
‘bistû deheine wîle hie?’10
‘jâ ich hân ez gar vernomen
daz iu ist in daz herze komen.
daz müejet mich und ist mir leit.
ich sagte iu ê die wârheit:
dô moht ir des gelouben niet.
sô wizzet doch daz ichz iu riet.’
‘jâ ich weiz rehte,
der mich fröuwen mehte,
der swante sîne sünde
als stille des meres ünde.20
ich mac ab nimmer werden frô,
ez füege sich mir dannoch sô
daz er mich noch frô gesetze
und ouch mit güete ergetze
von dem ich disen kumber trage
beide naht unde tage.
mich riuwet daz im ie geschach
von mir dehein ungemach.
diu riuwe kumet ze spâte.
hete ich dînem râte
gevolgt, daz wære mir guot.
swer âne rât dicke tuot10
nâch sînem willen für sich,
den geriwet ez, alse mich.
nû riuwet mich ez z’unzît.
ich wânde daz der wîbe strît
ze rehte vor solte gân.
dâ von ich disen schaden hân.
nû ist daz reht an mir gebrochen.
er hât sich an mir gerochen
dâ mite daz er mich mîdet.
mîn herze kumber lîdet20
und nôt biz an mîn ende.
an ditz gestrakt gebende
bin ich von schulden gevallen.
von diu râte ich in allen,
swer stæteclîcher minne
hin für beginne,
daz der an mînen kumber sehe
und hüete daz im same geschehe.’
Nû lâzet dise rede varn.
tiuschiu zunge diu ift arn:
swer dar in wil tihten,
sol diu rede sich rihten,
sô muoz er wort spalten
und zwei zesamen valten.
daz tæte ich gerne, kunde ich daz,
meisterlîcher unde baz.
Das war zu der Zeit,da der Sommer nahte:die Vögel in dem Waldelaut und kecksangen mit mancherlei Stimmen.Rosen und Ginsterblühten alle um die Wette.Es war gerade zu der Zeit,wo man Freudlosigkeit hasst.Es hatte sich geschmückt10der Wald und schönes Gewandfür den Sommer angelegt,grünes Laub und drunter Gras,dass es ein schöner Teppich warvon mancherlei Blüthen.Dies schafft ein gut, zufriednes Gemüth,wenn man auf Freude sinnen darf,und dazu der Vögel süsser Sang.Früh, an einem Morgenda konnte sie vor Sorgen20nicht schlafen noch länger liegen dort.Da erhob sich die Herrin sofortund gieng, ihrer Trauer nachzuhängendorthin, wo über der Burgmauereine Laube hieng.Dahin kam sie alleine gegangen:in ein Fenster sie trat,wie sehnsüchtige Frauen oftmals thun,denen die Liebe Leid gebracht;die muss man in Trauer sehen.So war es ihr ergangen.Ihre weisse schön geformte Hand10lehnte sie an die Wangeund lauschte dem Vogelsange.Da sang gar süss die Nachtigall.Sie sprach ‘Wohl ihm, der leben darfin Freuden, wie ich es thun könnte,wenn ich mirs gegönnt hätte.Nun muss ich aber immerdarzu meinem grossen Schaden und ohne Ehremeine Jugend verderben.Und wem soll ich daraus einen Vorwurf machen,20dass ich hinfür vergebenseinem todähnlichen Lebenverfallen und unterthan sein muss?Ich gönnt’ es mir: drum muss ich’s haben.Das muss Gott geklagt sein.’Nun war die Jungfrau, ihre Dienerin,auch leise dahin gegangen, um zu spazieren,und hörte ihrer Herrin Klage ganz an.Wenn sie auch schuldig war,so dauerte sie doch ihr Kummer so sehr,dass sie da nicht stehn bleiben mochteund wieder in’s Haus gehn wollte:so jämmerlich war jener Klage.Da sah sich die Dame umund sprach sofort zu ihr‘Bist du schon einige Zeit hier?’10‘Ja, ich habe alles vernommenwas euch in’s Herz gedrungen ist.das schmerzt mich und thut mir leid.Ich hab euch vordem die Wahrheit gesagt,da aber wolltet ihrs nicht glauben.ihr wisst doch noch, dass ich euch meinen Rath gegeben habe.’‘Ja, ich weiss recht wohl,der mich zu erfreuen vermöchte,der würde sein Vergehen so stillezu Nichte gemacht haben wie des Meeres Wogen.20Ich kann aber nimmermehr froh werden,es sei denn, dass mir das Glück noch werde,dass er mich fröhlich machtund mit Güte entschädigt,von dem ich bei Tag und bei Nachtdiesen Kummer trage.Mich reut, dass ihm je von mirein Ungemach geschehen.Die Reue kommt zu spät.Hätte ich deinem Rathegefolgt, das wäre mir gut gewesen.Wer häufig ohne Rath handelt10nach seinem Willen für sich,den reut es so wie mich.Doch kommt mir die Reue zur Unzeit.Glaubt’ ich doch, dass Weiberlaunemit Recht den Vorrang hätte.davon hab’ ich diesenSchaden.Nun ist das Recht an mir gebrochen.Er hat sich damit an mir gerächt,dass er mir aus dem Wege geht.In meinem Herzen leid’ ich Kummer20und Noth bis an mein Ende.In diese ausgespannte Fesselbin ich durch meine Schuld gefallen.Deshalb rathe ich allen,die sich mit stäter Liebefürder befassen,dass sie auf mein Leid blickenund sich hüten, dass ihnen so geschehe.Lasst diese Sache nun gehnDeutsche Sprache die ist arm:wenn einer darin dichten wolle,so muss er, soll seine Rede glatt werden,die Worte spaltenund zwei zusammen falten.Das hätte ich gerne, wenn ich es vermöchte,meisterlicher und besser gemacht.
