Fürst Krapotkin
Fürst Krapotkin
Memoiren eines Revolutionärs
Mit Vorwort vonGeorg Brandes. 3. Auflage.
2 Bände; 44 Bg. mit 3 Porträts.
Preis brosch. Mk. 9.–, in Lwd. geb. Mk. 11.–, in Halbfranz Mk. 13.–.
Die Schilderungen sind von einer Intimität und einem Stimmungsgehalt, die an Turgeniew erinnern. Ein Künstler ersten Ranges gibt hier seine Erlebnisse und Eindrücke wieder …
… Aus der Schlichtheit und Wahrhaftigkeit seiner Darstellung, aus dem Begreifen der russischen Volksseele, aus dem unerschöpflichen Reichtum einer gross und edel angelegten Natur entstand einBuch mit Ewigkeitswerten…
Die Nation.
… Der Adel der Gesinnung, der aus den Memoiren spricht, ein Adel ohne jedes Pathos und ohne heroischen Aufputz, macht ihre Lektüre zum ungewöhnlichen Genuss, und wo die nüchterne Kritik nicht fehlt, auch zum ausserordentlichen Gewinn. Niemand soll es versäumen, diese geradezuklassisch geschriebenen Memoiren mit Andacht zu lesen.
Neue freie Presse.
Nicht der Nihilist und nicht der Anarchist stehen in erster Reihe, wenn diese Memoiren gewürdigt werden sollen, sondern derMenschKrapotkin selbst. Die beiden Bände Memoiren verdienen dem modernen Plutarch angereiht zu werden.
Neues Wiener Tagblatt.
Dass er ein unermüdlicher Kämpfer für die Revolution, dass er ein bedeutender Gelehrter war und ist, wussten wir schon lange. Jetzt aber hat er uns bewiesen, dass er auch ein feinsinniger Künstler und ein edler guter Mensch ist, ein Mensch voll Milde und Herzlichkeit. – – Vor uns ersteht die Sittengeschichte jener Zeit, wie sie packender, treffender und plastischer kein Geschichtsforscher und kein Romancier gezeichnet hat.
Prager Tagblatt.
In der Memoirenliteratur kann das vorliegende Buch einen ganz hervorragenden Platz beanspruchen; denn der Verfasser hat wie kaum einer die Höhen und Tiefen des modernen Lebens, besonders in Russland, kennen gelernt.
… Das ganze russische Volk hat hier einenDarsteller ersten Rangesgefunden.
Kölnische Zeitung.