Nach Nagoya.

Nach Nagoya.

Am Morgen des 27. September verlasse ich Tokyo, um mit der Eisenbahn südwestlich zu fahren. Meine Freunde verabschieden sich am Bahnhof. Der Gouverneur von Nagasaki, der denselben Zug benutzt, wird von dem Gewühl angelockt und tauscht mit mir die Karte; aber die Höflichkeit der Japaner ist doch nicht bloss oberflächlich: als ich in dem Hafen von Nagasaki angelangt war, sandte er seinen Diener an Bord, um mich zu einem frommen Volksfest einzuladen und mir einen guten Platz auf seiner eignen Zuschauerbühne anzubieten.

Ein hervorragender Arzt Tokyo’s bringt mir ein Blatt Papier, auf dem er die Namen und Wohnorte seiner hauptsächlichsten Schüler in den von mir zu durchreisenden Provinzen deutsch und japanisch verzeichnet hat, damit ich mich an den nächsten wende, wenn „Gefahr“ droht. Es ist dies ebenso liebenswürdig, wie überflüssig.Japan ist das sicherste Land der Erde, sogar mit Einschluss der Schweizund Norwegens. Niemals ist ein Angriff auf das Eigenthum oder das Leben eines Reisenden[201]gemacht worden, seitdem das Land eröffnet und von Europäern und Amerikanern besucht wurde. Das kann nicht allein an der Güte der Polizei liegen, sondern muss in der Gutartigkeit der Bewohner mit begründet sein.

Ich reise, der Führer überdrüssig, ganz allein,[202]mit vollem Vertrauen und voller Sicherheit, und schlafe sogar Abends ganz sanft und ganz allein im Eisenbahnwagen, was in einigen europäischen Ländern sehr unvorsichtig sein würde.

Ich befahre also dieTokaïdo-Eisenbahn. Tokaïdo heisst Ost-See-Strasse. Dieser alte Name bezeichnete die wichtige, 125 ri lange Heeresstrasse, die von Kyoto, der alten Hauptstadt des Mikado,längs der östlichen Seeküste[203]nach Yedo (Tokyo), der Hauptstadt des Shogun, führte. Vom Beginn des 17. Jahrhunderts an mussten die Fürsten des Landes (Daimio) zweimal jährlich mit ihrer gewaltigen Gefolgschaft diesen Weg entlang ziehen, um dem Shogun ihre Unterwürfigkeit zu bezeugen. Die Strasse ist jetzt verödet. Aber welch’ ritterliches Gewühl hat früher in der Glanzzeit des Shogunats dieselbe belebt! Die prachtvollen Pinien, mit denen sie eingesäumt war, sieht man vom Eisenbahnzug aus noch heute an verschiedenen Stellen. DieEisenbahn(von Tokyo bis Kyoto 329 engl. Meilen, bis Kobe 376 Meilen) ist 1872 begonnen und 1889 beendigt.

Wir kommen nach Fujisawa, den Abgangspunkt für Enoshima: dann nach Kozu, dem für Hakone; hierauf mit Hilfe des Vorspanns einer zweiten Maschine über Brücken und durch Tunnel nachGotembo(1500 Fuss hoch), in die breite und fruchtbare Ebene am Fuji; endlich in der Dunkelheit nachNagoya, einer Stadt von 162000 Einwohnern, dem früheren Sitz der Owari, einer der drei erlauchten Familien, die der Tokugawa-Familie verwandt und deshalb berechtigt gewesen, einen Nachfolger auf den Thron des Shogun zu liefern, wenn ein unmittelbarer Erbe nicht vorhanden war.

Die Aussicht vom Wagen aus ist sehr freundlich: kleine, verschiedenartige Felder, das Land hüglig und mannigfaltig, allenthalben künstliche Bewässerung. Die Firsten an den Strohdächern der Bauernhäuser sind vielfach mit Grün bepflanzt, gelegentlich auch das ganze Dach mit Blumen.

