Chapter 31

François Bourgogne

François Bourgogne

Sergeant der franz. Kaisergarde

Kriegserlebnisse 1812–13

Mit 16 Vollbildern von Faber du Faur und Yvon.

2. Aufl.(4.–5. Tausend.) 363 Seiten. Preis brosch. M. 6.–, in Lwd. geb. M. 7.50, in Halbfranz. M. 8.50.

Bourgognes Memoiren gehören zu den Büchern, bei denen der Leser die Schläge der Mitternachtsstunde überhört; und viele Scenen, wie die des brennenden Posthauses zwischen Moskau und Smolensk, die an den Lederstrumpf erinnernden Jagden der Kosaken vor der Beresina, die Uebergangsszenen, und die letzten Abenteuer bei Wilna und Kowno prägen sich dem Leser unverlöschlich ins Gedächtnis.

Literar. Echo.

Derspannendste Roman, die interessanteste Reiseschilderungkann kaum fesselnder sein, als hier das Buch des schlichten Sergeanten. Oft wenn er von den Schrecknissen des Winters, der fürchterlichen Kälte, die bis zu 28 Grad stieg, erzählt, bei der die todesmüden Krieger marschieren, kampieren und die grössten Entbehrungen erdulden mussten, wird man lebhaft an Nansens Wanderungen in Nacht und Eis erinnert.

Leipziger Tageblatt.

… Es sinderschütternde Bilderdes Elends und tiefsten Jammers, die sich vor unsern Augen entrollen, aber auch echter Kameradschaft und Menschenliebe, die sichunvergänglich ins Herz graben.

Generalanzeiger, Hamburg.

Diese Schlichtheit und Ehrlichkeit gerade sichert seiner ganzen Darstellung die Glaubwürdigkeit und hebt Bourgognes so ungemein inhaltsreiches Buch über allen Verdacht romanhafter Erfindung hoch empor auf dieWertstufe weltgeschichtlicher Dokumente, wie es ihrer gleich ergreifende und erschütternde nur wenige gibt.

Westerm. Monatsh.

Die ausserordentliche Lebendigkeit und Anschaulichkeit der Darstellung dieser durch ihre Ursprünglichkeit sich auszeichnenden Denkwürdigkeiten wird noch unterstützt durch Reproduktionen der 15 charakteristischsten Blätter aus dem seltenen Illustrationswerk des württembergischen Offiziers Faber du Faur, der den russischen Feldzug von 1812 mitgemacht hat.

Ill. Zeitung, Leipzig.


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