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»Sag, was ich dir zu Liebe könnte tun –Sprich! fordre alles! was ich bin und kann,Ich geb es gern! Ich lieb dich einmal nunUnd will nichts wissen, als dass du der Mann,Der endlich mir das heisse Glück gebracht,Danach ich mich gesehnt von Jugend an.Was hast du Wunderbarer nur gemachtAus diesem kalten Herzen? Wie gefundenDen Weg dazu? Und hast du nicht bedacht,Dass einem andern schon ich bin verbundenUnd dir nichts geben darf? Du lieb Gesicht,Bist wirklich du? kein Traumbild nächt'ger Stunden?Den ich hier halte, hier am Herzen dicht,Bist du es wirklich, der mich angesehenUnd mich – mich liebt? Sprich nicht! o bitte nicht!Ich glaub, ich träume, und es wär Vergehen,Aus solchem süssen Traume jemand wecken.Schon sah ich nächtens jüngst den Tag erstehen,Der wie Posaunenton uns wird erschrecken.Ein Schauder fasst mich an – ich fürchte mich.Geliebter Mensch, kannst du mich nicht versteckenVor Welt und Menschen, ganz allein für dich?«
»Sag, was ich dir zu Liebe könnte tun –Sprich! fordre alles! was ich bin und kann,Ich geb es gern! Ich lieb dich einmal nunUnd will nichts wissen, als dass du der Mann,Der endlich mir das heisse Glück gebracht,Danach ich mich gesehnt von Jugend an.Was hast du Wunderbarer nur gemachtAus diesem kalten Herzen? Wie gefundenDen Weg dazu? Und hast du nicht bedacht,Dass einem andern schon ich bin verbundenUnd dir nichts geben darf? Du lieb Gesicht,Bist wirklich du? kein Traumbild nächt'ger Stunden?Den ich hier halte, hier am Herzen dicht,Bist du es wirklich, der mich angesehenUnd mich – mich liebt? Sprich nicht! o bitte nicht!Ich glaub, ich träume, und es wär Vergehen,Aus solchem süssen Traume jemand wecken.Schon sah ich nächtens jüngst den Tag erstehen,
»Sag, was ich dir zu Liebe könnte tun –Sprich! fordre alles! was ich bin und kann,Ich geb es gern! Ich lieb dich einmal nun
»Sag, was ich dir zu Liebe könnte tun –
Sprich! fordre alles! was ich bin und kann,
Ich geb es gern! Ich lieb dich einmal nun
Und will nichts wissen, als dass du der Mann,Der endlich mir das heisse Glück gebracht,Danach ich mich gesehnt von Jugend an.
Und will nichts wissen, als dass du der Mann,
Der endlich mir das heisse Glück gebracht,
Danach ich mich gesehnt von Jugend an.
Was hast du Wunderbarer nur gemachtAus diesem kalten Herzen? Wie gefundenDen Weg dazu? Und hast du nicht bedacht,
Was hast du Wunderbarer nur gemacht
Aus diesem kalten Herzen? Wie gefunden
Den Weg dazu? Und hast du nicht bedacht,
Dass einem andern schon ich bin verbundenUnd dir nichts geben darf? Du lieb Gesicht,Bist wirklich du? kein Traumbild nächt'ger Stunden?
Dass einem andern schon ich bin verbunden
Und dir nichts geben darf? Du lieb Gesicht,
Bist wirklich du? kein Traumbild nächt'ger Stunden?
Den ich hier halte, hier am Herzen dicht,Bist du es wirklich, der mich angesehenUnd mich – mich liebt? Sprich nicht! o bitte nicht!
Den ich hier halte, hier am Herzen dicht,
Bist du es wirklich, der mich angesehen
Und mich – mich liebt? Sprich nicht! o bitte nicht!
Ich glaub, ich träume, und es wär Vergehen,Aus solchem süssen Traume jemand wecken.Schon sah ich nächtens jüngst den Tag erstehen,
Ich glaub, ich träume, und es wär Vergehen,
Aus solchem süssen Traume jemand wecken.
Schon sah ich nächtens jüngst den Tag erstehen,
Der wie Posaunenton uns wird erschrecken.Ein Schauder fasst mich an – ich fürchte mich.Geliebter Mensch, kannst du mich nicht versteckenVor Welt und Menschen, ganz allein für dich?«
Der wie Posaunenton uns wird erschrecken.Ein Schauder fasst mich an – ich fürchte mich.Geliebter Mensch, kannst du mich nicht verstecken
Der wie Posaunenton uns wird erschrecken.
Ein Schauder fasst mich an – ich fürchte mich.
Geliebter Mensch, kannst du mich nicht verstecken
Vor Welt und Menschen, ganz allein für dich?«
Vor Welt und Menschen, ganz allein für dich?«