Der gebirgige Theil der Bahn ist höchst malerisch, aber dabei immer freundlich und anmuthig. Die wenigen, offenbar vornehmen Japaner, mit denen ich für einen Theil der Fahrt den Wagen erster Classe theilte, waren ausserordentlich zuvorkommend, auch die reich und geschmackvoll gekleideten Damen gar nicht so scheu, wie in Westasien; sie boten mir von ihren Vorräthen an und betrachteten mein Reisebesteck mit unverhohlener Wissbegier. Ich hatte mein Mittagsessen mitgenommen. Uebrigens gab es auf den Halteplätzen fliegende Händler, die das in Japan so rasch eingebürgerte Bier, ferner Früchte, sehr saubere Holzkistchen voll gekochten Reis, auch mit zubereiteten Fischen, endlich Thee sammt Kännchen und Tasse feil boten, die einheimischen Dinge zu lächerlich billigen Preisen von 3–4 Cts. Jedenfalls ist in Japan für den Eisenbahnreisenden besser gesorgt, als in Sicilien.

Der Empfang in Nagoya war grossartig. Ich wohne in dem europäischen Anbau eines japanischen Hotels.

Der folgende Tagübertraf alle meine Erwartungen. Nagoya ist ein Kunst-Mittelpunkt zwischen Tokyo und Kyoto, wie Dresden zwischen Berlin und München. Die Theilung des Reiches in zahlreiche, mehr oder minder unabhängige Herrschaften mit besondern Fürstensitzen hat in Japan, wie in Deutschland und in Italien, die Kunstübung verallgemeinert und gefördert, während in Frankreich die frühzeitige Centralisation das geistige Leben der Provinzen, wenn auch nicht ganz unterdrückte, so doch nach der Hauptstadt zusammenzog.

Im offenen Wagen werde ich von meinen Freunden abgeholt; ein Läufer rennt voraus und meldet an den Kehren der Wege dem Gewühl des Volkes die im Innern von Japan ziemlich ungewöhnliche Beförderungsart. Der offenbar nicht sehr geübte Kutscher muss wiederholentlich gezügelt werden, damit er nicht in dem Gedränge der grossen und kleinen Kinder Unglück anrichte.

Das Leben in den Hauptstrassen Nagoya’s ist nicht sehr abweichend von dem in Tokyo.

Wir besuchen zuerst eine grossePorzellan-Handlung. Es mag sein, dass mein Geschmack für diesen Zweig des Kunsthandwerks noch nicht genügend entwickelt ist, jedenfalls war ich nicht entzückt und fand den Gang durch eine grosse Niederlage in Berlin oder Dresden weit lohnender. Seitdem die Fürsten und Ritter abgesetztsind, d. h. nicht mehr von den Bauern ihre Zehn- und Hunderttausend Scheffel Reis im Jahre beziehen, sind Käufer für grosse Prachtstücke nicht mehr zu finden. Die alten japanischen Künstler arbeiteten nicht einfach als Handwerker für Geld, sondern für ihren Fürsten und Brotherrn aus Liebe zur Kunst. Heutzutage macht man einfachere Sachen für den gewöhnlichen Gebrauch und schlechte, billige für die Ausfuhr nach den Ländern der westlichen und östlichen Fremden, die es so haben wollen, natürlich aucheinigesGute. Der Werth der Ausfuhr von Porzellanwaaren betrug 1889 an 1300000 Yen. Die Porzellanmacherei ist in Japan nicht sehr viel älter, als in Europa; sie wurde um 1600 n. Chr. durch Kriegsgefangene aus Korea eingeführt und erreichte ihre Blüthe zwischen 1750 und 1830; das echte „alte“ Satsuma stammt aus den Jahren 1800–1850. In der Provinz Hizen, in Kaga, Owari, Kyoto sind berühmte Werkstätten, in letztgenannter Stadt ganze Strassen voll Porzellanhandlungen. Sehr gefällig finden wir die thönernen Darstellungen von Göttern, Menschen und Thieren, und geradezu erstaunlich ist die Menge von Spielsachen, die dieses kinderliebe Volk gebraucht: aus Thon werden Soldaten, heilige Füchse, ganze Gärten mit Bäumen und Häusern, Festungen und dergl. angefertigt, feilgehalten und verkauft.