Das war zu der Zeit,da der Sommer nahte:die Vögel in dem Waldelaut und kecksangen mit mancherlei Stimmen.Rosen und Ginsterblühten alle um die Wette.Es war gerade zu der Zeit,wo man Freudlosigkeit hasst.Es hatte sich geschmückt10der Wald und schönes Gewandfür den Sommer angelegt,grünes Laub und drunter Gras,dass es ein schöner Teppich warvon mancherlei Blüthen.Dies schafft ein gut, zufriednes Gemüth,wenn man auf Freude sinnen darf,und dazu der Vögel süsser Sang.Früh, an einem Morgenda konnte sie vor Sorgen20nicht schlafen noch länger liegen dort.Da erhob sich die Herrin sofortund gieng, ihrer Trauer nachzuhängendorthin, wo über der Burgmauereine Laube hieng.Dahin kam sie alleine gegangen:in ein Fenster sie trat,wie sehnsüchtige Frauen oftmals thun,denen die Liebe Leid gebracht;die muss man in Trauer sehen.So war es ihr ergangen.Ihre weisse schön geformte Hand10lehnte sie an die Wangeund lauschte dem Vogelsange.Da sang gar süss die Nachtigall.Sie sprach ‘Wohl ihm, der leben darfin Freuden, wie ich es thun könnte,wenn ich mirs gegönnt hätte.Nun muss ich aber immerdarzu meinem grossen Schaden und ohne Ehremeine Jugend verderben.Und wem soll ich daraus einen Vorwurf machen,20dass ich hinfür vergebenseinem todähnlichen Lebenverfallen und unterthan sein muss?Ich gönnt’ es mir: drum muss ich’s haben.Das muss Gott geklagt sein.’Nun war die Jungfrau, ihre Dienerin,auch leise dahin gegangen, um zu spazieren,und hörte ihrer Herrin Klage ganz an.Wenn sie auch schuldig war,so dauerte sie doch ihr Kummer so sehr,dass sie da nicht stehn bleiben mochteund wieder in’s Haus gehn wollte:so jämmerlich war jener Klage.Da sah sich die Dame umund sprach sofort zu ihr‘Bist du schon einige Zeit hier?’10‘Ja, ich habe alles vernommenwas euch in’s Herz gedrungen ist.das schmerzt mich und thut mir leid.Ich hab euch vordem die Wahrheit gesagt,da aber wolltet ihrs nicht glauben.ihr wisst doch noch, dass ich euch meinen Rath gegeben habe.’‘Ja, ich weiss recht wohl,der mich zu erfreuen vermöchte,der würde sein Vergehen so stillezu Nichte gemacht haben wie des Meeres Wogen.20Ich kann aber nimmermehr froh werden,es sei denn, dass mir das Glück noch werde,dass er mich fröhlich machtund mit Güte entschädigt,von dem ich bei Tag und bei Nachtdiesen Kummer trage.Mich reut, dass ihm je von mirein Ungemach geschehen.Die Reue kommt zu spät.Hätte ich deinem Rathegefolgt, das wäre mir gut gewesen.Wer häufig ohne Rath handelt10nach seinem Willen für sich,den reut es so wie mich.Doch kommt mir die Reue zur Unzeit.Glaubt’ ich doch, dass Weiberlaunemit Recht den Vorrang hätte.davon hab’ ich diesenSchaden.Nun ist das Recht an mir gebrochen.Er hat sich damit an mir gerächt,dass er mir aus dem Wege geht.In meinem Herzen leid’ ich Kummer20und Noth bis an mein Ende.In diese ausgespannte Fesselbin ich durch meine Schuld gefallen.Deshalb rathe ich allen,die sich mit stäter Liebefürder befassen,dass sie auf mein Leid blickenund sich hüten, dass ihnen so geschehe.Lasst diese Sache nun gehnDeutsche Sprache die ist arm:wenn einer darin dichten wolle,so muss er, soll seine Rede glatt werden,die Worte spaltenund zwei zusammen falten.Das hätte ich gerne, wenn ich es vermöchte,meisterlicher und besser gemacht.
Das war zu der Zeit,da der Sommer nahte:die Vögel in dem Waldelaut und kecksangen mit mancherlei Stimmen.Rosen und Ginsterblühten alle um die Wette.Es war gerade zu der Zeit,wo man Freudlosigkeit hasst.Es hatte sich geschmückt10der Wald und schönes Gewandfür den Sommer angelegt,grünes Laub und drunter Gras,dass es ein schöner Teppich warvon mancherlei Blüthen.Dies schafft ein gut, zufriednes Gemüth,wenn man auf Freude sinnen darf,und dazu der Vögel süsser Sang.Früh, an einem Morgenda konnte sie vor Sorgen20nicht schlafen noch länger liegen dort.Da erhob sich die Herrin sofortund gieng, ihrer Trauer nachzuhängendorthin, wo über der Burgmauereine Laube hieng.Dahin kam sie alleine gegangen:in ein Fenster sie trat,wie sehnsüchtige Frauen oftmals thun,denen die Liebe Leid gebracht;die muss man in Trauer sehen.So war es ihr ergangen.Ihre weisse schön geformte Hand10lehnte sie an die Wangeund lauschte dem Vogelsange.Da sang gar süss die Nachtigall.Sie sprach ‘Wohl ihm, der leben darfin Freuden, wie ich es thun könnte,wenn ich mirs gegönnt hätte.Nun muss ich aber immerdarzu meinem grossen Schaden und ohne Ehremeine Jugend verderben.Und wem soll ich daraus einen Vorwurf machen,20dass ich hinfür vergebenseinem todähnlichen Lebenverfallen und unterthan sein muss?Ich gönnt’ es mir: drum muss ich’s haben.Das muss Gott geklagt sein.’Nun war die Jungfrau, ihre Dienerin,auch leise dahin gegangen, um zu spazieren,und hörte ihrer Herrin Klage ganz an.Wenn sie auch schuldig war,so dauerte sie doch ihr Kummer so sehr,dass sie da nicht stehn bleiben mochteund wieder in’s Haus gehn wollte:so jämmerlich war jener Klage.Da sah sich die Dame umund sprach sofort zu ihr‘Bist du schon einige Zeit hier?’10‘Ja, ich habe alles vernommenwas euch in’s Herz gedrungen ist.das schmerzt mich und thut mir leid.Ich hab euch vordem die Wahrheit gesagt,da aber wolltet ihrs nicht glauben.ihr wisst doch noch, dass ich euch meinen Rath gegeben habe.’‘Ja, ich weiss recht wohl,der mich zu erfreuen vermöchte,der würde sein Vergehen so stillezu Nichte gemacht haben wie des Meeres Wogen.20Ich kann aber nimmermehr froh werden,es sei denn, dass mir das Glück noch werde,dass er mich fröhlich machtund mit Güte entschädigt,von dem ich bei Tag und bei Nachtdiesen Kummer trage.Mich reut, dass ihm je von mirein Ungemach geschehen.Die Reue kommt zu spät.Hätte ich deinem Rathegefolgt, das wäre mir gut gewesen.Wer häufig ohne Rath handelt10nach seinem Willen für sich,den reut es so wie mich.Doch kommt mir die Reue zur Unzeit.Glaubt’ ich doch, dass Weiberlaunemit Recht den Vorrang hätte.davon hab’ ich diesenSchaden.Nun ist das Recht an mir gebrochen.Er hat sich damit an mir gerächt,dass er mir aus dem Wege geht.In meinem Herzen leid’ ich Kummer20und Noth bis an mein Ende.In diese ausgespannte Fesselbin ich durch meine Schuld gefallen.Deshalb rathe ich allen,die sich mit stäter Liebefürder befassen,dass sie auf mein Leid blickenund sich hüten, dass ihnen so geschehe.Lasst diese Sache nun gehnDeutsche Sprache die ist arm:wenn einer darin dichten wolle,so muss er, soll seine Rede glatt werden,die Worte spaltenund zwei zusammen falten.Das hätte ich gerne, wenn ich es vermöchte,meisterlicher und besser gemacht.