Sodann fuhren wir zu einem Künstler inZellenschmelz(Email cloisonné). Schmelz ist bekanntlich ein mit Metalloxyden gefärbter Glasfluss, der, fein zerstossen und als Brei angerührt, auf Metall, Thon oder Glas aufgetragen und eingebrannt wird. Bei dem Zellenschmelz bilden aufgelöthete Metalldrähte die Umrisslinien; in die Zwischenräume werden die Schmelzfarben eingelassen. Diese Kunst war bereits den alten Aegyptern bekannt gewesen, wurde seit dem 6. Jahrhundert n. Chr. in Byzanz gepflegt und soll in China und Japan seit alter Zeit bis auf unsere Tage geübt worden sein.

Aber bezüglich Japan’s scheint die Sache anders sich zu verhalten. Eine rohe Art dieser Kunst ist allerdings seit 300 Jahren gebräuchlich. Aber die feinere ist nicht älter, als 20 Jahre. Nagoya, Kyoto und Tokyo sind die drei Hauptstätten der Arbeit. Die metallischen Umrisse sind fast unsichtbar, so dass man die Arbeit für reizvolle Porzellanmalerei von Arabesken und Blumen halten möchte. Ich sah eine prächtige Vase, die der Künstler für Chicago’s Weltausstellung hergestellt und die 500 Yen kosten sollte. Dabei arbeitet der bescheidne Mann für 1–2 Yen täglich! Sein Lager ist nicht gross. Wer eine Arbeit bestellt, muss 1 Jahr warten, bis sie fertig wird.

Die dritte Sehenswürdigkeit der Stadt ist ein grosserBuddhatempelaus dem Anfang unsres Jahrhunderts (Higoshi Hongwanji), natürlich aus Holz, aber in schönen Verhältnissen und mit reichem Schmuck. Das zweistöckige Thor mit drei Eingängen zeigt geschmackvolles Schnitzwerk von Blumen und Arabesken sowie ausgezeichneten Bronze-Beschlag; dann folgt ein geräumiger Hof und darauf der eigentliche Tempel, der scheinbar zweistöckig ist, indem das Dach der vorderen Säulenhalle eine geringere Höhe besitzt, als das des Hauptgebäudes. Das letztere ist 120 Fuss breit, 108 Fuss tief und von vorn nach hinten in drei Theile getheilt. Der hinterste enthält die Kanzel mit einer 4 Fuss hohen Bildsäule von Amida in einem vergoldeten Schrein sowie Schnitzwerk von Engeln und Vögeln. Das Ganze macht einen höchst feierlichen Eindruck.Der Europäer vergisst hier, dass er in Ostasien weilt.

Hierauf fuhren wir nach dem Steingebäude derBezirksregierung, das in dem neuen und wenig interessanten „Styl des Auslands“ erbaut ist. Hier werde ich dem Unterpräfekten vorgestellt. Derselbe unterliess natürlich nicht, noch an demselben Tage den Besuch zu erwiedern. Das Gebäude hat stark durch das vorjährige Erdbeben gelitten. Allenthalben sind Risse im Mauerwerk und hölzerne Stützen sichtbar. Die Zahl der Schreibstuben und Beamten ist sehr gross. Die Ernteerzeugnisse der Provinz, auch die Cocons, waren nach Jahrgängen höchst sorgfältig aufbewahrt und geordnet. In diesem Gebäude ist auch der Rathhaus-Saal der Provinz (Provinzial-Landtag), höchst einfach, aber ganz zweckmässig.

Hierauf wurde noch ausserhalb der Stadt derTempel der500Rakanoder Jünger von Buddha besichtigt. Die Bildsäulen, 2 Fuss hoch und grell bemalt, sind trotz äusserer Aehnlichkeit alle von einander verschieden und so mannigfaltig, dass nach japanischem Sprichwort hier Jedermann das Abbild seines eignen Vaters finden kann.