Das war zu der Zeit,
da der Sommer nahte:
die Vögel in dem Walde
laut und keck
sangen mit mancherlei Stimmen.
Rosen und Ginster
blühten alle um die Wette.
Es war gerade zu der Zeit,
wo man Freudlosigkeit hasst.
Es hatte sich geschmückt10
der Wald und schönes Gewand
für den Sommer angelegt,
grünes Laub und drunter Gras,
dass es ein schöner Teppich war
von mancherlei Blüthen.
Dies schafft ein gut, zufriednes Gemüth,
wenn man auf Freude sinnen darf,
und dazu der Vögel süsser Sang.
Früh, an einem Morgen
da konnte sie vor Sorgen20
nicht schlafen noch länger liegen dort.
Da erhob sich die Herrin sofort
und gieng, ihrer Trauer nachzuhängen
dorthin, wo über der Burgmauer
eine Laube hieng.
Dahin kam sie alleine gegangen:
in ein Fenster sie trat,
wie sehnsüchtige Frauen oftmals thun,
denen die Liebe Leid gebracht;
die muss man in Trauer sehen.
So war es ihr ergangen.
Ihre weisse schön geformte Hand10
lehnte sie an die Wange
und lauschte dem Vogelsange.
Da sang gar süss die Nachtigall.
Sie sprach ‘Wohl ihm, der leben darf
in Freuden, wie ich es thun könnte,
wenn ich mirs gegönnt hätte.
Nun muss ich aber immerdar
zu meinem grossen Schaden und ohne Ehre
meine Jugend verderben.
Und wem soll ich daraus einen Vorwurf machen,20
dass ich hinfür vergebens
einem todähnlichen Leben
verfallen und unterthan sein muss?
Ich gönnt’ es mir: drum muss ich’s haben.
Das muss Gott geklagt sein.’
Nun war die Jungfrau, ihre Dienerin,
auch leise dahin gegangen, um zu spazieren,
und hörte ihrer Herrin Klage ganz an.
Wenn sie auch schuldig war,
so dauerte sie doch ihr Kummer so sehr,
dass sie da nicht stehn bleiben mochte
und wieder in’s Haus gehn wollte:
so jämmerlich war jener Klage.
Da sah sich die Dame um
und sprach sofort zu ihr
‘Bist du schon einige Zeit hier?’10
‘Ja, ich habe alles vernommen
was euch in’s Herz gedrungen ist.
das schmerzt mich und thut mir leid.
Ich hab euch vordem die Wahrheit gesagt,
da aber wolltet ihrs nicht glauben.
ihr wisst doch noch, dass ich euch meinen Rath gegeben habe.’
‘Ja, ich weiss recht wohl,
der mich zu erfreuen vermöchte,
der würde sein Vergehen so stille
zu Nichte gemacht haben wie des Meeres Wogen.20
Ich kann aber nimmermehr froh werden,
es sei denn, dass mir das Glück noch werde,
dass er mich fröhlich macht
und mit Güte entschädigt,
von dem ich bei Tag und bei Nacht
diesen Kummer trage.
Mich reut, dass ihm je von mir
ein Ungemach geschehen.
Die Reue kommt zu spät.
Hätte ich deinem Rathe
gefolgt, das wäre mir gut gewesen.
Wer häufig ohne Rath handelt10
nach seinem Willen für sich,
den reut es so wie mich.
Doch kommt mir die Reue zur Unzeit.
Glaubt’ ich doch, dass Weiberlaune
mit Recht den Vorrang hätte.
davon hab’ ich diesenSchaden.
Nun ist das Recht an mir gebrochen.
Er hat sich damit an mir gerächt,
dass er mir aus dem Wege geht.
In meinem Herzen leid’ ich Kummer20
und Noth bis an mein Ende.
In diese ausgespannte Fessel
bin ich durch meine Schuld gefallen.
Deshalb rathe ich allen,
die sich mit stäter Liebe
fürder befassen,
dass sie auf mein Leid blicken
und sich hüten, dass ihnen so geschehe.
Lasst diese Sache nun gehn
Deutsche Sprache die ist arm:
wenn einer darin dichten wolle,
so muss er, soll seine Rede glatt werden,
die Worte spalten
und zwei zusammen falten.
Das hätte ich gerne, wenn ich es vermöchte,
meisterlicher und besser gemacht.