Dann kam das Hauptstück von Nagoya, dasSchloss(O-shiro), 1610 von 20 grossen Feudalherren errichtet als Fürstensitz für Jeyasu’s Sohn, den Gründer der Owari-Familie. Der Raum zwischen dem äusseren und inneren Graben war früher besetzt von den Wohnhäusern der Ritter (Samurai) und enthält jetzt die Quartiere der Besatzung. Der innere Graben ist neuerdings trocken gelegt und birgt einige Familien der so niedlich gefleckten japanischen Hirsche, die wir aus unserm zoologischen Garten genau kennen. Das Innere des Schlosses ist ganz und gar verwüstet, da im Beginn der jetzigen Regierung das Gebäude der Militärverwaltung übergeben wurde. Erst, als es zu spät war, suchte man zu erhalten und zu bessern. Jetzt arbeitet der Maler und Holzschnitzer an der Wiederherstellung. Dank meiner guten Einführung, bekam ich die Reste von Gemälden auf Goldgrund zu sehen und die Rammas vonHidari-Jingoro. (Ramma ist der zur Lufterneuerung durchbrochne Obertheil der Holzwand des Zimmers.) Hier hat der Künstler ausserordentlich naturgetreue Holzschnitzereien vom Kranich, Fasan, Hahn und von der Schildkröte angebracht. Am besten erhalten ist der fünfstöckige Thurm. Der Styl ist durchaus abweichend von dem unsrigen, aber doch recht gefällig.Zwei Spitzdächer, eines, einkleines, keines, das ist das Gesetz des Emporsteigens der fünf Stockwerke. Hoch oben auf dem Dache blitzen weit über die Stadt fort die beiden goldnen Delphine, welche 1601 auf Kosten des berühmten Kato Kiyomasa verfertigt wurden, desselben, der auch den Thurm errichten liess. Einer der beiden „drachenköpfigen Fische“, die einander gegenüber an den beiden Ecken des Dachfirstes mit emporgerichtetem Körper und Schwanz angebracht sind, wurde 1873 nach Wien zur Weltausstellung gesendet, versank auf der Heimfahrt mit dem französischen Dampfer Nil, wurde aber glücklich wieder vom Meeresgrunde emporgebracht und unter dem Jubel der Bevölkerung wieder an seinem alten Platze aufgestellt. Die Höhe der Thiere beträgt gegen 9 Fuss, der Goldwerth beider wird auf 180000 Dollar beziffert. Einige Schuppen wurden jüngst gestohlen, aber von dem Käufer, einem Goldschmied, wieder zurückgegeben. Der Dieb soll auf einem riesigen Papierdrachen emporgestiegen sein. Das möchte ich für eine Fabel halten.

Ich stieg im Thurm die Holztreppe empor bis zum obersten Stockwerk und erfreute mich der prachtvollen Aussicht auf Stadt und Land, über die unermesslichen Reisfelder bis an das Meer und die fernen Berge des heiligen Ise.

Nachdem ich drei Krankenhäuser und die Medizinschule besucht, daselbst auch zusammen mit den japanischen Fachgenossen photographirt worden war, begab ich mich nach dem Theehaus zumFestessen, zu dem 80 Aerzte sich versammelt hatten. Ich würde über dieses kein Wort verlieren, mit Rücksicht auf die Beschreibung des vorigen, wenn nicht dieKunst Nagoya’s, wenigstens nach meinem Empfinden, in mancher Beziehung die von Tokyo und Kyoto weit überragte. Zuerst wurde ich in das mit den üblichen Zwergbäumen und Steinlaternen besetzte Gärtchen des Theehauses geführt und über die Brücke des unvermeidlichen Teiches auf ein kleines Inselchen und in das Gartenhaus desselben geleitet. Hier erhielt ich eine Tasse Thee zur Begrüssung. Um gleichzeitig mein Auge zu erfreuen, hatten sie mir einen schönen Theestrauch in einem grossen Blumentopf aufgestellt. An den Wänden des Saales, den sie mit Papierlaternen, sowohl rothen, als auch prachtvoll bemalten aus Gifu, geschmückt, waren alte und neue Gemälde aufgehängt, soviel sie deren in der Stadt auftreibenkonnten: das thaten meine Freunde jedes Mal, nachdem sie gehört hatten, dass ich japanische Malereien mit Vergnügen betrachte.

Während des japanischen Essens und nach demselben hörte ich einheimische Musik, namentlich einen berühmten Flötenspieler, welcher den Kranich nachahmte, und sah einheimische Tänze, die von Saiteninstrumenten und Gesang begleitet wurden.

Zuerst kam ein schöner und feierlicherNationaltanz, der die Buddhapilger darstellte, von würdevoller und getragener Musik begleitet. Dann folgte der (Reis-)Erntetanz, ein höchst anmuthiger, heiterer, ja schalkhafter Gebärdentanz, von den 16 kleinen, prachtvoll bekleideten Künstlerinnen durch ihren eignen lebhaften Gesang begleitet. Ich muss gestehen, dass dieser Tanz mit seiner Musik mir lieber ist, als zehn Stücke, wie Sullivan’s Mikado; dass ich mir diesen Tanz wiederholen liess und der anwesenden Tanz-Meisterin durch einen dolmetschenden Arzt meine grösste Zufriedenheit ausdrückte. Da offenbarte sich aber die japanische Harmlosigkeit. Die Frau hatte vielleicht noch nie von einem Europäer solches Lob vernommen; sofort entwickelte sie mir in fliessender Rede, Japan wäre ein armes Land, wo sie mit den 16 Mädchen, wegen der Seltenheit solcher Festaufführungen, nur kümmerlich sich durchschlüge; dass aber Europa gewiss sehr reich sei, und ich am besten thäte, sie sammt ihrem Balletcorps nach Europa mitzunehmen und dort auf die Bühne zu bringen. Ich blieb vollkommen ernst und erwiederte, dass ich zu meinem grössten Bedauern diesen Plan nicht auszuführen vermöchte, da ich leider noch vielfach umherreisen müsste, ehe ich nach Europa zurückkehren könnte; hingegen nicht verfehlen würde, in Europa des Ballets von Nagoya rühmend zu erwähnen. Und damit war sie vollkommenzufrieden, und ich habe ja mein Wort gehalten. Von allem dem, was zwischen Tunis und Tokyo, in Aegypten, Indien, Japan als Tanz von Weibern dem Reisenden vorgeführt wird, — zu Luksor in Oberägypten schrieb ich im Hause des amerikanischen Consuls, nachdem ich den berühmten Leuchter-Tanz gesehen, in mein Tagebuch: „Schön ist bei uns anders“, — hat der Tanz zu Nagoya mein Kunstgefühl am meisten befriedigt. Meine japanischen Freunde, denen ich dies mittheilte, meinten, dass die dort übliche Musik munterer sei, als im übrigen Japan.

Hierauf folgte noch ein Schattenspiel; der Künstler brachte mit den Fingern seiner von hinten beleuchteten Hand auf einem Seidenpapierschirm die Gestalt von Katze und Maus und dergleichen auf das täuschendste hervor. Danach kamen zwei (von Männern dargestellte) keifende alte Weiber in aristophanischer Beweglichkeit und Komik und zum Schluss in dem dunklen Garten unter dem Jubel der zahllosen Zaungäste ein Feuerwerk, worin natürlich Sikayama und Berg Fuji erschien, sowie einedeutsche Unterschrift ohne jeglichen Fehler, obwohl doch der Künstler zweifellos keinen Buchstaben einer europäischen Schrift verstand.

Ich muss gestehen, dass erst an diesem Tage mir der rechte Geschmack für einige japanische Kunstübungen zum Bewusstsein gekommen ist.


Back to IndexNext